Die Bücherdiebin

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Ab 12 Jahren
Hardcover
20,00 [D] inkl. MwSt.
20,60 [A] | CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

"Die Bücherdiebin" ist ein modernern Klassiker und Weltbestseller und wurde 2014 erfolgreich verfilmt.

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Eine unvergessliche Geschichte vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod. Tragisch und witzige, zugleich wütend und zutiefst lebensbejahend – ein Meisterwerk.

»Ein großes Buch.«

Deutschlandfunk / Ute Wegmann (05. April 2008)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: The Book Thief
Originalverlag: Random House US/UK
Hardcover mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
ISBN: 978-3-570-13274-6
Erschienen am  27. Februar 2008
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Einfach nur wow!

Von: wordfulbooks

09.03.2020

„Zuerst die Farben. Dann die Menschen.“ So leitet „Der Tod“ höchstpersönlich dieses fabelhafte und bewegende literarische Werk ein und entführt uns in die Welt von Liesel Memminger zur Zeit des Nationalsozialismus. Eine Zeit, in der „Der Tod“ viel zu tun hat… . Liesel kommt als Pflegekind zu den Hubermanns in die Himmelstraße und beginnt dort ein neues Leben. Sie lernt zu lesen und zu schreiben, beginnt jedoch auch, Bücher zu stehlen. Als Max, ein Jude, bei den Hubermanns Zuflucht sucht und der Krieg in vollem Gange ist, lernt Liesel auch die Schrecken der NS-Zeit kennen. Bücher und ihr bester Freund Rudi malen ihr Leben jedoch in bunten Farben und übertönen das Schwarz und Grau des Krieges. . „Die Bücherdiebin“ ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Die Ich-Perspektive des Tods gibt der Geschichte eine ganz andere Stimmung und der Leser lernt, dass bei all dem Schrecken auch der Tod ein Herz hat und dass Worte die Macht haben, Hoffnung und Mut zu schenken, wenn der Rest des Lebens schwarz ist. Der Schreibstil lässt einen mitfühlen, weinen, lachen und nachdenken. Ich vergebe 5 Sterne, da es für Jung und Alt ist und ein sehr wichtiges Thema, nämlich den Tod, in einer interessanten Art und Weise anspricht.

Lesen Sie weiter

...auch der Tod hat ein Herz...

Von: Gedankenlabor

23.09.2019

>>Zuerst die Farben. Dann die Menschen. So sehe ich die Welt normalerweise. Ich versuche es zumindest.<< ...so beginnt das Buch „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak. Der Tod höchstpersönlich erzählt hier die Geschichte der Bücherdiebin Liesel und diese Geschichte enthält so so viele Farben! Der Tod erzählt dem Leser, wie er die Welt sieht und dass alles eine Farbe hat und so wird Liesels Geschichte bunt, obwohl sie doch von so vielen grauen und schwarzen Momenten überschattet wird. Der Roman spielt zur Zeit des zweiten Weltkrieges und bietet so für den Tod unendlich viele Schauplätze. Hält neben den grausamen Momenten dieser Zeit aber eben auch einen ganz besonderen Erzähler, den Tod bereit, der nicht so rabenschwarz ist wie man vielleicht meint. Denn auch der Tod hat ein Herz und genau mit eben diesem erzählt er diese Geschichte, die es sich zu lesen absolut und unbedingt lohnt! Für mich persönlich zeichnet sich dieses Buch sehr durch den tollen Schreibstil Zusaks und der sehr kreativen Erzählerperspektive aus. Das Buch hat einen ganz eigenen Charme dadurch und konnte mir die damalige Zeit doch sehr nahe bringen. Liesels Geschichte hat mich sehr berührt und auch wenn ich zu Beginn ein bisschen gebraucht habe um mich gänzlich einzufinden, hielt das Buch ein Ende bereit, was mich unheimlich bewegt und zu Tränen gerührt hat. Fazit: Eine absolut lesenswerte Geschichte, auf die man sich jedoch als Leser einlassen muss!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Der Bestsellerautor Markus Zusak hat sechs Romane geschrieben, darunter »Die Bücherdiebin« und »Der Joker«. Seine von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Bücher sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Sydney.

www.zusakbooks.com

Zur AUTORENSEITE

Alexandra Ernst

Alexandra Ernst wurde für ihre Übersetzungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Buxtehuder Bullen und der Ibby Honour List. Sie mag Bücher von Mark Twain, Marie-Aude Murail, Frances Hardinge und die Tibet-Krimis von Eliot Pattinson. In ihrer Freizeit gestaltet sie »Shabby Chic«-Möbel. Alexandra Ernst lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter im hessischen Ried.

zum Übersetzer

Pressestimmen

»Markus Zusak zeigt die tiefe Menschlichkeit, die seine Personen ausstrahlen, als einzige Waffe, die den Unmenschen in dieser Zeit etwas anhaben konnte.«

Augsburger Allgemeine / Birgit Müller-Bardorff (11. März 2008)

»Die Bücherdiebin Liesel bricht auch jedes erwachsene Herz. Ein für alle Mal.«

Märkische Allgemeine (08. März 2008)

»Eine Ode an das Leben und an das Buch in düsteren Zeiten.«

BuchMarkt (04. März 2008)

»Zusak [rührt] mit dieser überaus expressiv geschriebenen Geschichte die Herzen seiner Leser.«

Schweizer Illustrierte (25. Februar 2008)

»Es gibt Jugendbücher, die sind so gut, dass sie auch erwachsene Leser in ihren Bann ziehen.«

Süddeutsche Zeitung (01. März 2008)

»Eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort und die Kraft, mit der es Seelen retten kann.«

WDR5 Scala (26. Februar 2008)

»Ein gewaltiges Buch, das man nie mehr vergisst!«

bücher (01. März 2008)

»[Zusak] spart Grausamkeit nicht aus, zeigt aber zugleich auch Herzlichkeit und Solidarität im Alltag der Menschen.«

AP / Susanne Gabriel (03. April 2008)

»Eine grossartige Geschichte über eine dunkle und im Grunde unfassbare Zeit.«

Berner Zeitung (20. März 2008)

»Für mich der absolute Favorit im Frühjahrsprogramm 2008 - unbedingt empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche.«

BuchMarkt (04. März 2008)

»Ein sehr berührendes Buch, das es unbedingt verdient, Pflichtlektüre zu werden.«

BuchMarkt (04. März 2008)

»Man muss Alexandra Ernst danken, dass sie dem finsteren Poeten eine so faszinierende Übersetzung in den Mund gelegt hat.«

Eselsohr (01. März 2008)

»Markus Zusak ist für mich die Entdeckung des Bücherfrühlings. (…) Wer dem Charme der Bücherdiebin erliegt, der kann nur gewinnen.«

Buchhändler heute (15. April 2008)

»Aufwühlend und traurig, zugleich humorvoll und unbedingt lebensbejahend.«

Nordwest Zeitung (18. April 2008)

»Erstaunlich, wie groß das Herz des Todes ist. Und wie schön er erzählen kann.«

Hamburger Morgenpost (24. April 2008)

»'Die Bücherdiebin' berührt und wühlt auf.«

Dresdner Morgenpost (30. April 2008)

"Ein starkes Stück Geschichte mit auf 600 Seiten kaum nachlassender Spannung."

»Ein Buch, das man so schnell nicht mehr vergisst.«

Rheinpfalz (04. Juni 2008)

»Dies ist ein bemerkenswerter Roman, der sowohl Zeitgeschichtliches als auch die Liebe zu Büchern, zum Lesen vereint.«

Buchkultur (01. August 2008)

"Der Welt-Bestseller erzählt in einer poetischen Geschichte von dem Grauen der Nazizeit und der Macht der Sprache - einfach großartig!"

Für Sie (03. März 2014)

Weitere Bücher des Autors