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Selbststeuerung Die Wiederentdeckung des freien Willens

Kundenrezensionen (4)

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-89667-539-2

Erschienen: 14.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das große Sachbuch dieses Frühjahrs: Wie wir die Macht über unser Leben zurückgewinnen.

Höre auf deinen Bauch, folge deinen Gefühlen, vertraue auf deine Impulse. So der Tenor, in dem uns wissenschaftliche Bücher in den letzten Jahren darauf eingeschworen haben, unserem rationalen, abwägenden Denken nicht mehr die Bedeutung beizumessen, die ihm gebührt.

Joachim Bauers Selbststeuerung ist der lange überfällige Aufruf dazu, unsere auf Autopilot fahrenden Verhaltensweisen als das zu sehen, was sie sind: kurzsichtig und fehleranfällig. Studien zeigen: Seine Impulse kontrollieren und vorübergehende Anstrengungen auf sich nehmen zu können ist nicht nur die unabdingbare Voraussetzung für langfristige persönliche Erfolge und gute soziale Beziehungen. Die Fähigkeit zur Selbststeuerung schützt vor allem auch die Gesundheit, und erkrankten Menschen kann sie ein Heilmittel sein. Anstatt ständig den Reizen der Außenwelt zu folgen, sollten wir selbst entscheiden. Der freie Wille ist zurück, und das ist gut so.

Wissenschafts-Bestsellerautor Joachim Bauer erläutert in seinem neuesten Buch die aktuellen Forschungsergebnisse aus den unterschiedlichsten Disziplinen zu diesem Thema. Er zeigt, was diese unmittelbar für jeden Einzelnen bedeuten und welche Konsequenzen für die Psychologie, die Bildungs- oder die Gesundheitspolitik daraus zu ziehen sind.

"Bauers Buch Selbststeuerung bietet Anregung, etwas zu ändern – um der zu werden, der man wirklich sein mag."

Kathrin Halfwassen, Für Sie (25.04.2015)

Joachim Bauer (Autor)

Prof. Dr. med. Joachim Bauer ist Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut und lehrt an der Universität Freiburg. Für seine Forschungsarbeiten erhielt er 1996 den renommierten Organon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Er veröffentlichte zahlreiche Sachbücher, unter anderem Das Gedächtnis des Körpers. Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern, Warum ich fühle, was du fühlst. Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone sowie Lob der Schule. Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern. Zuletzt erschienen bei Blessing Schmerzgrenze. Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt (2011) und der SPIEGEL-Bestseller Arbeit. Warum unser Glück von ihr abhängt und wie sie uns krank macht (2013).

"Bauers Buch Selbststeuerung bietet Anregung, etwas zu ändern – um der zu werden, der man wirklich sein mag."

Kathrin Halfwassen, Für Sie (25.04.2015)

"Sein Buch ist rasch gelesen, aber von der Lektüre bleibt viel hängen, und erstaunlich viel wirkt lange nach. ... Hier schreibt ein Mensch – für Menschen."

Peter Spork, Tages-Anzeiger (05.05.2015)

"Der Neurobiologe Joachim Bauer plädiert für ‚liebevolle Impulskontrolle‘. Klingt kompliziert, ist aber eine sehr kluge Idee."

Silvia Feist, Emotion (06.05.2015)

"Ein ebenso psychologisches wie philosophisches Buch, getragen von der Zuversicht, dass wir unser Leben ändern können."

P.M. Magazin (07.08.2015)

"Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens ist ein großer Wurf."

Prof. Dr. Lüder Deecke, Der Nervenarzt (01.06.2015)

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19.11.2016 | 10:00 - 18:00 Uhr | Zürich

Tageskonferenz mit Prof. Dr. Joachim Bauer

"NEURO - INTELLIGENTE SELBST - FÜHRUNG
Wege zu zukunftsfähigen Lebens- und Denkweisen"

Mit Prof. Dr. Joachim Bauer und weiteren Autoren (Dr. Stefan Klein, Prof. Dr. Rudolf Taschner, Ariadne von Schirach)

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Parabola-Buchhandlung
Oberdorfstraße 16 E
8001 Zürich

Tel. 0041/442610090, parabola_forum@hotmail.com

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-89667-539-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen: 14.04.2015

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Selbstwirksamkeit versus Selbststeuerung, Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung

Von: Michael aus Hamburg Datum: 11.05.2016

www.fuehlenunddenken.de/

Joachim Bauer nennt sein neues Buch Selbststeuerung, aber so interessant und wichtig ich seine Aussagen und Erläuterungen über weite Strecken finde, er macht meines Erachtens schon mit dem Titel seines Buches einen grundlegenden Fehler: Sind wir von vornherein zu sehr darauf aus, uns selbst und unsere Impulse zu steuern oder zu hemmen, uns Regeln und Normen anzupassen und zu unterwerfen, verlieren wir damit schnell auch den Zugang zur Ursache und zu dem Komplex, welcher sich hinter einem Impuls verbirgt. J. Bauer führt u. a. den Marshmallow-Test an, bei dem herauskommt, dass kleine Kinder, die ihrem Impuls, diese Süßigkeit sofort zu futtern, widerstehen können (weil sie dann nach einer Weile einen zweiten erhalten!), im späteren Leben bessere Schulabschlüsse und Uninoten erzielen und auch stabilere Beziehungen haben. Auch der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut J. Bauer lässt allerdings völlig unbeachtet, über wen und was dieser Test vielleicht viel mehr zeigt, als über die getesteten Kinder. Dass nämlich die Institutionen unserer Kultur und ihre Repräsentanten und auch viele Beziehungspartner, eine kleinbürgerliche und konservative Vorliebe haben für Leute, die sich nach Regeln richten, die sich anpassen und eher opportunistisch sind.
„Was uns im Verlauf der Evolution zur erfolgreichsten Spezies gemacht hat“, sei „Konzentration, planvolles Handeln, Selbstkontrolle und soziale Kompetenz.“ (S. 55) Laut Bauer fehlt es vor allem an Erwachsenen Vätern, welche Kinder „beim Erwerb dieser Kompetenzen anleiten und den Kindern wohlbegründete Grenzen setzen oder ein klares Nein aussprechen.“ Professor Bauer findet nicht, dass man sich in diesem Zusammenhang von der „grausamen schwarze Pädagogik vergangener Zeiten“ irritieren lassen sollte und blendet an gleichzeitig komplett aus, zu was „Konzentration, planvolles Handeln, Selbstkontrolle“ und auch eine entsprechend besondere soziale Kompetenz geführt haben: Zu einer technischen Zivilisation die innerhalb ihrer Instrumentalisierung, ihrer Regeln, Normen und Gesetze besonders effizient ihre Zerstörung, ihren Müll und ihre allergiftigsten Altlasten zu Kindern und damit derjenigen Mehrheit von Menschen auslagert, die räumlich und mehr noch zeitlich am weitesten von allen Möglichkeiten entfernt sind, sich dagegen zu wehren: Es sind die Ärmsten Menschen in besonders betroffenen und meist weit entfernten Regionen des Planeten und mehr noch die Kinder als nachkommende Generationen. J. Bauer schert sich mit keiner Zeile darum, wie essentiell eine wirklich exzessive Selbstdisziplin, sowie Kontrolle und Organisation, Bedingung und Voraussetzung für die Entwicklung der Atombombe oder der industriell erzeugter Erderwärmung waren und sind. ... Weiterlesen: http://www.fuehlenunddenken.de/meine-seite-und-ich-3/krankheit-und-heilung/

Gute Beziehungen fördern die Gesundheit

Von: Gaby Marx Datum: 27.02.2016

lesenundleben.com/wordpress/

Wir sind nicht unsere Gene, d.h. genetische Anlagen werden nicht zwangsläufig in tatsächliche körperliche Vorgänge umgesetzt. Vielmehr wirken unsere sozialen Beziehungen im An- bzw. Abschalten von Genen mit.
Wer das bisher für esoterisches Gedankengut hielt, kann es bei dem Freiburger Neurobiologen und Bestsellerautor Prof. Dr. Joachim Bauer nachlesen: „ Aus jedem psychischen wird ein biochemischer Vorgang.“ Gute zwischenmenschliche Beziehungen sind aus seiner Sicht „die beste Droge für die Vermeidung von Streß“.

Unser Denken und unsere Gefühle, vor allem aber unsere Beziehungen steuern die Gene. Jede Beziehungserfahrung hat biochemische Folgen. Damit hat unser Umgang mit Mitmenschen, die Gefühle, die wir erleben, jeder Kontakt an der Kasse des Supermarktes mit der Kassiererin Konsequenzen auf die Steuerung unserer Körperfunktionen ebenso wie auf das Erleben von Streß und die Entstehung von Krankheiten.

Prof. Dr. Joachim Bauer: „Nur 1-2% der Krankheiten sind durch echte Genveränderung bedingt.“ Ob die in unseren Genen angelegten Krankheiten tatsächlich entstehen, hängt davon ab, ob diese an- oder abgeschaltet werden. Diese Genregulation erfolgt über biochemische Signale in Verbindung mit dem limbischen System, der emotionalen Zentrale unseres Gehirns. Das bedeutet, dass die Emotionen wesentlich beteiligt sind. Emotionen und damit die zwischenmenschlichen Kontakte bestimmen also ganz letztlich unsere Entwicklung ebenso wie unsere Gesundheit.

„Wenn im Leben eines Menschen Angst, anhaltende Traurigkeit, Stressgefühle… auftauchen, dann hat dies i.d.R. damit zu tun, dass im Rahmen einer bedeutsamen zwischenmenschlichen Beziehung dieses Menschen wichtige emotionale Anliegen bzw. Bedürfnisse in Gefahr geraten sind.“ Und: „Überall dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen… abnehmen, nehmen Gesundheitsstörungen zu.“
Gravierend sind die Folgen gestörter Beziehungen in der Kindheit. Sie führen zu posttraumatischen Störungen und beeinflussen die Regulation der Gene. Umgekehrt zeigen Studien, dass liebevolle Beziehungen mit wichtigen Bezugspersonen eine positive Wirkung auf die Entwicklung von Resilienz, die Widerstandsfähigkeit gegen Stress, haben.
Dank der Neuroplastizität unseres Gehirns, das immer neue Verbindungen knüpfen kann, scheint es also nicht unwahrscheinlich, dass positive Gefühle eine heilende Wirkung entwickeln können.

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