Leserstimme zu
Faunblut

Faunblut

Von: Kerry
02.03.2015

Jade lebt mir ihrem Vater in einer vom Krieg zerstörten Stadt. Der Krieg, das war der Kampf zwischen den Menschen und den Echos, wobei die Echos fast vollständig vernichtet wurden und nach dessen Sieg Lady Mar die Herrschaft übernahm. Doch gebessert hat sich nichts, zumal der Krieg schon so lange vorbei ist und noch immer die Nachwirkungen zu spüren sind. Jades Vater führt mit ihr zusammen das Hotel Larimar. Um das Hotel Instand zu halten, versucht Jade die notwendigen Sachen vom Schwarzmarkt zu bekommen. Auf ihrem Weg dorthin, sieht sie zwei Echos. Diese stehen in dem Ruf, Menschen zu töten. Natürlich sieht Jade zu, dass sie Schutz findet. Doch die Jäger sind den Echos schon auf der Spur. Ihre Aufgabe ist es, die Echos zu vernichten und Lady Mar zu schützen. Als die Jäger tatsächlich eines der Echos vernichten, regt sich etwas in Jade - das Wissen, dass es falsch ist, die Echos zu töten. Schon lange hegt Jade Zweifel, ob ihre Welt wirklich so aussehen sollte. Alles wird rationiert, an Lady Mar ist regelmäßig Tribut zu zahlen und eine Meinungsfreiheit ist nicht gegeben. Eines Tages werden zwei Gäste der Lady Mar in dem Hotel Larimar einquartiert - Tam und Faun, beides Jäger. Tam macht auf Jade anfangs einen sehr netten Eindruck, doch nach und nach scheint diese Maske zu fallen. Faun hingegen ist für Jade unergründlich. Ständig geraten sie aneinander und dennoch ist da diese Anziehungskraft, derer sie sich nicht verschließen können. Trotz aller Widerstände verlieben sich die beiden ineinander und werden ein Paar, doch das Glück ist nicht ungetrübt. Faun verbirgt vor Jade ein Geheimnis und auch Jade ahnt nicht, dass in ihrer Vergangenheit der Schlüssel zu allem steckt ... Was für eine schöne Liebesgeschichte in einer düsteren Zeit voller Angst, Zweifel und dennoch Hoffnung. Durch den anspruchsvollen und dennoch leicht verständlichen Schreibstil lässt sich das Buch problemlos und ohne Unterbrechungen wunderbar lesen und ein Eintauchen in diese Welt geschieht wie von selbst. Die Figuren wurden interessant und einzigartig dargestellt, wobei ich mir jedoch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.