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Leona Der Zweck heiligt die Mittel

Die Leona-Serie (2)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-42067-0

Erschienen:  12.03.2018
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Stockholm: Ein Mann zündet eine Bombe im Parlamentsgebäude. Er überlebt schwer verletzt und verweigert jede Aussage. Es gibt nur eine Person, mit der er zu sprechen bereit ist: Leona Lindberg. Deren Leben gleicht jedoch einem Scherbenhaufen. Die Ermittlerin steckt gerade mitten in ihrer Scheidung und trägt zudem einen erbitterten Sorgerechtsstreit um ihre Tochter aus. Als sie schließlich beginnt, den Attentäter zu verhören, findet Leona heraus, dass sich die Menschen in Stockholm in tödlicher Gefahr befinden. Es gilt, eine Katastrophe zu verhindern. Doch Leona hat andere Pläne …

ÜBERSICHT ZU JENNY ROGNEBY BEI RANDOM HOUSE

Thriller

Die Leona-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jenny Rogneby (Autorin)

Jenny Rogneby wurde 1974 in Äthiopien geboren und als Einjährige zur Adoption freigegeben. Sie wuchs im Norden von Schweden auf, wo ihre Adoptiveltern früh ihr musikalisches Talent entdeckten.

Sie machte Karriere als Sängerin und stand u.a. mit Michael Jackson auf der Bühne. Später studierte sie Kriminologie und arbeitete als Ermittlerin bei der Stockholmer Polizei. Mehr über die Autorin unter www.jennyrogneby.com

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Schwedischen von Antje Rieck-Blankenburg
Originaltitel: Leona 2
Originalverlag: Atrium

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42067-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  12.03.2018

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Overloaded?

Von: Kerstin von KeJas-BlogBuch Datum: 02.05.2018

kejas-blogbuch.de/

Im August 2015 habe ich den ersten Band um Leona gelesen und nun, nach über 2 Jahren, habe ich diese Frau und die Geschichte um sie herum, immer noch im Kopf.
Damals schrieb ich in meiner Rezension bei Lovelybooks:
„Leona muss man nicht mögen! Protagonisten werden nicht nur zum „lieb haben“ geschaffen, es ist vielmehr die Geschichte, die Story die erzählt wird, die dieses Buch so lesenswert macht.
Genauso ist es auch in dem 2. Band und ich bereue keine einzige Seite davon.
Leona gehört zu den wenigen weiblichen Charakteren in und aus Büchern, die nicht durchweg ein positives Flair verströmen und das auch noch als Polizistin.
Während es bei den männlichen Charakteren an der Tagesordnung ist, zu saufen und zu raufen, zu bestechen und zu hintergehen, kommt das bei den Frauen eher selten vor. Neben all den Superfrauen, den Herzchen und Schätzchen, den intelligenten und solchen die sich dafür halten, ist Leona das schwarze Schaf in der Literatur. Nicht das sie böse ist, nein das ist sie nicht, jedenfalls nicht zu sehr. Ok, ein kleines bisschen schon. Im Grunde ist sie eine sehr liebenswerte Frau.
Höflich, solange man sie nicht nervt.
Zuvorkommend, wenn man sie nicht ausnutzt.
Fleißig im Beruf, wenn sie ausgeschlafen hat. So kommt es das alle mit ihr auskommen aber sie eben mit niemanden. Eine klassische Einzelgängerin mit traumatischer Vergangenheit, was sich in all ihrem Tun auswirkt.
Ach ja, sie schläft verdammt schlecht.

"Meine einzige Chance hatte darin bestanden, mich anzupassen."
(S. 161)
Als Spezialistin in Sachen Empathiefähigkeit und Sozialkompetenz (Leona lacht selbst darüber) bekommt sie die besonderen Aufträge. Hier soll sie einen Mann verhören, der sich mittels Sprengstoff beider Beine entledigt hat. Seine Tat wird einer terroristischen Vereinigung zugeordnet. Leona soll genau das nun herausbekommen, dabei hat sie a) keine Lust dazu, b) ganz andere Sorgen, c) eine Abneigung gegen Krankenhäuser d) noch mehr Sorgen.
Diese Frau hat mich trotz all ihrer Unzulänglichkeiten doch fasziniert. Eine Mutter, Polizistin und Ex-Frau, sehr organisiert auch wenn es erst einmal chaotisch wirkt.
Ihre Vergangenheit kommt hier und da beim Besuch Ihrer Psychologin zur Sprache und der Verlust ihres Sohnes schmerzt enorm und hat tiefe Wunden hinterlassen.
Irgendwie schafft Leona es nicht ihr Leben in die Reihe zu bekommen. Alles prasselt auf sie ein und gerade die Geldsorgen fressen sie auf. Zumal sie Schulden bei der falschen Person hat und das könnte für ihre Tochter gefährlich werden. Also muss ein Coup her, eine Sache bei der viel raus springt, sie aber nicht als Täterin da steht. Was liegt nahe? Sie sucht sich eine erlesene Gruppe Krimineller und lernt diese an. Wer, wenn nicht sie kann vermitteln wie man sich bei einer kriminellen Tat verhalten oder eben nicht verhalten soll? Erfahrung hat sie ja zur genüge. Leona ist die einzige kriminelle Polizistin die ich kenne und ja, ich mag sie!

"Reißt euch gefälligst zusammen."
(S. 319)
Nach den ersten Kapiteln war ich mir nicht sicher was all diese einzelnen Episoden sollen. Viele kleine Baustellen in Leonas Leben. Alles etwas wirr und durcheinander. Mal diese Verhörgeschichte, mal die Besuche bei der Psychologin, die beginnenden Unterrichtseinheiten der Gangster, dieser Typ dem Leona das Geld schuldet, ihr Exmann, die kleine Tochter. Dann noch die Bloody Family, Leonas Kollege und dessen Informant David – alles wirkte overloaded auf mich. Aus dem ersten Band war ich es aber gewohnt und ahnte das da alles irgendwie einen Zusammenhang hat. Wie, verrate ich natürlich nicht, würde die Spannung und so manche Überraschung nehmen.
Eine Polizistin die quer schießt und sich ganz bewusst auf die schiebe Bahn begibt. Voller Selbstbewusstsein und doch auch mehr als einmal zweifelnd. In der psychologischen Darstellung ein Volltreffer, moralisch irgendwo zwischen Miststück und Heldin. Denn eins muss man ihr lassen, sie verzichtet auf Gewalt.

"Dort verlief meine moralische Grenze"
(S. 377)
Der Autorin ist es wieder gelungen den Charakter der Leona in all ihren Facetten darzustellen. Man muss sie eben nicht lieb haben und man muss auch nicht immer verstehen warum sie all das tut was sie eben tut, sie weiß es oftmals selbst nicht – so genau hatte ich den Eindruck. Dennoch hat es Spaß gemacht zuzusehen wie Leona die Fäden spinnt und sich selbst dabei immer mehr in dieses kriminelle Netz verwebt.
Kurze, knackige Kapitel, eine angenehm große Schrift, ein flüssiger Stil – für mich alles Pluspunkte für diese Geschichte. Dieses Hin- und Her in den einzelnen Episoden hat es manchmal etwas unübersichtlich gemacht. Auch ihr Umgang mit der Tochter konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Aber irgendwann findet man heraus um was es geht und dann wird es richtig spannend.
Das Ende ist wie bei Band 1 ein richtig fieser Cliffhanger und schreit deswegen nach der Fortsetzung.
Leona ist kriminell gut!
Rezension verfasst von © Kerstin

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