Leserstimmen zu
JACKABY

William Ritter

Die JACKABY-Reihe (1)

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Inhalt: Die junge Abigail Rook entflieht ihrem behüteten Zuhause auf der Suche nach einem Abenteuer. Sie landet in Amerika, in New Fiddleham. Auf der Suche nach einem Job und einer Unterkunft trifft sie auf den verschrobenen Detektiv R. F. Jackaby. Dieser ist auf der Suche nach einem neuen Assistenten und gibt Abigail die Chance sich bei einem ersten Fall zu beweisen. Doch beide ahnen noch nicht in welcher Abenteuer sie sich da stürzen. Denn der Serienkiller, den sie jagen, ist kein menschliches Wesen. So schweben nicht nur Zeugen, sondern auch sie selbst in Gefahr. Cover: Das Cover ist sehr zurückgenommen, was mir aber richtig gut gefällt. Wir sehen das Profil von Jackaby, welches durch das Bild einer jungen Frau - Abigail - in einem roten Kleid ausgefüllt wird. Diese rennt eine Straße entlang. Im Hintergrund sehen wir auch noch eine rote Haustür. Alles passt hervorragend zum Inhalt. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre packt einen von der ersten Seite an. Manchmal düster, manchmal einfach nur urkomisch. Das Tempo der Geschichte ist sehr hoch, was die Handlung rasant vorantreibt. Leider bleibt da wenig Zeit die Charaktere tiefer zu gestalten und näher kennenzulernen. Figuren: Schon der Klappentext lässt uns darauf schließen, dass wir eine Geschichte ala Sherlock Holmes erwarten können und das bekommen wir auch. Jackaby ist wie Holmes sehr scharfsinnig und geht wirklich mit Leidenschaft an die Sache. Er lebt in seiner eigenen Welt und ist einfach lieber für sich. Leider bleibt er für mich dennoch sehr blass. Man bekommt zwar eine gute Beschreibung von ihm, aber sein Leben scheint doch interessanter zu sein als man uns hier erkennen lässt. Vielleicht wird im nächsten Band mehr über ihn offenbart. Abigail ist ein sehr herzlicher Mensch. Manchmal scheinen die Ereignisse und Jackabys Schlussfolgerungen sie zu überfordern. Sie versucht den Detektiv so gut es geht zu unterstützen und möchte um jeden Preis der Welt von ihm als Assistentin anerkannt werden. Auch die Nebencharaktere sind bisweilen sehr schrullig und eigen. Jedoch wird man mit keinem der Figuren wirklich warm, da sie einfach nicht greifbar waren. Sie wurden zwar beschrieben, entwickelten sich nicht wirklich weiter. Fazit: „Jackaby“ ist eine wundervolle Kreuzung aus „Sherlock Holmes“ und „Die Flüsse von London“. Die Atmosphäre wurde wundervoll eingefangen und die Handlung entwickelt sich sehr rasant und bleibt immer spannend. Jedoch blieben dadurch die Figuren etwas auf der Strecke. Dennoch wurde ich gut unterhalten und es bieten sich eine Menge Möglichkeiten, wie diese Geschichte weitergehen kann. Ich denke ich werde den zweiten Band auch lesen, da ich auf eine Entwicklung der Figuren hoffe und das Genre eindeutig lesenswert ist. Daher von mir verdiente 4 Sterne.

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Inhalt: Als die junge Abigail Rock in New Fiddelham ankommt, begibt sie sich sofort auf Jobsuche. Denn wie soll man ohne einen Penny in der Tasche überleben? So landet sie schon bald bei dem berüchtigten Detektiv R.F.Jackaby, der sich auf das Übernatürliche spezialisiert hat, denn sie soll als seine Assistentin arbeiten. Und auch schon bald stecken sie mitten in einer Mordserie, und Jackaby ist überzeugt, dass der Serienmörder übernatürlich ist... Titel: Jackaby Autor: William Ritter Erschienen: 2014 Genre: Fantasy, Krimi, Historisch Verfilmung: Nein Reihe: Nein (Zwei basierende Novellen) Seitenanzahl: 319 Seiten Originalsprache: Englisch Originaltitel: Jackaby Über den Autor:William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und zum Italienischen Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet Literatur an einer Highschool. "Jackaby" ist sein erster Roman. Ich habe dieses Buch auf Bookstagram zusammen mit ein paar Zitaten von dem berüchtigten R.F.Jackaby entdeckt und sofort mit auf meine Wunschliste geschrieben! Das Cover ist einfach nur wunderschön (Türkis ist meine Lieblingsfarbe) und auch die Konversationen zwischen Jackaby und Abigail sind einfach nur witzig :) Abigail hat mir als Charakter sehr gut gefallen; Ihre Abenteuerlust und ihre Art, die Dinge zu betrachten, sind einfach unschlagbar und ihre Vergangenheit ist auch passend. Jackebays Charakter ist auch perfekt! Sein Humor, seine Unerschrockenheit und einfach auch seine ganze Art ist so liebenswürdig und erfrischend:) Allerdings musste ich mich zuerst etwas an seinen Charakter gewöhnen, denn er ist wirklich sehr speziell und mein erster Eindruck von ihm war etwas albern, aber nach nur kurzer Zeit lernt man ihn lieben. Auch Jenny war mir wirklich sehr sympathisch, sie war ja so etwas wie die beste Freundin oder Schwester für Abigail. Von Douglas hat man ja nicht so viel mitbekommen, ging ja auch gar nicht, denn er ist ja eine Ente, aber allein das er laut Jackaby eine Ente bleiben wollte, fand ich super;) Auch die Story an sich war gut, allerdings fand ich es sehr offensichtlich, das der Commissioner Swift die böse Kreatur war. Aber das mindert trotzdem nicht meine Begeisterung für das Buch, denn manchmal war ich mir auch unsicher, ob es vielleicht nicht doch Charlie war:) Deswegen bekommt das Buch 4/5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf die auf das Buch basierenden Novellen, die ich mir so bald wie möglich kaufen werde: ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Inhalt: England, Ende des 19. Jahrhunderts, Abigail ist neu in der Stadt. Sie braucht Arbeit und eine Unterkunft. Beides findet sie ausgerechnet in dem skurrilen Jackaby. Doch was ihre Arbeit wirklich beinhaltet, ahnt sie nicht... Meinung: Das Cover zeigt mehr als einem auf dem ersten Blick bewusst wird. In erster Linie zeigt es einen Mann doch wenn man genau hinsieht zeigt ebenfalls eine kopfsteingepflasterte Straße und eine Frau in einem roten Kleid, die vermutlich vor etwas davon läuft. Das Cover ist einfach clever, wunderschön und sagt schon so viel über die Geschichte aus. Der Titel ist schlicht und doch genug. Auch dieser passt durch durch die alte, schnörkelige Schrift hervorragend. Das Buch wird durch 2 Charaktere beherrscht - Abigail und Jackaby. Abigail ist neu in der Stadt und sucht einen Job sowie eine Unterkunft. Sie will auf eigenen Füßen stehen und landet ausgerechnet bei Jackaby. Dieser sucht einen Assistenten und Abigail ist nur allzu bereit sich dieser Aufgabe zu stellen auch wenn sie nicht weiß worauf sie sich wirklich einlässt. Denn Jackaby ist ein Ermittler der sich mit übernatürlichen Wesen beschäftigt. Er sieht Dinge, die für andere Menschen schlichtweg nicht zu sehen sind. Gleichzeitig ist er regelrecht blind für ganz normale Details. Er wirkt sehr verschroben und speziell, was noch durch seine Kleidung verstärkt wird. Abigail hingegen hat ein gutes Auge gerade für diese normalen Dinge und ist daher genau die Ergänzung die Jackaby braucht. Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi mit dem Hauch Englands um 1900. Das allein ist schon eine grandiose Mischung. Jackaby wirkt dabei wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Ghost Busters. Tja und wenn dann noch ein übernatürlicher Serienkiller mit ins Spiel kommt, hat man den Garant für eine grandiose Geschichte. Man fliegt auch nur so durch die Seiten weil ständig etwas passiert und es so viel zu entdecken gibt, das einfach keine Langeweile aufkommen kann. Dazu trägt in einem hohen Maß die Kombination aus Abigail und Jackaby bei. Jackaby ist so amüsant in der Art wie er sich verhält aber auch wie er die Welt sieht oder was er zu Abigail sagt. Tja und Abigail ist so normal das sie neben Jackaby geradezu herausstechen muss. Herrlich! Die Verwicklungen, die Menschen, die Übernatürlichen - das alles macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem. Was ist ein bisschen schade war, ab ca. der Mitte- bis Dreiviertel der Geschichte, hatte ich einen ziemlich konkreten Verdacht wer der Killer sein könnte weil die Hinweise ein bisschen zu offensichtlich waren. Dennoch gab die Geschichte noch so viele Überraschungen preis mit denen ich so nicht gerechnet hatte, das ich darüber gerne hinweg sehe. Ich empfehle daher jedem das Buch der für einen paranormalen Sherlock Holmes zu haben ist. Ich hoffe sehr das auch die weiteren Teile übersetzt werden da ich unbedingt wissen will wie es mit Jackaby weitergeht.

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Wie so oft ist mir Jackaby erstmal hauptsächlich wegen dem tollen Cover aufgefallen. Ich finde die Farben und die beiden Bilder ineinander richtig cool. Doch natürlich sollte ein Buch nicht nur ein hübsches Cover haben, sondern auch eine interessante Geschichte erzählen und der Klappentext zu Jackaby liess vermuten, dass eine solche hier zu finden ist. Ein Detektiv der Ende 19. Jahrhundert übernatürliche Fälle auflöst? Mein Interesse war definitiv geweckt. Die Geschichte konnte mich dann auch schon auf den ersten Seiten in ihren Bann ziehen. Man begleitet die Protagonistin Abigail, die frisch aus Europa in New Fiddleham angekommen ist und schon an ihrem ersten Abend auf den mysteriösen R. F. Jackaby trifft. Dieser scheint allein durch seine Kombinationsgabe direkt einiges über Abigail herauszufinden und erinnert nicht nur dadurch direkt an einen anderen, sehr bekannten Detektiv. Jedenfalls hinterlässt er einen bleibenden Eindruck bei Abigail und nachdem diese vergeblich einen "normalen" Job sucht, bewirbt sie sich schliesslich bei ihm als Assistentin.  Obschon Jackaby anfangs ziemlich zögert Abigail wirklich anzustellen (er hatte bisher nicht ganz so Glück mit seinen Assistenten, oder eher sie nicht mit ihm...) werden die beiden schnell zu einem ziemlich guten Team. Jackaby ist eine sehr interessante und mysteriöse Figur, man erfährt schnell, dass ein nicht unbedeutender Teil seines Erfolgs als Detektiv darauf zurückzuführen ist, dass er übernatürliche Dinge sehen kann, welche sonst (fast) niemand wahrnimmt. Abigail steht dem anfangs eher etwas skeptisch gegenüber und auch wenn man schnell merkt, dass Jackaby nicht einfach verrückt ist, hätte ich als Leser doch gerne noch etwas mehr über Jackabys Hintergrund erfahren, denn leider blieb er sehr unnahbar. Da fällt es einiges leichter zu Abgail, aus deren Sicht die Geschichte schliesslich auch erzählt wird, eine Verbindung aufzubauen. Man erfährt bei ihr auch etwas mehr über ihren Hintergrund, besonders wie sie nach New Fiddleham gekommen ist. Sie ist eine sehr unabhängige Frau, die sich ziemlich gut selbst durchschlagen kann und zudem auch ziemlich abenteuerlustig. Auch scheint sie ihrer Zeit voraus zu sein, jedenfalls kommt sie mit ihrem starken Willen nicht bei allen gut an. Durch die Zusammenarbeit mit Jackaby lernt sie jedoch auch schnell, nicht allzu viel auf die Meinung anderer zu geben.  Ich mochte es sehr aus Abigails Sicht zu lesen, doch auch bei ihr hoffe ich sehr, dass man in den nächsten Teilen noch etwas mehr unter die Oberfläche blicken kann, denn die Geschichte konzentriert sich grundsätzlich mehr auf die Handlung, als auf die Entwicklung der Figuren. Diese hat mir jedoch auch wirklich gut gefallen. Jackaby und Abigail sind hinter einem Serienmörder her und der Fall wird besonders durch die übernatürlichen Elemente und die ungewöhnlichen Wesen die dabei eine Rolle spielen sehr interessant. Zwar sind gewisse Handlungspunkt etwas vorhersehbar, doch besonders gegen Ende konnte mich die Geschichte doch mehrmals überraschen. Zudem hat mir auch die teilweise richtig gruslige Atmosphäre der Geschichte sehr gut gefallen. Fazit: Jackaby begeistert nicht nur durch das tolle Cover, der Inhalt konnte mich ebenso überzeugen. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend und mir haben besonders das Setting und die übernatürlichen Elemente super gefallen. Abigail und Jackaby geben zudem ein super Team ab und sind beide auch sehr interessante Figuren, wobei ich sie jedoch gerne noch etwas besser kennen gelernt hätte. Die Geschichte ist zudem in sich ziemlich abgeschlossen, ich hoffe dennoch, dass die Fortsetzungen auch bald übersetzt werden.

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Obwohl ich noch keine Sherlock Holmes Geschichte gelesen habe, interessierte ich mich für Jackaby, das ja die Geschichte ein bisschen neu erzählt. Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht von Abigail Rook, die nach einer langen Reise im fernen Amerika in der Stadt New Fiddleham landet. Und zwar ohne Geld, ohne Unterkunft, und ohne frische Kleidung. Davon lässt die junge Abenteurerin sich aber nicht abhalten, schließlich ist sie selbst Schuld an ihrer Situation. So lernt sie auf ihrer Suche nach einem Job, den etwas eigenwilligen R.F. Jackaby kennen, bei dem sie einen Assitenzjob annimmt und im Grunde nicht mal genau weiß was er macht. Zusammen gehen die beiden mysteriösen Morden auf die Spur, die scheinbar nur Jackaby aufdecken kann. Wie oben genannt kann ich schlecht beurteilen ob das Buch etwas für Sherlock Fans ist, aber ich fand es nicht schlecht. Das Buch ist sehr facettenreich und beinhaltet so ziemlich alles. Es ist unterhaltsam, witzig, spannend und der gewisse übernatürliche Touch passt perfekt. Abigail Rook und Jackaby geben ein perfektes Ermittlerteam, das man einfach lieben muss. Und obwohl es ein historischer Roman ist kam ich sehr gut damit klar, da ich dies sonst eigentlich nicht lese. Der Schreibstil war sehr gut und spannend, trotzdem es an manchen Stellen ein bisschen hervorsehbar war was passieren würde.

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Inhalt New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ... Meinung Lesen wollte ich ,,Jackaby'' unbedingt, da mich das Cover von Anfang an einfach angesprochen hat. Ich finde, dass nicht nur das Cover an sich traumhaft aussieht sondern auch die verwendete, leicht verschnörkelte Schrift wunderschön ist und auch passend zur Zeit in der das Buch spielt. Wer schon ein wenig spickelt und sich die amerikanischen Cover der Folgebände angeschaut hat, der wird auch festgestellt haben, dass diese Cover im gleichen Stil gehalten sind und die Reihe deshalb traumhaft im Regal aussehen wird. Und die Folgebände, so viel soll schon vorab gesagt sein, werde ich auf jeden Fall lesen. Zu Beginn war ich etwas skeptisch ob mich das Buch mitreißen könnte, da das Buch ja im 19. Jahrhundert spielt und historische Schauplätze in der Regel nicht meinem Geschmack entsprechen. Trotzdem hatte ich vor, dem Buch eine Chance zu geben, da es nicht so typisch historisch wirkte. Ich haben schnell gemerkt, wie richtig ich mit dieser Aussage gelegen habe. Denn außer der Zeit zu der das Buch spielt, hat es eigentlich nicht viel mit dieser Zeit zu tun. Wüsste man nicht, dass das Buch so früh spielt würde man es wahrschienlich kaum bemerken. Naja vielleicht bis auf die Tatsache, dass unsere Protagonistin Abigail die ganze Zeit über in einem Kleid durch die Gegend rennt. Das ist vielleicht etwas fragwürdig und manchmal amüsiert die Vorstellung ein wenig, da die prachtvollen, langen Kleider aus der Zeit wohl eher ein unpassendes Outfit für die Detektivarbeit sind. Auf jeden Fall habe ich schnell gemerkt, dass mich das Buch zu Beginn sehr an Sherlock aus der gleichnamigen Serie erinnert hat. Deshalb war ich etwas skeptisch ob ,,Jackaby'' nicht vielleicht doch ein schlechter Abklatsch von Sherlock Holmes wäre. Besonders da sowohl Sherlock, als auch Jackaby beide Begleitung haben. Nur dass Jackabys Begleitung im Gegensatz zu Watson weiblich ist. Trotzdem sind sich auch Abigail und Watson nicht sehr unähnlich. Doch je weiter das Buch voranschreitet, desto mehr merkt man, dass sich zwar die Personen ähneln, die Geschichte jedoch gar nicht. Denn bei ,,Jackaby'' kommt irgendwann dieser Fantasy Aspekt dazu. Da nun Geister eine ganz zentrale Rolle in dem Buch spielen, fing ich plötzlich unweigerlich an, an ,,Lockwood & Co.'' zu denken. Die Assoziationen sind aber wirklich auch sehr groß. Obwohl ,,Jackaby'' kein billiger Abklatsch von Sherlock oder Lockwood ist, konnte ich beide Geschichten während des Lesens leider nicht aus meinem Kopf kriegen. Für mich persönlich kommt ,,Jackaby'' auch weder an Sherlock noch an Lockwood heran und steht deshalb im Schatten beider Reihen. Ich hoffe, dass die nächsten Bände helfen die Reihe etwas aus diesem Schatten zu heben. Wie schon erwähnt, erinnert Jackaby als Person sehr stark der des Sherlock Holmes. Allerdings hatte ich damit absolut kein Problem, da mir diese verrückte und exzentrische Art dieser Personen eigentlich sehr zusagt. Beide konzentrieren sich auf das Wesentliche und lassen sich nicht durch Frauen ablenken. Diese Objektivität und Rationalität gefällt mir so sehr, dass ich sie mir sogar bei noch mehr Protagonisten in anderen Büchern wünschen würde. Zugegeben, nicht jedem wird Jackabys Persönlichkeit zusagen, aber bei wem sie es tut, der wird beim Lachen die ein oder andere Träne vergießen. Von Jackabys Äußerem hatte ich allerdings die ganze Zeit über ein komplett falsches Bild. Nachdem man das Buch gelesen hat, hat man den Eindruck vermittelt bekommen, Jackaby sei ein älterer, grauhaariger Herr, der auf seine späten Jahre noch etwas verrückt geworden ist. Das Cover jedoch spiegelt dieses Bild in keinster Weise wieder. Laut Cover müsste Jackaby ein 17-19 jähriger Teenieschwarm sein und wirkt eher wie der Leadsänger eine Boyband anstatt eines verrückten Detektivs. Ich hätte allerdings gerne viel mehr über Jackaby als Person, aber auch über seine Vergangenheit erfahren, da er ein sehr spannender Charakter ist. Hierbei hoffe ich einfach auf die Folgebände. Zusammen mit Abigail ergibt sich für mich trotzdem das perfekte Team. Abigail ist zwar auch etwas zeituntypisch, aber ihre mutige, eigensinnige Art gefiel mir sehr gut. Zum Schluss kann ich auch nur den Schreibstil des Autors gut bewerten. Es wurde das perfekte Maß von Grusel und gleichzeitig auch Leichtigkeit übermittelt. Oftmals musste man einfach lachen, was meistens an Jackabys Eigenarten lag, und im nächsten Moment kann das Buch plötzlich richtig schaurig und düster werden. Fazit ,,Jackaby'' ist ein Buch, welches mich wirklich überrascht hat. Es hat mir von Anfang bis Ende sehr viel Lesespaß bereitet. Kleinere Abzüge gibt es dann aber leider doch, da ich diese großen Parallelen zu Sherlock und Lockwood einfach nicht aus meinem Kopf bekommen konnte. Nichtsdestotrotz freue ic mich schon wahnsinnig auf die nächten Bände, die hoffentlich übersetzt werden. Alles in allem gebe ich dem Buch starke, hervorragende 4 von 5 Punkten.

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Der Plot Abigail Rook war schon immer auf der Suche nach einem großen Abenteuer. Sie wollte an der Seite ihres Vaters Fossilien ausgraben und nicht aufgerüscht ihre Zeit mit Bällen verschwenden. Daher nutzt sie die Gunst der Stunde, nimmt das Geld für ihre College Ausbildung – die ihr sowieso am Herd nichts bringen wird – und macht sich für ihre erste Exkursion aus dem Staub. Eine Enttäuschung in Osteuropa später, nimmt sie für ein weiteres Abenteuer den großen Umweg von England nach New Fiddleham, USA, in Kauf. Dort angekommen, muss sie wieder einmal merken, dass eine junge Dame im Jahr 1892 nicht so einfach an einen Job herankommt, welcher ihr eine Bleibe und Brot zahlen soll. Die ausgeschriebene Assistenzstelle in der Privatdetektiv von R.F. Jackaby, kommt ihr da wie gerufen. Sein Ruf als kautziger, seltsamer Spinner ist ihr vollkommen egal, denn dieses Detektivbüro für Übernatürliches ist genau das, was Abigails Durst nach Abenteuer stillen könnte. Und tatsächlich sind die Beiden für ihren ersten gemeinsamen Fall, einem scheinbar ganz und gar nicht menschlichen Serienkiller auf der Spur… Meine Meinung Zunächst sei gesagt, dass ich definitiv mehr solcher Bücher lesen möchte. Die Zeit, die Figuren und das mystische Setting, haben mich definitiv beim lesen von JACKABY für sich gewinnen können. Was mich wohl am meisten überraschte, war, dass dieser Auftakt der Jackaby-Reihe von William Ritter, nicht unbedingt der Jugendbuch Sparte zuzuordnen ist. Der Fokus liegt hier definitiv nicht in irgendeiner Form von Persönlichkeitsentwicklung, wie das nun mal in Jugendbüchern der Fall ist. Vielmehr wird sich hier auf die Untersuchung von paranormalen Mordfällen konzentriert. Werwölfe, Geister, Banshees, Trolle uvm. durchkreuzen hier Jackabys Weg. Das diese Wesen gerade in der Detektei ein Hauptthema sind, kommt nicht von ungefähr. Jackaby ist nämlich ein Seher. Er nimmt das Übersinnliche wahr und gilt als Meister im Aufspüren der Wesen. Sehr zum Leidwesen des örtlichen Polizeichefs. Die Figuren, Abigail Rook und Jackaby, sind zwar jung, aber definitiv Menschen mit gewisser Lebenserfahrung. Der Erzählstil entspringt auch nicht, entgegen meiner Erwartung, aus der Perspektive Jackabys sondern aus der von Abigail. Daran störte ich mich jedoch nicht, denn sie ist eine überaus sympathische, interessante und intelligente Frau, die sich den Erwartungen der Gesellschaft nicht unterwerfen will. Sie möchte mehr in ihrem Leben. Seit Abigail klein ist, sehnt sie sich zutiefst nach Abenteuer. Und Jackaby bietet ihr mit seiner Arbeit genau diese Chance. Wer dieses Buch liest, wird definitiv Parallelen zwischen Sherlock Holmes und in der Figur R.F. Jackaby finden. Jackaby ist ein merkwürdiger Zeitgenosse. Er wirkt durch seine eigenartige vor sich her Murmelei verkorkst und nicht so recht bei Sinnen. Aber genau das macht seinen Charm aus: seine Schrulligkeit und unkonventionellen Methoden, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Er streckt seine Fühler für kaum sichtbare Dinge aus, wirkt jedoch auf seine Mitmenschen oftmals unsensibel. Im Grunde möchte er jedoch nur eines; helfen wo er nur kann. Und das verbindet ihn und Abigail. Das Gefühl gebraucht zu werden und tatkräftig zugreifen zu können. Daher bildeten die beiden für mich ein perfektes Ermittlungsteam. Ebenfalls angenehm überrascht wurde ich davon, dass es kein romantisches Knistern zwischen diesen beiden Figuren gibt. Zumindest nicht im ersten Buch. Was ich am meisten an diesem Auftakt mochte, war die unheimliche und übernatürliche Atmosphäre eingebettet im 18. Jahrhundert einer nicht-fantastischen Welt. Mir missfiel hingegen ein wenig, dass ich schon sehr früh wusste, wer der Mörder ist. Nichtsdestotrotz hat der Autor sehr spannende und witzige Momente geschaffen. Fazit JACKABY eroberte mich mit seiner exzentrischen, lustigen Schrulligkeit. Gemeinsam mit seiner neuen Assistentin Abigail Rook bildet er ein ungewöhnliches, aber perfektes Ermittlungsduo für übernatürliche Banausen. Ein angenehmer, spannend getakteter Schreibstil rundet hier den Auftakt sehr gekonnt ab. Ich freue mich darauf zu sehen, was für Abenteuer Jackaby und Abigail noch für die Leser auf Lager haben!

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Meine Meinung: Das Buch hatte es mir aufgrund des wirklich tollen und etwas mysteriösen Covers angetan und ich war gespannt, ob mich auch der Inhalt begeistern könnte! Übernatürliche Wesen, ein Kriminalfall und eine hoffentlich starke junge Frau = das alles klang doch klasse! Und ich wurde nicht enttäuscht. Jackaby erinnert zwar insgesamt ein wenig an Sherlock Holmes gemischt mit Lockwood & Co, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch! Einige Stellen sind unfreiwillig komisch, einige einfach nur witzig! Jackaby liest sich schnell und flüssig und besticht durch zwei sehr unterschiedliche Protagonisten, von denen man jedoch nicht allzu viel erfährt. Hier steht der Fall rund um den brutalen Serienkiller im Vordergrund und die Annäherung der beiden Protagonisten. Nicht aber im Sinne einer Liebesgeschichte, sondern hinsichtlich einer guten Zusammenarbeit im Job. Der Fall selbst ist teilweise blutig und etwas eklig, zudem überraschend und kreativ ausgedacht. Aufgrund dieser Szenen und der teils detaillierten Beschreibungen der Opfer ist die Altersangabe von 13 Jahren gut gewählt! Ein spannendes Buch mit einem etwas schrulligen, aber hochintelligenten Ermittler, der eigentlich aber keiner sein will und einer jungen Frau, die noch ihren Platz im Leben sucht und unbedingt eine Detektivin wie es im Buche steht werden will. Ich bin gespannt, was die beiden noch erleben werden! Ich hoffe, dass die weiteren Bände auch noch übersetzt werden!

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