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„Briefe ohne Unterschrift“ Wie eine BBC-Sendung die DDR herausforderte

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0749-2

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine sensationelle, wahre Geschichte - Als Briefeschreiben noch gefährlich war

Sie schreiben Briefe und gehen ein hohes Risiko ein. Adressat: BBC London. 1949 startet die britische Rundfunksendung „Briefe ohne Unterschrift“. Anonyme Zuschriften von DDR-Bürgern werden darin verlesen, immer am Freitagabend, über 25 Jahre lang. Susanne Schädlich entdeckte diese einzigartigen Zeitdokumente und erzählt nun von den britischen Journalisten, die so lange der DDR die Stirn boten. Vor allem aber setzt sie den mutigen Absendern ein Denkmal, die der gnadenlosen Nachverfolgung durch die Stasi zum Opfer fielen – unter ihnen ein Junge aus Greifswald …

»Das Buch von Susanne Schädlich liest sich gut und ist spannend.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Daniela Münkel (11.07.2017)

Susanne Schädlich (Autorin)

Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. 2009 veröffentlichte sie den Bestseller »Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich«. Für ihr Buch "Westwärts, so weit es nur geht" erhielt sie 2015 den Seume-Literaturpreis. Susanne Schädlich lebt in Berlin.

»Das Buch von Susanne Schädlich liest sich gut und ist spannend.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Daniela Münkel (11.07.2017)

»Es liest sich wie ein Krimi.«

Hessischer Rundfunk, hr2 "Kulturfrühstück", Hans Sarkowicz (20.04.2017)

»Vergessene Geschichten des Unrechts, die Schädlich hier wieder lebendig werden lässt.«

dpa, Sibylle Peine (20.06.2017)

»Recherchen in der Vergangenheit sind Susanne Schädlichs Spezialität. (...) Das Buch 'Briefe ohne Unterschrift' enthält beklemmende Zeugnisse.«

Berliner Zeitung (08.06.2017)

»Auf das vielschichtige Material reagiert Susanne literarisch, mit einer Collage von Zitaten und imaginierten Szenen, von Fakten und Fiktion.«

Deutschlandfunk Kultur "Lesart", Jochen Stöckmann (14.06.2017)

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12.10.2017 | 19:30 Uhr | Magdeburg

Lesung und Gespräch
In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

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Stadtbibliothek
Breiter Weg 109
39015 Magdeburg

Tel. 0391/5404816

16.11.2017 | 18:30 Uhr | Geisa

Lesung

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Mehr Infos

Gedenkstätte Point Alpha
Platz der Deutschen Einheit 1
Haus auf der Grenze
36419 Geisa

Originaltitel: ..

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 10 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-8135-0749-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 20.03.2017

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Ein vergessenes Stück Geschichte

Von: JoLou Datum: 08.09.2017

jolina-noelle.blogspot.com/

Ich bin früh genug geboren um die DDR noch miterlebt zu haben und gehöre wohl zu der Generation, die Probleme hat auch nach vielen Jahren die Mauer aus dem Kopf zu bekommen, da ein vereintes Deutschland in meiner Kindheit und Jugend absolut utopisch war. Man lernte die Präambel im Grundgesetz und es gab "wir" und "die".

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum die BBC in den 70er Jahren die Sendung "Briefe ohne Unterschrift" einstellte, denn auch in den Köpfen der DDR bildete sich das "wir" und "die".

Die Sendung "Briefe ohne Unterschrift" der BBC war in Deutsch und es wurden anonyme Briefe, die es in den Westen geschafft hatten, von Bürgern der DDR vorgelesen und besprochen.
Am Anfang war die Hoffnung groß, dass der Westen etwas gegen die Teilung unternehmen würde.
1974 wurde die Sendung eingestellt, da es immer weniger Briefe gab.
Ob dies nun daran lag, dass mehr abgefangen wurde, oder ob sich die Bürger der DDR in ihrem Staat eingefunden hatten, kann keiner beantworten.

1974 kam ich in die Schule, 2 deutsche Staaten waren normal.
Mein Besuch in Klasse 12 in Ostberlin versetzte mir einen Kulturschock und ich hatte Angst, nicht zu Unrecht, wie man heute weiß.

Die Autorin hat sich auf die Suche nach den Briefen ohne Unterschrift gemacht und gefunden, sie hat auch einen Briefschreiber gefunden, dessen Brief abgefangen wurde und der durch Schriftproben ein Jahr vor seinem Abitur verhaftet wurde und im Gefängnis saß, nur weil er einen Brief geschrieben hat. Seine Geschichte wird ebenfalls erzählt.

Das Buch ist spannend, sorgt für Kopfschütteln was die Geheimdienste der DDR für Aktionen fuhren mit Spitzeln und Spitzeln die die Spitzel beobachteten, ein Staat voller Verfolgungswahn und man lernt die Macher der Sendung ein wenig kennen, so gut das nach so vielen Jahren möglich ist, in denen diese Sendung total vergessen wurde.

Packend

Von: Raffi's Bookshelf Datum: 23.05.2017

https://raffisbookshelf.wordpress.com/

Ich muss sagen ich habe mich noch nie wirklich mit Sachbücher beschäftigt aber in letzter Zeit habe ich dieses Genre für mich entdeckt (ihr werdet in den nächsten Wochen auch noch mehr Bücher aus diesem Genre sehen). Besonders die Geschichte des 3. Reiches und der DDR interessiert mich. In den letzten Tagen habe ich nun auch „Die Welle“ beendet (haben dies leider nie als Schullektüre gelesen), welches auch eine ähnliche Thematik hat. Nun suchte ich auf alle Fälle nach Büchern dieser Zeit und fand unter anderem auch dieses.
Hier folgt nun meine Rezension:

Inhalt: Briefe ohne Unterschriften handelt, wie auf dem Cover schon angekündigt wird von einem vergessenen Stück der Zeitgeschichte. Und auch ich kannte diese Ereignisse nicht. Es geht nämlich um eine BBC-Sendung, mit dem Titel „Briefe ohne Unterschrift“, welche Wöchentlich Briefe vorliest. Diese Brief stammen aus der DDR und beschäftigen sich mit der Situation in diesem Land allerdings auch mit den Problemen außerhalb der Region (z.B.: Polen) und gehen dabei auf die Politische Situation ein. In dem Buch folgen wir den verschiedensten Personen und erleben die Verschiedensten Schicksale. Besonders wird aber auf zwei Personen eingegangen, nämlich den Moderator der Sendung und einen Schüler, welcher einen Brief schrieb, der von der Stasi abgefangen wurde. Was diese Personen aber genau erlebt haben und welche Erfahrungen sie machten verrate ich nicht.

Meinung: Das Buch ist wirklich gut recherchieret, auf jeder Seite werden Zitate aus Berichten der Stasi (Schreibmaschinenschrift) und Ausschnitte aus den gesendeten Briefen (kursiv gedruckt) eingefügt. Man ist oft wirklich in der Geschichte dabei und die Autorin ergänzt teilweise auch sinnvoll. In anderen Kapitel bekommt man eher ihre forschende Perspektive mit und wie sie durch verschiedenste Quellen versucht neue Hinweise zu finden. Im gesamten Buch wurden auch viele Briefe fast komplett zitiert, dies fand ich ein bisschen schade da auf diese dan nicht wirklich eingegangen wurde. Man erlebte zwar durch diese Briefe die Geschichte allerdings wurde im ersten Teil nie wirklich auf die Person hinter dem Brief eingegangen (dies ist aber auch nicht umsetzbar gewesen da die Briefe ja anonym waren und man wirklich nur schwer etwas herausfinden kann). Die Geschichte über den Schüler hat mich aber voll und ganz begeistert. Alles im allen erlebt man nicht nur eine Story und erlebt Geschichte aus den verschiedensten Perspektiven. Die Story hat mich so begeistert das ich sie wirklich voll und ganz empfehlen kann, da dieser Teil der Geschichte eher unbekannt ist aber wirklich einen sehr interessanten Abschnitt der Zeitgeschichte umfasst.

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