Die Bücherdiebin

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Hardcover
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Eine unvergessliche Geschichte: lebensfreudig und tragisch, wütend und tröstend

Sie hielt immer noch das Buch in der Hand. Verzweifelt klammerte
sie sich an die Worte, die ihr das Leben gerettet hatten.

1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger.

Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem „Handbuch für Totengräber“ lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Tragisch und witzig, wütend und zutiefst lebensbejahend – vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod.

»Ein großes Buch.«

Deutschlandfunk / Ute Wegmann (05. April 2008)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: The Book Thief
Originalverlag: Random House US/UK
Hardcover mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
ISBN: 978-3-570-13274-6
Erschienen am  27. Februar 2008
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Bücherdiebin - Markus Zusak

Von: Stef von Bookiedreams.blogspot.de

28.11.2017

„Die Bomben kamen – und ich mit ihnen.“ Klappentext: Deutschland, 1939. Der Tod hat viel zu tun, und er hat eine Schwäche für Liesel. Am Grab ihres Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem „Handbuch für Totengräber“ ist eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten geweckt, die sie auch dann nicht verlässt, als ihre Welt in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Erster Satz: Zuerst die Farben. Meinung: Kennt ihr das Gefühl, wenn man Angst vor dem Ende eines Buches hat? So ging es mir bei diesem Buch hier. Ich wusste, dass etwas passieren wird, aber als es passierte, traf es mich eiskalt. Die Bücherdiebin ist Liesels Geschichte, beschrieben aus der Sicht des Todes. Das ist es, das dieses Buch so besonders macht. Der Tod erzählt die Geschichte und das in seiner ganz speziellen Art. Mal witzig, mal ernst, liebevoll oder kühl, sachlich prägnant oder sehr ausführlich. Man lernt Liesel kennen, wie sie aufwächst und lebt und wo sie ihren Platz in der Zeit des Zweiten Weltkrieges einnimmt, was sie durchmacht und erlebt. Man lacht mit ihr, man weint mit ihr, man zittert und hofft. Nicht nur mit ihr, sondern auch mit all den Menschen, die ihr nahe stehen. Jede Figur in dem Buch hat ein besonderes Merkmal oder zeichnet sich durch etwas aus. Liesel, Mittelpunkt des Buches, ist ein so tapferes und mutiges Mädel, lieb, fleißig und hat so einige Tricks parat. Wie der Titel schon verrät, ist sie auch eine Diebin. Was zu der damaligen Zeit aber auch einfach manchmal nötig war *zwinker* Ihr bester Freund Rudi, ein Bursche, der sie auf Diebestouren begleitet, aber mit dem sie auch sehr viele lustige Dinge erlebt. Dann ihre Eltern, Max, die Frau des Bürgermeisters... alle gehören einfach zu Liesels Leben dazu und beeinflussen sie beim Heranwachsen. Auch wenn es Figuren gibt, denen man am liebsten aus den Weg gehen möchte... ohne sie geht es nicht, denn sie machen die Geschichte lebendig. Das Buch liest sich wunderbar flüssig, der Schreibstil ist etwas Besonderes, nimmt einen gefangen, lässt einen aber auch stocken. Die Gedanken des Todes, die sich oft einschieben, lockern den Text auf. Oft musste ich schmunzeln, aber auch sehr oft schlucken. Warum? Weil die trockene Art des Todes es sehr oft auf den Punkt gebracht hat. Man liest einen Satz. Liest weiter. Hält inne. Liest den Satz noch einmal und begreift erst dann, was er bedeutet. Worte, die einen ausbremsen. Worte, die einen zum Nachdenken anregen. Worte, die sich ins Gedächtnis brennen. Ich muss wirklich sagen: dieses Buch hätte ich schon viel eher lesen sollen. Wenn ich mir ein Buch zu meiner Schulzeit hätte wünschen können, würde ich mir das als Schullektüre wünschen, denn in diesem Buch stecken so viele wichtige Gedanken. Es geht nicht nur um den Zweiten Weltkrieg, sondern auch um das Leben in dieser Zeit und wie die Menschen und vor allem ein kleines Mädchen damit umgehen. Eine Zeit voller Schatten, wo Hoffnungsschimmer leuchten. Ich habe es auf Empfehlung einer Freundin gelesen und bedanke mich hiermit bei ihr, dass sie es mir gegeben hat. Auch wenn dieses Buch als Jugendbuchroman zählt, kann ich es ebenfalls nur jedem – egal ob Jugendlicher oder Erwachsener – ans Herzen legen. Lest es. Fazit: Die Geschichte eines Mädchens im Zweiten Weltkrieg, erzählt aus der Sicht des Todes. Absolute Leseempfehlung!

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Bücher zum Überleben!

Von: tinaliestvor

23.05.2016

Liesel wird in München ihren neuen Pflegeeltern übergeben. Ihr kranker Bruder hat die Fahrt nicht überlebt und so zieht Liesel ein in das Haus der Memmingers. Die Mutter Rosa führt mit strenger Hand das Haus und der Vater Hans verdient sein Geld mit dem Akkordeonspielen. Ein Buch über die Liebe zu Büchern, den Reiz des Stehlens und den Zusammenhalt in schweren Zeiten. Doch der unaufhaltsame Krieg rückt näher und mehr als einmal entkommt Liesel dem Tod, der nach ihrer Seele trachtet. Liesel entdeckt ihre Liebe zu Büchern und da das Geld knapp ist, stiehlt sie diese. Beschäftigt mit Stehlen, Hungern und dem unbezwingbaren Willen, zu überleben, hat es der Tod schwer, das kleine Mädchen zu sich zu holen…..

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Vita

Der Bestsellerautor Markus Zusak hat sechs Romane geschrieben, darunter »Die Bücherdiebin« und »Der Joker«. Seine von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Bücher sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Sydney.

www.zusakbooks.com

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Markus Zusak zeigt die tiefe Menschlichkeit, die seine Personen ausstrahlen, als einzige Waffe, die den Unmenschen in dieser Zeit etwas anhaben konnte.«

Augsburger Allgemeine / Birgit Müller-Bardorff (11. März 2008)

»Die Bücherdiebin Liesel bricht auch jedes erwachsene Herz. Ein für alle Mal.«

Märkische Allgemeine (08. März 2008)

»Eine Ode an das Leben und an das Buch in düsteren Zeiten.«

BuchMarkt (04. März 2008)

»Zusak [rührt] mit dieser überaus expressiv geschriebenen Geschichte die Herzen seiner Leser.«

Schweizer Illustrierte (25. Februar 2008)

»Es gibt Jugendbücher, die sind so gut, dass sie auch erwachsene Leser in ihren Bann ziehen.«

Süddeutsche Zeitung (01. März 2008)

»Eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort und die Kraft, mit der es Seelen retten kann.«

WDR5 Scala (26. Februar 2008)

»Ein gewaltiges Buch, das man nie mehr vergisst!«

bücher (01. März 2008)

»[Zusak] spart Grausamkeit nicht aus, zeigt aber zugleich auch Herzlichkeit und Solidarität im Alltag der Menschen.«

AP / Susanne Gabriel (03. April 2008)

»Eine grossartige Geschichte über eine dunkle und im Grunde unfassbare Zeit.«

Berner Zeitung (20. März 2008)

»Für mich der absolute Favorit im Frühjahrsprogramm 2008 - unbedingt empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche.«

BuchMarkt (04. März 2008)

»Ein sehr berührendes Buch, das es unbedingt verdient, Pflichtlektüre zu werden.«

BuchMarkt (04. März 2008)

»Man muss Alexandra Ernst danken, dass sie dem finsteren Poeten eine so faszinierende Übersetzung in den Mund gelegt hat.«

Eselsohr (01. März 2008)

»Markus Zusak ist für mich die Entdeckung des Bücherfrühlings. (…) Wer dem Charme der Bücherdiebin erliegt, der kann nur gewinnen.«

Buchhändler heute (15. April 2008)

»Aufwühlend und traurig, zugleich humorvoll und unbedingt lebensbejahend.«

Nordwest Zeitung (18. April 2008)

»Erstaunlich, wie groß das Herz des Todes ist. Und wie schön er erzählen kann.«

Hamburger Morgenpost (24. April 2008)

»'Die Bücherdiebin' berührt und wühlt auf.«

Dresdner Morgenpost (30. April 2008)

"Ein starkes Stück Geschichte mit auf 600 Seiten kaum nachlassender Spannung."

»Ein Buch, das man so schnell nicht mehr vergisst.«

Rheinpfalz (04. Juni 2008)

»Dies ist ein bemerkenswerter Roman, der sowohl Zeitgeschichtliches als auch die Liebe zu Büchern, zum Lesen vereint.«

Buchkultur (01. August 2008)

"Der Welt-Bestseller erzählt in einer poetischen Geschichte von dem Grauen der Nazizeit und der Macht der Sprache - einfach großartig!"

Für Sie (03. März 2014)

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