Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (2)

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Hardcover
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Lange, lange ist es her, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen habe und trotzdem kam ich relativ schnell wieder in die Geschichte, was vor allem daran lag, dass es Jonathan Stroud mit seinem super Schreibstil rasant schafft, den Leser zu packen. Dieser ist einfach und schnell zu lesen, aber nicht typisch für ein Jugendbuch. Vielmehr ist die Sprache in diesem Buch sehr erwachsen und bedacht. Auch die Geschichte hat mir wieder gut gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie im ersten Band. Dennoch hat sie mich durchaus mitgerissen, war spannend und hatte den gewissen Gruselfaktor. Trotz allem kann man dieses Buch getrost ab empfohlenem Alter lesen, da es so gut wie überhaupt kein Blut gibt und die Handlung immer wieder durch lustige Banalitäten, die aber durchaus wichtig sind, aufgelockert wird. Am schönsten finde ich allerdings, die witzigen Dialoge und humorvollen Szenen, die dem Buch, trotz der gruseligen Grundstimmung, ein wirklich angenehmes Flair geben. Die Auflösung des Hauptfalls in dieser Geschichte fand ich jedoch ein bisschen zu simpel. Das Ende ist zwar abgeschlossen, macht jedoch trotzdem gespannt auf den nächsten Band. Was die Charaktere angeht, so liebe liebe liebe ich sie. Man hat es in dieser Reihe zwar größtenteils mit Kindern und Jugendlichen zu tun, aber das fällt gar nicht wirklich auf. Denn diese benehmen sich ziemlich erwachsen, haben sie doch eine große Verantwortung gegenüber den Erwachsenen, die keinen Blick mehr in die Geisterwelt haben. Statt Schulstress und erste Liebe, haben Lucy, Lockwood und George einen wichtigen, lebensnotwendigen Job. Dabei sind alle drei eigenständige, gut geschriebene Charaktere. Lucy ist tough, Lockwood stilvoll und ein guter Anführer und George ist der kleine verrückte, aber intelligente Professor. Für mich ist „Der wispernde Schädel“ wieder ein überzeugender, spannender Jugendroman mit der richtigen Portion Grusel und ich freue mich schon auf den dritten Band der Reihe und ein Wiedersehen mit den drei Protagonisten.

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Nachdem mir der erste Teil der Reihe um Lockwood und sein Team aus Geisterjägern schon so gut gefallen hat habe ich mich voller Vorfreude auf den zweiten Teil gestürzt. Der Titel klang wieder sehr vielversprechend und es gefiel mir, wie er sich mit dem Rest der Geschichte verwoben hat. Anfangs fand ich die Geschichte zwar noch nicht so gruselig wie den ersten Teil, das machte sie aber trotzdem nicht weniger spannend! Und spätestens als der berüchtigte wispernde Schädel aus dem ersten Teil näher auf den Plan tritt, hatte es sich mit dem bis dahin noch leichten Grusel auch erledigt, denn dank Lucys besonderer Gabe ist sie in der Lage mit ihm zu kommunizieren. Doch schnell stellt sich heraus, dass es vielleicht nicht die klügste Idee ist, ihm zu vertrauen. Lockwood und sein Team haben es diesmal wieder mit besonders gefährlichen Geistern zu tun und müssen sich nebenbei auch noch mit den konkurrierenden Geisterjägern herumschlagen. Die Story rast von einem spannenden Ereignis zum nächsten und wirft ein Rätsel nach dem anderen auf. Nicht zuletzt erfahren wir in diesem Teil auch mehr über Lockwoods Vergangenheit und entdecken ein mysteriöses verschlossenes Zimmer... In dieser tollen Fortsetzung arbeiten Lockwood, Lucy und George wieder Hand in Hand an der Lösung eines spannenden Falls im von Geistern befallenen London. Für neue Leser oder als Erinnerungsstütze zum ersten Teil werden sie nochmal kurz vorgestellt und man findet sich wieder leicht zurecht. Es hat mir so viel Spaß gemacht die drei zu begleiten, dass ich es kaum abwarten kann, den dritten und vierten Teil zu lesen, die zum Glück schon erschienen sind. Die drei sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen, was sicherlich auch an Jonathan Strouds tollem Schreibstil liegt, der Spannung, Humor und Gruselfaktor miteinander vereint. Das macht das Buch auch zu einem großen Spaß für die schon etwas älteren Leser ;) vorzeig.bar.blogspot.de

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Der Agentur Lockwood & Co. geht es seit ihrem Erfolg im Fall der seufzenden Wendeltreppe besser, die Gefahr der Insolvenz besteht derzeit nicht. Doch noch ganz oben angekommen ist Lockwood noch nicht, aber er ist auf dem besten Weg dorthin. Allerdings schläft die Konkurrenz nicht und ist auch nicht gewillt, Lockwood & Co. in die oberen Ränge der Geisteragenturen aufzunehmen, mögen sie auch noch so angesagt sein. Während eines nächtlichen Einsatzes auf einem Friedhof kommt es zu einem verheerenden Zwischenfall. Bei der Öffnung eines Sarges, dessen Geist eigentlich gebannt werden sollte, wird ein wertvolles Artefakt gestohlen, das sich in diesem befand. Als auch noch einer der Diebe kurz darauf tot aufgefunden wird, ahnen Lockwood, Lucy und George, dass viel mehr hinter diesem Diebstahl stecken muss, als es auf den ersten Blick erscheint. Sie müssen diesen Fall lösen, denn Lockwood hat mit der gegnerischen Agentur Fittes, genauer gesagt mit Quill Kippes, einem Mitarbeiter von Fittes, eine Wette am laufen - wer den nächsten gemeinsamen Fall zuerst löst, ist die bessere Agentur, der Gegner muss öffentlich seine Niederlage eingestehen. Es ist also eine Frage der Ehre, doch Lockwood hat ein Ass im Ärmel, in Form von Lucy. Denn nur Lockwood, George und Lucy selbst wissen, dass Lucy über eine äußerst seltene Gabe verfügt. Sie kann direkt mit starken Geistern sprechen, sie kann ihr Flüstern verstehen und direkt mit ihnen kommunizieren. Wie der Zufall es will, gibt es in der Agentur Lockwood noch einen entwendeten Schädel, den George vor einiger Zeit mitgehen lassen hat und dieser gibt offen und ehrlich zu, dass er weiß, warum die Artefakte gestohlen werden - jetzt muss Lucy ihn nur noch irgendwie von einer Zusammenarbeit mit ihr überzeugen und das ist gar nicht so einfach, denn dieser Schädel ist echt nervig ... Der 2. Band der Lockwood & Co.-Reihe! Der Plot wurde spannend und fantastisch erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass es in diesem Buch wirklich Schlag auf Schlag geht und man kaum dazu kommt, Luft zu holen, so dynamisch schreitet die Geschichte voran. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was ich von der Figur des Lockwood halten soll, denn dieser hält sich teilweise sehr bedeckt, sodass es schwer ist, sich in ihn einzufühlen. Die Figur der Lucy hingegen ist wie ein offenes Buch, das einen sofort vereinnahmt und mitfiebern lässt, sodass ich ihr nur zu gerne durch die Geschichte gefolgt bin. Den Schreibstil empfand ich als packend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel 2/? Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle, Arthur und Louis in der Nähe von London. Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Jonathan-Stroud/p96006.rhd) „Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel“ ist der zweite Teil der „Lockwood & Co Reihe“, die ab Herbst 2016 vier Bände umfasst. Website des Autors: http://www.jonathanstroud.com/lockwoodandco.html Website der Reihe: http://www.lockwoodandco.com/ Erster Satz „ ´Nicht hinsehen´, sagte Lockwood.“ Klappentext: Wenn Londons Geisterwelt erwacht Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken. Cover: Das Cover finde ich auch beim 2. Teil sehr ansprechend, sodass ich das Buch gleich zur Hand nehmen musste. Zu sehen ist ein geheimnisvoller Schädel, auf dem der Titel der Agentur, Lockwood & Co., steht und von zwei Degen durchbohrt wird. Der Hintergrund ist in einem satten Rot gehalten und von geisterhaften Nebelschwaden durchzogen. Es macht sofort neugierig und ich wollte einfach wissen, was sich hinter diesem Cover - und vor allem hinter dem Schädel - verbirgt. Im Nachhinein passt das Cover auch noch viel besser zum Inhalt! Toll finde ich ebenfalls, dass die Cover der Reihe wunderbar zusammen passen :) Leseprobe: http://www.randomhouse.de/leseprobe/Lockwood-&-Co.-Der-Wispernde-Schaedel/leseprobe_9783570157107.pdf Meinung: Vor kurzem habe ich mir großer Begeisterung den Auftakt der Reihe, „Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe“, als Hörbuch gehört. Da mir der erste Teil sehr gut gefallen hat, musste ich gleich zum 2. Band greifen, der mich nicht enttäuscht hat. Die Geschichte wird uns aus wieder Sicht der jungen Lucy erzählt, die im ersten Band über Umwege zu der Agentur Lockwood & Co. gestoßen ist. Schon früh hat sie festgestellt, dass sie übersensibel begabt ist und zudem ein sehr feines Gehör hat. Beides macht sie zu einer super Agentin, die des Nachts auf Jagd nach Geistern geht. Nach einem schrecklichen Zwischenfall bei ihrer alten Agentur kehrt sie ihrer Heimatstadt den Rücken und macht sich auf nach London. Dort bekommt sie eine Stelle bei der jungen Agentur Lockwood & Co. und ihr Leben macht eine rasante Wendung … Lucy ist ein sehr aufgewecktes junges Mädchen, das klug und entschlossen für ihr Team kämpft. Ihre Begabung setzt sie ohne zu zögern ein und entwickelt diese dabei mehr und mehr. In diesem Band testet sie die Grenzen ihrer Gaben und entdeckt dabei ungeahnte Kräfte, die dem Team sehr von Nutzen sein könnten. Ich mochte sie sofort und habe die Geschichte sehr gerne aus ihrer Sicht verfolgt. Sie passt perfekt zu den beiden anderen Agenten der Agentur und ist für mich das Herz der drei. Mehr und mehr öffnet sie sich ihren neuen Kollegen, wächst über sich hinaus und lernt dabei, ihren Instinkten zu vertrauen. Dabei ist sie auch sehr humorvoll und lässt sich nicht beirren. In Lockwood und George findet sie so etwas wie eine Familie, was ihr Halt gibt. Ich bin sehr gespannt, was wir von ihr noch sehen werden. Ihr zur Seite steht der sehr charismatische A.J. Lockwood, der zugleich auch der Chef der Agentur Lockwood & Co. ist. Auch ihn fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Er ist sehr wortgewand, abenteuerlustig und schlagfertig. Seine Verantwortung seinen Kollegen gegenüber nimmt er sehr ernst und ist stets begierig darauf, die skurielsten Fälle für seine Agentur zu bekommen. Er ist als Sehender besonders begabt und so ergänzt sich das Team prima. Auch bei ihm bin ich sehr gespannt, was wir noch zu sehen bekommen. Als letzten im Bunde haben wir den etwas bequemer veranlagten George, der ein Ass in der Recherche ist und ebenfalls als Sehender begabt ist. Über George musste ich ziemlich oft lachen. Mit seiner trockenen und ehrlichen Art bringt er Lucy das ein ums andere Mal ziemlich auf die Palme. Die beiden sind ständig am streiten, aber wenn es darauf ankommt, halten sie zusammen. In diesem Teil kommt er stark an seine Grenzen und muss einen schweren Kampf ausfechten, der die Zukunft der Agentur bedeutet …Für mich ist er das Fundament der Agentur und auch bei ihm hoffe ich, noch viel Neues sehen zu dürfen. Zusammen bilden die drei ein unschlagbares Team, das unterschiedlicher nicht sein könnte, aber genau darin seine Stärke findet. Durch den wispernden Schädel wird das Trio allerdings immer wieder auf die Probe gestellt. Denn der tyrannische Schädel setzt alles daran, Lügen, Wahrheiten und Sticheleien gegen die Agenten auszusprechen, um so ein Keil zwischen die Drei zu treiben. Eine schwierige Phase, welche die Drei überwinden müssen. Das Team ist sehr sympathisch, charismatisch und voller Tatendrang. Auch die restlichen Charaktere waren toll ausgearbeitet und passten ganz wunderbar in die Gesamtgeschichte. Sei es nun der mürrische Inspektor Barnes oder aber der wispernde Schädel. Der Autor hat jeden Charakter sehr individuell gestaltet und mit ganz viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Jeder bringt so viel mit und ist mehr, als es auf den ersten Blick zu sein scheint. Es bleibt also spannend, wen wir noch alles treffen werden, welche Geheimnisse noch aufgedeckt werden und wie sich die Charaktere weiter entwickeln werden. „In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.“ Eine tolle und wirklich vielversprechende Idee. Ich habe schon lange keine gute Geistergeschichte mehr gelesen und war sehr neugierig, wie der Autor das Thema umsetzt. Bereits im ersten Teil hat es mir sehr gut gefallen und so auch jetzt wieder. Extrem spannend von der ersten Seite an werden wir in ein London verfrachtet, in dem Geister als Epidemie auftreten und eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Wir lernen die unterschiedlichen Geister und andere Phänomene kennen, die fantastisch und gruselig zugleich sind. Zudem müssen Kriminalfälle gelöst werden und schwierige Kämpfe ausgefochten werden. In diesem Buch tauchen wir noch tiefer ein in die Welt der Geister und Agenten. Die Agentur Fittes wird näher beleuchtet, Artefakte müssen gefunden werden und neue Charaktere tauchen auf. Was will man mehr? Das Buch nimmt eine ganz andere Wendung, als es zu Beginn den Anschein hat und ich habe bis zum Ende mitgerätselt wer und was des Rätsels Lösung ist. Ich bin gespannt, was wir noch alles in den nächsten Bänden kennen lernen werden! Jonathan Stroud hat einen sehr schönen Schreibstil, den ich bis zu der Reihe noch nicht kannte. Ganz klar und deutlich, ohne große Umschweife. Von der ersten Seite an ist eine knisternde Atmosphäre in der Luft und die Geschichte schreitet rasant voran. Mit sehr charmanten Charakteren, einem tollen Setting und ganz viel Spannung und Grusel werden wir in ein London katapultiert, in dem eine Geisterepidemie für Angst und Schrecken sorgt. Zudem sorgen unsere drei Topagenten ein ums andere Mal für ganz viel Humor und Sympathie. Eine sehr gelungene Reihe, die ich gerne weiterverfolgen möchte! „Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel“ ist eine sehr spannende Fortsetzung, die dem 1. Band der Reihe in nichts nachsteht. Wir tauchen tiefer in die Geschichte ein, erfahren neue Geheimnisse und erleben, wie die Charaktere zusammenwachsen und mehr und mehr Tiefe bekommen. Auch der 2. Band besticht mit einer tollen Idee, die sehr facettenreich, actiongeladen und fantasievoll umgesetzt wurde. Sehr charmante Charaktere, knifflige Kriminalfälle und zudem jede Menge Geister, Blut und Grusel. Für Fans von Geistern, London und Mysterie ist diese Buchreihe ein absoluter MUSS! Ich muss mir jetzt ganz bald den 3. Teil „Lockwood & Co. - Die raunende Maske“ besorgen. Denn ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht! Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

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Nachdem mich der ersten Teil von Lockwood & co. sehr begeistert hat, war ich wirklich gespannt auf den zweiten Teil der Reihe. Ich habe mich sehr gefreut die drei Agenten Lockwood, Lucy und George wieder zu treffen und einen neuen spannenden Fall mit ihnen zu lösen. Auch dieser Fall konnte mich wieder sehr für sich begeistern, denn der gruselige Charme und der unterhaltsame Humor setzten sich in diesem Buch fort. Mir fiel es sehr leicht mich wieder in die Geisterwelt von London zu begeben. Durch die sehr anschauliche Sprache von Jonathan Stroud lief die Geschichte in meinem Kopf ab wie ein Film. Die sehr gut durchdachte Geisterwelt mit all ihren verschiedenen Wesen und Fähigkeiten kann jeden Leser nur begeistern! Auch in diesem Fall wird wieder Recherche mit Detektivarbeit und Fechtkunst miteinander vereint. Der Konkurrenzkampf der Agenturen geht in die nächste Runde und sorgt für ein bisschen zusätzliche Spannung. Die drei Hauptcharaktere haben sich im Gegensatz zum ersten Teil ein bisschen gemausert. Lucy handelt mittlerweile eigenständiger und ist insgesamt selbstbewusster. George wird dieses Mal eine größere Rolle zugeteilt und auch er konnte sich in diesem Teil in mein Herz schleichen. Lediglich über Lockwood erfährt man wieder einmal recht wenig. Aber ein kleiner Cliffhanger am Ende dieses Buches lässt hoffen, dass sich dies im dritten Teil ändern wird.

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Zum Buch: Nachdem ich mich mit erneutem Lesen der Seufzenden Wendeltreppe wieder in Stimmung gebracht habe, ging es auch sofort mit dem Wispernden Schädel weiter. Schließlich gab es noch einige Geheimnisse zu lüften und weitere Heimsuchungen zu entdecken. Diese Reihe hat ihren ganz eigenen Zauber, dem man einfach nicht widerstehen kann. Meine Meinung: Wir landen wieder in London, beziehungsweise in einem nahegelegenen Waldstück. Natürlich ist es kalt, neblig und mitten in der Nacht - wie sollte es auch anders sein. Lockwood & Co befinden sich im Einsatz. Unerwartete Komplikationen und schauerliche Geister sind auch wieder mit von der Partie, doch mittlerweile fühlt man sich selbst fast wie ein routinierter, abgehärteter Agent und die unheimlichen Einsätze machen mehr Spaß als Angst. Trotzdem bewundere ich Lockwood, Lucy und George noch immer für ihren unerschütterlichen Witz und Mut. Obwohl sie selbst nicht gegen die Geisterstarre immun sind, überstehen sie so gemeinsam jede brenzlige Situation. Nach den ersten, Herzschlag beschleunigenden Szenen wird es etwas ruhiger. Man lernt einige Mitarbeiter der anderen Agenturen besser kennen und erweitert dadurch den Einblick in die Gesellschaft dieses Londons. Mit einem kleinen Flashback werden die bisherigen Ereignisse wieder in Erinnerung gerufen, aber auf eine angenehme Weise die selbst dann nicht nervt, wenn man am Tag davor das erste Buch beendet hat. Außerdem wird Lockwood's Geheimnis stärker betont und die Neugier geschürt, was sich wohl hinter 'der Tür' verbirgt. Ähnlich wie im vorigen Band verschiebt sich der Fokus mit der Zeit von einem durchschnittlichen Fall zu einer großen Sache. Hinter einer unscheinbaren Heimsuchung steckt mal wieder ein Mysterium, dem unsere Helden natürlich nicht widerstehen können. Aufeinandertreffen mit den Behörden und anderen Agenturen, Artefaktejägern oder Schwarzmarkt-Dealern lassen die bereits entdeckte Welt von Lockwood & Co immer mehr aufleben. Auch der Gruselfaktor kommt nicht zu kurz; mehrmals brüllte ich die drei in Gedanken an, sie sollen verdammt noch mal bitte umdrehen und erst tagsüber losziehen - und immer wieder bewiesen sie mir, dass das bei ihren Überlebenskünsten nicht nötig ist. Und, dass ein wenig Sarkasmus aussichtslose Lagen immer besser macht. Das spannungsgeladene Finale fesselt an die Seiten und hält noch mehr Überraschungen bereit; mehr kann ich hier nicht verraten. Ein Punkt, der mich (auf positive Art) wahnsinnig macht, ist die romantische Ader der Geschichte. Es funkt immer nur ganz wenig, so dass es die betreffenden Charaktere selbst wohl kaum bemerken. Wir bekommen nur einen Hauch von dem, was sein könnte, werden angefüttert und anschließend hängen gelassen. Aber vielleicht ist das auch ganz gut, sonst wäre es ja zu einfach. Dafür hat Lockwood's Charakterentwicklung am Ende des Buches ausreichend Emotionen geliefert. Die Freundschaft zwischen ihm, Lucy und George wird immer stärker und es ist ein fantastisches Gefühl, das zu erleben. Außerdem liebe ich es, wie Jonathan Stroud es schafft alle verschiedenen Handlungspunkte zu verknüpfen. Der nebensächliche Schädel im Glas aus dem vorigen Buch gewinnt beispielsweise zusehends an Bedeutung und wird hier schließlich zu einer zentralen Figur. So weiß man nie genau, was die nächsten Kapitel bereithalten! Fazit: Im Laufe des Buches lernt man die Welt von Lockwood, Lucy und George immer besser kennen, entdeckt neue Seiten an unseren drei Helden und es erschließen sich immer mehr Zusammenhänge. Was im ersten Teil aufregend und neu war, wird jetzt mit nicht weniger Spannung vertieft; das hat mir unglaublich gut gefallen. Ich liebe das Konzept, die Charaktere, die Erzählweise, einfach diese ganze Welt. Deshalb wird Band 3 auch sofort bei mir einziehen, und bis dahin haben sich meine Lieblings-Agenten wieder endlose Teetassen verdient. 5 / 5 Black Tea Cups ☕☕☕☕☕

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Meine Meinung: Da mir der erste Teil der Reihe unheimlich gut gefallen hat, musste ich natürlich schnell den zweiten Teil lesen. Da es noch nicht lange her war, dass ich Teil 1 gelesen habe, bin ich wieder schnell in die Geschichte gekommen. Für alle, bei denen es schon länger her ist, dass sie den ersten Teil gelesen haben, gibt es anfangs eine kurze Einführung in die Geisterwelt. Außerdem findet man am Ende des Buches wieder ein Glossar. Dort sind die wichtigsten Begriffe erklärt. Außerdem ist der Fall aus dem ersten Teil komplett abgeschlossen und es geht mit dem nächsten Fall weiter. Das Buch ist wieder aus der Sicht von Lucy geschrieben und mit ihrem trockenen Humor hat sie mich wieder komplett überzeugt. Durch den wispernden Schädel wurde es hier sogar noch lustiger als im ersten Teil, was wirklich toll ist. Anders als im ersten Teil ging es hier früher mit dem wispernden Schädel los. Die eigentliche Geschichte startet schneller und so bekommt die Geschichte mehr fahrt. Die Geschichte ist wieder sehr düster, genau wie sein Vorgänger. Das ein oder andere Mal wünscht man sich schon, dass es keine Geister gibt. Der Schreibstil von Jonathan Stroud hat mir wieder unheimlich gut gefallen. Das ein oder andere Mal hatte man zwar das Gefühl, dass man ein Kinderbuch liest, aber gestört hat mich das keineswegs. Die Charaktere in dem Buch haben mir wieder richtig gut gefallen. Lucy ist einfach super sympatisch und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen, auch nicht durch einen wispernden Schädel. Anthony ist weiterhin der "Anführer" er behält den klaren Kopf und steuert alles. Dennoch ist auch er unheimlich sympatisch. Das Buch endet mit einem tollen Showdown, bei dem Jonathan Stroud nochmal alles gegeben hat und der neugierig auf den dritten Teil macht. Fazit: Der zweite Teil der Lockwood & Co Reihe von Jonathan Stroud "Der wispernde Schädel" hat mir wieder richtig gut gefallen. Die Geschichte ist düster, spannend und humorvoll und hat für mich so die perfekte Mischung. Leider fehlte mir dennoch das gewisse etwas, sodass es wie sein Vorgänger 4 Sterne von mir bekommt.

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Auch im zweiten Band der Reihe um die Agentur der Geisterjäger rund um Anthony Lockwood geht es turbulent zur Sache. Wieder ist es Lucy, die erzählt, was den drei Helden im zweiten Abenteuer passiert. Da die Protagonisten und die Erscheinungen des “Problems” bereits im ersten Band ausführlich vorgestellt wurden, konzentriert sich der zweite Band mehr auf das Abenteuer an sich. Dabei vergisst Stroud jedoch nicht, seine Geisterwelt noch weiter auszuarbeiten. Als Running Gag der Reihe könnte sich die Konkurrenzsituation mit dem schmierigen Agenten Quill Kipps von der renommierten Agentur Fittes erweisen. Lockwood und seine beiden schlagfertigen Mitarbeiter liefern sich hier so manches spritzige Wortgefecht und sorgen immer wieder für Lacher auf der richtigen Seite. Die wirklich toll ausgearbeiteten Charaktere und die lebendigen Beschreibungen sorgen wieder einmal für sprichwörtliches Kopfkino. Der “Wispernde Schädel” scheint mir weniger gruselig, dafür aber düsterer und makaberer als sein Vorgänger. Doch auch für befreite Lacher ist Dank des wunderbaren schwarzen Humors gesorgt. Dazu trägt nicht zuletzt der titelgebende Schädel aus dem Geisterglas bei, mit dessen besonderer Begabung Lucy bereits am Ende des ersten Bandes Bekanntschaft macht. Dieses merkwürdige Artefakt ist es auch, das mir wohl am häufigsten einen kalten Schauer über den Rücken rieseln ließ. Undurchsichtig, bösartig und geradezu widerlich kommt der Schädel daher und versucht Lucy immer wieder zu manipulieren. Klar, dass man da auch als Leser neugierig wird, wovon der Geist des Schädel alles Kenntnis hat und vor allem, was auch der geheimniskrämerische Lockwood zu verbergen hat. Hier scheint der Schädel mehr zu wissen als man glauben möchte. Wieder einmal vermag es Jonathan Stroud, die typische Gaslampen-Atmosphäre entstehen zu lassen, die für düster-geheimnisvolle Stimmung und den passenden Rahmen für grausige Szenen sorgt. Mit wohlgezielten Worten lässt er den Leser wohlig erschauern oder gar das Blut in den Adern gefrieren. Die humorvollen Wortgefechte selbst in höchster Gefahr nehmen den spannungsgeladenen, furchterregenden Szenen oft die Spitze, so dass sie auch für das jüngere Lesepublikum auszuhalten sind. Stroud legt auch wieder kleine Fährten für Krimifans, die gern miträtseln. Allerdings fand ich diese auch im zweiten Band recht offensichtlich. Hier dürfte es meiner Meinung nach gern mehr Verwirrung geben. “Der wispernde Schädel” ist eine gelungene Fortsetzung, die sich meiner Meinung nach auch ohne den Vorgänger lesen und verstehen lässt, da die Fälle abgeschlossen sind und das Wichtigste kurz und knapp erklärt wird. Auch findet sich im Anhang erneut ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen. Aber natürlich sollte man keines dieser tollen Bücher verpassen! Mehr Infos rund um die Reihe findet Ihr auch auf der Autorenseite in einigen Videos, sowie in meinem Bericht zur Lesung im November 2013 in Braunschweig. © Tintenelfe

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