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Ernst Busch

Ernst Busch, *1900 in Kiel; †1980 in Berlin, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und arbeitet in einer Werft, bevor er Anfang der 1920er Jahre Schauspiel- und Gesangsunterricht nahm. 1927 zog er nach Berlin, wo er bald darauf an der Volksbühne und dem Theater der Arbeiter auftrat. Ab 1929 war Busch auch vor der Kamera zu sehen, so übernahm der die Rolle des Moritatensängers in der Verfilmung von Bertolt Brechts Dreigroschenoper und sang darin die "Moritat von Mackie Messer". 1933 floh Busch vor den Nationalsozialisten erst nach Russland, dann nach Belgien, wo er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1938 verhaftet wurde. 1943 wurde Busch nach einem Fluchtversuch nach Berlin überstellt, wo er wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' inhaftiert wurde. Nach dem 2. Weltkrieg feierte Busch mit seinen Interpretationen der Lieder von Hanns Eisler große Erfolge. Anfang der 1960er Jahre zog sich Busch aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne zurück.