Leserstimmen zu
Küss mich unterm Nordlicht

Joanna Wolfe

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Das Buch hat eine spannende Geschichte. Der Schreibstil hat auch was spannendes an sich. Meiner Meinung nach fehlt dem Buch etwas. Aber ich würde es wieder lesen😍. Das Cover sieht auch wunderschön aus

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Inhalt Jenny lebt mit ihrem Vater in Alaska, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, züchten sie Huskys und betreiben eine kleine Pension. Jennys größter Wunsch ist es, an dem härtesten Hundeschlittenrennen, dem Iditarod, teilzunehmen. Dann reist eine neue Gastfamilie an und Jenny kommt dem Sohn näher. Meinung Der Titel „Küss mich unterm Nordlicht“ suggerierte mir eine winterlich-romantische Geschichte und genau das habe ich mir gewünscht und wenn ich ehrlich bin, auch erwartet. Ich wurde bitterlich enttäuscht. Das Buch ist so vollgestopft mit schwer zu verdauenden Themen. Stalking, Naturschutz, Verlust, Zukunftsängste, um nur einige zu nennen, dass für die Liebesgeschichte, die, zumindest meiner Meinung nach, im Vordergrund stehen sollte, so gut wie kein Platz ist. Die Autorin hat wirklich versucht alles unter einen Hut zu bringen und ist damit über das Ziel hinausgeschossen. Die Themen werden im fliegenden Wechsel abgehandelt, kaum ist eins angesprochen, geht es auch schon wieder um was Anderes, und leider immer dann, wenn es anfing interessant zu werden. So kommt mir nur ein Wort für die Story in den Sinn: langweilig. Schade. Manchmal ist es ja so, dass die Geschichte einen nicht überzeugen kann, man aber die Charaktere so ins Herz geschlossen hat, dass man das Buch allein wegen ihnen beenden möchte. In „Küss mich unterm Nordlicht“ trifft das leider auch nicht zu. Jenny und Mike sind die beiden Protagonisten und sind zwei Gegensätze. Mike ist der verzogene Junge, der offenbar für sich selbst entschieden hat, alles in Alaska schrecklich zu finden, weil er seine Ferien lieber in der Karibik beim Surfen verbringen würde. Jenny ist das tolerante, fröhliche und naturverbundene Mädchen, dass sich in einer Männersportart etablieren möchte und versucht jeden damit anzustecken. Auf ihre extreme Art, können beide Charaktere unheimlich anstrengend und nervig werden. Bei mir konnten die beiden Protagonisten keine Sympathiepunkte erzielen. Dennoch muss ich die Autorin auch loben. Sie hat die wunderschöne und verschneite Kulisse Alaskas mit ihren Worten eingefangen und mir nähergebracht. Ich bin wahrlich kein Freund von Schnee, aber jetzt habe selbst ich Fernweh. Und auch die ganzen liebevollen Beschreibungen zum Thema Huskys und Hundeschlitten habe ich wohlwollen zur Kenntnis genommen, das muss wirklich ein schöner, aufregender Sport sein. Fazit Die Geschichte ist eher langweilig und hält auch nicht was sie verspricht, sie ist viel zu vollgestopft mit ernsten Themen und die Autorin hat es nicht geschafft diese vernünftig und interessant zu kombinieren. Den Charakteren fehlt es an Facettenreichtum. Das einzige Highlight bildet die bildreiche Beschreibung der atemberaubenden Natur von Alaska.

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Buchgestaltung Das Cover gefällt mir einfach richtig gut, weil es total süß und winterlich ist und deshalb gut zum Erscheinungsmonat (Dezember) gepasst hat. Da die Geschichte in einem frostig-kaltem Setting spielt passt das Motiv auch inhaltlich sehr gut zum Roman. Alles in allem ein tolles Cover, das thematisch perfekt zur winterlichen Romanze des Romans passt. Meinung Die Rezension zu „Küss mich unterm Nordlicht“ habe ich wirklich eine Weile vor mir hergeschoben, weil ich mich nicht entscheiden kann, welche Wertung das Buch denn nun verdient hat. Es ist mir nach wie vor ganz gut im Gedächtnis geblieben und ich hatte auch meinen Spaß, aber viele Details in der Story waren für mich nicht ganz „rund“, was den Unterhaltungswert für mich persönlich doch etwas gemindert hat. Zunächst einmal muss gesagt sein, dass ich die Idee und das darauffolgende Setting des Buches wundervoll fand! So etwas habe ich bisher noch nie in einem Jugendbuch gelesen und mir hat es wahnsinnig gut gefallen, mal in eine andere Welt abtauchen zu können. Die Protagonistin Jenny lebt bei ihrem Vater in Alaska, wo Schnee, Huskeys und Hunderennen an der Tagesordnung stehen. Das war einfach mal etwas vollkommen anderes zu den üblichen „normalen“ Geschichten, von denen es im Contemporary Bereich doch eine ganze Menge gibt. Jenny hat ihre Mutter vor einer Weile verloren, weshalb auch das Verhältnis zu ihrem Vater teils sehr schwierig ist und sie gefühlsmäßig noch sehr unter dem Verlust leidet. Das Geld verdient sich die Familie, in dem sie Gäste auf ihrer Husky-Zucht unterbringt und so tritt dann auch der Love-Interest in das Leben von Jenny. Der ist aber das totale Gegenteil von ihr – Surfer und Sonnenanbeter und wünscht sich eigentlich ganz woanders zu sein, weshalb beide aneinander geraten... Die Beschreibungen im Roman sind einfach der Wahnsinn. Ob nun eine Reise auf dem Schlitten durch die Tundra, der Anblick der Nordlichter oder einfach ein Spaziergang durch Wälder – dank dem winterlichem Touch Alaskas ist die Atmosphäre einfach Bombe. Man fängt irgendwie an mitzuträumen, kann sich alles bildlich vorstellen! Die Autorin hat tolle Arbeit geleistet, was ihr Setting angeht und auch die Sache mit den Hunden war einfach sehr cool. Die Figuren hingegen waren beide etwas meine „Problemkinder“. Zu Beginn fand ich Jenny sehr sympathisch, aber nach und nach knickt sie immer wieder ein, was ihre Entscheidungen anging und das war etwas...Rückratslos. Leider! Vom Charakter her war sie wirklich sehr lieb und nett, aber im Verlauf des Buches hätte ich mir sehr gewünscht, dass sie mehr zu sich selber steht. Besonders mit Mike gerät sie sehr oft aneinander und ist auch jedes Mal aufgrund seiner Aktionen berechtigt wütend und verletzt, aber Jenny verzeiht ihm fast immer sofort – oder entschuldigt sich auch noch bei ihm, obwohl das überhaupt nicht angebracht war. Die beiden hatten schon eine gewisse Chemie und dieses „Katz und Maus Spiel“ mit Streiten, sich mögen etc finde ich auch sonst immer sehr amüsant, aber hier war das in meinen Augen oftmals einfach nicht „richtig“. Mike hätte Jenny mit mehr Respekt behandeln müssen und Jenny hätte mehr Durchsetzungsvermögen zeigen können. Der Schreibstil von Joanna Wolfe ist sehr jugendlich und angenehm, aber so 3-4 Stellen, an denen es vielleicht die ein oder andere „Lebensweisheit“ gegeben hätte, hätte auch gut gepasst, kam aber leider nicht. Deshalb hatte ich etwas den Eindruck, dass die Figuren nicht aus ihren Fehlern lernen wollten. Was den Plot betrifft so hat dieser sehr oft, wenn auch abrupt, für Spannung gesorgt. Es gab einige „Gefahren“ und ein bisschen Ex-Freund Drama und langweilig wurde es nie. Dafür ab und an etwas merkwürdig, weil einige Handlungsstränge auf der Kürze des Buches doch schnell abgehandelt wurden oder wie aus dem Nichts auf den Leser zukamen. Das Ende war auch etwas kitschig und passierte mir zu schnell. Es war einfach immer wieder kleine Details, welche die Story wieder „runter gezogen“ haben und Potenzial verschenkten. Neben der schönen Szenerie gab es aber auch einige Nebenfiguren, die ich sehr mochte! Sie lockerten die Story zwischendurch wieder auf, brachten etwas Pepp rein, waren schrullig und witzig und sind mir ans Herz gewachsen. Fazit Küss mich unterm Nordlicht ist eine Geschichte, die ein wundervolles Setting hat, mit viel Liebe zu Beschreibungen und einer mitreißenden Atmosphäre, wie ich sie selten gelesen habe. Die Idee mit der „Lodge“ und den Huskys fand ich wundervoll. Leider mangelte es dem Buch an durchgehend sympathischen Figuren und auch der Plot hatte ein ganz eigenes Tempo – mal zu schnell, mal zu langsam, konnte mich die Story nicht ganz packen. Wer auf der Suche nach einer winterlich-süßen und flotten Liebesgeschichte ist, der kann sich aber auf den Schlitten schwingen und das Buch ohne Bedenken genießen.

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Inhalt Herzklopfen im verschneiten Alaska Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Fairbanks und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und am legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Auf ihren Touren durch Schnee und Eis verliebt sie sich in den gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist - doch plötzlich geraten die beiden in große Gefahr... Anfang Jenny blieb verwundert auf den Kurven stehen, als sie den Schlitten vor der heimatlichen Lodge bremste. Die Huskys, die zu Hause geblieben waren, begrüßten sie jaulend. Sie beruhigte ihr Hundegespann und blickte nervös auf die offene Eingangstür. ''Dad! Bist du zu Hause, Dad?'' Ihr Vater antwortete nicht. Das zweistöckige Blockhaus lag verlassen in der Dunkelheit, inmitten des leichten Schneegestöbers, das am frühen Nachmittag eingesetzt hat. Es war bitterkalt, sogar für Alaska. Ungefähr zwanzig Grad unter null, schätzte sie. Aus dem Norden wehte ein frostiger Wind heran. Der Mond und die Sterne hatten sich hinter Wolken versteckt. Seltsam, dachte sie, ihr Vater würde niemals die Eingangstür offen lassen, nicht einmal, um nach den Huskys zu sehen oder etwas aus dem Schuppen hinter dem Haus zu holen. Die Wärme im großen Wohnraum war viel zu kostbar, um sie von einer Windböe vertreiben zu lassen. Irgendetwas hatte ihn überrascht oder erschreckt und ins freie gelockt. ''Dad!'', rief sie wieder... Autorin Joanna Wolfe reiste mit einer Band durch die USA und Europa und schwärmte vom hohen Norden, solange sie denken kann. Mit Wölfen verbindet sie eine 'Seelenverwandtschaft'. Sie verbringt zahlreiche Monate des Jahres in Alaska und Kanada und lebt die restliche Zeit des Jahres in Chicago und Frankfurt am Main. Unter anderen Namen hat sich die weit gereiste Autorin bereits mit Spannungsromanen und gefühlvollen Liebesgeschichten einen Namen gemacht. Meine Meinung Erst einmal Danke an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar! Bei diesem Buch handelt es sich meiner Meinung nach um eine Mischung aus Liebesgeschichte und Drama. Es geht um Jenny, die nach dem Tod ihrer Mutter entschieden hat bei ihrem Vater zu bleiben und sich mit ihm um das Lodge und die Huskys zu kümmern. Man lernt die wunderschöne Landschaft Alaskas kennen und erhält unter anderem Informationen zu Hunderennen, Ölabbau, Proteste und natürlich geht es um die Liebe. Jenny war mir anfangs noch syphatisch, doch durch ihre ständigen Monologe mit ihren Hunden raubte sie mir irgendwann nur noch die Nerven. Mit dem anderen Protagonisten bin ich auch nicht so wirklich warm geworden. Mike ist für mich einfach nur ein verzogener Kerl der abhängig ist von seinem Handy. Das Cover des Buches fand ich direkt toll und es passt durch die Farben und durch den Schnee natürlich auch zum Buch. Das Cover war auch der Hauptgrund wieso ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Doch leider konnte der Inhalt des Buches nicht ganz mit dem Cover mithalten. Der Schreibstil von Joanna Wolfe ist gut, vor allem wie sie die Landschaft Alaskas beschreibt hat mich einfach umgehauen. Ich muss aber auch sagen, das es mir an manchen Stellen einfach viel zu schnell geht, vor allem zwischen Jenny und Mike, und manchmal ist es einfach etwas too much. Es passiert einfach so viel, das es einen einfach erschlägt. Gegen Ende des Buches wird es dann auch nochmal spannend, aber trotzdem bin ich doch etwas enttäuscht von dem Buch. Ich habe mir etwas anderes vorgestellt. Alles in allem ist das Buch okay für zwischendurch aber ich weis nicht ob ich es wirklich Freunden weiterempfehlen würde. Das muss glaub ich dann einfach jeder für sich selbst entscheiden.

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Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ... Fazit Mich hat das Cover angesprochen und dadurch wurde ich auf das Buch aufmerksam. Der Klappentext hat mir auch gefallen und so habe ich es mir in der Onleihe meiner Bücherei ausgeliehen. Die Geschichte geht langsam los und zieht sich recht lang. Die Liebe zwischen Jenny und Mike war auch sehr schnell da und eigentlich hat mich das ganze dann überrumpelt. Aber weglegen wollte ich das Buch auch nicht, denn ich fand die Geschichte ja doch irgendwie gut. Das Hundeschlittenrennen für das Jenny übte interessierte mich ja doch, wie sie darin abschneiden würde ACHTUNG SPOILER leider wurde dieses dann aber gar nicht mehr im Buch aufgegriffen. Mir fehlte die Tiefe in dem Buch, es zog sich sehr dahin und in den letzten 4-5 Kapiteln kam dann die geballte Spannung und plötzlich war es auch schon zu Ende. SPOILER ENDE Man hat aber auch einige schöne Beschreibungen der Landschaft von Alaska bekommen und es muss im Winter, wenn alles zugefroren ist wundervoll aussehen. Zu lesen war das Buch auch sehr gut und man konnte wirklich Stunden am Stück lesen. Wer gerne ein Buch für zwischen durch haben mag kann eventuelle mit diesem auch einen Volltreffer landen.

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Einfach spitze

Von: Leseengel

23.01.2016

Ich habe dieses Buch einfach auf mich zukommen lassen, angesprochen hat es mich von der Inhaltsangabe sehr. Ein Buch welches in Alaska spielt habe ich noch nie gelesen, und daher war es umso schöner. Ich fand das Buch alles in allem sehr gut. Die Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Platz ein, es ist so gehalten, dass es nicht so schnulzig wirkt - das ist ja meine Angst bei Liebesgeschichten, da ich darauf so gar nicht stehe. Die beiden erleben zusammen einige kleinere und größere so nicht geplante Abenteuer. Das finde ich ganz gut gemacht. Auch das es hier um den Umweltschutz geht und um sehr militante Umweltschützer die viel in Gefahr bringen, sprach mich auch an - dies wusste ich vor dem Lesen noch nicht. Ich finde es passt jedoch gut in dieses Buch rein. Die Landschaftsbeschreibungen sind so gestaltet, dass ich mir gut vorstellen konnte wie es dort aussieht. Das ist mir schon immer wichtig, gerade wenn ein Buch in einem Land spielt in dem ich selbst noch nicht war - und in das ich eigentlich auch eher nicht reisen möchte. Auch die Hunderennen bzw das Training darauf spielt eine gewisse Rolle in diesem Buch, es kommt auch deutlich hervor wie sehr Jenny ihre Hunde eigentlich liebt und wie wichtig ihr diese sind. Auch das ist für mich sehr gut nachvollziehbar. Die Charaktere sind gut gestaltet und konnten mich ansprechen. Ich habe mit ihnen gehofft und gebangt - so soll es ja auch sein. Ich konnte mich zum Großteil in sie hineinversetzen. Das Buch ist so geschrieben, dass ich es oftmals gar nicht aus der Hand legen wollte, da ich unbedingt wissen musste, wie es mit Jenny, den Huskys, Mike und ihrem Vater weitergeht. Durch einen Großteil des Buches zieht sich die Spannung, die durchweg aufrecht erhalten wird, nachdem sie erstmal da ist. Dann gibt es immer wieder besondere Spannungsmomente, welche die Spannung nochmals hochtreiben. Dieses Buch hat mich alles in allem sehr angesprochen und mir sehr gut gefallen.

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Dieses Buch war mein erstes Winterbuch überhaupt. Ich war richtig gespannt, ob es mich mit seiner kühlen und verschneiten Landschaft von Alaska begeistern und in Weihnachtsstimmung versetzen kann. Das Cover macht auf jeden Fall schon richtig Lust auf Schnee, Hunde, Schneeballschlachten und eine gemütliche Tasse Tee oder heiße Schokolade am Fenster. Äußerlich hat es mich sofort angesprochen, aber bei dem Inhalt war ich mir da nicht so sicher. Der Schreibstil von Joanna Wolfe war nicht besonderes, aber er ließ sich gut und ohne jegliche Probleme zügig lesen. Das Buch wurde aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Jenny geschrieben, jedoch nicht aus der für mich gewohnten Ich-Perspektive, sondern aus einer Erzähler-Perspektive. Ich brauche bei vielen solcher Bücher recht lange um mich darauf umzustellen, da ich auch nicht gerne aus dieser Perspektive lese. Jenny lebt zusammen mit ihrem Vater in einer Art Gästehaus, das sie für Touristen betreiben. Sie verloren Jenny Mutter vor ein paar Jahren bei einem Unfall und Jenny und ihr Vater haben dies noch nicht ganz verkraftet. Besonders ihr Vater hat noch daran zu knabbern. Jenny möchte unbedingt in ihre Fußstapfen treten und einmal beim großen Hundeschlittenrennen von Alaska teilnehmen. Dies findet in drei Monaten statt und ich habe mich richtig darauf gefreut dies miterleben zu dürfen. Naja Pustekuchen, denn auch wenn auf gefühlt jeder zweiten Seite von diesen Rennen erzählt wird, wird man leider sehr enttäuscht, denn das Rennen dürfen die Leser nicht miterleben. Es geht vielmehr um die Landschaft von Alaska, eine junge - aber für mich sehr unrealistische - Liebe, angekratzt das Hundeschlittenrennnen, den Ölabbau und scheinbar gnadenlose Umweltaktivisten. Die Autorin hat hier einfach zu viele Themen angesprochen. Denn es war einfach zu wenig von den einzelnen Elementen vorhanden, die die Handlung spannend gemacht hätten. Jenny hat mir in den ersten paar Seiten noch recht gut gefallen. Sie versucht sich in einem Männersport erfolgreich durchzusetzen und leitet nebenbei mit ihrem Vater das Gästehaus. So lernt sie auch den Protagonisten Mike kennen. Hier fing schon das Dilemma an. Die beiden können sich ein paar Seiten nicht ausstehen, unternehmen einen Ausflug zusammen und schon haben sich scheinbar beide ineinander verguckt. Dass zwei Tage später das "Ich liebe dich" von Mike folgte war was den Berg zum Einsturz brachte. Ich habe nichts dagegen, wenn Charaktere sich schnell verlieben, aber bei den beiden ging es mir doch ein bisschen zu schnell. Es wirkte für mich einfach zu unrealistisch. Was mich zudem noch im Lesefluss störte waren die ständigen Fütterungen ihrer Huskys, mit denen sie jedes Mal einen Monolog führte. Ich habe nicht gegen Tiere - ich habe selbst Katzen, mit denen ich auch mal rede -, aber ich lese kein Buch, um die Protagonistin sich mit Tieren unterhalten zu sehen. Einmal wäre ok gewesen, aber das passierte jedes Mal. Ich weiß nicht, ob ich zu viel erwartete, oder ob der Klappentext nicht etwas irre führend war, aber mir hat das Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ich hätte eine Liebesgeschichte in Alaska erwartet, die von einem Hundeschlittenrennen begleitet wird. Aber es führte eher in eine Umweltverschwörung, die die Handlung nicht spannender machte. Küss mich unterm Nordlicht war mein erstes Winterbuch überhaupt. Ich hatte viel von dem Buch erwartet, jedoch konnte es mich leider nicht überzeugen. Die Protagonisten wirkten nicht ihrem Alter entsprechend, die Geschichte war meiner Meinung nach tot langweilig und der Höhepunkt konnte dies leider auch nicht mehr rausreißen. Selbst das erwartete Hundeschlittenrennen konnte ich nicht miterleben. Das Buch bot eine gute Idee, aber an der Umsetzung mangelte es kläglich.

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▶INHALT Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ... ▶ERSTER SATZ Jenny blieb verwundert auf den Kufen stehen, als sie den Schlitten vor der heimatlichen Lodge bremste. ▶MEINE MEINUNG Dieses Buch war mein letztes Buch im Jahre 2015 und es hat hervorragend zur Jahreszeit gepasst. Eingekuschelt in meiner Decke, saß ich auf der Couch, habe meinen Tee getrunken und begonnen, dieses Buch zu lesen! Es handelt von Jenny, die zu Hause bei ihrem Vater wohnt und geblieben ist, weil dieser noch zu sehr um seine Frau trauert und sie sich um ihn sorgt. Es geht um Huskys und Hunderennen, um Alaska und seine Wildnis, die Natur, die Liebe und den Ölabbau in Alaska, um viel Geld, Proteste und Konzerne, die nur auf Profit aus sind. Ja, das war das Problem mit diesem Buch: Es war nichts Halbes und nichts Ganzes, zu viel von allem und zu wenig von einzelnen Dingen. Jenny ist eine tolle Protagonistin und auch das Thema war spannend - bis zu einem gewissen Punkt. Am meisten gestört hat mich wohl, dass Jenny auf gefühlt jeder 5. Seite einen Monolog für ihre Hunde geführt hat, während die ihr Futter bekommen haben. Es war nervtötend. Versteht mich nicht falsch: ich liebe Tiere, wir haben selbst Katzen und Hunde.. sogar einen Husky ;) mit dem unterhalte ich mich auch ständig und ich glaube, er denkt, ich hab einen an der Klatsche^^ Aber sowas will man eben nicht lesen.. nicht immer und immer wieder! Ein Mal ist toll, zwei Mal okay... usw. Das Thema Ölkonzern hat doch einen großen Platz eingenommen. Es wurde im Prinzip ein Mixbuch erstellt aus "wichtige Informationen über Alaska und Schlittenrennen" & "Ölabbau in Alaska - Vorteile, Nachteile, Probleme". Gemischt wurde das mit einer jugendlichen Sprache, ziemlich flachen Charakteren und einem Hauptprotagonisten zum Haare raufen! Mike ist so.. OMG... NERVTÖTEND! Er soll 18 Jahre alt sein, ich musste es nachlesen, denn ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl er wäre 12. Er war nicht sympathisch, zu still, zu sehr Diva und Zicke. Er hatte keine Tiefe. Leider kein Bookboyfriend für mich :( Die Lovestory war auch ziemlich flach und wie sie zu Stande kam ist mir immer noch schleierhaft. Das ging zu schnell und klang ziemlich erzwungen. Oh Gott, es tut mir so leid! Ich habe das Buch zu Ende gelesen und es war nicht so schlecht, wie es hier klingt, aber all das hat beim Lesen sehr genervt. Es ist ein kurzweiliges Buch, dass sich schnell lesen lässt, aber das einfach zu viel vermischt und thematisiert. Die Spannung und die große GEFAHR, die im Klappentext beschrieben wird.. Tja, die beginnen dann ca. 60 Seiten vor Ende^^ Ein Buch, das man lesen kann, von dem ich aber einfach zu viel erwartet habe! Zu viel von der Liebesgeschichte und viel mehr Spannung. Die Beschreibung Alaskas war toll und ist ein eindeutiger Pluspunkt. Man merkt, dass die Autorin sich in allen beschriebenen Gebieten fabelhaft auskennt, aber es war ZU VIEL!!! ▶FAZIT Ein tolles Cover, tolle Landschaftsbeschreibungen Alaskas, gepaart mit einer weit hergeholten Liebesgeschichte, einem nervigen Hauptprotagonisten, etwas Politik und einer selten richtig spannenden Geschichte. Weil man es dennoch ziemlich schnell und entspannt lesen konnte, 3 Sternchen!

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