Leserstimmen zu
Ich kam mit dem Wüstenwind

Michaela DePrince, Elaine DePrince

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Super Buch

Von: Runner

13.03.2015

Mir hat das Buch sehr gut gefallen..es war sehr flüssig zu lesen und die Geschichte der Tänzerin ging mir sehr nahe. Vor allem die Diskriminierung der Schwarzen, die leider auch die Autorin des Buches erleben musste hat mich schon sehr zum nachdenken gebracht. Ich würde das Buch auf jeden Fall wieder lesen.

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Die Biografie beginnt sehr traurig. Michaelas Lebensumstände in Afrika werden beschrieben und für mich war es ein Wunder, dass sie sich an so vieles erinnern konnte, war sie damals ja doch noch wirklich sehr jung. Aber wahrscheinlich brennen sich solche Ereignisse und Umstände ins Gedächtnis ein und prägen einen das ganze Leben lang. Dann ist ein großes Thema die Adoption und der Anfang in Amerika. Wie die Mädchen auf den Überfluss, der dort herrscht, reagieren, ist sehr lustig beschrieben. Und dann kommt das große Thema Ballett. Der Weg von einer kleinen Tänzerin zu einer großen Ballerina. In Michaelas Tanzleben ist so viel passiert, dass vieles nur oberflächlich angeschnitten wird. Ich muss zugeben, dass es mit der Zeit etwas mühsam war, nur von ihrem Tanzen zu lesen. Die Auflockerung hat mir ein bisschen gefehlt. Ein großes Thema ist auch Rassismus und es ist sehr mutig, dass es so offen angesprochen wurde. Michaela hatte ziemlich oft mit Rassismus zu kämpfen und das finde ich sehr traurig. Menschen können so grausam sein. Das Buch ist auch ein bisschen ein Kampf gegen Rassismus und zwar indem es versucht, den Lesern die Augen zu öffnen und überhaupt darauf aufmerksam zu machen. Vom Schreibstil her ist das Buch sehr einfach gehalten. Man merkt, dass die beiden Autorinnen nicht viel Erfahrung haben mit Schreiben, aber trotzdem war das Buch sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch wenn Michaelas Mutter mitgeschrieben hat, ist es nur Michaelas Geschichte. Ihre Mutter hat ihr wahrscheinlich auch viel bei den Erinnerungen geholfen, nehme ich jetzt mal an. Im Buch findet man schöne, farbige Fotos, an denen man nochmal in Kurzform, das Leben von Michaela anschauen kann. Die Geschichte berührte mich sehr und das Ziel Menschen Hoffnung für ihre Träume zu geben, ist den beiden Frauen wirklich gelungen. Außerdem hab ich mir im Nachhinein Videos von Michaela angeschaut und es ist echt faszinierend, wie schön sie tanzen kann. Außerdem bleibt das Buch bei mir so mehr in Erinnerung, wenn ich zu den beschriebenen Tanzauftritten im Buch, die Tänze dann auch wirklich anschauen kann... Fazit Eine traurige Lebensgeschichte mit Happy End im Buch. Michaela ist noch sehr jung und hat noch einiges vor sich, also Schluss ist sicher noch lange nicht. Das Buch gibt Hoffnung, seine Träume mit harter Arbeit verwirklichen zu können. Und trotzdem weiß man, dass man auch jede Menge Glück zusätzlich zu harter Arbeit braucht. Michaelas Geschichte hat mich sehr berührt und ihr Lebensgeist ist ansteckend.

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Meine Meinung: Das erste was mir ins an diesem Buch auffiel war das wunderschöne Cover. Es lädt zum träumen ein und verkörpert den Spaß der Ballarina bei ihrer Leidenschaft. Nachdem den ersten Seiten war klar, hier schreib Michaela selbst, es gibt keinen Ghostwriter der ihre Worte zusammenfasst, stattdessen schreibt sie selbst und versucht durch ihre Worte und Gedanken das Geschehene aufzuarbeiten. Natürlich kann man dann in Sachen Schreibstil kein Meisterwerk erwarten, schließlich ist nicht jeder als Autor geboren. Dennoch finde ich, dass grade deshalb diese Autobiografie etwas besonderes für junge Leser ist, denn hier beschreibt eine Jugendliche ihre Erlebnisse in jugendlichen Worten, tolle Leistung. Ich möchte jetzt natürlich nicht zu viel über den Inhalt preisgeben, denn schließlich sollt ihr als zukünftige Leser selbst den Lebensweg von Michaela entdecken. Ich selbst fand ihn unglaublich und teilweise sehr traurig, es war sehr grausam zu lesen, wie ihre Kindheit in Sierra Leone war, so viele Schrecklichkeiten und Alpträume. Es war auch sehr authentisch wie sie die Nachwirkungen dieser Zeit beschrieben hat. Natürlich war nicht alles schlecht, denn Michaela hatte das Glück von einer amerikanischen Familie adoptiert zu werden, und sie aufblühen zu sehen war wirklich hinreißend. Ich finde an dieser Stelle muss man auch die Familie DePrince loben, die so viel Zeit und Geduld investiert haben. Dieser Teil der Geschichte, der stark geprägt war durch Elaine DePrince, gefiel mir besonders, denn er wurde wohl anhand von Aufzeichnung ihrerseits verfasst. Etwas irritiert haben mich die vielen Fachbegriffe bezüglich des Ballett's, da ich sonst recht wenig mit diesem Genre zu tun habe. Hier hätte ich mir vielleicht ein kleines Glossar am Ende des Buches gewünscht wo diese Begriffe kurz erklärt werden. Fazit: Eine wunderbare und wahre Geschichte, die zeigt wie Träume wahr werden können und man niemals die Hoffnung verlieren sollte, denn das ist unser hellster Stern am Himmel. Absolut Lesenswert, nicht nur für Fans des Ballett's!

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