Leserstimmen zu
Faunblut

Nina Blazon

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Faunblut

Von: Miss PageTurner

07.03.2017

Umso mehr ich von Nina Blazon lese, umso mehr werde ich ein wahrer Fan von ihr. Zwar konnte mich Faunblut nicht so restlos überzeugen wie Ascheherz, aber ich kann dennoch ohne schlechten Gewissens sagen, dass Blazon hier wieder ein gelungenen Fantasyroman liefert. Das Buch spielt in der selben Welt wie Ascheherz, wobei Faunblut c.a 10-20 Jahre zuvor spielt. Wobei ich mir bei der Größe der Welt doch eine Karte gewünscht hätte. Wir lernen gleich Jade und ihr Leben im Hotel Larima kennen. Auch treffen wir gleich zu Beginn die geheimnisvollen Echos. In gewohnter Blazon Manier wird man also mitten ins Geschehen geworfen. Die Stadt in der Jade mit ihrem Vater lebt wird von Lady Mar tyrannisch beherrscht und noch dazu töten die Echos immer wieder Menschen. Es gibt also von Anfang an so einiges an Konfliktpotenzial. Das Leben in der Stadt und der Aufbau der Welt mit der toten Stadt, den Flussleuten oder den Winterpalast sind wieder sehr schön beschrieben und ausgearbeitet. Ich hatte alles sehr genau vor meinem inneren Auge. Auch die Charaktere sind wieder sehr individuell. Jade war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine starke, wenn auch manchmal sehr dickköpfige junge Frau. Sie steht zu ihren Entscheidungen, das hat mir besonders an ihr gefallen. Auch die Nebencharaktere konnten überzeugen (allen voran Moira, die auch in Ascheherz wieder ihren Auftritt hat) Lediglich Faun blieb etwas blass. Was sehr schade ist, immerhin geht es ja um Jade und Faun. Die Liebesgeschichte ist auch der gravierendste Punkt, warum ich nicht die volle Punktzahl gebe. Faun und Jade können sich zunächst nicht ausstehen. Sie hassen sich! Und auf einmal, ohne ersichtlichen Grund, ohne Erklärungen küssen sie sich und es ist die ganz große Liebe. Diesen Verlauf als holprig zu bezeichnen ist noch eine Untertreibung. Ich finde das sehr schade, denn eigentlich (als es denn magischerweise soweit war) ist die Beziehung zwischen Faun und Jade sehr süß und aufrichtig. Sie kam mir einfach nur zu schnell. Sie entwickelte sich nicht, sondern war einfach da. Im Gegensatz zu diesen plötzlichen Umschwung, verläuft die Handlung in Faunblut etwas langsamer, an manchen Stellen auch etwas schleppend. Noch nicht so weit, dass es langweilig gewesen wäre (dafür machten verschiedene Geheimnisse viel zu neugierig), aber ein wenig mehr Tempo, hätte dem Buch doch gut getan, denke ich. Alles in Allem ist es aber Meckern auf hohem Niveau. In seiner Gesamtheit ist Faunblut durchaus gelungen, nur eben, wie ich finde, nicht der beste Blazon Roman. Fazit: Ein unterhaltsamer Fantasyroman, der zwar ein wenig in der Liebesgeschichte schwächelt, aber trotzdem zu empfehlen ist.

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Faunblut- Rezi

Von: Emily

26.01.2017

Klappentext: Seine Haut roch nach Wald und Winter. Nach Moosen und Farn, und auch ein wenig nach Schnee. Es war ein Duft, der sie schwindelig machte. Jade und Faun - die Geschichte einer unmöglichen Liebe in einer Stadt am Rande der Zeit. Jade wohnt alleine mit ihrem Vater und wünscht sich ein besseres Leben. Sie hält daran fest, wenn auch etwas naiv. Sie ist jedoch trotzdem von kämpferischer Natur. Faun ist mysteriös, jedoch atemberaubend attraktiv. Er und Jade können sich nicht ausstehen, aber werden trotzdem voneinander angezogen. Die Geschichte von Jade und Faun geht einem durch Mark und Bein und man weiß nicht, wie man sich fühlen soll. Zumindest ging es mir so. Im einen Moment hat man das Gefühl, die wollen sich am liebsten Abschlachten und im nächsten lassen sie die Finger nicht mehr von einander. Aber dann gibt es da noch Martyn, Jades bester Freund, der mehr für sie empfindet als er sollte. Außerdem wäre dann da noch das Problem mit den "Echos"... Was genau sind die Echos? Was hat es mit denen auf sich? Tja, das werde ich nicht verraten! Da müsst ihr das Buch schon selbst lesen ;) Das Cover ist meiner Meinung nach sehr schön ausgearbeitet und auch den Schreibstil finde ich gut. Allerdings erinnert mich Faunblut sehr an Twilight (auch wenn es nicht um Vampire geht) und somit sehe ich es fast als "Nachmache". Außerdem lese ich persönlich lieber Bücher aus der Ich-Perspektive, da ich mich in die Charaktere dann besser einfühlen kann und auch besser mitfühlen kann. Aber dessen ungeachtet sind die verschiedenen Personen gut ausgearbeitet und die Geschichte kann einen wirklich fesseln. Eigentlich die fast perfekte Romantasy-Story! :)

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zum Inhalt Die Geschichte beginnt mit Jade und ihrer Begegnung mit einem 'Echo' dem sie schockierenderweise zur Flucht vor den Jägern der Lady verhilft. Jade wohnt mit ihrem Vater und einer jungen Köchin, in der sie eine Freundin gefunden hat, in einem alten heruntergekommen Hotel - dem Larimar. Die Zustände in Jades Welt sind feindselig, heuchlerisch und trostlos...Im Untergrund scheinen Rebellen einen Aufstand gegen die Herrscherin der neuen Stadt anzuzetteln. Da Jade sich gut mit den Flußleuten versteht und dort oft beim ausladen hilft, lernt sie eines Tages zwei merkwürdige Nordländer kennen - sie kommen mit gefährlicher Fracht und werden auf Befehl der Lady, im Larimar einquartiert. Ich verrate schon zuviel. Wer der Nordländer Faun wirklich ist, warum der alte Stadtstreicher Ben der Schlüssel zur Wahrheit sein könnte, was die Echos und die Rebellen verbindet, ob Jade den furchtbaren Aufstand überlebt und sich ihrer vermeindlich großen Liebe hingeben kann - das müßt ihr flugs selber nachlesen :) meine Meinung Ach wie liebe ich dieses Buch ! Eine Mischung aus Fantasy, Spannung und unglaublich intensiven Gefühlen - so zumindest kam es bei mir an . Ich habe so mitgefiebert,gelitten,gehofft und gefreut, ich bin Jade's Innenleben schon beängstigend nah gekommen. Nina Blazon hat einen fantastischen Schreibstil....Unglaublich verschnörkelt, bildgewaltig und emotional, aber das lässt die Geschichte keineswegs kitschig erscheinen. Die rätselhaften Ereignisse rund um Jade & Faun ziehen einen einfach in den Bann. Eine wunderbare Geschichte <3 Das Cover ist ebenso zauberhaft und verrät mit Grafik, Farbauswahl und Schrift wie magisch der Inhalt sein muß. ★★★★★

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In Faunblut geht es um die 18-jährige Jade, die zufällig zwei der berüchtigten Echos, mysteriöse Flusswesen, die schon mehrere kaltblütige Morde begangen haben sollen, begegnet und Minuten später eine folgenschwere Entscheidung trifft. Als direkt vor ihren Augen eines der Echos getötet wird, empfindet sie unerklärlicherweise Mitleid für das andere und verhilft diesem zur Flucht. Sie selbst kann sich nicht erklären, was sie zu dieser Tat, die sie den Kopf kosten könnte, getrieben hat und beschließt, mehr über diese mysteriösen Echos herauszufinden. Kurz darauf eilen der Königin zwei äußerst unfreundliche Nordländer zur Hilfe, die mitsamt dutzender Kisten, in denen sich scheinbar höchst gefährliche Tiere befinden, im Hotel von Jades Vater einquartiert werden. Wer sind diese Nordländer und welche Tiere halten sie in den Kisten? Was sind die Echos wirklich und wieso spürt Jade diese Verbundenheit zu ihnen? Wieso verhält sich Jades Vater immer so seltsam, wenn sie ihn auf die Vergangenheit und ihre verstorbene Mutter anspricht? Dies alles versucht Jade herauszufinden und gerät dabei in so manche Schwierigkeiten... Wie auch in "Lillesang", "Ascheherz" und "Der Winter der schwarzen Rosen" wird man von Nina Blazon mitten in's Geschehen geworfen. Dies führt dazu, dass man von der ersten Seite an total gefesselt ist und wie gebannt weiterliest. Nur nach und nach fügen sich all die winzig kleinen Puzzleteile des Rätsels zu einem Bild zusammen, was die Spannung kontinuierlich steigert, bis das Ganze mit einem großen Knall aufgelöst wird. Der Schreibstil von Nina Blazon ist wie immer farbenfroh und lässt sich in "Faunblut" besonders flüssig lesen. Die Charaktere haben eine gewisse Tiefe und besonders die kriegerische Jade konnte ich sehr in's Herz schließen. Auch die Handlungen der Charaktere fand ich ihrem Alter und ihren Erfahrungen entsprechend. Was mir jedoch gar nicht gefallen hat war, dass die eingebaute Liebesgeschichte viel zu unerwartet kam und meiner Meinung nach auch nicht nachvollziehbar war. Im einen Moment können sich die Protagonisten nicht ausstehen und im nächsten Moment fallen sie sich um den Hals, sind unzertrennlich und scheinbar unsterblich ineinander verliebt, obwohl es zuvor keinerlei Anzeichen für Annäherungen oder Gefühle gab. Dies hätte deutlich besser ausgebaut und logischer in die Geschehnisse eingeflochten werden müssen, da die Liebesgeschichte ja eine bedeutende Rolle in "Faunblut" spielt und somit besondere Aufmerksamkeit verdient. Das Ende hätte gerne noch ein klein wenig dramatischer gestaltet werden können, dennoch war es im großen Ganzen gelungen und passend. "Faunblut" ist ein sehr spannendes Fantasy Jugendbuch, in dem einem zwar die bisher unbekannten Flusswesen Namens "Echos" vorstellt werden, das jedoch mehr von Tyrannei, Rebellion und einer gefährlichen Liebe handelt, als von den eigentlichen Echos. Alles in allem ist es wiedermal ein sehr gelungenes Werk, der in Stuttgart lebenden Fantasy Autorin. Da es stellenweise doch ein wenig grob zugeht, würde ich "Faunblut" allen Fantasyfans ab 15 Jahren empfehlen.

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Da ich schon so einige Bücher von Nina Blason gelesen habe, die mich begeistern konnten hatte ich sehr hohe Ansprüche an dieses Buch. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Nina Blason hat eine Art zu schreiben, wie ich es nur selten gesehen habe. Die Welten die sie erschafft sind unglaublich toll und man kann sie sich super vorstellen. Auch die Charaktere sind sehr gut gestaltet. Diese Geschichte ist wieder einmal einzigartig und speziell. Ich denke entweder man mag die Fantasybücher von Nina Blason oder eben nicht und ich gehöre eindeutig zu der ersten Sorte. Nina Blason schreibt nicht über die "normalen" Fantasy Wesen, sonder über eigene wie zum Beispiel die Echos in Faulblut oder die Zorya in Ascheherz. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Es ist auch nicht notwendig dieses Buch vor Aschenerz zu lesen, da es zwei unabhängige Geschichten sind, die nur in derselben Welt spielen.

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Du sagst, es gibt nichts Schlimmeres als den Tod, Laurin, aber das ist nicht wahr. Die Liebe ist das schlimmste Gift von allen. (S. 336) Jade lebt mit ihrem Vater seit der Machtübernahme der Lady im Larimar, einem ehemaligen Hotel. Die Stadt wurde vor mehr als einem Jahrzehnt durch die gewaltsame Machtübernahme verwüstet und nur bruchstückhaft wieder aufgebaut. Jade und ihr Vater stehen in der Gunst der Lady, dennoch beginnt Jade immer mehr an dem totalitären Regime zu zweifeln und sucht nach Alternativen zur bedingungslosen Regierungstreue. Als sie Zeugin der Erschießung eines „Echos“ wird, verändert sich für die junge Frau alles. Denn anders als ihr von kleinauf eingebläut, trägt das „Echo“ menschenähnliche Züge anstatt der von todbringenden Monster. Nina Blazon zeichnet eine düstere und dennoch faszinierende Fantasywelt in ihrem Jugendroman. Eine halb verfallene Stadt, düstere Geheimnisse, fremde Wesen, das alles zieht schnell in den Bann. Umso trauriger ist es, dass sie den Charakteren wenig an Tiefe verleiht und auch Hintergründe für die Übernahme der Stadt unbeleuchtet lässt. Die aktuellen Herrscher werden als böse per se dargestellt, über ihre Beweggründe erfahren die LeserInnen kaum etwas. Ebenso bleiben die Geschichten der Menschen in der Stadt oder die Vergangenheit der „Echos“ unbesprochen. Die Liebesgeschichte rund um Jade dagegen gelingt leicht und liest sich schön ohne dabei verkitscht zu wirken. Ein unterhaltsames Jugendfantasybuch, dem etwas mehr Tiefe und Hintergründe gut getan hätten.

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Die Covergestaltung: Ich muss sagen, dass mir das Cover unglaublich gut gefällt. Schon der Titel ist in einer elfenartigen Schrift aufgeführt, die verzaubert und bezaubert. Doch ganz besonders hat mich das aufgezeichnete Auge fasziniert. Da der Buchhintergrund in weiß gehalten wurde, kommt das bunte Auge besonders schön zur Geltung. Mich hat das ganze Buchcover wirklich begeistert und in den Bann gezogen. Es macht einfach unheimlich Lust darauf, das Buch zu lesen. Der Inhalt: Jade, ein Mädchen mit flussgrünen Augen, lebt mit ihrem Vater in einer Metropole am Rande der Zeit. Die Stadt wird von einer Lady beherrscht, welche die Menschen durch Gewalt und Stränge unter sich hält. Jade ist in dieser Situation aufgewachsen und dennoch bemerkt sie den Wiederstand, welcher sich in ihr aufbaut. Ein Leben in Angst, Verfolgung, Verstecke und mehr möchte sie nicht weiter führen. Zu diesem Zeitpunkt erheben sich so langsam die Aufständischen und die sagenumwobenen Echos kehren in ihre Heimat zurück. Jade muss sich entscheiden, verbündet sie sich mit ihnen oder führt sie ihr bisheriges Leben weiter. Während dieser schwierigen Entscheidung trifft sie auf den fremdartigen Faun, welcher jedoch irgendwie auf der Seite der Herrscherin steht. Wie soll Jade hier ein Gleichgewicht für sich finden und eine Entscheidung treffen. Ein innerer Kampf findet statt, in welchem sie sich für eine Seite des Kampfes entscheiden muss. Die Charaktere: Die Hauptperson in dieser Geschichte ist Jade. Sie lebt mit ihrem Vater und ihrer guten Freundin der Köchin zusammen in einem alten Hotel. Ab und an erhalten sie auch noch Gäste, doch dies ist eigentlich selten der Fall. Trotz das Jade es nicht anders kennt unter einer Herrscherin zu leben, welche niemals ihr Gesicht zeigt beginnt sie den Gedanken zu entwickeln daraus auszubrechen. Sie ist ein taffes Mädchen, welches zum einen weiß was sie möchte und trotz Sorge und Angst ihren Weg findet. Eine ebenfalls wichtige Rolle spielt Faun, ein geheimnisvoller Fremder welcher als Jäger bzw. Sucher in die Stadt gekommen ist. Er ist sehr distanziert und unfreundlich seiner Umgebung entgegen. Doch sehr schnell merkt man, dass es eine Fassade ist die er zu schützen versucht. Nur was versucht er zu verstecken und wieso sieht es so aus, als ob er ein Abhängiger ist wie auch die Leute in der Stadt. Viele weitere Charaktere sind im Buch enthalten, die ihren eigenen Charme versprühen. Es gibt einige die man wirklich schätzen lernt und andere die man am liebsten ohrfeigen würde. Es ist eine Zeit in welcher man wirklich die schlimmsten Seiten der Personen erkennen kann. Es ist faszinierend hier die einzelnen Charaktere nach und nach kennen zu lernen, wobei immer ein Geheimnis zurück bleibt und man nur bedingt sich in alle hineinfühlen kann. Meine Meinung: Ich bin von Anfang an sehr gut in dieses Buch hineingekommen. Schon zu Beginn lernt man sofort die sagenumwogenen Echos kennen. Aus dem Blick von Jade wird man direkt in eine zermürbende und grausame Welt gezogen. Man lernt sofort kennen, dass Jade kein normales Leben führen kann. Hier überwiegen die Gefühle Angst, Sorge und Trauer um Familie und Freunde. Durch die Herrscherin ist ein ruhiges Leben schwierig, da man nach ihren Regeln leben muss. Es ist schwierig, aber dennoch muss es sein damit ein Überleben gesichert ist. Die Schreibweise von Nina Blazon fordert zum Träumen und mitfiebern auf. Es ist sehr flüssig und leicht verständlich geschrieben, sodass ein jeder hier in die Geschichte mit einsteigen dürfte. Faunblut ist ein abgeschlossener Fantasy-Roman, welcher alle Leser in ihren Bann ziehen dürfte die es magisch und dazu emotional mögen. Die beinhaltende Liebesgeschichte finde ich persönlich hervorragend eingebaut und keineswegs kitschig. Es macht einfach Spaß dabei zu sein, wie ein zartes Band der Liebe in einer schwierigen und gefährlichen Zeit entfacht wird. Die Geschichte selber ist nur aus einer Sichtweise geschrieben und zwar aus der Protagonistin Jade. Man kann sich richtig in sie hineinversetzen und mit ihr Leiden. Zusammen mit ihr baut sich die Geschichte auf und man erfährt nach und nach in kleinen Stücken Neues. Schön finde ich, dass man zusammen mit Jade einige Rätsel zusammen löst und sie nicht mehr weiß als der Leser. Sie lernt ebenfalls viele Dinge erst nach und nach kennen. Besonders schön finde ich, dass einige Rätsel eingebaut wurde welche gelöst werden müssen. Dazu muss ich wirklich sagen, ich war begeistert. Die Protagonistin wurde hervorragend ausgebaut, wie sie diese nach und nach gelöst. Doch keinesfalls so, dass man denkt das hätte sie schon früher wissen müssen oder das war zu schnell. Es war genau passend beschrieben, dass man es nachvollziehen konnte und der eigene Groschen mit ihrem fällt. Ich war begeistert. Die Charaktere an sich lernt man durch Jade kennen. Sie ist eine Person die hinterfragt und neugierig ist, sodass man doch das ein oder andere kennen lernt. Ich persönlich finde es sehr gut gewählt und würde meinen, dass die Charaktere an sich fast alle gut ausgebaut wurden. Man merkt, dass alle geprägt sind und dennoch einen festen Stand haben an welchem sie festhalten und worauf sie hoffen. Faunblut - Seiten De Roman wirkte auf mich spannend, rasant und dennoch gleichzeitig zauberhaft. Nina Blazon bringt den Leser mit ihren Worten dazu, vor dem inneren Auge eine phantastische Welt entstehen zu lassen die begeistert und fasziniert. Besonders toll finde ich es, dass diese Bilder entstehen, obwohl es nicht alles bis ins letzte Details ausgeklärt wird. Das hat mich wirklich fasziniert. Die Geschichte selber finde ich auch sehr schön gewählt. Besonders die Echos sind interessante und vielversprechende Wesen, die neugierig machen. Nicht nur die Protagonistin ist von ihnen angezogen, auch der Leser würde gerne mehr über sie erfahren. Die gesamten aufgebauten Situationen sind teilweise nicht neu und dennoch hervorragend umgesetzt. Eine Zeit der Herrscher, welcher die Menschen als Untertanen sehen und von ihnen Leistungen erwarten. Und die Bürger, welche sich mit der Zeit dagegen wehren müssen damit sie ihr Lebe zurückbekommen. Eine berauschende und spannende Umsetzung, die den Leser von Beginn ans Buch fesselt. Das gesamte Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und begeistert. Allerdings würde ich meinen, dass das Ende etwas länger hätte sein können. Gerade auf den letzten Seiten dem Finale sind noch viele Mythen und Fragen aufgeklärt worden. Man konnte zwar recht gut folgen und vieles noch erfahren, doch ich muss ganz ehrlich sagen dass ich mir hier noch ein paar Seiten mehr gewünscht hätte wo alles ein bisschen „langsamer“ von statten gegangen wäre. Um dem Buch Faunblut folgen zu können muss man meines Erachtens schon mitdenken und sich wirklich darauf einlassen. Ein nur kurz drüber lesen der einzelnen Seiten wird nur schwer möglich sein. Um das ganze erfassen zu können, sollte man sich wirklich in die Geschichte fallen lassen und alles miterleben. Denn nur so kann man vieles in Erfahrung bringen und eine ganz besondere und ansprechende Geschichte erleben. Nach kurzer Überlegung kann ich eigentlich nur eines sagen. Mir gefällt dieses Buch wahnsinnig gut und gebe diesem auch 4 Sterne. Einen Stern muss ich abziehen, da der Schluss etwas zu intensiv war und ich gerne mehr über die Echos erfahren hätte. Mein Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es hat mich mitgerissen und begeistert. Die Liebesgeschichte ist sehr schön aufbereitet worden und hat mich persönlich berührt. Etwas schade fand ich jedoch, dass man von den Echos nur sehr wenig erfahren hat und sie dazu nur sehr selten aufgetaucht sind. Hier wäre es bestimmt nicht schlecht gewesen, wenn man sie noch mehr eingebracht hätte. Dafür, dass es ein Einzelband ist war er unglaublich gut und hat mich überzeugt. Wobei ich es irgendwie auch schade finde, dass es bei diesem wohl bleiben wird. Denn meines Erachtens gibt es hier durchaus noch eine Weiterführung die begeistern könnte. Insgesamt würde ich wirklich meinen, dass man mit Faunblut nichts falsch machen kann. Es ist eine wunderschöne und ansprechende Geschichte, die verdammt gut umgesetzt wurde. Zwar hätte man an manchen Stellen noch etwas mehr Feinschliff betreiben können, doch fällt es nicht so sehr ins Gewicht. Eine wunderschöne Fantasy-Geschichte wurde von Nina Blazon ins Leben gerufen, die begeistert und verzaubert. Ich werde dieses Buch mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen haben. :o)

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Faunblut

Von: Kerry

02.03.2015

Jade lebt mir ihrem Vater in einer vom Krieg zerstörten Stadt. Der Krieg, das war der Kampf zwischen den Menschen und den Echos, wobei die Echos fast vollständig vernichtet wurden und nach dessen Sieg Lady Mar die Herrschaft übernahm. Doch gebessert hat sich nichts, zumal der Krieg schon so lange vorbei ist und noch immer die Nachwirkungen zu spüren sind. Jades Vater führt mit ihr zusammen das Hotel Larimar. Um das Hotel Instand zu halten, versucht Jade die notwendigen Sachen vom Schwarzmarkt zu bekommen. Auf ihrem Weg dorthin, sieht sie zwei Echos. Diese stehen in dem Ruf, Menschen zu töten. Natürlich sieht Jade zu, dass sie Schutz findet. Doch die Jäger sind den Echos schon auf der Spur. Ihre Aufgabe ist es, die Echos zu vernichten und Lady Mar zu schützen. Als die Jäger tatsächlich eines der Echos vernichten, regt sich etwas in Jade - das Wissen, dass es falsch ist, die Echos zu töten. Schon lange hegt Jade Zweifel, ob ihre Welt wirklich so aussehen sollte. Alles wird rationiert, an Lady Mar ist regelmäßig Tribut zu zahlen und eine Meinungsfreiheit ist nicht gegeben. Eines Tages werden zwei Gäste der Lady Mar in dem Hotel Larimar einquartiert - Tam und Faun, beides Jäger. Tam macht auf Jade anfangs einen sehr netten Eindruck, doch nach und nach scheint diese Maske zu fallen. Faun hingegen ist für Jade unergründlich. Ständig geraten sie aneinander und dennoch ist da diese Anziehungskraft, derer sie sich nicht verschließen können. Trotz aller Widerstände verlieben sich die beiden ineinander und werden ein Paar, doch das Glück ist nicht ungetrübt. Faun verbirgt vor Jade ein Geheimnis und auch Jade ahnt nicht, dass in ihrer Vergangenheit der Schlüssel zu allem steckt ... Was für eine schöne Liebesgeschichte in einer düsteren Zeit voller Angst, Zweifel und dennoch Hoffnung. Durch den anspruchsvollen und dennoch leicht verständlichen Schreibstil lässt sich das Buch problemlos und ohne Unterbrechungen wunderbar lesen und ein Eintauchen in diese Welt geschieht wie von selbst. Die Figuren wurden interessant und einzigartig dargestellt, wobei ich mir jedoch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.

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