Leserstimmen zu
Mein böses Herz

Wulf Dorn

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Mein böses Herz

Von: Lidia Duarte da Silva aus Sankt Augustin

22.02.2018

Beschreibung: Was tust du, wenn du nicht mehr weißt, was Realität ist und was Fantasie? Seit dem Tod ihres Bruders wird Doro von Halluzinationen geplagt. Stimmen verfolgen sie. Und eines Nachts bittet ein Junge sie um Hilfe. Wenig später erfährt Doro, dass er schon vor ihrer Begegnung Selbstmord begangen hat. Sie macht sich auf die Suche und ein Albtraum beginnt... Anfangs zog es sich etwas und ich empfand Langeweile. Mit der Zeit legte sich das aber und das Geschehen um Doro herum wurde immer komplexer. Ich war gefesselt und an Doros Seite, um die Wahrheit herauszufinden. Das Ende ist etwas verstörend und eine echte Überraschung! ich war dann doch froh, die lahmen ersten Töne durchgehalten zu haben, weil am Ende alles ein Ganzes ergeben hat. Ein Psychothriller, der gut geeignet für Jugendliche ist, da er nicht so düster und morbide ist. Für mich als Erwachsene war er ebenfalls spannend.

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Mein „erster Dorn“ war direkt ein Buch, was unter Bloggern und Lesern sehr gelobt wird. MEIN BÖSES HERZ ist ein Buch, was es einem Blogger schwer macht, negative Seiten zu entdecken. Aber ist es überhaupt die Aufgabe von Bloggern, sich mit dem Negativen an einem Buch zu beschäftigen? Oder ist es viel mehr unsere selbstgestellte Aufgabe, unsere Lust auf tolle Geschichten offen zur Schau zu stellen? Schon direkt zu Anfang wird in diesem Jugendthriller (lt. Verlagsangaben ab 13 Jahren empfohlen) die düstere Stimmung greifbar, in der sich die Hauptprotagonistin, Doro, befindet. Ihre Angst vor dem, was sie zunächst nicht erklären kann, ist sehr schnell spürbar. Wulf Dorn spielt hier von Anfang bis Ende sehr mit Kontrasten. Auf der einen Seite finden wir uns in einer Gegend wieder, in der man sich sehr schnell heimisch fühlen kann. Erst Recht, wenn man, wie ich, aus einer kleinen Stadt kommt und das Leben dort durchaus gewöhnt ist. Auf der anderen Seite erleben wir aber auch immer wieder mit, wie sich Doro quält, wie sie krampfhaft versucht, sich zu erinnern, warum sie diese unendlichen Schuldgefühle in sich trägt. Schuldgefühle am Tod ihres kleinen Bruders Kai. Kai war noch sehr klein, als er (lt. Angaben der Ärzte) an einem Blutgerinsel im Kopf starb. Aber wenn dem so war, warum fühlt sich Doro dann für etwas verantwortlich, wofür es keinen Schuldigen geben kann? Da sind diese Stimmen in ihrem Kopf … „Was hast du getan?“ Bildet sie sich diese Stimmen nur ein? Oder sind es Erinnerungen an etwas, was schrecklicher ist, als alles, was eine große Schwester ihrem kleinen Bruder antun könnte? War Doro vielleicht doch die Mörderin ihres Bruders? Hat sie ihn kaltblütig umgebracht und Niemand hat es gemerkt? Und wenn ja … Warum erinnert sie sich nicht? Oder war alles eine Einbildung, eine Halluzination? Diese Fragen stellt sich nicht nur der Leser dieses Buches bis zum letzten Moment. Auch Doro selbst kann sich keinen Reim machen. Auch nicht, weil sie im Schuppen hinter dem Haus einen Jungen um Hilfe bettelnd gesehen hat, der schon seit einigen Tagen tot ist. Selbstmord. Ein verzweifelter und depressiver Jugendlicher, der nach dem Drogentot seiner Freundin nicht mehr mit dem Leben klarzukommen schien. Hat sie ihn wirklich gesehen? Hat sie ihn sich nur eingebildet? Oder gibt es einen Menschen im Hintergrund, der die Zügel in der Hand gehalten hat? All diese bösen Fragen könnt ihr nur beantworten, wenn ihr MEIN BÖSES HERZ lest. Da auch die Protagonistin dieses Thrillers diese Fragen lösen wollte, um endlich mit der Bewältigung ihrer Vergangenheit voranzukommen, entwickelt Doro sehr ausschweifende und große Theorien. Wulf Dorn hat diese Theorien durchaus sehr spannend inszeniert. Beim Lesen fragt man sich nur gelegentlich, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Jugendlicher mit Doros Lebenserfahrung auf solche Gedanken kommt. Spüren kann man aber auf jeden Fall die Lebenserfahrung des Autors. Und seine Liebe zu psychischen Erkrankungen und speziellen Krankheitsbildern. Dorn war nach seiner abgeschlossenen Ausbildung zum Industriekaufmann und Fremdsprachenkorrespondent zwanzig Jahre in der Betreuung von Psychiatrie-Patienten tätig. Er schulte als Arbeitstrainer Patienten in Büroberufen und wechselte anschließend in die psychiatrische Betreuungsforschung. Er setzte sich für die Reintegration von psychisch erkrankten Menschen in das Berufsleben ein und vermittelte sie als Jobcoach. Die Erfahrungen, die er in diesen Tätigkeiten sammeln durfte und die Begegnungen, die sich ihm boten, dienen dem Autor heute als Inspirationshilfe für viele seiner Geschichten. Natürlich darf in Thrillern, erst recht in denen für Jugendliche, ein Element nicht fehlen. Liebe. Auch hier wird der Leser dieses Gefühl aller Gefühle nicht lange vermissen müssen. Der Liebespart hat in dieser Geschichte einen sehr passenden Raum bekommen. Er war nicht zu ausufernd und auch nicht zu versteckt. Auch die typische Unsicherheit im Umgang mit diesen plötzlich auftauchenden Gefühlen für einen anderen Menschen, die im Alter von Doro völlig normal ist, wird gut und glaubhaft dargestellt. Während des Lesens musste ich mir jedoch immer wieder mal ins Gedächtnis rufen, dass der cbt-Verlag dieses Buch für Leser im Alter ab 13 Jahren empfiehlt. An den Kapitelenden habe ich oft diese totalen und fiesen Cliffhanger vermisst, die man aus anderen Psychothrillern kennt und liebt. Die Aussage, dass dieses Buch deshalb lasch oder öde wäre, wäre jedoch eine absolute Falschaussage. Die Spannung zieht es aus der Geschichte selbst schon. Und aus den Selbstzweifeln von Doro, der man als Leser unbedingt zur Klarheit verhelfen möchte. So, wie Doro zwischenzeitlich eine sehr großräumige und erwachsene Auffassungsgabe bewiesen hat, gelang es ihr auch am Ende, Dinge zu bewältigen, die doch eher fiktiv erscheinen. Oder die sind, wie vier Richtige (plus Zusatzzahl) im Lotto. Nicht vollkommen unwahrscheinlich, durchaus denkbar, aber auch nicht wirklich alltäglich. Für den Aufbau des Spannungsbogens und das Einläuten des Schluss-Abschnittes waren diese Dinge jedoch logisch und notwendig. Die letzten Seiten habe ich in rasender Geschwindigkeit gelesen. Meine Lust auf die Auflösung wurde immer größer. Im Schlusssprint auf der letzten Seite wurde ich dann jedoch etwas langsamer, sog jedes Wort in mich auf und stellte beim Zuschlagen des Thrillers fest, dass die letzten Worte mir eine Gänsehaut verliehen, die ich mir auch einige Stunden danach noch nicht wirklich erklären kann. MEIN BÖSES HERZ war mein „erster Dorn“. Mit Sicherheit war es aber nicht mein Letzter. Solltet ihr noch kein Buch von diesem Autoren gelesen haben, dann wird es höchste Eisenbahn. Solltet ihr ihn schon kennen, aber noch nicht zu diesem Buch gegriffen haben, dann tut es. Und solltet ihr zu dem Kreis gehören, der den Autor und das Buch schon kennt, dann lasst es mich wissen. Lasst mich wissen, ob auch ihr diese Gänsehaut hattet, die ihr euch nicht erklären könnt. Ich bin kein Synnie. Was das ist, erklärt uns Wulf Dorn im Laufe des Buches. Aber dennoch habe ich mir die ganze Zeit Gedanken gemacht, welche Farbe dieses Buch in meinem Kopf auslöst. Kurz vor dem Ende dachte ich an Himmelblau. Vielleicht könnte das der Auslöser der Gänsehaut am Ende sein. Warum? … Lest das Ende. Aber vorher…. Lest den Anfang und die Mitte.

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Seitdem Doro ihren kleinen Bruder tot in seinem Bett aufgefunden hat, leidet sie unter Halluzinationen. Nach der anschließenden Trennung ihrer Eltern und dem Umzug in ein neues Dorf mit ihrer Mutter, glaubt sie, ihr Problem in den Griff bekommen zu haben. Bis sie eines Abends einen verletzten Jungen in der Gartenhütte findet. Doch als der alarmierte Notarzt eintrifft ist der Junge verschwunden und alle glauben, dass Doro wieder halluziniert und fantasiert und auch Doro beginnt an sich zu zweifeln, vorallem als sie erfährt, dass der Junge zwei Tage zuvor Selbstmord begangen haben soll… Mit “Mein böses Herz” legt Wulf Dorn seinen ersten Jugendthriller vor und der hat es echt in sich. Alter Falter. Ich lese wirklich sehr, sehr, sehr selten ein ganzes Buch an einem Tag aber dieses konnte ich wirklich garnicht mehr aus der Hand legen und als ich es doch mal musste, hatte ich nur die Geschichte im Kopf und bin fast vor Neugier geplatzt. Ich kann garnicht genau sagen, was mir am besten gefallen hat, weil wirklich alles bei dieser Geschichte passte und dazu noch der wirklich sehr flüssige Schreibstil Dorns → unfassbar gut!

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Mein böses Herz

Von: Kerry

02.03.2015

Die 16-jährige Dorothea, genannt Doro, zieht nach der Trennung ihrer Eltern zusammen mit ihrer Mutter nach Ulfingen. Beide wollen ein neues Leben anfangen, obwohl Doro lieber in eine Großstadt wie Berlin wäre, ist sie dennoch bereit, sich hier mit ihrer Mutter in neues Leben aufzubauen, zumindest so lange, bis sie ihr Abitur gemacht hat, dann möchte sie nämlich Kunst in Berlin studieren. Beide haben ein schreckliches Jahr hinter sich. Doros kleiner Bruder Kai starb vor 14 Monaten und Doro kann sich einfach nicht erinnern, was in der Nacht geschah, bevor er starb. In dieser Nacht hat sie auf ihn aufgepasst, doch jegliche Erinnerung ist aus ihrem Gedächtnis verbannt. Auch war sie es, die Kai am nächsten Morgen tot in seinem Bettchen fand - ein Bild, das sie immer und immer wieder verfolgt. Kurz nach seinem Tod erlitt sie einen Zusammenbruch und wurde daraufhin psychisch in einer Klinik betreut. Nach ihrem Klinikaufenthalt gelang es ihr aber nicht, sich wieder in ihr bisheriges Leben zu integrieren, zumal sie von allen Außenstehenden ausgestoßen wurde. Auch die Ehe ihrer Eltern zerbrach an Kais Tod. Ihre Mutter hat auf Grund von Depressionen wochenlang das Bett nicht verlassen und ihr Vater fing eine Affäre an. Auf Grund dieser schwierigen Lebensumstände entschlossen sich Mutter und Tochter ein neues Leben in Ulfingen zu beginnen, denn hier hat ihre Mutter einen Job gefunden, ein kleines Häuschen zur Miete und einen Therapeuten in der Nachbarschaft, der sich bereit erklärt hat, weiter mit Doro zu arbeiten. Erschwerend kommt für Doro noch hinzu, dass sie Synästhetikerin ist. Frank Nord ist auf den ersten Blick ein überaus sympathischer und anscheinend auch fähiger Therapeut, sodass sich Doro bereit erklärt, ihre Therapie bei ihm fortzusetzen. Doch der Umzug bringt leider nicht die Ruhe in Doros Leben zurück, schlimmer noch, die Monster, vor denen sie geflohen ist, scheinen sie wieder eingeholt zu haben. Nach langer Zeit, trotz medikamentöser Behandlung, sieht Doro kurz nach ihrem Umzug wieder die Kais Leiche. Immer und immer wieder erscheint er ihr und er ist nicht der Einzige. Doch einen Lichtblick gibt es in Doros Leben. Gleich an ihrem ersten Tag in Ulfingen lernt sie Julian kennen, der sich zwar als Sohn des Therapeuten herausstellt, jedoch ohne Vorurteile bereit ist, sie in Ulfingen willkommen zu heißen. Dann wird sie eines Tages durch ein immer wieder zufallendes Tor geweckt, das der Wind immer hin und her schlägt. Als Doro in den Garten geht und es schließen will, bemerkt sie, dass es defekt ist. Als sie in den Gartenschuppen geht, um etwas zum Gegenstemmen zu holen, findet sie dort einen schwer verletzten Jungen vor, der sie um Hilfe bittet. Doro läuft vor Schreck weg - überwindet allerdings ihre Furcht und will dem Jungen helfen. Im Garten trifft sie auf Julian, der bereit ist aufzupassen, bis sie die Polizei und Rettungskräfte alarmiert hat. Als diese endlich vor Ort erscheinen und in den Schuppen gehen, ist dieser verlassen. Schnell geht die Polizei davon aus, dass Doro sich das ganze nur ausgedacht hat, um im Mittelpunkt zu stehen, kein Wunder bei ihrer Vergangenheit. Doch Doro ist nicht bereit, sich als verrückt hinstellen zu lassen - sie wird für ihren Ruf und ihre neues Leben kämpfen. Noch weiß sie nicht, worauf sie sich einlässt ... Was für ein fantastisches Jugendbuch - ich will mehr davon! Der Plot des Buches wurde sehr detailliert und ausgesprochen fesselnd ausgearbeitet. Immer wieder geschieht etwas, womit ich als Leser definitiv nicht gerechnet habe. Ich hatte zwar eine Ahnung, in welche Richtung sich das Buch entwickelt - doch wirklich durchschaut habe ich es bis zum Ende nicht. Die Protagonistin Doro wurde mit einer ungeheuren Intensität in Szene gesetzt, ganz wundervoll fand ich auch neben der normalen Doro die "andere" Doro dargestellt, diejenige, die Halluzinationen hat und es dennoch schafft, sich ihren Ängsten zu stellen und versucht zu ergründen, was genau in jener bewussten Nacht geschehen ist, als ihr kleiner Bruder starb. Den Schreibstil empfand ich ausgesprochen fesselnd, wenn auch an einigen Stellen doch etwas grusselig. Als Fazit kann ich nur sagen, wer Thriller im Allgemeinen mag, ist mit diesem Jugendbuch richtig beraten und wird mit ihm sehr angenehme und fesselnde Lesestunden verbringen - so wie ich.

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Ich bin vollkommen begeistert von diesem Buch. Anfangs dachte ich mir, das Cover sei einfach nur ein bisschen Teenie-mäßig aufgemacht, doch im Verlaufe des Buches musste ich diesbezüglich meine Meinung revidieren. Mitten im Buch wird die Bedeutung der Aufmachung klar und ich war positiv überrascht davon, dass es wirklich eine Bedeutung hat. Das Buch ist in 5 Teile aufgeteilt. Auch wenn die Handlung stehts weitergeführt wird, wird in jedem Abschnitt ein Thema ein wenig hervorgehoben. Auch wenn es Beweise gibt, dass Kevin gelebt hat, so war ich mir dennoch nicht immer sicher, ob Doro in ihrem Garten gesehen hat. Denn sein wir mal ehrlich, wer würde jemanden trauen, der unter Halluzinationen leidet? Ich hatte zwar im Hinterkopf, dass sie Kevin wirklich gesehen hat, aber ich habe dennoch manchmal gezweifelt. Ich habe mich schnell auf ein paar Leute eingeschossen, die ich verdächtigte an Kevins Tod Schuld zu sein und auch wer versucht Doro hinters Licht zu führen. Umso erstaunter war ich, wer da die Fäden in der Hand hielt. Es war auch schön, dass die richtige Auflösung erst weit gegen Ende des Buches stattfand. Interessant fand ich die auch die langsame Aufklärung vom Tod von Doros Bruder Kai. Es machte nicht „peng“ und alles war wieder da, sondern Doro erlangt Stück für Stück ihre Erinnerungen an diese Nacht zurück. Das gefiel mir, auch wenn ich ihre Handlung in der Todesnacht einfach nur grausig finde. Ich liebe es, wie Wulf Dorn immer wieder Bezug auf seine früheren Bücher nimmt. In diesem Buch gab es zum Beispiel ein Wiedersehen mit Jan Forstner und der Waldklinik. Das Ende war mir persönlich ein wenig zu offen. Ich brauche wirklich nicht die komplette folgende Lebensgeschichte lesen, aber so ein paar Worte mehr, wären schön gewesen. Ich hätte gerne gewusst wie es mit Dr. Nord weiterging oder auch mit Kevin. Außerdem wäre es sehr wissenswert gewesen, ob sich aus dem tragischen Ereignissen mit Kai Konsequenzen für Doro ergeben würde. Gut, sie ist eh schon gestraft genug, aber wie das Ganze rechtlich aus? Das Nachwort von Wulf Dorn fand ich wiederum sehr schön. Denn er hat schon Recht. Jeder hat etwas Böses in sich, aber es ist unsere Sache, wie wir damit umgehen. Für einen Jugendroman ist „Mein böses Herz“ richtig gut und ich habe es geliebt das Buch zu lesen. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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Nach dem Tod von Doros kleinem Bruder beginnt Doro, Stimmen zu hören. Auch die Mutter kämpft mit Depressionen. Einige Zeit später können die Beiden wieder ihr Leben leben, doch die Krankheiten haben die Familie zerstört. Doros Vater hat die Familie verlassen und lebt nun mit einer Kollegin zusammen. Für einen Neuanfang ziehen Doro und ihre Mutter aufs Land. Hier kennt keiner die traurige Familiengeschichte und Doro findet auch schnell Anschluss. Doch die Stimmen kehren zurück und Doro träumt immer wieder merkwürdige Dinge. In einer Nacht sieht sie beispielsweise einen abgemagerten und blassen Jungen im Gartenhaus. Er spricht davon, dass der Teufel ihn töten will. Doro will Hilfe holen, doch als sie zum Gartenhaus zurückkehrt, ist der seltsame Junge verschwunden. Man rätselt mit, ob Doro nun halluziniert, oder ob es für all die seltsamen Vorfälle eine logische Erklärung geben kann. Das Hörbuch hat mich total eingenommen, ich hatte es auch sehr schnell beendet. Die Geschichte ist unglaublich spannend und unvorhersehbar. Die Ereignisse überschlagen sich und man wird förmlich mitgerissen. Auch die Hörbuchsprecherin Laura Maire hat großartige Arbeit geleistet. Das Lesetempo war genau richtig, die Betonungen richtig gesetzt und so lebendig, dass man immer mitten in der Handlung ist. Ich bin selten so begeistert von einem Hörbuchsprecher. Fazit: Mitreißend und spannend bis zum Ende, sowie eine fantastische Hörbuchsprecherin! Diesen Jugendthriller kann ich uneingeschränkt empfehlen.

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