Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (4)

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Taschenbuch
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Jonathan Stroud hat nachgelegt. Seine beliebte Geisteragentur Lockwood & Co hat einen neuen Fall. In dem 4. Band der erfolgreichen Buchreihe, bereitet ein flammendes Phantom dem bewährten Team einiges Kopfzerbrechen. Der neueste Fall von Lockwood & Co Nach wie vor leidet England unter der Geisterepidemie und die inzwischen überall verbreiteten Geisteragenturen haben alle Hände voll zu tun um England und seine Bewohner zu schützen. Auch wenn wir Lucy am Anfang der Geschichte zunächst erstmal als freischaffender Geisterjägerin im Alleingang begegnen, findet sich durch die Umstände doch bald wieder die erfolgreiche Gruppe um Anthony Lockwood zusammen. George und Holly sind ebenfalls wieder dabei. Außerdem erscheint ein bekannter Charakter plötzlich in einem völlig anderen Licht. Gewohnt abwechslungsreich bringt Jonathan Stroud die Geschichte mit diversen kleineren Aufträgen und Nebensträngen ins Rollen um sie am Ende wieder zu einem komplexen Handlungsstrang zusammenzuführen. Man merkt den Charakteren deutlich ihre Weiterentwicklung an. Bis das namengebende Phantom in Erscheinung tritt, passiert erst einmal allerlei gruseliges und absonderliches. Die Geschichte spielt, wie gewohnt in einem London das an das viktorianische Zeitalter angelehnt ist. Jedoch geht es diesmal auch raus aufs Land in ein kleines Dorf. Der Wortwitz in den verschiedenen Dialogen z. B. zwischen Lucy und Ihrem Schädel, erhöhen das Lesevergnügen noch beträchtlich. Auch der mehr und mehr in den Vordergrund tretende Wettbewerb unter den verschiedenen Agenturen trägt zur weiteren Steigerung der Spannung bei. Das flammende Phantom ist ein weiteres hervorragendes Buch von Jonathan Stroud. Seine Geschichten um Anthony Lockwood, Lucy, George und Holly wissen weiterhin zu begeistern und zu fesseln. Am Schluss gibt es noch eine mächtige Überraschung und einen Cliffhanger, die den Leser schon wieder ungeduldig auf den Erscheinungstermin des nächsten Bandes warten lassen.

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Lucy hat bei Lockwood & Co. gekündigt und schlägt sich als freie Mitarbeiterin durch. Nach mehreren Aufträgen, die sie zusammen mit anderen Agenturen ausführt, kommt sie durch Zufall wieder mit ihren alten Kollegen zusammen, um einen besonders schwierigen Fall zu lösen. Kurz darauf finden sich Lockwood, Lucy, George und Holly, zusammen mit dem ehemaligen Mitarbeiter der Agentur Rotwell, Quill Kips in einem kleinen Dorf wieder, das von Geistern geradezu überschwemmt ist. Den dort treibt das Flammende Phantom sein Unwesen und stürzt alle in Angst und Schrecken. Lucy, Lockwood und die anderen kommen dabei aber noch einer weiteren Ungeheuerlichkeit auf die Spur, die das gesamte Geistesjäger-Wesen Londons auf den Kopf stellt. Der vierte Teil der Lockwood-Reihe ließ mir kaum Zeit, ihn aus der Hand zu legen. Denn die spannenden Fälle, die Lucy und ihre Freunde bestreiten müssen, halten einem bei guter Laune und nach jedem gelösten Fall gibt es ein kleines "Puzzleteil" als Belohnung. Diese Teile setzen sich nach und nach zusammen und führen zur einer Erkenntnis, die alle erschüttert. Lucy, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hat schwer mit sich zu kämpfen. Einerseits vermisste sie Anthony, George und Holly sowie die Zusammenarbeit mit ihnen, auf der anderen Seite möchte sie aber auch Lockwood nicht in Gefahr bringen. Denn die Prophezeiung, die ihr in Band 3 gemacht wurde, geht ihr nicht aus dem Kopf. Als jedoch Lucy zusammen mit den anderen an einem Fall arbeitet, merkt sie, dass sie wieder komplett ist und sucht unterbewusst einen Weg, um wieder ins Team aufgenommen zu werden. Erst scheinen alle Vorkommnisse nichts miteinander zu tun zu haben, doch nach und nach kommt so einiges ans Licht. Unvorstellbares ereignet sich und dies auch noch direkt vor der Nase der Bürger von London. Der Autor hat sich nochmals so richtig ins Zeug gelegt und einen spannenden vierten Teil der Reihe abgeliefert. Alle Charaktere haben sich enorm weiterentwickelt und es ergeben sich auch ungewöhnliche Zusammenschlüsse, die man sich gar nicht vorstellen konnte. Lucy vor allem macht sich sehr viele Gedanken, wie es zukünftig weitergehen soll. Da ihre Gabe, Geister zu hören und auch mit ihnen zu sprechen, sehr selten ist, ist sie natürlich auch bei den anderen Agenturen sehr gefragt und ihre Mitarbeit wird auch gebraucht. Sie wird nur nicht geschätzt, weil ihr aufmüpfige Art bei den Erwachsenen verurteilt wird. Ihr scharfer Verstand, der Mut und die Sorge werden dabei gerne übersehen. Die Verschwörungen nehmen kein Ende und am Schluss gibt es nochmal eine große Überraschung, so dass man direkt nach dem fünften Teil greifen möchte. Der Erzählstil ist packend, lässt an den richtigen Stellen den nötigen Freiraum für die eigene Phantasie, gibt genug Stoff für das Kopfkino und ist vor allem eins: schauderhaft spannend. Diesmal gibt es einige Szenen, die etwas blutiger und brutaler waren, als bei den vorherigen Bänden. Aber es geht ja auch um die Geisterjagd. Die zwischenmenschlichen Beziehungen drängen sich jedoch nun auch in den Vordergrund, was aber der Geschichte sehr zuträglich ist. Man merkt, dass die Protagonisten erwachsen werden und der jugendliche Leichtsinn ist nun fast vollständig abhanden gekommen. Durch dieses frühe Erwachsenwerden, weil eben nur Jugendliche Geister sehen und dadurch die Bedrohung abwenden können, führt dazu, dass die Vernunft Oberhand gewinnt. Insoweit bleibt wirklich nur abzuwarten, was der Autor sich für den fünften Teil aufgehoben hat. Fazit: Hier sind es nicht nur die echten Geister, sondern auch die im Kopf, mit denen alle zu kämpfen haben.

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Rezension: Nachdem ich die ersten drei Bände von Jonathan Strouds „Lockwood & Co.“ zwar gut fand, sie mich aber nie vollends vom Hocker gerissen haben, schaffte es Band 4, „Das flammende Phantom“, mich absolut zu flashen. Hip, hip, hurra Lieblingsband! Nach drei Büchern dieser Reihe muss zu Strouds Schreibstil nicht mehr viel gesagt werden, außer: flüssig und fesselnd – eben wie immer. Das Kopfkino läuft so störungsfrei ab, dass man gar nicht merkt, dass man liest. Bereits im letzten Band entwickelte sich Protagonistin Lucy Carlyle deutlich weiter, und so startet der vierte Band vor dem Hintergrund, dass sie Lockwood & Co. verlassen hat und nun als freie Geisterjäger-Agentin arbeitet, aber natürlich nicht ohne den dreisten Schädel im Glas. Für einen besonders gefährlichen Fall (okay … den gibt es eigentlich jedes Mal ;D) engagiert Lockwood Lucy, deren Fähigkeiten als Hörende unschlagbar sind und für den vorliegenden Fall gebraucht werden. Ich spoilere nicht wirklich, wenn ich sage, dass dieser Fall (mal wieder) nur die Spitze des Eisbergs ist und das Team weit verzweigte Geheimnisse aufdeckt und in richtig große Schwierigkeiten gerät. „Das flammende Phantom“ hat sich im Verlauf des Buches auf jeden Fall zu meinem absoluten Lieblingsband entwickelt. Die Story ist in einem viel größeren Rahmen angelegt als sonst, und auch bei den Charakteren, allen voran natürlich Lucy, tut sich entwicklungstechnisch richtig viel. Außerdem „menschelt“ es mehr, wie ich finde. Theoretisch könnte man diesen Band ohne Vorwissen lesen, aber ich würde dennoch nicht dazu raten. Warum? Es macht einfach zu großen Spaß, den Charakteren beim Wachsen zuzusehen. Lasst euch das nicht entgehen. Fazit: Der bisher spannendste Teil der Reihe – definitiv mein Lieblingsband.

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Und wieder einmal konnte mich Jonathan Stroud mit seinem einfachen, leichten und doch niveauvollen Schreibstil an seine vierte Geschichte dieser Reihe fesseln. Er schreibt so packend und mitreißend, dass ich auch diesen Band wieder förmlich eingesogen habe. Die Geschichten um Lucy und die Agentur von Antony Lockwood sind einfach wahnsinnig spannend und interessant, aber auch ein bisschen gruselig. Genau richtig für Jugendliche ab zwölf Jahren. Auch hier konnte mich die Handlung wieder sehr für sich begeistern. Ich habe immer wissen wollen, wie es weiter geht und war so gezwungen, immer noch ein weiteres Kapitel zu lesen und das, obwohl es in „Das flammende Phantom“ leider wieder ein paar Längen gab. Manchmal waren mir die Dialoge und die ewig langen Gespräche einfach zu viel. Nichtsdestotrotz haben mich die Entwicklungen in diesem Buch wieder an der Stange gehalten und auch das Ende hatte mich richtig überrascht und nun will ich unbedingt wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht. Über die Charaktere will ich gar nicht mehr allzu viel sagen. Sie sind alle einfach wahnsinnig gut und realistisch geschrieben. Obwohl es sich bei „Lockwood & Co.“ um eine Fantasy-Reihe handelt, wirken die Charaktere, sowie auch die Handlung so, als würde es sie wirklich geben. Schön finde ich vor allem, dass sich ein jeder Charakter immer weiter entwickelt und man merkt, dass die Protagonisten langsam erwachsen werden. Und wieder einmal kann ich nur sagen, dass mich ein Band dieser Jugendbuch-Reihe sehr überzeugt hat. Ich mag diese Bücher wirklich sehr und kann es jetzt nicht erwarten, zu erfahren, wie sie wohl enden wird.

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Schon der Einstieg viel mehr sehr schwer, so dass ich mehrere Versuche brauchte. Gegen meine Gewohnheit hab ich es hier mit zwei Versionen versucht. Das klassische Buch, sowie das Hörbuch. Mit dem Hörbuch gelang es mir dann irgendwann einzusteigen, wobei ich in der Mitte wieder auf die gelesen Version umgestiegen bin. Insgesamt wirkte es für mich etwas „an den Haaren“ herbeigezogen nur um einge Geschichte zu erzählen. Die bekannten Charaktere wirkten oftmals farblos und wenig fesselnd. Genauso wie der Spannungsbogen leider etwas flach ausgefallen ist. Zwischendrin waren sehr gute Ansätze, wie auf dem Markt, wo dann doch der Atem angehalten werden musste. Der Schreibstil selbst ist nicht zu bemägeln, bildgewaltig und intensiv sind die Szenen geschrieben.

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"Lockwood & Co. - Das flammende Phantom" von Jonathan Stroud Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr wählerisch mit der Wahl mit meinen Lieblingsreihen bin. Es ist eine Sache ein gutes Buch zu schreiben, aber eine ganz Andere, eine Reihe so zu verfassen, dass ich sie immer wieder lesen will. Bisher sind mir nur zwei dieser besonderen Buchreihen untergekommen. Doch nun reiht sich eine Dritte ein: Lockwood & Co. von Jonathan Stroud. Natürlich musste ich auch den bisher aktuellsten Band „Lockwood & Co. - Das flammende Phanatom“ besitzen und so stürmte ich meine Buchhandlung des Vertrauens und konnte endlich wieder in die Welt von Lockwood, Lucy, Holly und George eintauchen und mit ihnen auf Geisterjagd gehen. Lucy ist nun nicht mehr bei der Agentur „Lockwood & Co.“ angestellt. Aufgrund einer Erscheinung, die ihr prophezeite, dass sie Schuld an Lockwoods frühen Tod sei, hat sie die Agentur verlassen und arbeitet nun als freie Agentin, die von anderen Agenturen angeheuert wird. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie schon mit einigen Agenten zusammen gearbeitet hat, mit denen sie sonst freiwillig kein Team bilden würde. Aber es gilt nun mal: Die Arbeitsstelle kann sie sich aussuchen, die Teammitglieder nicht. Als sie wieder einmal erschöpft von einem Auftrag in ihre Einraumwohnung kommt, ist der einzige Vertraute mit dem sie reden kann, ein Geisterschädel in einem alten Glas. Der Schädel ist aber gleichzeitig auch die einzige physische Erinnerung an ihre Zeit in der Agentur von Lockwood. Als sie sich nach ein paar unruhigen Stunden mit nur wenig Schlaf aus dem Bett quält und es plötzlich an der Tür klopft, ist sie gleichermaßen verwirrt wie angespannt. Denn in all der Zeit in der sie in ihrer Wohnung lebt, hat sie nie Besuch bekommen. Mit einem miesen Gefühl im Bauch öffnet Lucy die Tür und ihre Stimmung verändert sich von verwirrt zu absolut schockiet. Denn kein geringerer als Lockwood selbst steht genau vor ihrer Eingangstür. Doch das ist nicht die einzige schockierende Nachricht. Denn Lockwood kommt mit einem Anliegen zu Lucy, dass alles verändern wird. Wird Lucy wieder bei Lockwood & Co. arbeiten oder wird sie der Untergang von Lockwood und der Agentur sein? Viele von euch können wahrscheinlich erraten, welche Bewertung „Lockwood & Co. - Das flammende Phantom“ von Jonathan Stroud von mir bekommt. Trotzdem möchte ich euch meine Entscheidung begründen. „Lockwood & Co.“ ist für mich eine Reihe (alle Bände eingeschlossen) die ich durchweg als fantastisch und brillant erachte. Es gibt viele Geistergeschichten und genauso viele Geschichten gibt es auch über Geisterjäger. Daher ist es beinahe unmöglich neue und innovative Geschichten über das Thema zu schreiben. Doch Jonathan Stroud ist das definitiv gelungen. Ich habe mich bisher auf jeden Band dieser Reihe gefreut und ich wurde keineswegs enttäuscht. Denn diese Bücher auch „Lockwood & Co. - Das flammende Phantom“ ist so viel mehr, als es vielleicht am Anfang den Anschein macht. Es geht nicht nur um die Geisterjagd, sondern auch um Freundschaft, Verrat, Intrigen und den Drang sich zu beweisen. Außerdem lässt Jonathan Stroud keine Erwachsenen als Hauptcharaktere agieren, sondern Kinder bzw. Teenager. Ich fand es aufregend zu lesen, dass Erwachsene dieses Mal von Kindern abhängig sind und nicht die Kinder von den Erwachsenen. Das gibt der ganzen Geschichte eine aufgeladene und aufregende Atmosphäre. Nun brauchen die Hauptcharaktere, vor allem Lockwood und Lucy, nicht mit dem hinterm Berg halten, was sie wirklich denken. Denn sie brauchen keine wirklichen Konsequenzen zu fürchten, da sie die ganzen Trümpfe in der Hand halten. Natürlich versuchen die Erwachsenen trotzdem mit aller Macht an der Spitze der gesellschaftlichen Ordnung zu bleiben, aber man merkt besonders am Ende des 4. Bandes das auch sie wissen, dass sie ohne die Kinder und Teenager aufgeschmissen wären. Dieser ganze Machtkampf spielt im Hintergrund der Bücher eine bedeutende Rolle und macht das Lesevergnügen umso atmosphärischer. Die ganzen Geistergeschichten, um die sich alles dreht, sind selbst für mich immer noch spannend, obwohl ich mit meinen 24 Jahren vielleicht nicht unbedingt zur Zielgruppe gehöre. Allerdings konnte ich mich schon an der ein oder anderen Stelle gruseln und ich muss sagen, dass selbst bekannte Autoren, die im Genre „Horror“ vertreten sind, das bei mir nicht geschafft haben. Denn Jonathan Stroud ist kein Autor des offensichtlichen. Der Gruselfaktor entsteht bei ihm, weil er den Horror im Hintergrund langsam brodeln lässt und die Momente zum gruseln bei ihm nicht zu plump und offensichtlich geschrieben sind. Das Besondere in „Lockwood – Das flammende Phantom“ ist für mich, dass Lucy uns erstmals als Einzelkämpferin vorgestellt wird. Sie hat sich von der Agentur „Lockwood & Co.“ getrennt und arbeitet nun als freie Agentin, die von anderen Agenturen angeheuert werden kann. So kommt es, dass wir viele unterschiedliche Charaktere und einen anderen Handlungsstrang kennenlernen. Gerade diese Wendung macht nach den 3 vorherigen Büchern durchaus Sinn, denn wenn jedes Buch nach Schema F verlaufen würde, würde es der ganzen Reihe einfach schaden, denn dann wäre die Spannung verloren. Außerdem konnten sich die Personen einfach weiterentwickeln und auch eine Distanz gewinnen, die Klarheit in die Dinge bringt. Lucy zum Beispiel wird selbstsicherer, was ihre Gaben und ihr ganzes Wesen angeht. Allerdings merkt sie langsam, dass sie vereinsamt und sich optisch gehenlässt. Das wird ihr allerdings erst bewusst, als Lockwood auf der Matte steht und sie um Hilfe bittet. In den vorherigen Bänden hatte man das Gefühl, dass Lucy von Lockwood abhängig ist. Aber auch dieses „Machtgefüge“ ändert sich. Jonathan Stroud hat also alles was wir zu wissen glaubten, so verändert, dass man eigentlich auf eine komplett neue Geschichte stößt. Ich musste mich wirklich in Beherrschung üben, um nicht ohne eine Stunde Schlaf auf Arbeit zu gehen, denn mit „Lockwood & Co. - Das flammende Phantom“ hätte ich die Nacht zum Tag gemacht. Besonders schön finde ich das Cover. Es hat einfach einen absoluten Wow-Effekt und passt auch inhaltlich, sowie thematisch perfekt zum Buch. Leider bleibt ein Wermutstropfen zurück. Im November diesen Jahres erscheint der 5. und letzte Band der „Lockwood & Co.“-Reihe. Aber zum Glück kann man die Bücher ja immer und immer wieder lesen und schon jetzt haben die Bücher bei mir einen besonderen Platz neben der „Harry Potter“ und „Bis(s)“- Reihe (wer mich kennt, weiß auch, was das zu bedeuten hat). Abschließend möchte ich jedem diese Reihe ans Herz legen und wer noch fragen muss, warum, hat diese Rezension nicht sorgfältig gelesen.

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Lucy hat sich im letzten Band von Lockwood & Co verabschiedet und beschreitet nun ihre eigenen Wege als freiberufliche Agentin. Bis Lockwood eines Tages vor ihrer Haustür steht und sie für einen Fall anheuern will. Eigentlich will Lucy gar nichts mehr mit der Agentur zu tun haben, aber es sind immerhin ihre Freunde, also willigt sie ein. Diesmal führt der Fall die Freunde ins Herzen der Londoner Gesellschaft und dort entdecken sie fürchterliche Dinge, die sie an vielem Zweifeln lassen. Gleichzeitig entdecken sie ein Geheimnis, dass besser gehütet wurde, als alle anderen Dinge zuvor. Hats gefallen? Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da ja schon im November der nächste Lockwood und Co Band rauskommt, aber trotzdem behaupte ich jetzt, dass dieser Band der mit Abstand Beste Band der gesamten Reihe war. Nachdem Lucy im letzten Buch sich von der Agentur Lockwood & Co getrennt hat, erfährt der Leser erst einmal, wie es jetzt mit ihr weiter geht. Sie wohnt in einer herunter gekommenen und ranzigen Wohnung gemeinsam mit dem Schädel und verbringt ihre freie Zeit damit, als freiberufliche Agentin zu arbeiten. Auf jeden Fall kein so leichter Job. Sie vermisst auch die Tage mit Lockwood, aber irgendwie kann sie nicht über ihren Schatten springen und zurück zu kommen. Und das scheint irgendwie alles an Holly zu liegen. Und dann kommt auch noch Lockwood an ihre Tür und will sie wieder zurück für diesen einen Fall! Man könnte meinen, dass dieser kurze Abstecher von Lucy in die Freiberufler Schienen unnötig war, mir persönlich hat er aber sehr gut gefallen. Lucy kann auch auf eigenen Beinen stehen, aber gleichzeitig lernt der Leser eben auch, dass sie eigentlich gar nicht ohne Lockwood arbeiten möchte. Der große Fall ist ganz schön heftig. Im Großen und Ganzen war nach dem letzten Buch schon klar, dass die Geschichte sich in Richtung Ende zuspitzt. Irgendwoher muss ja diese Geisterbedrohung herkommen und natürlich werden die 3 bzw. 4 Agenten dieser Bedrohung auf die Spur kommen. SPOILER Dieses Institut indem an Geistern, Artefakten usw. experimentiert wurde, fand ich persönlich eine ziemliche Überraschung. Obwohl ja bereits seit einigen Bänden immer mal wieder angedeutet wird, dass es da irgendjemanden gibt, der anscheinend mit diesen Artefakten experimentiert. Und als Lockwood und Lucy sich dann auch noch in die Geisterwelt begeben haben und dort auch noch den Schädel getroffen haben! Einfach wahnsinnig gut! SPOILER ENDE Insgesamt habe ich mit dieser ganzen Entwicklung in dem Buch nicht gerechnet. Weder diese Entdeckung, noch das Ende, was wirklich heftig war! Ich bin jetzt so dermaßen auf das neue Buch gehypt. Aber leider mit dem kleinen Beigeschmack, dass ich glaube, dass Lockwood am Ende der gesamten Reihe vielleicht sterben wird. Ich wäre am Boden zerstört, aber wer Jonathan Stroud kennt weiß, dass er auch gerne mal den einen oder anderen echt tollen Charakter sterben lässt. Fazit Lockwood und Co – … War eines der besten Bücher der Reihe. Die Geschichte geht in großen Schritten weiter aufs Finale zu und darauf freue ich mich wirklich schon. Solltet ihr die Reihe noch nicht kennen, dann beginnt sie zu lesen!

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Nachdem der letzte Band der Reihe uns mit einem ganz schönen Cliffhanger zurück gelassen hat, war der vierte Band natürlich heiß ersehnt! Die Agentur Lockwood & Co. Ist mittlerweile populärer geworden und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Lucy arbeitet währenddessen als Freie Ermittlerin, aber natürlich werden unsere Protagonisten nicht lange getrennt bleiben. Diesmal gibt es, zwei parallel laufende Fälle und ein Schwerpunk der Handlung liegt auf der Lösung des „Problems“. Hier hat man zum ersten Mal das Gefühl, dass die vielen verschiedenen Stränge, die man über die letzten drei Bände kennen gelernt hat, sich zu verbinden beginnen. Man erfährt mehr über Lockwoods Vergangenheit und generell werden die Umstände klarer. Die Charaktere sind intelligent geschrieben und extrem sympathisch. Die Tatsache, dass Lucy nicht die Namensgeberin der Reihe ist, gefällt mir sehr. Es erinnert mich unweigerlich an die Sherlock Holmes Reihe, auch hier ist der eigentliche Star (und wer könnte verleugnen, dass Lockwood der eigentliche Star ist) nicht die Person aus dessen Sicht geschrieben wird. Lockwood ist charmant wie eh und je, George – mürrisch und strebenhaft wie er ist- ist mir mittlerweile unglaublich ans Herz gewachsen auch Kipps war wieder dabei. Obwohl er keine sympathische Figur ist konnte er das Buch um einiges bereichern. Er ist nun schon in einem Alter, in dem er Geister immer schlechter sehen kann und diesem Problem werden ja auch unsere Protagonisten früher oder später gegenüber treten müssen. Besonders gefallen haben mit auch Dialoge zwischen dem Wispernden Schädel und Lucy, zwischen denen sich ja mittlerweile eine Art Hass-Liebe entwickelt hat. Sie bringen mich einfach immer wieder zum Lachen, der Schädel meiner Meinung nach eine der besten Komponenten des Buches geworden. Wo die Handlung zu Beginn langsam in Schwung kommt, nimmt sie doch schnell an Fahrt auf und fesselt einen dann komplett. Dieser Band ist generell ruhiger erzählt, was aber nicht bedeutet, dass er langweilig ist oder Längen hat. Im Gegenteil: man sinkt richtig ein und kann sich dem Bann des Buches kaum mehr entziehen. Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf der Action sondern beim Ursprung der „Problems“ und wenn man – wie ich – der Reihe nun schon länger folgt, dann kann man eine Erklärung schon gar nicht mehr erwarten. Letztendlich ist ein Lockwood Buch ohne Cliffhanger natürlich unvorstellbar und so fiebere ich auch jetzt schon wieder dem nächsten Band entgegen! FAZIT Das Buch ist voll mit Charme, intelligentem Witz und schwarzem Humor, einer Mischung, der man kaum widerstehen kann. Für mich ist es bis jetzt eine der besten Kinder-/ Jugendbuchreihen, bei der ich traurig bin, dass ich sie nicht schon mit zehn verschlungen habe.

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