Leserstimmen zu
L.A. Lovestory

Abby McDonald

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Ein Buch was dich gefangen nimmt

Von: ChrissiesBuecherwelt

24.09.2015

Das Cover ist ein wahrer Blickfang und ich musste dieses Buch schon allein wegen dem Cover haben. Die Geschichte klang auch super interessant vom Klapptext her und hat mich neugierig gemacht. Noch ein Grund mehr wieso ich dieses Buch lesen muss. Ich habe auch direkt in die Geschichte eingefunden und es war wirklich serh fesselnd geschrieben. Ich wollte garnicht mehr aus der Geschichte Auftauchen. Die Figuren haben tolle Charaktere. Die Charaktere sind sehr realistisch dargestellt und so was gefällt mir wirklich sehr. Man hat das Gefühl als würde man die beiden Schwestern schon ewig kennen. Aber auch hier lernt man immer wieder andere Seiten der Charaktere kennen und man wächst mit Ihnen. Die Autorin schafft es alles so realistisch dazustellen. Man fühlt richtig mit und es ist einfach wundervoll geschrieben ein richtiges Suchtbuch, welches man nicht mehr aus der Hand legen mag. Mein Fazit ist, dass es ein sehr interessantes Buch ist, welches ich nicht mehr in meinem Bücherregal missen möchte und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen.

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Heute bekommt ihr eine Rezension zu einem Buch, welches nicht ganz so in mein Genre fällt. Es ist mehr ein Buch für jüngere - ABER! mir hat es wirklich gut gefallen. Alles war wirklich toll umgesetzt und auch nachvollziehbar. Ich habe mich regelrecht einige Jahre zurück versetzt gefühlt und viel mit Hallie und Grace erlebt, gelacht und auch gelitten. Der Beginn des Buches hat mich erstmal total zum Lachen gebracht, auch wenn das Thema doch etwas ernster ist, schließlich startet das Buch auf einer Beerdigung. Was genau mich zum lachen gebracht hat? DAS müsst ihr schon selbst heraus finden, indem ihr das Buch lest oder hört. (Fies, ich weiß, aber ihr sollt es ja schließlich lesen.) Auch danach war ich weiterhin total gefesselt und wollte immer wissen wie es weiter geht. Die Protagonistinnen Hallie und Grace sind mir beide - trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere - total sympathisch und ich kann beide auf ihre Art verstehen. Trauer bewältigt halt jeder anders und auch jeder lebt sein Leben anders. Das finde ich von der Autorin wirklich wunderbar umgesetzt, denn man hat das Gefühl, als würde man beide Mädchen beim Älter werden begleiten. Zu viel möchte ich eigentlich weder über dich Charaktere, noch über die Story verraten, denn wenn ihr wissen möchtet, was Hallie und Grace in L.A. erleben und was es mit Grace "Jungen aus San Fransisco" auf sich hat, dann müsst ihr das Buch wirklich selbst lesen. Empfehlen würde ich dieses Buch eher jüngeren Lesern ab 12 Jahren, aber die ein oder andere Leserin über 18 wird bestimmt auch Spaß an diesem Buch haben.

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Klischeefrei & humorvoll

Von: Book Camp

15.08.2015

"L.A. Lovestory" erzählt die Geschichte von zwei Schwestern, die nach dem Tod ihres Vaters ihr Haus verlieren und zu einem Onkel nach Los Angeles ziehen müssen. Während Hallie sich in das glitzernde Leben von Beverly Hills stürzt, ist Grace zurückhaltender und muss noch immer an den Jungen denken, den sie zurückgelassen hat. WIE FANDEST DU ES? Selten habe ich einen Roman gelesen, bei dem gleich der erste Satz klarstelle, wie viel Humor diese Autorin hat! Das gesamte Buch ist gefüllt mit witzigen Gedanken und extremen Ansichten und schafft es, den Leser wieder und wieder zum Schmunzeln zu bringen. Dazu tragen in erster Linie die Charaktere bei: Grace ist schüchtern, eher zurückhaltend, hält aber die Familie zusammen, sucht billige Apartments, während Hallie und ihre Mutternicht einsehen, dass sie nicht in der großen Villa bleiben können. Hallie hingegen träumt von einer Hollywoodkarriere, ist impulsiv, temperamentvoll und exzentrisch. Die Schwestern könnten nicht unterschiedlich sein und könnten auch nicht unterschiedlicher dargestellt werden: Es ist wirklich toll, wie beide auf ihre ganz besondere Art und Weise herüberkommen, ohne dass die Autorin versucht, sie sonderlich sympathisch darzustellen. BRAUCHT SO EINEN ROMAN EINEN ROTEN FADEN? Manchmal war es nämlich ein roter Faden, der mir fehlte: Ich wusste einfach nicht, worauf die Autorin hinauswollte. Würde dieses Pärchen ein Happy End erleben? Würde die schüchterne Grace noch aus sich herauskommen? Oft hilft es mir vorauszuahnen, was die Autorin ausdrücken möchte, um einen Roman spannend zu finden. Hier hatte ich das Gefühl, dass ich nie wusste, was als Nächstes passieren würde. Manchmal war das negativ, weil mir damit der Anreiz fehlte, weiterzulesen: Ich wusste einfach nicht, worauf ich mich freuen sollte. Manchmal habe ich es aber wiederum geliebt: Immer wenn ich mich gewundert habe, warum die Autorin ausgerechnet das schreibt, spielte sie eine neue Karte aus und brachte einen neuen Twist mit ein! DEN KLASSISCHEN AUFBAU WIDERLEGT Bei einer Liebesgeschichte im Jugendbuchbereich kennen wir den Ablauf doch viel zu oft schon: Boy meets Girl, erste Romantik, die "Flitterwochenphase" einer Beziehung, dann ein Problem, ziemlich oft ein Missverständnis, schließlich die Versöhnung, das Happy End. Dieser Roman ist anders: So wie ich nicht hervorahnen konnte, welchen roten Faden die Autorin im Kopf hat, so löst er sich auf von diesem Klischee. Der Roman geht seinen ganz eigenen Weg und Charaktere, die uns am Anfang erscheinen, als würden wir sie schon aus einem anderen Roman kennen, werden am Ende ganz andere Entscheidungen treffen. Wirklich erfrischend schön, wie ich fand! UND INSGESAMT? Ein toller Roman! Er hat unheimlich viel Humor und schafft es, die Dinge urkomisch darzustellen. Ebenso hebt er sich sehr von ähnlichen Titeln ab und seine Story geht einen ganz eigenen Weg. Eine gelungene Sommerlektüre!

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Buchgestaltung Mir fällt es etwas schwer die zwei Cover des Buchs zu bewerten. Der größte Knackpunkt ist: Die Protagonistinnen sind beide eben keine weißen Mädchen. Ich mag sowohl das englische, als auch das deutsche Cover echt gerne. Sie sind beide sommerlich, sehen nach Spaß aus und passen perfekt zum Genre des Buches, aber najaaa, die Buchcharaktere sind eben ganz anders beschrieben. Das ist natürlich öfter so bei Büchern, aber hier hat es mich irgendwie mehr gestört als sonst. L.A. Love Story, sowie Jane Austen Goes to Hollywood passt aber beides als Titel wirklich gut. Wobei ich den „deutschen“ noch einen Ticken besser gewählt finde. Meinung Abby McDonald ist so eine Autorin, von der ich echt alles lesen würde. Mir gefallen ihre Bücher immer sehr gut – manche mehr als andere – und ich habe mich total gefreut, als der cbj Verlag dieses etwas ältere ihrer Bücher übersetzt hat. Als ich heute mit dem Lesen anfing hätte ich nicht damit gerechnet, es mit nur einer Unterbrechung so schnell zu verschlingen. Die Geschichte ist einfach unglaublich niedlich, etwas abgedreht und hat diese schöne Wohlfühl-Atmosphäre, die ich sehr an Contemporary Büchern schätze. Eigentlich kann man sich immer darauf verlassen, dass cbj/cbt Taschenbücher perfekt für den Sommer sind :) Die Geschichte ist eine Nacherzählung von Jane Austens „Gefühl und Verstand“, hält sich aber eher an einen modernen Rahmen, anstatt die Buchvorlage. Da ich das Original kenne, kann ich bestätigen, dass hier eher das Grundgerüst verwendet wurde, als wirkliche Zusammenhänge. Das Buch hat mich vor allem an den Film „From Prada To Nada“ erinnert, den ich mega amüsant fand und da war mir von Anfang an klar, dass ich auch dieses Buch unterhaltsam finden würde. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte gegliedert, die immer aus der Sicht jeweils einer Schwester erzählt werden. So spielt die Handlung im Zeitraum eines Jahres, macht aber ab und zu immer wieder Sprünge zwischen Figuren und Ereignissen. Besonders der Start in die Handlung mit Grace an meiner Seite war ziemlich „Aschenputtel“-mäßig. Grace und ihre Schwester verlieren nachdem Tod ihres Vaters einfach alles. Zuerst ihr Geld, dann das Haus – Nicht zuletzt, weil es kein Testament gibt und die neue Frau ihres Vaters einfach eine total verschrobene, egoistische doofe Zimtziege ist. Zusammen mit ihrer Mutter sind die beiden Mädchen plötzlich auf sich allein gestellt. Grace war mir von der ersten Sekunde an super sympathisch. Sie ist die einzige vernünftige Person in ihrer Familie, die versucht eine Lösung für den ganzen Schlamassel zu finden. Ihre ruhige und durchdachte Art kam sehr gut bei mir an und ich konnte mich besser in sie hineinversetzten, als es bei Hallie jemals der Fall war. Grace überwindet so einiges, um ihrer Familie zu helfen und steckt einen Fehlschlag nach dem anderen weg. Während ihre Schwester Hallie sich zunächst wie ein verzogenes Biest aufführt und nichts anderes als Glamour und Ruhm im Kopf hat. Nach dem ersten Perspektivenwechsel fiel es mir etwas leichter, Hallie zu verstehen, aber da ich vom Charakter her so ganz anders bin als sie lag meine Sympathie eindeutig weiterhin bei Grace. Trotz der Unterschiede der Schwestern merkt man aber, dass beide im Grunde ihres Herzens einander liegen. Besonders gegen Ende macht Hallie eine starke Entwicklung durch und man sieht, dass sie nicht ganz so egoistisch ist, wie sie andere glauben lässt. Neben dem ganzen Familien-Konflikten gibt es natürlich auch zwei süße Liebesgeschichten. Hier gefiel mir die von Grace wieder besonders gut und der Anfang des Buches war einfach nur sooooo, sooo super süß *seufz* Die Autorin hat allerdings nicht den stärksten Fokus auf auf die Liebesgeschichten gelegt. Sie nehmen zwar einen große Teil ein, aber es passiert auch allerhand anderes. So erhält man Einblicke in das glamouröse L.A. Leben, sieht wie beide Schwestern mit ihren Problemen und der Zukunft hadern und auch Freundschaft spielt eine Rolle. Die Mischung aus Sommer-Romanze, Schwesterliebe und Chaos war äußerst amüsant zu lesen und dank des flüssigen Schreibstils der Autorin rutscht man nur so durch die Kapiteln. Dabei ist das Buch ab und zu auch mal etwas ruhiger, aber die witzigen Nebenfiguren peppen das Ganze dann wieder etwas auf. Ein paar Sachen mochte ich nicht ganz so gerne, wie z.B. dieses typische Kommunikations-Problem, das hier für eine Menge Furore sorgte. Ich denke mir immer wieder, wenn Figuren mal schneller den Mund öffnen und die richtigen Fragen stellen würden, dann würden sie sich selber so viel Herzschmerz ersparen. Aber dann wäre das alles ja nur noch halb so dramatisch. Abby McDonald hat den Abschluss jedenfalls sehr gut hinbekommen und auch das Nachwort fand ich witzig gemacht. Cooler wäre es allerdings gewesen, wenn etwas mehr der „Ergebnisse“ im Buch integriert worden wären, als gerade Durststrecke war :) Fazit L.A. LOVESTORY ist eine süße, sommerliche Geschichte über zwei ungleiche Schwestern und den Mut sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Teils amüsant, teil etwas gestreckt war die Handlung eine gute Mischung aus Contemporary Elementen und hat mich sehr gut unterhalten. Definitiv eines von Abby McDonalds besseres Büchern. Wer ein Sommerbuch sucht, sollte dieses hier lesen!

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Hallie und Grace sind Schwestern und auch, nachdem ihr Vater eine neue Frau geheiratet hatte, fehlt es den Beiden an nichts. Doch dann stirbt ihr Vater und hinterlässt nichts als große Leere! Da er kein Testament angelegt hat, gehen sämtliche Besitze über in den Besitz der Stiefmutter, die die Schwestern und ihre Mutter sogleich aus dem Haus schmeißt. Nutgedrungen müssen sie zu einem Onkel in L.A. ziehen und Grace muss ihre heimliche Liebe hinter sich lassen. Hallie stürzt sich gleich in das funkelnde neue Leben in Hollywood und hofft auf eine Schauspielkarriere und einen berühmten Freund, während Grace erst einmal ihr Leben auf die Reihe kriegen muss. Schaffen die Beiden, einen Platz in ihrem neuen Leben zu finden? Eine Geschichte voller Sommer, Liebe und neuer Hoffnungen. Abby McDonalds ist mir mit ihren zahlreichen Sommerbüchern schon öfter aufgefallen und als ich entdeckt habe, dass ihr neustes Wohlfühlbuch gerade erschienen ist, habe ich nicht lange überlegt, sondern gleich zu dem Buch greifen müssen! Auch L.A. Lovestory ist eine Geschichte voller Liebe, neuen Hoffnungen, den funkelnden Leben der Stars, Täuschungen und einer glitzernden Fassade, hinter der sich oft ganz anderes verbirgt! Grace und Hallie sind wohl so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Grace ist bedacht, vorsichtig, bodenständig und ordentlich. Wirkt sie erst langweilig, weil sich ein Großteil ihres Lebens nur im Kopf abspielt, ist sie danach um so interessanter mit ihren Gedanken. Hallie wäre gerne im Rampenlicht und will eine berühmte Schauspielerin werden. Sie ist impulsiv, Stimmungs schwankend, manchmal etwas hysterisch und hat einen Kopf, der vor Träumen, die umgesetzt werden wollen, nur überquillt. Die Geschichte ist in 4 Abschnitte geteilt, jede steht für eine Jahreszeit. Bei jedem Wechsel ändert sich die Erzählperspektive zwischen Grace und Hallie. Die Abschnitte von Grace haben mir wirklich gefallen, ich bin schnell in die Geschichte abgetaucht und ihre Handlungen habe ich meist voll unterstützt. Mit Hallie konnte ich mich nicht so schnell anfreunden. Sie macht aus jeglichen Dingen gerne ein Drama, will im Mittelpunkt stehen und ist sonst auch ziemlich oberflächlich, was sie mir nicht wirklich sympathischer gemacht hat. Mit der Zeit habe ich mich an an ihre Art gewohnt, doch am Anfang hat mich ihre Haltung beim Lesen wirklich zum Stocken gebracht. Andere Figuren waren zwar über und über mit Klischees beladen, doch gerade das war so lustig und hat in das oberflächliche Bild der Reichen und Berühmten gepasst. Die Schwestern kriegen immer wieder Rückschläge und müssen sich durch einiges durchbeißen, bis sie am Schluss am Ziel angelangt sind. Dann merken sie auch, dass Reichtum und ein Name in der Hollywood- Welt nicht alles ist. Was für mich bei einer Sommergeschichte wichtig ist, ist der Schreibstil bzw. die Flüssigkeit dessen. Und die war hier definitiv da! Die Geschichte konnte man schnell lesen, und es gab keine Stolpersteine. L.A. Lovestory geht nicht wirklich tief und bleibt vorallem bei der Beschreibung der Nebencharaktere ziemlich oberflächlich, für eine Geschichte für den Strand ist das nicht unbedingt schlecht, nur sollte man sich darüber im klaren sein, dass hier keine tiefgründige Unterhaltung geboten wird! L.A. Lovestory macht herrlich viel Spaß beim Lesen und hilft, den Kopf frei zu kriegen. Wer nach einer tiefgründigen Geschichte sucht, wird mit dem Buch zwar nicht so viel Spaß haben, doch lustige Stunden sind hier garantiert. Nur sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen, wenn die Protagonistin nicht immer sympathisch ist… 😉

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Jede Menge Glamour, Party, Stars und Sternchen und hollywoodreife Liebesgeschichten. Ein funkelndes neues Leben, in das die beiden Schwestern Grace und Hallie hineingeworfen werden, nachdem ihr Vater überraschend an einem Herzinfarkt verstirbt. Ohne seine Unterstützung können sie sich das Haus in San Francisco nicht mehr leisten, und so ziehen sie, gemeinsam mit Mutter Valerie, überraschend zu einem Verwandten nach Beverly Hills, der bereit ist, sie bei sich aufzunehmen. Während Hallie von dieser Veränderung geradezu begeistert ist und sich mit Feuereifer in das Ankurbeln ihrer Schauspielkarriere und einer stürmischen Liebe mit einem Musiker stürzt, ist für Grace der Umzug nicht ganz so rosig. Ihre Beziehung war gerade erst im Anfangsstadium und scheint nun in weite Ferne zu rücken und im Gegensatz zu ihrer Schwester, fällt es ihr alles andere als leicht, neuen Anschluss zu finden. Ihr Leben in der High Society Welt ist geprägt von jeder Menge Achterbahnfahrten, gebrochenen Herzen, verletzten Gefühlen, der ernüchternden Erkenntnis, dass das Leben dort leider wirklich so oberflächlich und berechnend ist, wie es den Anschein hat. Doch am Ende ist das doch immer so im Leben. Es geht auf und ab, doch letztendlich geht es nur darum, dass man seinen Weg geht. Und das tun die beiden. Grace und Hallie könnten unterschiedlicher wirklich nicht sein. Grace, die stille und vernünftige, die alles wichtige in die Hand nimmt und versucht, stets einen kühlen Kopf zu bewahren und Hallie, die etwas hysterische große Schwester, die aus allem gerne ein leidenschaftliches Drama macht. So wirklich sympathisch wird allerdings keine der beiden, da ihre Charakterzüge doch etwas extrem und einseitig sind. Während Grace um ehrlich zu sein ziemlich langweilig ist, geht einem Hallie leider öfters ganz schön auf die Nerven mit ihrem Selbstmitleid und Egoismus. Was das angeht bin ich selbst auch kein Vorzeigeexemplar, aber so extreme Züge, wie das in diesem Fall annimmt, scheint nahezu unmöglich. Die Nebenfiguren sind ebenfalls herrlich klischeebeladen, wobei das in ihrem Fall weniger stört. Bei ihnen wirkt es völlig locker, lustig, man nimmt sie hin wie sie sind, als wären sie frisch einer Reality Show entsprungen. Die Story selbst ist wie bereits erwähnt, geprägt von vielen Berg- und Talfahrten, was aber auch das Einzige bleibt, was annähernd realistisch wirkt. Viele Aspekte der Story bieten tolle Ansätze, die meiner Meinung nach wesentlich glaubhafter hätten umgesetzt werden können, aber so dann doch eher den Eindruck einer mittelmäßigen Soap hinterlassen. Alles in allem ein nettes Buch, mit vielen Vorzügen, aber auch so manchem Kritikpunkt, weswegen es leider in die Kategorie „Mittelmaß“ wandert.

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