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Leserstimmen (23)

Kody Keplinger: Lemon Summer

Lemon Summer Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31111-0

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Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine tolle Sommerlektüre

Von: nanas-bücherwelt Datum : 14.06.2017

nanasbuecherwelt.blogspot.de/?m=1

Inhalt:

Ihre Eltern sind geschieden und deshalb verbringt Whitley ihre Sommerferien bei ihrem Vater. Dort verbringt sie die besten Sommerferien, doch dieses Jahr scheint alles anders zu sein. Denn ihr Dad hat nach so vielen Jahren eine Verlobte, dessen Sohn ausgerechnet ihr heißer One-Night-Stand war. Ihre Sommerferien sind der reinste Horror, zumindest glaubt Whitley das. Damit sie sich von diesem Albtraum ablenken kann, macht sie Party und trinkt bis zum Umfallen. Aber dabei übersieht sie die schönen Dinge vor ihrer Nase: Einen Jungen, dem wirklich was an ihr liegt und eine Familie, der ihr wirklich was bedeutet...

Meine Meinung:

Das Cover ist cool und passt sehr zum Inhalt der Story. Es handelt sich um eine Story, die perfekt für den Sommer geeignet ist und das wird mit den hellen und sommerlichen Farben gut zur Geltung gebracht.

Der Schreibstil ist locker und leicht und man fliegt durch die Seiten. Er ist weder zu anstrengend noch vermittelt sie zu wenig. Ich konnte wirklich sehr gut mit dem Schreibstil umgehen du deshalb hat es mir auch gut gefallen.

Whitley fand ich allerdings anfangs sehr anstrengend, denn sie ist eine 18 jährige, die für ihr Alter noch sehr unreif handelt. Einige Handlungen waren zwar nachvollziehbar, aber für mich aber mehr als unnötig und sehr unreif. Sie ist eine Protagonistin gewesen, die noch nicht weiß was sie vom Leben möchte. Das sieht man auch an einigen Eigenschaften an ihr, z.B. weiß sie nicht was sie studieren möchte, oder betrinkt sich, wenn es Probleme gibt und lenkt sich damit ab. Doch diese Art und Weise ist trotzdem nachvollziehbar. Es ist das Erwachsenwerden und Rebellieren. Aber im Laufe des Romans macht Whitley eine tolle Entwicklung durch und wird immer sympathischer und handelt auch ihrem Alter gerechter.

Auch Nathan ist ein sehr sympathischer Junge gewesen, der mir aber von Anfang an sympathisch war. Die beiden sind wirklich sein süßes Paar und diese verbotene Liebe macht ihre Beziehung nochmals verlockender und süßer. Auch verdanken wir Nathan hauptsächlich diese Entwicklung von Whitley, denn er hat sich nicht gescheut Whitley seine Meinung über ihren Lebensstil und ihren Handlungen zu sagen.

Mein Fazit:

Es ist ein toller Jugendroman über das Erwachsenwerden, Rebellieren und der ersten Liebe. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und es ist ein toller Roman für zwischendurch oder eine tolle Urlaubslektüre, da sie so locker und luftig ist.

Deshalb wird es von mir auch "nur" 4 von 5 Blümchen bekommen, da mir das "große" Finale gefehlt hat. Mir haben der Tiefgang und die Gefühle und Emotionen gefehlt, aber nichtsdestotrotz hat es mich überzeugen können.

Eine süße Liebesgeschichte!

Von: Fluesternde_Worte Datum : 13.06.2017

https://www.instagram.com/fluesterndeworte/

Meinung:
Die Geschichte beginnt unmittelbar mit der Abschlussfeier von Whitley. Wie im Klappentext bereits erwähnt wird, entpuppt sich ihr One-Night-Stand als ihr neuer Bruder. So wird der Leser auch sofort ins Geschehen hineingezogen und kann die erste Begegnung der beiden mitverfolgen. Das Buch baut sich langsam auf, allerdings wurde es gegen Ende erst tiefgründiger. Whitley erfährt vorweg Überraschungen und ist daher natürlich sehr verwirrt, aber die Geschichte war bist auf die letzten Seiten eher eine oberflächige Liebesgeschichte. Daher konnte mich das Buch leider nicht ganz so mitreißen wie erhofft. Der Schreibstil war allerdings sehr leicht und verständlich, daher konnte ich die Seiten auch schnell weglesen.

Buchcharaktere:
Whitley ist eine Einzelgängerin. In ihrer Familie gibt es einige Probleme und daher ist es auch nur verständlich das sich das in ihrem Verhalten wiederspiegelt. Sie kann sich nur an ihren Vater und ihren Bruder wenden, doch als Whitley den kommenden Sommer bei ihrem Vater verbringt kommt alles anders als erwartet.
Die neue Familie ihres Vaters war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie sind sehr offen und freundlich. Das zum Leidwesen von Whitley. Sie verhält sich anfangs etwas kindisch für ihr Alter. Natürlich kann ich verstehen das sie erst einmal überrumpelt und überfordert ist, allerdings erwarte ich auch ein wenig Reife, schließlich geht sie nach dem Sommer aufs Collage, ansonsten aber war sie mir sympathisch.

Die Nebencharaktere wurden gut ausarbeitet. Nathan, Bailey und Harrison waren echt toll. Sie habe ich alle in mein Herz geschlossen und finde es schade das ich mit dem Ende des Buches auch von ihnen Abschied nehmen muss. ;(

Sommer, familiäre Probleme und ein heißer Stiefbruder.

Von: BookTini Datum : 11.06.2017

https://www.youtube.com/channel/UCT3nDKca3oI3n19OzwiiV2Q

Sommer, familiäre Probleme und ein heißer Stiefbruder.

Whitley hat einen bestimmten Ruf. Sie tut aber auch alles dafür, diesen aufrecht zu halten. Wenn man schon als Flittchen verschrien ist und keine Freunde hat, sich trotzdem seinen Spaß holen kann, warum sollte man das ändern? Doch als der geplante Sommerurlaub, alleine mit ihrem coolen Dad, ins Wasser fällt, muss sie schnell lernen mit einer neuen Situation umzugehen. Statt in ihr altes Zuhause zurück zukehren, bekommt sie plötzlich zwei Stiefgeschwister und einen Tapetenwechsel mit dazu. Wie wenn das noch nicht katastrophal genug wäre, ist ihr neuer Stiefbruder … ihr letzter One-Night-Stand.

Sommer, Sommer, Sommer. Endlich mal wieder ein gutes Sommer-Buch für zwischendurch. Wem der Name der Autorin schon etwas sagt, sie ist die Autorin von „The Duff“ und somit komme ich auch gleich zu meinem Highlight (keine Spoiler) in diesem Buch. Kennt ihr noch Bianca und Wesley? Dann freut euch auf ein kleines Wiedersehen. Aber jetzt zu meiner eigentlichen Meinung von „Lemon Summer“.
Der Schreibstil von Keplinger eignet sich perfekt zum Durchfliegen dieser locker, leichten Sommer-Lektüre. Wer keine weltbewegende, zum Nachdenken anregende Story sucht, aber sich für einen Moment gut unterhalten lassen möchte, liegt mit diesem Werk genau richtig. Es werden auch wichtige Themen angesprochen, so zum Beispiel Mobbing, jedoch spielen diese eine eher kleine Rolle.
Das Cover finde ich persönlich nicht ganz so gut. Viel mit der Geschichte hat es nicht zu tun und auch die Farben sind viel zu schrill. Ebenso finde ich das Mädchen darauf viel zu dürr.

leichte Sommerlektüre

Von: Zeilenliebende Datum : 10.06.2017

zeilenliebende.blogspot.de/

Inhalt:

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt…


Meine Meinung:

Ich habe bereits sehr viele positive Meinungen über Kody Keplinger gehört, weshalb ich sehr neugierig wurde und deshalb beschlossen habe ihr neustes Buch „Lemon Summer“ zu lesen.
Der Klappentext hat mich eine schöne, lockere Sommergeschichte erwarten lassen und die habe ich auch bekommen. Das Cover ist für mich kein absoluter Hingucker, trotzdem macht es Lust auf den Sommer.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die gesamte Geschichte ließ sich super schnell lesen und es hat richtig Spaß gemacht regelrecht durch die Seiten zu fliegen.
Auch die Story finde ich richtig schön gemacht. Whithleys Eltern sind geschieden und ihre Sommerferien verbringt sie immer bei ihren Dad. Doch in diesen Ferien ist alles anders. Ihr Vater ist umgezogen, hat eine neue Verlobte und zu allem Überfluss entpuppt sich ihr Flirt von der Abschlussparty als ihr zukünftiger Stiefbruder. Whitleys Lieblingsbeschäftigung sind Partys – Alkohol und Jungs. Doch auch dies erscheint in diesem Sommer nicht das richtige für sie zu sein.
Die Protagonistin lässt sich nichts gefallen und ist sehr zynisch und sarkastisch. Ihr Humor hat mich während des Lesens immer wieder zum Lachen gebracht.
Auch die anderen Charaktere in dem Buch habe ich sehr schnell lieben gelernt. Natan und seine Schwester, sowie die Verlobte von Whitleys Vater, haben sie sehr schnell in der Familie aufgenommen. Besonders gerne mochte ich auch den neuen schwulen Freund von ihr, der während des ganzen Buches immer für sie da ist und sich als wahrer Freund bewährt. Whitleys Dad hingegen mochte ich von Anfang bis Ende gar nicht. Er war sehr kalt und hat sich kaum für seine Tochter interessiert, obwohl diese während des Sommer mit einigen Problemen zu kämpfen gehabt hat.
Alles in einem ist „Lemon Summer“ von Kody Keplinger ein schönes und lockeres Jugendbuch, das sich perfekt für die warmen Sonnenstunden im Sommer eignet.


Bewertung:

Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für jeder, der eine leichte Sommerlektüre für den Strand sucht.

Ein Sommer-Must-Read!

Von: Meike Datum : 08.06.2017

meikeslittleworldofbooks.blogspot.de

Beschreibung:

Die Liebe findet dich, wo du auch steckst - Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...


Meinung:

Wer mich kennt weiß eins: Ich liebe Sommerbücher. Als ich vor einigen Wochen herausfand, dass dieses Buch erscheinen soll, war ich sofort Feuer und Flamme. Kaum erwarten konnte ich also das Erscheinungsdatum. Kody Keplingers erstes Buch "Von wegen Liebe" habe ich leider noch nicht gelesen, aber die Verfilmung habe ich geschaut und die war vielversprechend! Nachdem mir "Lemon Summer" nun so unglaublich gut gefallen hat, werde ich dieses auf jeden Fall demnächst lesen. Es musste nämlich letztens schon unbedingt einziehen.

Ich kann nicht mal genau sagen warum mich Lemon Summer so begeistern konnte. Es hatte Klischees, die vielleicht den ein oder anderen stören. Ganz tiefgehend war die Story vielleicht auch nicht, wobei schon auch wichtige Themen angesprochen wurden. Aber es war einfach dieses Sommerfeeling, welches ich geliebt habe. Vor allem dieser unglaublich lockere, einfache und doch auch schöne Schreibstil, hat es es mir angetan. So wurde ich ziemlich schnell in Whitleys Geschichte gezogen.

Whitleys Eltern sind geschieden und seit sie denken kann besucht sie jede Sommerferien ihren Vater. Auch dieses Jahr freut sie sich auf die gemeinsame Zeit, die immer ihr Highlight war, doch dann kommt es leider ganz anders als gedacht: Ihr Vater ist verlobt und die Frau hat einen Sohn, der Whitleys letzter One-Night-Stand ist. Familiendrama ist vorprogrammiert! Whitley sturzt sich von einer Party in die Nächste, denn sie will nichts von Gefühlen wissen. Doch manchmal kann man diesen nicht aus dem Weg gehen und man muss sie zulassen... man muss zulassen, dass man nicht alleine ist und es doch Menschen gibt, die einen lieben.

Whitley ist zickig. Whitley ist nicht die perfekte Protagonistin, aber sie ist eine echte und das machte sie aus. Als Leser kann man sich vielleicht nicht immer mit ihrem Verhalten identifizieren und ja, sie macht Fehler. Trotzdem habe ich sie sehr in mein Herz geschlossen. Wenn man sich ein bisschen in sie hineinversetzt, versteht man sie. Teilweise hat sie mir wirklich leid getan und ich bewunderte ihre Stärke. Durch das Gefühl von allen verlassen zu werden, hat sie ihr Herz schon längst verschlossen. Am Anfang versucht Whitley die neue Familie ihres Vaters zu hassen und mit der Zeit fällt ihr das auch schwerer. Denn sie sind alle so unglaublich lieb, vor allem die süße kleine Bailey und natürlich der liebe Nathan. Nathan hilft ihr wieder zu vertrauen. Er ist vielleicht das genau Gegenteil von ihr und trotzdem passen sie zusammen. So verändert sich Whitley auch und wir sehen eine tolle Charakterentwicklung. Die Liebesgeschichte der beiden war einfach zuckersüß!

Wir erleben mit Whitley die wildesten Partys, traurige Tage, Sommermomente und das alles zusammen hat einfach Spaß gemacht zu lesen. Perfekt für einen heiße Sommertag im Liegestuhl, am Strand oder im Schwimmbad. Eins kann ich euch garantieren: Ein Sommergefühl wird das Buch auf alle Fälle in euch hervorrufen! Auch das Cover spricht sofort an: Sommer, Pool und Liebe - mit diesen Dingen kann die Geschichte überzeugen. Themen wie das Leben einer Patchworkfamilie werden super dargestellt. Die Message hinter der Story finde ich ebenfalls sehr wichtig: Man sollte nicht immer über andere urteilen. Es gibt Gründe für ihr Verhalten. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Es kommt nur darauf an was wir aus unseren Fehlern machen. Was wir aus ihnen lernen.


Fazit:

Insgesamt muss ich einfach sagen, dass ich dieses Buch sehr in mein Herz schließen konnte. Wie oben kurz erwähnt, war es vielleicht nicht die einfallsreichste Geschichte und hatte Klischees, aber diese haben mich kaum gestört. Ich habe die vielen Erlebnisse mit den Charakteren, das Sommerfeeling und den lockern Schreibstil einfach vergöttert und deswegen ist das Buch eine klare Sommerbuch-Empfehlung!

Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sterne! Danke an den cbt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar (:

Ein leichtes Buch, das sich super für den Sommer eignet...

Von: Michelles Booklove Datum : 06.06.2017

michelles-booklove.blogspot.de/

Titel: Lemon Summer
Autor/in: Kody Keplinger
Genre: Jugendbuch, Liebesgeschichte
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Whitley fährt in den Sommerferien nach ihrem Abschlussball wieder zu ihrem Vater. Doch als dieser sie abholt erwartet sie eine Überraschung. Ihr Dad ist umgezogen und nicht nur das, er hat sogar noch eine neue Verlobte, die zwei Kinder hat. Whitleys sonst schönste Zeit im Jahr verwandelt sich in einen Albtraum. Erst recht, als sie sieht, wer ihr zukünftiger Stiefbruder eigentlich ist.

Der Titel und das Cover das Buches haben mein Interesse geweckt. Es verspricht eine schöne, leichte Sommerlektüre über zwei Teenager zu sein. Das ist soweit auch richtig, im Endeffekt beinhaltet das Buch aber noch mehr als nur eine sommerliche Liebesgeschichte.
Zu Anfang war mir die Protagonistin Whitley alles andere als sympathisch. Ein 18-jähriges Mädchen, das viel feiern geht, trinkt und mit Jungs rummacht. Es hat somit etwas länger gedauert, bis ich mich mit ihr anfreunden konnte. Im Verlauf des Buches erfährt man aber sehr viel mehr über ihr Leben und ihre Situation und beginnt ihr Handeln langsam nachvollziehen zu können. Ihre Mutter interessiert sich nicht für sie, ihr Bruder hat kaum Zeit für sie und jetzt wo ihr Vater eine neue Familie hat, scheint sie auch bei ihm abgeschrieben zu sein.
Die Entwicklung Whitleys hat mir sehr gut gefallen. Man versteht nach und nach ihre Muster, hat Mitleid mit ihr und versteht, wieso sie sich ungerecht behandelt fühlt. Zu Anfang ahnt der Leser und auch Whitley jedoch nicht, wie sehr ihre "neue Familie" sie verändern wird.
Whitleys zukünftige Stiefmutter Sylvia und ihre beiden Kindern Nathan und Bailey waren mir sehr sympatisch. Mit den dreien hat Keplinger tolle Charaktere geschaffen. Umso mehr gehasst habe ich allerdings Whitleys Vater.
Kody Keplinger hat einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil. Es entspricht dem Stil eines Jugendbuchs, was ich zwischendurch aber gerne lese, da es leicht verständlich und schnell lesbar ist. Auch wenn die Charaktere nicht in der Tiefe beschrieben werden, lernt man sie durch ihre Handlungen gut kennen und kann sich ein Bild über deren jeweiligen Probleme etc. verschaffen.
Während des Lesens wollte ich die ganze Zeit wissen wie es weitergeht und konnte das Buch nur selten mal aus der Hand legen (wenn ich musste). Die Geschichte handelt nicht nur von einem Teenagermädchen,das sich ganz klassisch verliebt, sondern behandelt auch das Thema einer Patchworkfamlilie. All die Gefühle, die die Kinder dabei haben, wie so etwas ablaufen kann, die Rolle der Eltern dabei, werden hier in diesem Buch super dargstellt.
Daher gibt es von mir 5/5 Sterne.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar :).

Ein wunderschöner und emotionaler Roman!

Von: Myri liest Datum : 05.06.2017

myri-liest.blogspot.de/

KLAPPENTEXT

Die Liebe findet dich, wo du auch steckst

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...


MEINE MEINUNG

Der Klappentext von "Lemon Summer" hat mich extrem neugierig gemacht. Hinzu kommt, dass ich vor kurzem erst "DUFF - Hast du eine bist du keine" gesehen habe (das Buch von Kody Keplinger, auf dem der Film basiert, habe ich leider nicht gelesen), und mir die Story einfach super gut gefallen hat.

Das Cover passt mit dem agbebildeten Pool und dem Pärchen perfekt zu der Geschichte, wie ich finde. Alles in allem wirkt es sommerlich und frisch.

Um was geht es? Whitley hat gerade erst die Highschool abgeschlossen und freut sich jetzt tierisch, den Sommer wie immer bei ihrem Vater zu verbringen, da ihre Eltern seit einigen Jahren geschieden sind. Am See liegen, Cocktails schlürfen und mit ihrem Dad übers College reden - das klingt für Whitley nach einem perfekten Sommer. Doch als ihr Vater sie abholt, eröffnet er ihr feierlich, dass er wieder heiraten wird. Was Whitley nicht ahnt: Der Sohn von Sylvia, die Verlobte ihres Vaters, ist Whitleys One-Night-Stand von der Highschool-Abschluss-Party ...

Whitley scheint auf den ersten Blick eine junge Frau zu sein, die das Leben in vollen Zügen genießt und keine Sorgen hat. Doch bei genauerem Hinschauen merkt man, dass ihr Alkohol- und Partyexzesse ein Schrei nach Aufmerksamkeit sind. Ihre Mutter ist nach Jahren immer noch mit der Scheidung von Whitleys Vater beschäftigt und kümmert sich kaum um ihre Tochter, weil sie sich lieber in Selbstmitleid suhlt. Der Vater, der ein regional bekannter Journalist ist, führt ein sorgloses Leben und verhält sich Whitley gegenüber eher wie ein guter Freund und nicht wie ein Vater.
Nathan, Sylvias Sohn und Whitleys One-Night-Stand, ist das genaue Gegenteil von Whitley. Er ist besonnen und ein wundervoller Mensch, der immer ein offenes Ohr für einen hat. Toll fand ich, dass er weder der klassische Nerd, noch die typische Sportskanone ist. In ihm verbinden sich mehrere Eigenschaften, sodass er in keine Schublade passt.
Die Nebencharaktere waren wundervoll ausgearbeitet. Ob Whitleys zukünftigen Stiefgeschwister, ihre Eltern oder andere Figuren, die Autorin hat in jede Figur so viel Liebe investiert, dass sie für ein stimmiges Gesamtbild sorgen.

Der Schreibstil hat mir seht gut gefallen, da er flüssig, angenehm und leicht ist. Feinfühlig und aufmerksam verarbeitet Kody Keplinger in "Lemon Summer" das Thema Scheidung, was heutzutage sehr viele Kinder und junge Erwachsene anspricht. Zwar bin ich selbst kein Scheidungskind, allerdings finde ich es großartig, wie die Thematik angegangen wird. Das Hin- und Hergerissensein zwischen zwei Parteien und das Buhlen um die Aufmerksamkeit der Eltern wurde absolut authentisch und realistisch dargestellt. Man fühlt mit Whitley mit, aus deren Sicht das gesamte Buch verfasst ist. So kann man auch ihre Entwicklung, die etwas schlagartig und schnell vonstatten geht, nachvollziehen und sich in sie hineinversetzten. Zugegeben, genau das war oftmals herausfordernd, da man sehr mit ihr mitleidet und mitfühlt. Gerade was ihre Eltern angeht, war ich oft fassungslos. Geht man so mit seiner 18-jährigen Tochter um? Gerade die Tatsache, dass dies heutzutage so öfters vorkommt, als man glaubt, hat mich ganz schön mitgenommen.

"Lemon Summer" von Kody Keplinger ist ein wundervoller und emotionaler Roman, der die Trennung von Eltern thematisiert und aufarbeitet.

Mehr als nur eine Lovestory

Von: GameOfBooks Datum : 03.06.2017

game-of-books.blogspot.de/

"Lemon Summer" war das erste Buch, was mir vom Bloggerportal zugesandt wurde. Deshalb habe ich mich natürlich um so mehr darauf gefreut es zu lesen. Besonders weil Kody Keplinger auch "Von wegen Liebe" geschrieben hat. Ich habe das Buch bisher leider noch nicht gelesen, aber die Verfilmung ("DUFF") davon gesehen und geliebt.


Das Cover hat bei mir wirklich die Lust zum Lesen erweckt. Ich hatte total Lust auf eine prickelnde Teenie-Lovestory. Aber das Buch war noch mehr als das.


Die Handlung beginnt direkt nach Whitleys One-Night-Stand. Damit bekommt man gleich ein ganz bestimmtes Bild von der Protagonistin, was sich im Laufe der Geschichte noch verändert.

Whitley hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Sie kann einfach nicht richtig mit ihr reden. Viel lieber geht sie zu ihrem Vater. Den sieht sie aber immer nur in den Sommerferien. Die sind in den USA allerdings deutlich länger als bei uns, weshalb sie immer für mehrere Monate zu ihm fährt. Ihr Vater ist für Whitley nicht wirklich ein Elternteil, sondern mehr wie ein Kumpel. Schnell wird einem klar, warum Whitley so ist wie sie ist. Sie musste schon viel erleben und es gibt einige Dinge, die ihr immer gefehlt haben.

Als ihr Vater sie wieder einmal über die Sommerferien zu sich holen will, ist alles anders als sonst. Whitley freut sich schon auf die sorgenfreie Zeit weg von ihrer Mutter. Aber ihr Vater hält eine Überraschung parat. So geht es nicht in das Apartment, das Whitley so gut kennt und als ein Zuhause ansieht, sondern in ein kleines Dorf, wo die neue Familie ihres Vaters auf sie wartet. Whitleys Dad hatte immer nur eine Freundin nach der Anderen, mit keiner war es ihm wirklich ernst. Aber Sylvia ist anders, sie hat Whitleys Vater verändert. Whitley fühlt sich von ihm vernachlässigt, weil er immer nur Augen für seine "neue Familie" hat.

Als Scheidungskind kann ich bestätigen, das die Autorin die Situation sehr authentisch rübergebracht hat.

"Lemon Summer" ist aber nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch eine Liebesgeschichte.

Ihr One-Night-Stand von Beginn entpuppt sich als Whitleys neuer Stiefbruder. Und auch er ist ganz anders, als man am Anfang dachte. Nathan ist das, was man allgemeinhin als Nerd bezeichnen würde. Außerdem ist seine Familie für ihn das wichtigste. Besonders seine Schwester Bailey will er immer beschützen. Er versucht auch für Whitley da zu sein und ihr zu helfen. Nathan war ein sehr sympathischer Charakter, der es sehr schnell auf meine imaginäre "Bookboyfriend- Liste" geschafft hat. Die Beziehung zwischen Nathan und Whitley hat ihre Hochs und Tiefs und die beiden stehen viel gemeinsam durch.


"Lemon Summer" hat mir sehr gut gefallen. Auch weil die Autorin einige Easter Eggs zu ihrem vorherigen Buch eingebaut hat. Diese versteht man aber auch, wenn man nur den Film dazu gesehen hat.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es fiel mir wirklich schwer es wieder aus der Hand zu legen. Auch die Kapitellänge war sehr angenehm. Ich bin immer wieder in diese "nur noch ein Kapitel"- Endlosschleife abgerutscht.


Bewertung

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe an vielen stellen sehr gut mit der Protagonistin mitfühlen können und fand auch ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich kann "Lemon Summer" nur weiterempfehlen! Deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sternen.

Partyfeeling vorprogramiert

Von: kiasbooklife Datum : 03.06.2017

kiasbooklife.blogspot.de/

Auch hier fand ich das Cover wunderschön, sommerlich gestaltet. Der Titel hat meine Neugierde geweckt und mich auch nicht enttäuscht. Ich finde, wenn man um die Ecke denkt, hat er einen super Bezug zu der Story.

Kody Keplinger schrieb die Geschichte aus der Ich Perspektive in der Vergangenheit. Es hat mir geholfen mich in dieses Buch hineinzuversetzen und hatte alles so einen realen Effekt auf mich, als wenn der Film vor meinem inneren Auge lief.
Die gesamte Story fand ich wunderschön und vor Allem unerwartet gestaltet. Besonders schön fand ich hier die Gestaltung des SMS Verkehrs in einer anderen Schriftform und die Zitronen, die einen Zeitsprung symbolisierten.

Whitney hat mir besonders gut gefallen. Sie hatte eine sehr aufbrausende Art an sich. Besonders gelungen fand ich auch, dass sie Partygirl ist und das rüberbringen der Dramatik.
Nathan fand ich von Anfang an sympathisch. Schon zu Beginn machte eher auf mich einen süßen und unerfahrenen Eindruck.
Mein absoluter Lieblingsprotagonist war jedoch Harrison. Seine Ausdrucksweise war einfach so typisch für sein Ich. Da ich momentan auch die Serie „Orphan Black“ schaue, konnte ich mir seine Gestik und Mimik genauestens Vorstellen und musste immer wieder schmunzeln, weil ich seine Ausdrucksweise einfach so knuffig fand. Sein ganzes Verhalten gegenüber Whitley war einfach knuffig.
Ich fand es wunderschön wie die Freundschaft zu ihnen aufgebaut wurde und er durch und durch zu ihr gehalten hat.

Besonders schön fand ich die Dramatik die in diesem Buch thematisiert wurden. Es hatte einen Bezug zur Realität und meiner Meinung sind es Themen, die täglich passieren.
Nach dem Klappentext, und bereits gelesenen Rezensionen, hatte ich mit allem gerechnet und war dann doch überrascht wie falsch ich gelegen hatte und erstaunt, was in diesem Buch alles verarbeitet wurde und wo die Haupt Protagonisten durchmusste.


Am Ende war ich leider ein wenig enttäuscht. Das was dort passiert fand ich gut, jedoch hätte ich mir die Szenen ein wenig länger gewünscht.

Tolle Sommerlektüre!

Von: Kathi Booksta Datum : 02.06.2017

https://kathibooksta.wordpress.com/

Heute möchte ich euch gerne das Buch „Lemon Summer“ vorstellen. Ich habe wie immer versucht die Rezension so spoilerfrei wie möglich zu schreiben ��

Das wird nicht mein letztes gelesenes Buch von Kody Keplinger sein.

Meinung:
Ich wusste eigentlich gar nicht, dass es schon eine Art Vorgängerband gibt – „Von wegen Liebe“. Bin aber noch vor meinem Lesestart durch Zufall darauf gestoßen, weil es eine Verfilmung davon gibt „The Duff“, den ich schon gesehen hatte. Es ist aber nicht ein unbedingtes Muss, dieses Buch gelesen zu haben. Die Protagonisten haben in der neuen Geschichte keinen besonderen Part. Zur Geschichte selbst: Der Schreibstil gefällt mir gut, es eine richtige Sommergeschichte, die zu unserem Sommersonnenwetter sehr gut passt.. Die Hauptpersonen sind ihrem Alter gerecht sehr lebensecht dargestellt – Parties, Freunde, Alkohol, troubles mit den Eltern und natürlich LIEBE.

Ihre Sommerferien verbringt Whitley immer bei ihrem geschiedenen Vater, der aber eine neue Freundin hat – eine böse Überraschung. Besonders weil es nicht nur die neue Frau im Leben ihres Vaters gibt, sondern auch noch deren zwei Kinder, die auch bei Whitleys Dad im neuen Haus wohnen. Und Whitley ist nicht mehr Dad’s Mittelpunkt. Der Sommer scheint ein Fiasko so werden. Whitley ist anfangs sehr egoistisch und unmöglich im Verhalten der neuen Familie gegenüber, sie hat auch nur oberflächliche Freunde und ist eher ein Einzelgänger. Doch in ihrem Sommerdomizil gibt es nicht viele Möglichkeiten, um Abends auszugehen und so lernt das junge Mädchen Harrisson kennen, der zu einem ihrer besten Freunde wird. Ein sehr liebenswerter Typ! Auch die beiden „Stiefgeschwister“ Nathan und Bailey sind sehr gut beschrieben, alle haben ihre eigenen Probleme, und doch wieder Gemeinsamkeiten. Nathan hat mir durch seine nerdige aber trotzdem beschützende Art sehr gefallen. Das erkennt Whitley auch schön langsam.

Es ist ein Sommer, der Whitley verändern wird. Die Freundlichkeit und Zuneigung ihrer „Stiefmutter“, die Zusammengehörigkeit mit Nathan und Bailey, die neuen Freunde – Whitley, die eigensinnige, egozentrische Göre verändert sich sehr zum Positiven.

Zitat: „Die meisten Mädchen werden einfach nur total albern, wenn sie betrunken sind, was manche Typen wahrscheinlich süß finden, aber ich nicht. Du bist nicht so gewesen – du hast so … echt gewirkt.“ – Seite 227

Fazit:
Eine Sommer- und Liebesgeschichte, die leicht zu lesen ist und großen Spaß macht. Als Sommerlektüre unbedingt empfehlenswert!

Partys, Pools & Sommerflirts

Von: haihappen_Uhaha Datum : 01.06.2017

https://www.youtube.com/channel/UCXGuHkbcgXeYR7GLujPWzBw

Cover: Wirklich süß! Schön sommerlich und passend zum Titel! Das Cover spiegelt wunderbar die Atmosphäre der Geschichte wieder.
Die Titelauswahl finde ich jedoch fragwürdig, da passt der Originaltitel besser.

Handlung: Whitley verbringt jeden Sommer bei ihrem Vater. Doch diesen Sommer ist alles anders, denn ihr Vater will neu heiraten. Seine Zukünftige bringt gleich zwei Kinder in die Ehe und ihr Sohn Nathan entpuppt sich als Whitleys letzter One- Night Stand. Peinlich!

Meinung: Endlich ein neues Buch von Kody Keplinger! Ich habe „Von wegen Liebe“ von ihr geliebt und mich sehr auf dieses neue Buch von ihr gefreut.

Der Schreibstil ist sehr simpel und locker zu lesen. Das Buch ist perfekt für einen warm-heißen Sommertag!

Anfangs dachte ich, es wäre eine süße Lovestory, doch die Liebe spielt hier nicht die Hauptrolle, sondern das Thema „Familie“. Überwiegend geht es um die neue Situation in der sich Whit und ihr Vater befinden. Mit ihrer Mutter kann Whitley nicht gut reden, lebt von einer Party zur nächsten und lässt nichts anbrennen. Zu ihrem Vater hatte sie immer eine eher Kumpel- Beziehung, doch als sie Teil seiner neuen Familie werden soll, merkt sie, dass diese lockere Beziehung zu ihrem Vater nie so toll war, wie sie geglaubt hat. Es geht hier im Buch darum wie die ganze Familie zueinander findet und Whitley erwachsen wird, ihr Leben in den Griff bekommt.

Obwohl das Thema nicht ganz so einfach ist und ziemlich viel Drama in die Story bring, ist dieses Buch definitiv was nettes und erfrischendes für Zwischendurch, im Sommer. Es gibt viele Partys, Pools und Sommerflirts.

Ich fand es durchweg spannend. Whitley war wie auch die Protagonistin aus Kodys letztem Buch, ein wenig pessimistisch du zynisch. Nathan war der nette, süße Nerd von nebenan. Der Nerd, der zusätzlich noch unheimlich heiß sein soll, war mir ein Dorn im Auge. Ich hab nichts gegen nette Kerle, aber Nathan war mir
zu „glatt“ einfach der perfekte junge Mann, der sich alles gefallen ließ. Kurz gesagt, er war langweilig. Somit konnte mich die „Lovestory“ nicht überzeugen, aber der Rest des Buches hat mir sehr gut gefallen.

Innerhalb 2 Sommertagen hatte ich es durch!
Es ist einfach super für den Sommer, für Zwischendurch!

Sommerbuch mit ernsten Themen - Liebesgeschichte spielt eher kleine Rolle!

Von: schokigirl1989 Datum : 01.06.2017

https://www.youtube.com/channel/UCZbp5No4O4djh5adFEwCyvg

Die Geschichte wird aus der Sicht unserer Protagonistin Whitley geschildert. Der Schreibstil ist angenehm. Schnell lesbar, aber dem Thema entsprechend, also sowohl dem locker leichten Sommerfeeling, als auch den Familienproblemen. Nur den deutschen Titel verstehe ich nicht recht. Mit Zitronen hatte das ganze nicht viel zu tun. Man kann es höchstens als Sinnbild für den süß-sauren Sommer ansehen.



Die Charaktere waren der Geschichte angemessen & hatten auch genug Charakterisierung. Sie waren alle passend für ihre Rolle. Sie haben sich auch alle gut entwickelt. Dementsprechend waren die Charaktere eigentlich gut. Trotzdem hatte ich Probleme mit dem Verhalten der Protagonistin. Ich weiß, dass sie genau so sein soll, um sich so entwickeln zu können wie vorgesehen, aber deswegen muss ich es ja nicht gut finden oder kann trotzdem meine Probleme mit ihr haben. Für meinen Geschmack war sie einfach zu egoistisch, grundlos gemein, gedankenlos & hat viel zu viel Alkohol getrunken (für ein 18 jähriges Mädchen in den USA muss man noch dazu sagen). Ich konnte mich oft zu Beginn nicht mit ihr identifizieren & war manchmal regelrecht genervt. Sie hat ja eigentlich selbst erkannt, dass ihr Verhalten nicht richtig ist & ihr nicht weiter hilft, aber trotzdem hat sie es immer wieder getan. Vor allem hat sie sich ihrer neuen Stiefmutter gegenüber teilweise unmöglich benommen, obwohl sie wusste, dass diese nichts für ihre Probleme konnte & obwohl diese alles versucht hat, damit Whitley sich wohlfühlt. In ihrem vernachlässigten Teeniehirn ergibt das Ganze sicherlich Sinn & ich konnte es auch verstehen, dass sie sich so fühlte, aber für meinen Geschmack hat sie es manchmal etwas übertrieben & ihre Wut gegen die falschen Leute gerichtet.

Die Entwicklung hätte ich mir auch gradueller gewünscht. Es war mir teilweise zu schnell & alles auf einen Schlag in relativ kurzer Zeit. Vor allem dafür, dass sie dieses Verhalten vorher schon Jahre lange gezeigt hatte. Aber so schlimm fand ich das nicht. Es war nur eine Randnotiz.

Besonders mochte ich Whitleys schwulen besten Freund Harrisson. Der war etwas klischeehaft, aber dadurch auch witzig. Er war eine sinnvolle Ergänzung zu der ganzen Familiengeschichte.



Übrigens trifft man hier die Protagonisten aus „Von wegen Liebe“ („The Duff“) wieder. Sie haben zwar nur einen kurzen Auftritt, aber es war schön wieder etwas über sie zu lesen. Wer die beiden nicht kennt, wird aber hier nicht vor den Kopf gestoßen. Dann versteht man den Cameo vielleicht nicht, aber es sind halt dann normale Randcharaktere.



Die Handlung hatte einen roten Pfaden, aber hat sich auch, wie typisch für das Genre ist, von Tag zu Tag gehangelt. Trotzdem gab es quasi ein Ziel. Es ging vor allem um die Charakterentwicklung & die Beziehungen zwischen den Charakteren. Das & die Probleme der Familie waren auch das wichtig in dieser Geschichte. Sie enthält übrigens weniger Liebesgeschichte als der Klappentext verspricht. Diese war schon enthalten & auch niedlich, aber hat eine relativ kleine Rolle gespielt. Es ging, wie gesagt, viel mehr um Whitleys Entwicklung & ihre Familienprobleme. Solche Probleme haben sicherlich viele Teenager, weshalb ich es als realistisch empfunden habe. Da konnte ich gegen Ende auch mit fiebern & hab Whitleys Gefühle mit empfunden.





Fazit: Abgesehen von der minimalen Liebesgeschichte & dem teilweise unmöglichem Verhalten der Protagonistin, was aber Sinn in der Geschichte ergeben hat & auch so sein musste für die weitere Entwicklung, habe ich das Buch sehr gern & wirklich schnell gelesen. Deshalb habe ich 4 Sterne vergeben.

Perfekt für den Sommer!

Von: _darkbooks_ Datum : 30.05.2017

dark-books.blogspot.de/

>> gekürzte Rezension << .

Titel: Lemon Summer
Autor: Kody Keplinger
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 345 Seiten
Preis: 9.99€ [D]
Bewertung: 4,5/5 ⭐ .

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! .

Eigene Meinung: ��
Whitley ist zu Anfang noch ein richtiges Partygirl und wenn es nach ihr ginge könnte es nie genug Möglichkeiten zum feiern geben. Doch nach und nach passieren einige Dinge und ihre Einstellung ändert sich komplett. Vorher war sie das Gegenteil eines Vorbildes für ihre kleine Halbschwester, zum Ende hin wird sie jedoch ein richtig tolles Vorbild. Ihr Leben hat sich zwar komplett verändert aber sie ist definitiv ein viel besserer Mensch geworden.

Die Story hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich mochte es einfach, wie die Geschichte so ihren Lauf nahm. Jedoch muss ich sagen, dass ich mich über einige Dinge total geärgert habe. Beispielsweise waren einige Personen sehr ungerecht und verletzend und ich kann einfach nicht verstehen, wie Whitley dies so hin nehmen konnte, denn an ihrer Stelle wäre ich schon bei der ersten schlimmen Situation sofort in Tränen ausgebrochen.
Jedoch gab es Charakter wie Nathan, Harrison oder auch Bailey die mir super gut gefallen haben. Ich fand es schön wie sich die Beziehungen zu ihnen entwickelte und es war toll wie sie immer auf Whitleys Seite waren, egal was auch passierte.

Das Ende des Buches hatte für mich das perfektes Happy End. Alles hat sich zum guten gewendet und man blieb nicht mit offenen Fragen zurück, wie es bei vielen anderen Büchern öfters mal der Fall ist.

Insgesamt ist es für mich eine perfekte Sommergeschichte! .

Inhalt: ✨
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Eine Geschichte die mitten ins Herz geht

Von: Amorem Namque Librorum Datum : 30.05.2017

amorem-namque-librorum.jimdo.com/

Erstmal ein großes Dankeschön an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, dies nimmt jedoch keinen Einfluss auf meine objektive Meinung.


Nachdem ich "Von wegen Liebe" auf den der Film "Duff - Hast du keine bist du eine" beruht gelesen und toll fand, musste ich auch dieses Buch unbedingt lesen.


Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und die Charaktere sehr autenthisch gezeichnet. Dabei geht Kody Keplinger sehr einfühlsam auf das Theme der Trennung der Eltern und neuen Lebenspartnern ein. Mir ging es jedenfalls so, als Scheidungskind.


Whitley fand ich total sympathisch auch wenn ich nicht alles gut geheißen habe was sie getan hat. Dennoch agierte sie für mich für ihre Situation und ihr alter sehr autenthisch und ich konnte mich direkt in sie reinversetzen. Oftmals habe ich mitgefühlt und mitgelitten und immer wieder war ich zu Tränen gerührt weil mir die Geschichte einfach so nah gegangen ist. Die ganze Rebellion und das nicht vorbildliche Verhalten immer wieder kam mir sehr bekannt vor. Auch das Gefühl des ausgeschlossen seins.

Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, wird reifer - ja erwachsener und fängt an sich und ihr Verhalten zu hinterfragen.

Auch dank Nathan - Nate, der sie immer wieder in ihre Schranken gewiesen hat.

Schnell merkt Sie, dass ihre Stiefmutter nicht die böse Hexe ist wie sie es gern hätte und merkt gar nicht dass sie sie die neue Familie ihres Vaters bald ins Herz schließt. Immer wieder fällt sie in ihr altes Verhalten zurück, benimmt sich unmöglich und findet dann trotzdem einen Weg sich zu entschuldigen.


Nate fand ich einfach toll. Hat er sich immer wieder um Whtiley bemüht und ihr versucht alles einfacher zu machen. Außerdem war es erfrischend dass er mal nicht der begehrte Badboy war - sondern ein liebenswürdiger Nerd..


Auch die Nebencharaktere wie Harrison, Whitleys Stiefmom (sehr sympathische herzliche Frau), ihre Eltern, Nates kleine Schwester und ihr Bruder sorgten für ein stimmiges abgerundetes Gesamtbild. Ebenfalls sehr postiv fand ich, dass Wes & Bianca auch hier wieder aufgetaucht sind und man wieder etwas von den Beiden lesen konnte.


Nachdem der Sommer also doch eher bitter für sie angefangen hat, ändert sich dies im Laufe der Zeit und Whitley sucht Wege herauszufinden wer sie ist und wo sie hin will. Sie sieht ihren Vater bald in einem anderem Licht nachdem einige Details ans Licht gekommen sind und lässt ihn nicht mehr auf dem Podest was sie für ihn hatte stehen.

Aber nicht nur sie macht eine Wandlung - auch ihre Eltern und das war wirklich sehr herzergreifend.

Für mich eine tolle Geschichte die ans Herz geht und berührt mit tollen Charakteren!


Von mir ganz klare Lese- & Kaufempfehlung!

Rezension zu Lemon Summer

Von: _booksouls_ Datum : 25.05.2017

booksoulsblog.wordpress.com/

Buch: Lemon Summer

Autor/in: Kody Keplinher

Preis: 9.99€

Verlag: cbt/ Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Klappentext: Endlich Sommerferien! Endlich Zeit mit ihrem Dad verbringen. Doch was für Whitley sonst die beste Zeit des Jahres war, gerät diesmal zum reinsten Albtraum. Denn ihr Dad- Überraschung!- hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitley heißer Flirt von der Abschlussparty entpuppt. Weil Gefühle aber so garnicht ihr Ding sind, versucht Whitley sich abzulenken und ihm aus den Weg zu gehen. Dabei übersieht sie fast die guten direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt...

Meinung: Zuerst: Guckt euch mal dieses tolle Cover an��Und herzlichen Dank an das Bloggerportal und den cbt - Verlag dafür ��Ich muss sagen ganz am Anfang war ich misstrauisch, wegen den ganzen Sachen die hier die Protagonistin Whitley trieb und wie sie sich verhalten hat. Doch nach ein paar Seiten wurde mir klar, dass dies einen bestimmten Grund hatte. Das Buch wurde somit etwas tiefgründiger und am Ende konnte ich die Tränen einfach nicht zurück halten! Auch oft zwischendurch musst ich lachen oder stand kurz vor den Tränen, manchmal sogar beide gleichzeitig, denn das Buch hat mich echt berührt.��

Fazit: Ich kann das Buch echt nur empfehlen, voralldingen wenn man ein sommerliches Buch braucht, denn dies hier schreit förmlich nach Sommer��

Insgesamt: 5/5����������

Lemon Summer konnte mich wirklich gut unterhalten

Von: nadines-lesewelt Datum : 24.05.2017

nadines-lesewelt.de/

Whitley verbringt die Sommerferien immer bei ihrem Dad, darauf freut sie sich schon ewig. Doch dieses Jahr ist alles anders. Auf der Fahrt erfährt sie dass ihr Dad umgezogen ist und als sie vor dem neuen Haus ankommt, wartet die nächste Überraschung. Ihr Dad hat eine neue Freundin und will heiraten. Doch das schlimmste kommt erst noch, der Sohn seiner neuen Freundin ist ausgerechnet der One-Night Stand von Whitleys Abschlussfeier.
Whitley hofft das ihr Dad trotzdem noch genug Zeit für sie hat, doch der scheint sich mehr für seine neue Familie zu interessieren und so tut Whitley das was sie am besten kann, sie stürzt sich ins Partyleben.

Whitley ist eine Einzelgängerin, auf der Highschool hatte sie keine Freunde. Sie geht gern auf Partys und flirtet mit Jungs. So landet sich auch bei der Abschlussfeier mit Nathan im Bett.
Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden warum Whitley nur Party machen, doch je mehr man liest desto deutlicher wird warum das so ist.
In Harrison findet Whitley einen guten Freund, der einfach nicht locker lässt und für sie das ist. Und das tut Whitley einfach gut.

Nathan ist unglaublich nett und versucht Whitley so gut es geht zu unterstützen. Er möchte das sie sich in ihrer neuen Familie wohl fühlt, auch wenn das erste wiedersehen der beiden nicht so wirklich gut lief. Doch beide haben sich darauf geeinigt die gemeinsame Nacht zu vergessen.
Nathan mochte ich recht schnell und es war dann auch interessant seine Geschichte zu erfahren.

Bailey ist Nathans Schwester und am Anfang ging sie sowohl mit als auch Whitley gehörig auf die Nerven, doch Bailey schließt man irgendwann einfach in sein Herz.

Wer denkt dass es in Lemon Summer nur um die Romanze von Whitley und Nathan geht, der liegt daneben. Denn das Ganze ist nur zweitrangig. Whitley befindet sich plötzlich in der Situation ihren Dad teilen zu müssen und das mit einer ganzen Familie. Außerdem scheint er nie Zeit für sie zu haben, doch anstatt zu reden, flüchtet sie sich in andere Dinge. Ich fand es sehr schade dass ihr Dad so wenig Zeit für sie hatte und ehrlich gesagt habe ich das ab und zu nicht verstanden. Sein Verhalten fand ich wirklich daneben.

Der Schreibstil ist locker und leicht, es macht Spaß die Geschichte zu lesen und sie macht Lust auf den Sommer.

Fazit:
Lemon Summer konnte mich wirklich gut unterhalten, einmal angefangen wollte und konnte ich nicht mehr aufhören und hatte es innerhalb kurzer Zeit durch. Deswegen vergebe ich 5 Sterne.

Anders als erwartet!

Von: averylitllebook Datum : 17.05.2017

www.averylittlebook.blogspot.de

So leid es mir auch tut, aber mir gefällt das Cover jetzt nicht ganz so gut, weil ich das grelle Gelb nicht besonders schön finde, aber vor allem aus dem Grund, dass das Cover leider nicht zum Buch passt. Den Titel finde ich übrigens auch nicht sonderlich passend. Man erwartet aufgrund des Covers eine lockere und leichte Sommergeschichte, was dieses Buch aber nicht ist. Klar, das Buch spielt im Sommer, aber es ist nicht locker, sondern gefüllt mit Problemen. Das heißt nicht, dass das Buch schlecht ist, aber das ein anderes Cover einfach besser gepasst hätte.

Inhalt: Whitley freut sich riesig auf den Sommer bei ihrem Vater, denn das ist die einzige Zeit, in der sie ihn überhaupt zu Gesicht bekommt, seit ihre Eltern geschieden sind. Doch dieser Sommer ist ganz anders als erwartet, denn ihr Vater ist in Hamilton, einem kleinen Kaff im nirgendwo, mit seiner neuen Verlobten und ihren beiden Kindern gezogen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug für Whitley, entpuppt sich der Sohn, Nathan, auch noch als ihr One Night Stand der letzten Party...

Einstieg: Ich habe mit einer leichten Sommergeschichte gerechnet, aber es wird ziemlich schnell klar, dass es in Whitleys Leben so einige Probleme gibt, die alles andere als leicht sind. Dennoch kommt man wirklich schnell in das Buch herein, auch wenn es anders ist als erwartet. Mir hat das Buch wirklich schnell gefallen und ich hatte Spaß beim Lesen und wollte es am liebsten einfach nicht mehr weglegen.

Withley ist ein ziemlich vielschichtiges Mädchen, das ihren Charakter erst im Laufe des Buches entfaltet. Man merkt sofort, dass sie ihren Vater liebt, auch wenn er sich nur im Sommer um sie kümmert. Von ihrer Mutter fühlt sie sich nicht beachtet und sie ist durchgängig wütend auf sie, weil sie sich nicht für sie interessiert. Dadurch dass ihre Mutter ihr nicht viel Interesse entgegen bringt, versucht sie ihre Aufmerksamkeit durch alles mögliche auf sich zu lenken und daher entwickelt sie auch eine rebellische Ader, die sich darin zeigt, dass sie oft auf Partys geht und sich dort betrinkt. Sie ist ein Mädchen, das sich eine harte Schale angelegt hat, aber im inneren verletzlich ist. Teilweise ist sie ziemlich impulsiv und wirkt zickig. In solchen Momenten wollte ich ihr dann doch ganz gerne mal meine Meinung sagen. Aber grundsätzlich mochte ich Whitley wirklich gerne und mir hat es auch sehr gut gefallen, dass das ganze Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, denn so kann man ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen und das bei einem solch vielschichtigen Charakter doch sehr wichtig. Sie ist einfach ein Mädchen, was schon viel durchmachen musste und deswegen teilweise auch etwas nüchtern oder gar verbittert wirkt.

Nathan oder einfach Nate ist ein wirklich gutaussehender Baseballspieler, hinter dem auch viel mehr steckt, als man zuerst denkt. Auch er ist nämlich ziemlich vielschichtig und konnte mich teilweise echt überraschen. Insgesamt fand ich ihn sehr sympathisch und mochte ihn wirklich gerne. Ich meine, er sieht wirklich gut aus, macht viel Sport, aber ist gleichzeitig ein totaler Nerd, der "Zurück in die Zukunft" mag (Ich mag die Filme auch total gerne!). Was will man also mehr? :) Auch die doch recht enge Beziehung, die er zu seiner Schwester hat, fand ich echt super.

Bailey, Nates Schwester, mochte ich auch gerne. Sie ist ein wirklich lebenslustiges, verträumtes und offenes Mädchen. Sie hat Träume und möchte diese auch wahr machen. Sie benimmt sich so wie man sich mit 13 benehmen sollte, denn sie hat einfach Spaß am Leben. Allerdings merkt man auch hier, wie früh Kinder schon von dem Druck gequält werden, einen bestimmten Status zu erreichen. Sie wollen ja schließlich nicht als Außenseiter enden.

Die Eltern von Whitley haben in ihrer Erziehung nicht immer alles richtig gemacht und sind beide ziemlich selbstbezogen, weswegen sie ihr Kind ziemlich oft nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt haben, die es allerdings gebraucht hätte, um ein glückliches Leben zu führen.

Ich fand, dass sich die Story wirklich interessant angehört, weil ich ja sowieso ein Fan von verbotenen Liebesgeschichten bin. Allerdings steckt hinter dem Buch noch so viel mehr, das man eigentlich nicht erwartet hat. Unter anderem geht es auch noch um Cyber Mobbing und Alkoholmissbrauch, aber es werden noch so viel mehr Themen behandelt. Dadurch regt es insgesamt auch zum Nachdenken an. Das Buch war durchgehend interessant und hat sich gut lesen lassen. Der Schreibstil ist wirklich sehr schön flüssig.

Fazit:

Hinter dem Buch steckt wirklich so viel mehr, als man zuerst wegen des Titels und Covers vermutet. So viel sei gesagt: Dies ist keine locker, leichte Sommergeschichte, denn es werden so viele wichtige Themen behandelt. Auch Whitley ist ein sehr vielschichtiger Charakter, hinter dem einfach sehr viel steckt. Genauso ist es auch bei Nathan. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Das Buch bleibt durchgehend interessant und lässt sich wirklich gut lesen. Insgesamt kann ich euch das Buch nur empfehlen!

Bewertung:

4,5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars! 

Jung, erfrischend, humorvoll!

Von: Alexandra Datum : 16.05.2017

alexstereads.blogspot.com

Aufmerksam war ich auf das Buch durch das Cover geworden. Mir gefällt die Zusammenstellung recht gut, auch wenn es nichts mit dem Inhalt zu tun hat oder sagen wir eher wenig.
Der Inhalt war ebenfalls recht amüsant. Allein die Situation zwischen Noah (dem One-Night-Stand) und Whitley beim Kennenlernen in der Familie: Urkomisch!
Insgesamt fand ich den Konflikt der sich zwischen den beiden immer anders darstellte interessant gestaltet und ich hatte mit einigen Wendungen auch eher nicht gerechnet, also gleichzeitig auch sehr überraschend.
Einzeln waren die Figuren super ausgearbeitet und jede hatte ihren einzelnen Charme. Gerade Withleys neuer bester Freund, von dem ich nicht zu viel verraten möchte, hat mein Herz im Sturm erobert. Wirklich. Ich möchte ihn bitte auch haben.
Ebenso fand ich den Konflikt den Withley als Scheidungskind verkörpert richtig gut dargestellt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das es unglaublich schwierig für die Eltern ist in dieser Zeit den Spagat zwischen Kindern und eigenen Gefühlen zu meistern.
Daher war mir die Situation zu 100 Prozent bekannt, als Wihtley plötzlich vor die neue Verlobte gestellt wurde. Es ging bei uns damals nicht so schnell, aber die Gefühle sind die gleichen. Daher finde ich auch, dass hier das Problem von Scheidungskindern richtig gut herausgearbeitet wurde. Es ist eben immer schwer zwischen den beiden Teilen der Familie hin und her zu springen und somit ist Whitleys Verhalten zu Teilen schon gerechtfertigt.
Neben der Story hat mir auch der Stil sehr gefallen. Jung, erfrischend und vor allem humorvoll. Ein Buch das man im Nu durchliest, weil es so gut gemacht ist.

Das einzige was ich zu kritisieren hätte, ist die Situation zwischen Withley und ihrer neuen "Familie". Ich weiß eben wie schwierig das ist und daher finde ich es ein bisschen unreallistisch, dass sie sich innerhalb weniger Wochen so schnell arrangiert hat.

Sonst hat mir alles sehr gut gefallen und für zwischendurch würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Richtig gut

Von: Sonia von buecher_bewertungen1 Datum : 15.05.2017

buecherbewertungen1.blogspot.de

Der Einstieg in die Geschichte von "Lemonsummer" ist von der Autorin gut gewählt. Der Leser steigt an der Stelle ein, an der Whitley und der Junge, mit dem sie die Nacht verbracht hat, am Morgen nach der Abschlussparty zusammen aufwachen. Somit bekommt man gut mit, was Whitley sagt, fühlt und weiß.
Die Protagonistin gibt sich tough und extrem erfahren, obwohl sie das eigentlich vielleicht gar nicht so ist. Obwohl viele ihren Charakter am Anfang nicht mochten, fand ich sie sympathisch. Sie wirkte einfach extrem authentisch und hat ihr Ding durchgezogen. Ihre Absichten konnte ich auch wirklich verstehen. Sie möchte sich nicht an Menschen binden und unterdrückt Gefühle, soweit es geht - und schert sich auch nicht um die der anderen.
Im Laufe des Buches macht Withley aber eine erstaunliche Entwicklung durch: am Anfang reagiert sie auf alles, was ihr nicht passt, trotzig. Die neue Familie ihres Vaters hat so gut wie keine Chance von ihr bekommen, wobei genau dieses Verhalten so authentisch ist. Wer ist schon happy, wenn der eigene Vater so etwas verschweigt?
Bis hin zum Ende der Geschichte hat sich Withley aber wahnsinnig geändert; sie ist bereit, Gefühle zuzulassen und sieht sich selbst endlich als Teil einer Familie. Auch lernt sie, Probleme richtig anzugehen und für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist.


Nathan, ihr Fast-Stiefbruder und ihr One-Night-Stand ist wirklich schnuckelig. Er passt perfekt zu Withley und vereint alle möglichen Gegensätze in sich; das beste Beispiel dafür ist der Nerd ihn ihm, neben dem aber ebenso ein Footballstar ist.
Ihn und die anderen Charaktere waren sehr gut von der Autorin ausgearbeitet und wirkten sehr frisch und authentisch.


Auf den ersten Blick mag hinter "Lemonsummer" eine einfache Liebesgeschichte stecken, aber der Eindruck täuscht. Es kommt so viel mehr vor, auch Themen, die heute aktuell sind: Patchworkfamilien oder Cybermobbing beispielsweise. Auch erfährt der Leser, wie Teenager auf die "falsche Bahn" kommen können.


Der Schreibstil von Kody Keplinger war sehr angenehm zu lesen; die Seiten flogen nur so dahin.
Das Buch hat meine Erwartungen bei Weitem überboten! Ich vergebe volle fünf Sterne!

Über die Pubertät und die erste Liebe...

Von: Young Adult - New Adult - Romance Datum : 13.05.2017

https://www.facebook.com/YoungAdult.NewAdult.Romance/

Lemon Summer ♡

Kody Keplinger

Endlich Sommerferien! Endlich Zeit mit ihrem Dad verbringen! Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Ich muss ehrlich sagen, dass der Klappentext eher wenig hergibt und Erwartungen geweckt hat, die das Buch weit übertreffen konnte. Genauso ging es mir aber auch mit dem Klappentext von ‚von wegen Liebe’ (Verfilmung: DUFF), dem ersten Buch der Autorin.

Whitley fand ich anfangs leider mehr als nervig. Spielt die toughe und erfahrene ‚Coole’, dabei ist sie einfach nur ein verwirrter Teenie, der mitten in der Pubertät steckt und mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit ihrer Eltern auch sich ziehen möchte. Und obwohl sie mich genervt hat, fand ich sie unglaublich authentisch und realistisch von der Autorin erschaffen. Pubertierende ecken an, testen Grenzen, treffen schlechte Entscheidungen und sind grundlos unausstehlich – also das ist Kody Keplinger wirklich gelungen! Nathan (Gott, ich liebe diesen Namen!) ist ihr genaues Gegenstück: Er ist besonnener, gutmütiger und einfach nur zum Verlieben. Wäre ich in Whitleys Alter, wäre ich ganz hin und weg von ihm gewesen. Er passt in keine Schublade und verbindet die unverbindlichsten Eigenschaften in sich. Er ist schüchtern und leidenschaftlich, ernsthaft und witzig, ein Nerd und ein Footballstar.
Besonders gut haben mir die Nebencharaktere gefallen, die bunt und frisch sind wie das Cover des Buches.

Am besten an der gesamten Geschichte hat mir die Entwicklung von Whitley gefallen. Die Liebesgeschichte stand nicht zu sehr im Vordergrund und das war absolut passend gestaltet. Es geht darum, dass Whitley lernt, mit ihren Problemen auf die richtige Weise umzugehen, sich selbst die Frage zu stellen, wer man sein will und zu dieser Person zu werden, in dem man sich den Tatsachen stellt und aus Fehlern lernt. Die Geschichte zeigt schockierend, wie leichtfertig Jugendliche mit Alkoholkonsum umgehen und welche Konsequenten ein Vollrausch mit sich bringen kann. Auch andere aktuelle Themen wie Cybermobbing und Patchworkfamilien sind genau in dem richtigen Maß in die Handlung eingebaut.

Ich lese sehr gerne Jugendbücher und vertrete die Meinung, dass man für gute Jugendbücher nie zu alt ist.

5 von 5 ♡