Leserstimmen zu
Lemon Summer

Kody Keplinger

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Das Cover ist richtig sommerlich. Es ist nicht unbedingt mein Geschmack, da mir das Bild mit den zwei Personen nicht so gut gefällt. Aber es macht auf jeden Fall Sommerlaune. Whitleys Plan war es, die Sommerferien bei ihrem Vater zu verbringen. Doch der große Schock wartet nicht lange auf sich, denn ihr Vater hat eine neue Familie. Noch dazu hat sie mit dem Sohn eine Nacht verbracht und muss sich jetzt den ganzen Sommer mit ihm herumschlagen. Das kann ja ein interessanter Sommer werden. Und genau diese Geschichte wurde in diesem Buch so schön geschrieben. Mit Whitley man ganz genau, wie enttäuscht sie von ihrem Vater ist und sich den Sommer ganz anders vorgestellt hat. Deshalb ist die Zeit auch ein großer Kampf gegen die neue Frau und Familie ihres Vaters. Ihren Stiefbruder Nathan fand ich sofort sympathisch. Er ist fürsorglich un kümmert sich super um Whitley und um seine kleine Schwester Bailey. Sie ist ganz anders, denn bei ihr merkt man sofort diese naive und liebe Art und den Wunsch in Whitley eine beste Freundin gefunden zu haben. Aber besonders großartig fand ich Whitley Stiefmutter, die einfach nicht aufgibt um von Whitley akzeptiert zu werden. Whitleys Vater war ganz anders als ich erwartet hatte. Kühl und distanziert hat er fast schon die Szenen mit ihm kaputt gemacht und kam nur unsympathisch und mehr als desinteressiert rüber. Das konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen, warum er plötzlich so ist und die eigentlich so selbstbewusste Whitley verunsichert und verletzt. Dadurch wurde auch das Buch nicht ganz so locker, sondern hatte immer einen etwas deprimierenden Nachgeschmack. Nathan und Whitleys neue Freunde brachten dafür auch noch mal einen ganz andere Seite in die Geschichte. Jeder hatte seine Eigenart, die Schwung in die Geschichte gebracht hatte. Sprachlich fand ich das Buch super. Ich konnte kaum aufhören, da mich der Schreibstil sofort in die Welt gezogen hat. Auch die Liebesgeschichte mit Nathan und welche vielen Wendungen sie genommen hat wurde zauberhaft erzählt. Den Vater hätte ich mir allerdings etwas väterlicher gewünscht, um die Story freundlicher zu machen. Fazit: Ein schönes Sommerbuch, das von nicht ganz so leichten Zeiten erzählt.

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Toll!

Von: derbuecherzauber

13.08.2017

Eine heikle Angelegenheit als Ausgangssituation ist ja an sich schon mal eine sichere Nummer für eine spannende Geschichte. Natürlich gibt es da diese Vorahnung, wie die Story enden kann (sollte) und man wünscht sich natürlich ein Happy End :) Ich habe dieses Buch an einem Nachmittag im Freibad (aus-) gelesen und ich fand es total toll! Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Deswegen habe ich mir auch einen gewaltigen Sonnenbrand zugezogen! Danke!:D Aber das war es wirklich wert! Die Charaktere habe ich alle sehr lieb gewonnen, vor allem Nathans kleine Schwester. Ihn und Whitley zusammen fand ich auch von Anfang an sehr süß zusammen!

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Meinung: Obwohl die Autorin ja mittlerweile keine Unbekannte mehr ist, bin ich nicht wirklich mit hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Ich hatte auf eine locker-leichte Lovestory für den Sommer gehofft und diese letztendlich auch bekommen. Entsprechend lässt sich die Story also als wenig anspruchsvoll bewerten, wobei es trotzdem einen gewissen emotionale Kern gab, welcher hin und wieder für ein paar anspruchsvollere Momente gesorgt hat. Allerdings werde ich darauf nicht näher eingehen... schließlich sollt ihr das Buch ja am Ende selbst noch lesen und euch überraschen lassen. ^^ Vorrangig wurden die üblichen Teenager - Probleme und die oftmals weniger schönen Konsequenzen beschrieben, in denen sich vielleicht sogar der eine oder andere ganz gut wiedererkennt. Auch wenn ich nicht mit den gleichen Problemen wie die Protagonistin der Geschichte zu kämpfen habe, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedankengänge verstehen, was sie für mich, trotz ihres Verhaltens, sympathisch und durchaus authentisch gemacht hat. Neben Whitley gab es noch einige andere Sympathieträger in der Geschichte, wobei es auch einige Charakter gab, wo ich mir nur dachte: "Gut. Du und ich werden definitiv keine Freunde werden..." ^^ So gesehen, hat die Autorin also in Bezug auf die Charaktere für eine ausgeglichene und spannende Mischung gesorgt. Der Schreibstil der Autorin war dem Genre entsprechend und konnte ohne Schwierigkeiten gelesen werden. Tatsächlich habe ich das Buch regelrecht verschlungen und rekordverdächtige Zeiten beim Lesen der Geschichte erzielt. Obwohl dies auch einfach nur an der relativ großzügig gewählten Schriftgröße liegen kann. :D Natürlich wird das Rad mit dieser Geschichte nicht neu erfunden und dennoch hat die Autorin eine Story erzählt, die man nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotzdem wurden auch hier wieder einige Klischees bedient und manche Dinge werden für den einen oder anderen durchaus zu vorhersehbar gewesen sein. Dennoch gab es so einige Stellen, an denen mich die Story positiv überraschen konnte, da ich mit manchen Wendungen, zumindest in dieser Form, nicht gerechnet hatte und diese die Geschichte nochmal in eine komplett anderes Licht rückten. Obwohl die Geschichte keinen krassen Spannungsbogen zu bieten hat, bleibt man trotzdem am Ball und geht mit der Protagonisten, aber auch einigen Nebencharakteren durch viele Höhen und Tiefen. Auch wenn das Ende ziemlich simpel gestaltet ist und nicht sehr überraschend daherkommen sollte, ist es trotzdem ein zufriedenstellender Abschluss der Geschichte rund um Whitley und ihre ziemlich chaotischen Sommerferien. Fazit: Wer also ein schönes Buch für Zwischendruch sucht oder die passende Sommerlektüre noch nicht gefunden hat, der ist hier genau richtig. Auch wenn die Geschichte nicht sehr innovativ ist und einen relativ flachen Spannungsbogen hat, ist die Story trotzdem angenehm zu Lesen und macht einfach Spaß. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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Fakten: Titel: Lemon Summer    Autor: Kody Keplinger Verlag: cbt Seiten: 352 Preis: 8,99 € Erschienen am 09.05.2017 Inhalt: Am letzten Schultag bei der Party hat Whitley einen OneNightStand. Am nächsten Morgen ist der Junge nett zu ihr und will in Kontakt bleiben, sie weigert sich jedoch. Dann holt ihr Vater sie für die Sommerferien ab, die sie wie immer bei ihm verbringt. Was er ihr allerdings verschweigt, ist, dass er umgezogen ist und nun eine neue Familie hat. Und der Sohn, Nathan, ist ausgerechnet der Typ von gestern Nacht! Klapptext: Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... Meine Meinung: Whitley ist eigentlich eine typische Jugendliche, was mich jedoch ein wenig nervt, ist ihre "Sex-Besessenheit". Andauernd macht sie sich an Nathan ran und Gefühle will sie sich dafür nicht eingestehen. So stehen die zwei ziemlich schnell in einer Zwickmühle, denn Nathan mag Whitley, während sie nur an Sex denkt. Allerdings hat sie sich im Laufe der Geschichte verwandelt, was ich toll finde. Anfangs merkt man, dass sie auch mit ihrer Familie nicht wirklich klar kommt. Mit ihrer Mutter streitet sie sich fast nur und ihr Vater hat jetzt seine Verlobte und kümmert sich auch nicht mehr so viel um sie wie früher, in den letzten Sommern. Dafür lernt Whitley mit der Zeit neue Bezugspersonen kennen, die nicht nur sie sondern auch ich als Leser mit der Zeit ins Herz schließen. Ihr bester Freund, den sie dort kennenlernt ist immer für sie da. Und auch ihre Stiefmutter ist zum Glück total nett zu Whitley, auch wenn diese sich das anfangs nicht eingestehen will. So lernt sie, neuen Personen zu vertrauen. So bekommt sie endlich die Aufmerksamkeit, die sie durch ihr Verhalten bekommen will. Wenn man nur das Cover sieht und sich den Klapptext durchließt, schließt man auf eine leichte Sommerlektüre mit einer süßen Liebesgeschichte. Allerdings ist dieses Buch noch viel tiefgründiger. Denn in der Geschichte werden auch ernste Themen angesprochen. Whitley hat ein Problem mit Alkohol, außerdem wird sie auf Grund ihres Verhaltens gemobbt. Die Autorin erklärt mit Hilfe der Geschichte wie man mit diesen Problemen umgehen muss und zeigt, wie schlimm Cyber-Mobbing für die betroffenen Personen ist. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich war so in die Geschichte um Whitley gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Da die ganze Geschichte aus der Ich-Perpektive geschrieben ist, bekommt man einen sehr guten Einblick in Whitleys Gefühle und Gedanken und kann sich schnell in sie hereinversetzten und versteht ihr Handeln besser. Fazit: Wer eine leichte Sommerlektüre erwartet, bekommt nicht ganz, was er erwartet. Die süße Liebesgeschichte behandelt die ernsten Themen jedoch sehr gut und baut alle Probleme gut in den Verlauf ein. Besonders gut haben mir Whitleys Entwicklungen gefallen, dass man gemerkt hat, dass man mit ein wenig Liebe wirklich etwas ändern kann! Diese tiefsinnige Geschichte regt zum Nachdenken an. Ich kann das Buch "Lemon Summer" jedem empfehlen! 4,5 von 5 Sterne

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⚜️Rezension⚜️ 📖Titel: Lemon Summer 📖Autorin: Kody Keplinger 📖Verlag: cbt - Verlag 📖Seitenanzahl: 346 📖Inhalt: Die Liebe findet dich, wo du auch steckst Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... 📖Meinung: Das Buch hat mich wirklich überrascht! Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so fesseln könnte, sodass ich mich ständig aufs weiterlesen freue😊 Ich fand auch Whitleys Leben sehr interessant, da sie sich mit geschiedenen Eltern und einer zukünftigen Stiefmutter inklusive ihrer beiden Kinder auseinandersetzen muss. Dass da nicht immer alles glatt läuft, versteht sich von selbst😄 Doch wie sich herausstellt, ist der Stiefmutter sehr daran gelegen ein gutes Verhältnis zu Whitley aufzubauen. Dadurch wurde sie mir sehr sympathisch, da sie keineswegs das "Böse-Stiefmutter" - Klischee erfüllt. Schade aber, dass man die Hochzeit nicht mehr in das Buch mit aufgenommen hat! 💍 Für Whitley ist das eine ganz schöne Veränderung in ihrem Leben! Sie flüchtet sich deshalb auf Partys und betrinkt sich des öfteren. Das scheint ihre Eltern jedoch nicht zu stören, da sie nie darauf angesprochen wird. Aber eigentlich will Whitley doch genau das: Aufmerksamkeit. Und da ihr diese fehlt, führt das eine zum anderen ... Die Autorin spricht in dem Buch wichtige Themen an wie: übermäßiger Alkoholismus, Cybermobbing und das Verhältnis zur Familie👨‍👩‍👧‍👦 Gerade das war es, was es für mich auch so spannend machte, da diese Dinge auch im wahren Leben eine Rolle spielen. 📖Fazit: Perfekt für den Sommer!🌸🌊 Das Lesen macht mit diesem Buch richtig Spaß😊 ( Um einer Leseflaute entgegenzuwirken würde ich es empfehlen das nächste Mal nach 'Lemon Summer' zu greifen !😉 ) ➡️Insgesamt: 🌟5 von 5 Sterne 🌟⬅️

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Lemon Summer Kody Keplinger cbt Verlag 348 Seiten Taschenbuch 9,99€ INHALT: Nachdem Whitley ihren Highschoolabschluss gemacht hat, verbringt sie wie jedes Jahr ihre Sommerferien bei ihrem Vater. Doch dieses Mal kommt alles anders, denn ihr Vater hat sich wieder neu verlobt. Whitley fühlt sich verraten und eine Welt bricht für sie zusammen. Als wäre es nicht schon schlimm genug die Ferien in einer Patchwork-Familie zu verbringen, trifft sie Nathan wieder. Nathan war ihr One-Night-Stand auf der Abschlussfeier. Blöd, wenn dieser sich auch noch als zukünftiger Stiefbruder entpuppt. Um alles zu vergessen und die Zeit möglichst schnell totzuschlagen, verbringt Whitley ihre Zeit damit, auf Partys zu gehen und mächtig für Aufregung zu sorgen. Aber schon bald merkt sie, dass es noch wichtigeres im Leben gibt, als Alkohol zu trinken... MEINE MEINUNG: Dieses Buch ist tatsächlich die perfekte Mischung aus einer tiefgründigen und doch zugleich leichten Sommerlektüre. Ich hätte zunächst nicht gedacht, dass mich das Buch so überzeugen kann. Doch die Geschichte hat mich von Anfang an so gefesselt, dass ich kontinuierlich wissen wollte, wie es weitergeht. Zunächst war mir die Protagonistin Whitley nicht allzu sympathisch, da ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Doch im Laufe des Buches hat sie sich immer weiterentwickelt und ich konnte verstehen, warum sie sich so verhält. Teilweise hatte ich sogar Mitleid mit ihr und gegen Ende ist sie mir wirklich ans Herz gewachsen. Auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gerne. Sie waren komplett verschieden, was Abwechslung in die Geschichte gebracht hat. Am Ende des Buches war ich wirklich traurig, dass die Geschichte schon beendet war. Ich hätte gerne noch erfahren, wie es weitergeht. Der Schreibstil war sehr flüssig und hat perfekt zum Buch gepasst. Besonders gut fande ich, dass die ganze Geschichte aus Whitleys Sicht geschrieben wurde. So konnte ich mich besser in sie hineinversetzen. Des Weiteren passt das Cover wahnsinnig gut zum Inhalt. Es ist mir direkt ins Auge gestochen und hat mich in Sommerstimmung versetzt. Zusammenfassend kann ich "Lemon Summer" jedem weiterempfehlen, der ein perfektes Sommerbuch für die Ferien sucht. Dennoch bin ich der Meinung, dass das Buch nicht unbedingt allen über 17 Jahren gefallen wird, da es dann doch zu jugendlich gehalten wurde. FAZIT: Ein perfektes Sommerbuch für alle, die etwas Leichtes und doch Tiefgründiges suchen. Ich vergebe 5 von 5 Sternschnuppen! *Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat.

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Ich habe dieses Buch an einem Tag durchgelesen, was nicht nur an der Geschichte, sondern viel mehr am Schreibstil lag. Es ist flüssig, leicht und klar zu lesen und auch wenn ich nicht umbedingt direkt so überzeugt von der Protagonistin war, sehr verständlich. Whitley wirkte zu Anfang auf mich sehr arrogant, zickig und wirklich enorm von sich selbstüberzeugt, sie hat förmlich von sich geschwärmt. Versteht mich nicht falsch, ich finde es total wichtig, mit sich selbst zufrieden zu sein, doch manchmal war Whitney für meinen Geschmack einfach zu selbstbewusst. Außerdem hat sie sehr schnell verurteilend über andere Leute gedacht und dass, ohne sie zu kennen. Ich muss aber sagen, dass ich ihr Verhalten verstehen kann, anhand der Situation in der sie sich Früher und auch Heute befindet. Sie sieht ihre Fehler im Laufe des Buch auch ein und obwohl sie sich verändert, wird sie kein komplett anderer Mensch. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch wie realistisch die gesamte Geschichte,sowie die Probleme und die Situationen waren, ist definitiv erwähnenswert. Außerdem ist es so, dass eine sehr „alltägliche“ Geschichte ist und man sich jederzeit selbst in so einer Situation befinden könnte. Nun zu Nathan. Nathan ist zwar sehr nerdig, lieb und verantwortungsbewusst, doch trotzdem hat er meiner Meinung nach auch ein ganz bisschen etwas von einem Bad Boy an sich. Die perfekte Mischung, vor allem, da er zudem auch noch ein super Zuhörer ist. Alle Charaktere sind nicht durch und durch perfekt, sondern haben auch ihre kleinen Macken und das ist es, was ich an Kody Keplingers Büchern so liebe, denn niemand ist perfekt. Dadurch konnte ich mir auch außerdem die Charaktere echt gut vorstellen. Insgesamt hätte ich mir zwar ein ausführlicheres Happy End gewünscht, doch so hat es auch einfach besser zu der gesamten Geschichte gepasst, außerdem sagt mir das Cover echt so gar nicht zu. Lemon Summer ist zwar kein wahnsinng tiefgründiges Buch, doch trotzdem sehr lesenswert, realistisch und wunderschön.

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Die ist das erste Buch von Kody Keplinger, dass ich gelesen habe und ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass ich ihren Schreibstil liebe! Sie schreibt einfach so anschaulich und mitreißend, dass man gar nicht mehr von dem Buch lassen kann. Das Buch lässt sich so schön leicht und flüssig lesen, dass man auch echt gut vorankommt! Ich hatte das Buch glaube ich in ungefähr 2 Stunden durchgelesen. Zur Handlung muss man eigentlich gar nicht viel sagen! Whitley ist in dieser Geschichte zwar das Mädchen, erfüllt aber auf den ersten Blick die Rolle des Bad Boys. Sie ist auf jeder Party zu finden, trinkt viel, scheißt auf Regeln und reißt gerne Typen auf! Auf ihrer letzten Party landet sie mit einem supersüßen Typen im Bett, den sie aber am nächsten Morgen sprachlos zurücklässt und auf Nimmerwiedersehen sagt… … was sich jedoch als Fehler herausstellt. Denn Whit muss zu ihrem Vater ziehen und gerade angekommen erfährt sie, dass dieser eine Freundin hat, und die auch noch zwei Kinder hat. Und als sie diese kennen lernt, möchte sie schnellstens zurück, denn der Sohn ist kein geringerer als ihr One-Night-Stand. Während dies Whitley eigentlich nicht peinlich sondern egal ist und sie aber einfach keinen Bock auf ihre neue Familie hat und die Sau auf Partys rauslässt, findet Nathan, denn so heißt „der Typ“ sie wirklich toll und versucht immer wieder dies zu zeigen. Bei ihren jeweiligen Vorhaben kommen sich die beiden immer wieder gegenseitig in die Quere, aber es funkt auch immer wieder heftig zwischen den beiden. Und Nathan empfindet auch wirklich was für Whit, die ihn jedoch nicht an sich heranlassen und ausstehen möchte. Als Leser fiebert man richtig mit und hofft, dass Whitley aufhört sich wie ein kleines Ekel zu benehmen und erkennt, dass Nathan ‚der Richtige‘ sein könnte… Die Charaktere finde ich am besten!!! Da ist zum einen Whitley, die ich fast das gesamte Buch hindurch am liebsten erwürgen wollte, weil sie sich einfach nur arschig benommen hat. Jedoch zeigt sich, dass hinter der rauen Schale ein weicher Kern steckt und Whitley nur Aufmerksamkeit bekommen möchte, da sie von vielen einfach ignoriert wird, was im Buch auch noch mal ausführlich behandelt wird. Zum anderen Nathan, der einfach nur perfekt und absolut süß ist, was jedoch irgendwie keiner erkennt. Und dann sind da noch Whitleys Vater, ihre Stiefmutter in spe und deren Tochter, so wie Whits Mutter. Ihre Eltern sind schrecklich und ich kann nur sagen, dass jeder sich glücklich schätzen kann, wenn sich die Eltern für die eigenen Kinder interessieren! Jetzt zum Meckern auf hohem Niveau! Die Personen auf dem Cover sind meiner Meinung nach zu dünn! Das Schönheitsideal ist jetzt schon für Viele ein Problem, dass meiner Meinung nach nicht auch noch (durch Bücher) verstärkt werden muss. Fazit: Ich finde, dass Lemon Summer ein gelungenes Jugendbuch für den Sommer ist und man die Charaktere einfach ins Herz schließen muss! Man fiebert richtig mit und kann darin auch so richtig aufgehen, denn die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen…

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