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Leserstimmen (16)

Barry Jonsberg: Das ist kein Spiel

Das ist kein Spiel Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20276-7

Erschienen:  25.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Trotz Schwächen mitreißend

Von: Die VOR-Leser Datum : 03.04.2018

die-vor-leser.de/

In Jamies Leben geht es im Moment drunter und drüber. Zuerst gewinnt seine große Schwester mehrere Millionen Dollar im Lotto und beginnt sich immer weiter von ihrer Familie zu entfernen, und dann wird auch noch seine kleine Schwester entführt. Der Entführer fordert zwei Millionen Dollar und will nur mit Jamie verhandeln. Jamie selbst ist ein Mathe-Genie und beginnt sich schon bald zu fragen, was hinter alledem steckt. Geht es dem Entführer wirklich nur um Geld?

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich im Buchladen stand und dieses Buch in den Händen hielt. Ich konnte mich (wie das so oft ist �� ) nicht zwischen zwei Büchern entscheiden, aber die ersten Seiten dieses Buches konnten mich vollkommen gewinnen. Barry Jonsberg hat mich einfach mit seiner einzigartigen Fähigkeit verblüfft, Charakteren eine solche Vielschichtigkeit und solch individuelle Persönlichkeit zu geben, dass man richtig das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen. Der Anfang besteht zum größten Teil auch nur aus einer solchen Einleitung in die Charaktere und mir hat es wirklich Spaß gemacht die Personen alle so detailliert kennen zu lernen.

Die Story selber ist dann relativ kurz gehalten und, wie ich finde, auch eher unspektakulär. Es gab einfach so ein Loch in das man gefallen ist, weil die Spannung nur sehr langsam aufgebaut wurde. Am Ende hat das große Finale der Geschichte dann doch noch mal Fahrt aufgenommen und die Geschichte schön abgerundet. Allerdings sind mir noch ein paar offene Fragen geblieben, die vielleicht nochmal aufgegriffen werden hätten könnten. Der Schreibstil dagegen hat mir ziemlich gut gefallen, da er die Gefühle von Jamie sehr lebendig rüberbringt und auch einige Ausblicke auf den Verlauf der Handlung gibt.

Insgesamt mochte ich das Buch– trotz einiger kleinerer Schwächen. Ich würde es jedem empfehlen, der an einem regnerischen Nachmittag Lust auf ein wenig psychologisch angehauchte Spannung hat.

Imke Wellesen, 18 Jahre

Kein Spiel, aber ein gutes Buch!

Von: Rebecca Feist Datum : 27.12.2017

muffins-light-side.blogspot.de/

Cover:
Die Covergestaltung gefällt mir gut, auch wenn es ein wenig retro erscheint. Die Würfel liefern die Verbindung zum Titel und die 3D-Optik lassen sie echt wirken.

Meinung:
Auf diesen Jugendthriller war ich sehr neugierig, da der Klappentext schon Spannung verheißt. Der Einstieg zog sich etwas, da das Buch etwas fünf Monate vor der Entführung einsetzt. Dieser erste Teil dient dazu, die Familie und die einzelnen Charaktere besser kennenzulernen. Und dass kann man ziemlich gut, besonders Jamie und Summerlee, die beiden älteren Kinder bzw Teenager. Die einzelnen Personen sind gut ausgearbeitet und da es nicht so viele gibt, behält man als Leser gut den Überblick.
Auch wenn es zu Beginn nicht langweilig ist, nimmt die Story erst mit Phoebes Entführung Fahrt auf. Es wird von Kapitel zu Kapitel spannender und macht Spaß, sich seine eigenen Theorien zurecht zu legen. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und macht das Lesen dadurch zu einem entspannten Erlebnis. Er lässt Jamie die Geschichte erzählen, der sich im Laufe des Buches weiterentwickelt, obwohl es ja nur eine relativ kurze Zeitspanne abbildet. Das gilt natürlich für sämtliche Familienmitglieder. Diesen Wandel zu beobachten, ist ebenso spannend wie das Rätsel um den Entführer zu lösen.

Fazit:
"Das ist kein Spiel" ist ein intelligenter und spannender Jugendthriller. Die Spieltheorie fand ich wirklich interessant und gut umgesetzt. Die Charaktere haben Format und erzählen eine Geschichte, die durchaus realistisch erscheint. Sicher nicht mit allen Aspekten, aber doch zum Großteil.
Wer also gern spannende Jugendthriller liest, die auch ohne viel Blutvergießen mitreißend sind, sollte hier zugreifen.

Spieltheorie

Von: Lales Bücherwelt Datum : 10.12.2017

lalesbuecherwelt.blogspot.com

Inhalt:
Der 16-jährige Jamie ist ein echtes Mathe-Ass und absolut begeistert von der Spieltheorie. Weniger fasziniert ist er von seiner Familie, wo einiges schief zu gehen scheint. Z.B. bei seiner älteren Schwester Summerlee, die kürzlich erst mit seiner Hilfe - was sie aber nicht zugibt - im Lotto gewonnen hat und sich seitdem von der Familie abkapselt und in die falsche Szene abzurutschen droht. Seine knapp 8-jährige Schwester dagegen, vergöttert ihn und verbringt gerne Zeit mit ihm.
Doch als die beiden zusammen unterwegs sind und Phoebe plötzlich entführt wird, der Kidnapper zwei Millionen Lösegeld fordert und ausschließlich mit Jamie kommunzieren will, wird er auf eine harte Probe gestellt.


Meine Meinung:

Den Klappentext fande ich sehr spannend, vorallem die Verbindung von Familie, Entführung und spannenden Charakteren. Besonders Jamie, der als Mathe-Genie bezeichnet wird und das logische Denken liebt und dabei schonungslos ehrlich ist. Doch kann man noch logisch denken, wenn es in der eigenen Familie zu einer Entführung kommt?

Das Buch beginnt, den Prolog ausgelassen, mit vielen Erzählungen, die teilweise sehr detailreich und etwas langatmig sind. Allerdings lernt der Leser auf diesen Seiten die wichtigsten Personen, die während der Handlung eine Rolle spielen kennen. Was ich sehr gut finde ist, dass es nicht unzählige "blasse" Charaktere gibt, sondern dass die, die in der Geschichte vorkommen und dabei auch von Bedeutung sind, genau ausgerarbeitet sind. So ist beispielsweise die Familie, die aus 5 Mitgliedern besteht, authentisch.
Die Eltern des dreiköpfigen Nachwuchses finde ich sehr realistisch gestaltet. Es wird gezeigt, dass in der Familie jeder verschieden ist, sie aber wunderbar zusammen halten können und es trotzdem Krisen und Probleme gibt.
Summerlee ist ganz anders, als ihre beiden jüngeren Geschwister. Sie hasst die Eltern, die Schule und das ganze Spießerleben! Nach dem überraschenden Lottogewinn zieht sie aus, kündigt ihren Job an der Supermarktskasse und feiert, trinkt und raucht was das Zeug hält.
Phoebe, Jamie´s jüngere Schwester, ist darauf bedacht alles richtig zu machen und gut in der Schule zu sein. Das Mädchen war mir während des Lesens sehr symphatisch, auch wenn sie mir teilweise etwas unrealistisch vorkam. Sie wusste unglaubliche Dinge und ihre Art zu Reden und zu Handeln scheinen auf ein älteres Alter hinzudeuten. Doch hochbegabte Kinder gibt´s schließlich auch, von daher nehme ich das einfach mal so hin.
Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere während der Handlung. Als Leser konnte man die Charaktere kennenlernen und dann mitverfolgen, wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert haben und warum.
Den Schreibstil fande ich an die jeweiligen Situationen angepasst, flüssig, teilweise zu ausführlich. Auf jeden Fall hat er das Lesen gut unterstützt.


Meiner Meinung nach ein guter Jugendthiller, mit aussagekräftigen Charakteren und einer guten Idee. Man braucht besonders am Anfang etwas Geduld, aber je fortgeschrittener die Handlung, desto spannender wurde es!

Hochspannendes Jugendbuch mit Suchtgefahr!

Von: Isabells Bücherwelt Datum : 07.12.2017

isabellsbuecherwelt.blogspot.de




Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich zugegebenermaßen zuerst einen eher mittelmäßigen Jugendthriller erwartet. Natürlich hätte ich das Buch nicht angefragt, wenn es mich nicht dennoch interessiert hätte - und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt!

Schon von der ersten Seite an war ich wie gefesselt. Der Schreibstil des Autors hat mich direkt angesprochen, besonders den Humor fand ich klasse. Die Dialoge zwischen Jamie und seiner Schwester Phoebe haben mich sehr zum Lachen gebracht.

Die Charaktere waren absolut toll! Mit Jamie als Hauptfigur und Erzähler konnte ich mich sehr gut identifizieren - ich habe einen eher etwas eigenbrötlerischen Nerd erwartet, tatsächlich aber wirkte er auf mich wie ein eigentlich vollkommen „normaler" Junge mit etwas ungewöhnlichen Vorlieben. Überhaupt halte ich alle Charaktere für sehr vielschichtig und gut ausgearbeitet. Mein heimlicher Liebling blieb jedoch die ganze Zeit über Phoebe! Sie ist nicht nur zuckersüß und unglaublich lustig, nein, gegen Ende merkt man auch, dass noch einiges mehr hinter dieser charmanten Fassade steckt.

Dadurch, dass Phoebes Entführung nicht direkt, sondern erst im Verlauf der Geschichte stattfindet, wird dem Leser erst einmal das gesamte Umfeld - insbesondere natürlich das von Jamie und seiner Familie - vertraut gemacht. Die Art, wie Jamies ältere Schwester Summerlee sich nach und nach immer mehr von ihrer Familie entfernt, nachdem sie mehrere Millionen Dollar im Lotto gewonnen hat, wird sehr authentisch beschrieben. Es ist geradezu erschreckend, wie sehr das Geld sie verändert - es wird deutlich, dass Geld nicht unbedingt glücklich macht - und natürlich wird eine Menge Unheil heraufbeschworen . . .



Schon früh wird das, was sich wohl als eines der Kernthemen des Buchs bezeichnen lässt, eingeführt: Die sogenannte „Spieltheorie". Dabei, so erklärt Jamie, geht es darum, die nächsten Handlungsschritte seiner Gegner vorauszusagen und selbst so unvorhersehbar zu handeln wie möglich, um selbst als Unterlegener Vorteile zu sammeln. Diese Spieltheorie wird hinterher zur entscheidenden Taktik, als es darum geht, Phoebe zu retten.



Dass es geradezu unmöglich sein würde, das Buch aus der Hand zu legen, wurde mir erst bewusst, als es schon zu spät war. Aus einem „nur mal kurz" Reinlesen wurden schnell fünfzig, hundert, hundertfünfzig Seiten und ich habe mir dabei die halbe Nacht um die Ohren geschlagen. Jonsberg versteht es offensichtlich, seine Leser so geschickt für sich einzunehmen, dass aus einer Seite zwangsläufig zwei werden und aus einem Kapitel fünf. Ich jedenfalls habe in jeder freien Minute weiterlesen müssen und das Buch innerhalb von weniger als 24 Stunden verschlungen.

Die Geschichte ist so nervenzerreißend spannend, dass einem aber auch gar keine andere Wahl bleibt. Dadurch, dass hinter jeder Ecke Plot Twists und überraschende Wendungen lauern, wird diese Spannung konstant gehalten und von Seite zu Seite nur noch gesteigert.

Was in mir eine ziemlich große Neugier geweckt hat, ist die Frage, wer sich hinter Phoebes Entführung und der Lösegeldforderung verbirgt und warum er ausgerechnet mit Jamie - und zwar nur mit Jamie - telefonisch über ihre Freilassung verhandeln will. Jedes Mal, wenn er anrief, war ich innerlich total aufgeregt, mehr über seine Identität zu erfahren. Der Entführer kam mir mehr als unheimlich vor, da er am Telefon manchmal geradezu sympathisch wirkte.

Im Laufe der Zeit hatte ich immer wieder verschiedene Theorien, was den Täter angeht - letztendlich war ich von der Auflösung aber nicht allzu überrascht. Da hätte ich mir vielleicht einen etwas größeren Schockmoment gewünscht.

Dennoch haben mich die Hintergrundgeschichte und -gedanken des Entführers sehr fasziniert - und als Jamie ihm dann endlich gegenübersteht, gibt es noch mal einen spannenden Endspurt, der mich mit leicht offenem Mund zurückgelassen hat. Das Ende wurde meiner Meinung nach auf eine unglaublich geniale Art eingefädelt!



Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist eigentlich winzig klein - und zwar geht es um einen der potentiellen Verdächtigen. Ohne viel vorwegzunehmen kann ich nur sagen, dass diese Person einen durchaus vertrauten Umgang mit Jamie pflegt und sich plötzlich, nun ja, recht verdächtig verhält. Da diese Person aber letztendlich nicht der Entführer ist, hätte ich gerne noch eine Erklärung für ihr Verhalten gehabt.

Ansonsten bin ich aber wirklich begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen! Besonders für Fans von Krimis und Thrillern ist es ein absolutes Muss!




Fazit:

„Das ist kein Spiel" ist eines von diesen Büchern, die dem Leser wohl oder übel schlaflose Nächte bereiten. Die Geschichte rund um Jamie und seine Schwestern ist nicht nur unglaublich fesselnd, sondern konnte mich auch unerwartet emotional berühren; auch der humorvolle Schreibstil und die faszinierenden Charaktere sind mitverantwortlich dafür, dass sich der Titel von konventioneller Jugendliteratur abhebt. Seid gewarnt: Sobald ihr das Buch erst einmal in den Händen haltet, werdet ihr es nicht mehr aus der Hand legen können!

Was würdest du tun, wenn deine Schwester entführt wurde?

Von: Ali :) Datum : 19.11.2017

https://www.instagram.com/buchfreak/

Inhalt:


Jamie ist sehr gut in Mathe und Logik.
Als er eines Tages mit seiner kleinen Schwester Phoebe im Supermarkt einkaufen geht und kurz nicht aufpasst, wird diese entführt und der Entführer verlangt 2 Millionen als Lösegeld. 
Jamies ältere Schwester Summerlee hat im Lotto gewonnen und könnte somit das Geld aufbringen, aber was, wenn der Entführer Phoebe etwas antut?
Jamies Kombinationsgabe wird auf die Probe gestellt...


Meine Meinung:


Von Barry Jonsberg habe ich bereits "Das Blubbern Von Glück" und "Flieg So Hoch Du Kannst" gelesen und beide Bücher wirklich gerne gemocht, weshalb ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe. Allerdings war ich auch etwas skeptisch, ob er auch Thriller schreiben kann - und ich wurde definitiv überrascht!


Der Schreibstil des Autors passt perfekt zu Jamie, der auch die Geschichte erzählt. Nicht so viele Emotionen, keine ausschweifenden Sätze sondern kurz und sachlich. 


Jamie war ein sehr interessanter Charakter. Er hat auf mich eher wie ein Außenseiter gewirkt, denn er hat nur seinen einzigen Freund Gutless, der irgendwie etwas seltsam aber auch liebenswert war.
Jamies große Leidenschaft ist die Mathematik und logisches Kombinieren. Er unterhält sich viel mit seinem Mathelehrer und bekommt von ihm auch oft Zusatzaufgaben.  Demnach hat er eine gute Kombinationsgabe. Doch als Phoebe entführt wird, wird diese auf eine große Probe gestellt, denn der Entführer ist clever.
Für ihn ist ihre Entführung sehr schlimm, denn er hat eine sehr enge Beziehung zu ihr, erzählt ihr immer Geschichten und passt oft auf sie auf.


Man hat als Leser immer mit Jamie mitgerätselt und auch versucht, seine eigene Theorie zu entwickeln, doch letztendlich ist das Ende so unvorhersehbar, dass man sowieso nicht darauf gekommen wäre :D


Jamies Schwester Summerlee ist das perfekte Beispiel für einen rebellischen und verantwortungslosen Teenager. Ihr Freund Spider hat Beziehungen zu Waffenverkäufern und nimmt Drogen. 
Ihren Job hasst sie und ihre Arbeitgeberin und sie haben ständig Streit.
Durch Zufall gewinnt sie im Lotto, doch nicht mal die Zahlen hat sie selber gewählt, sondern Jamie.
Mit ihrem Geld kauft sie sich ein Haus, ein teures Auto für Spider und gibt Partys, nach denen sie betrunken und auf Drogen ist. 
Doch wenn es eine Sache gibt, die ihr wirklich wichtig ist und für die sie Verantwortung übernehmen kann, dann ist es ihre kleine Schwester Phoebe. Als sie von deren Entführung hört, will sie auch helfen und stellt auch die zwei Millionen zu Verfügung.


Die Familie tut sich mit der Polizei zusammen, um den Entführer zu überlisten, doch Jamie traut ihnen nicht wirklich und möchte das ganze lieber selber in die Hand nehmen...


Wie das ganze dann ausgehen wird, müsst ihr natürlich selber lesen :D 


Fazit: 


Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wie schon erwähnt war die Auflösung total unerwartet und auch das Theorienaufstellen und Miträtseln das ganze Buch über hat mich sehr gut unterhalten.


Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich am Anfang ziemliche Probleme hatte, in die Geschichte rein zu finden und wirklich gefesselt hat es mich auch erst etwas später.


Ich würde das Buch allen empfehlen, denen mit rätseln und kombinieren Spaß macht und auch die, die vielleicht nicht viel mit Mathe anfangen können, könnten das Buch mögen :)


4 Sterne

Das ist kein Spiel

Von: GrossesBüchergewusel Datum : 16.11.2017

grossesbuechergewusel.blogspot.de/?m=1

Titel: "Das ist kein Spiel"
Autor: Barry Jonsberg
Verlag: cbt Verlag
Sprache: Deutsch
Broschiert: 320 Seiten
ISBN: 978-3-570-16454-9
Preis: 14,99€


Klappentext

Irgendwo schreit eine Eule. Der Ton klingt traurig und dünn. Ich mache den ersten Schritt, und der zweite ist schon einfacher, der dritte noch einfacher. mein Körper bewegt sich, und mein Kopf folgt unterwürfig, still und feige, froh, dass der Rhythmus der Muskeln das Kommando übernimmt. Ich trete auf die Straße und wende mich nach rechts. Ringsherum ist es dunkel. Ringsherum ist es still. Die Spieltheorie hat mich an diesen Punkt gebracht, und ich muss gehen, wohin sie mich führt. Auch wenn das kein Spiel ist.

Jamie ist ein Mathe-Genie. Ein Ass im logischen Denken. Aber als seine kleine Schwester entführt wird, wird seine Kombinationsgabe auf eine nervenzerreißende Probe gestellt wird.


Meine Meinung

Jamie ist ein Mathe-Genie. Vor allem interessiert er sich für die Spieltheorie. Und dieses Interesse wird zu seinem Verhängnis.
Summer, Jamies große Schwester, gewinnt durch seine Hilfe einen Haufen Geld beim Lotto spielen. Das sie diesen Gewinn sehr groß nach außen trägt, bringt Unglück über die Familie.
Während sich Summer, die sich nicht von ihren Eltern bevormunden lassen möchte, ihre Sachen packt und sich ein Eigenheim zulegt, verschwindet das kleinste Kind der Familie spurlos.
Nach einiger Zeit des sinnlosen Suchens, meldet sich der Entführer. Er will ausschließlich mit Jamie sprechen und verhandelt mit ihm über die Übergabe der Schwester.
Jamie, der sich bedingt durch die Hilfe die er seiner Schwester für das Lotto Spiel gegeben hat verantwortlich fühlt, macht sich für die Situation verantwortlich und beginnt seine Schwester eigenhändig zu suchen und will auch die Lösegeldübergabe alleine machen.
Jonsberg hat mit dieser Geschichte einen Top Thriller erschaffen.
Eine sehr lebensechte Geschichte, die einem Lottogewinner auch so passieren könnte.
Er schafft es Summer, die Gewinnerin, sehr echt wirken zu lassen. Sie geht genauso mit dem Gewinn und dem Geld um, wie man es von ihr erwatet hätte. Sie hat jahrelang nicht den richtigen Halt von ihrer Familie bekommen und zieht nun die Reißleine und will es allen zeigen. Sie kapselt sich ab und macht es so nur noch schlimmer.
Auch gerät sie durch ihr Verhalten in den engeren Kreis der Verdächtigen.
Auch andere Charaktere lässt Jonsberg durch ihr Verhalten sehr verdächtig wirken. Doch am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht.
Ein schöner Thriller. Sehr kurz und kompakt. Keine unnötigen Handlungsstränge.
Sehr empfehlenswert!

Spieltheorie im wahren Leben

Von: buch-leben Datum : 28.10.2017

buch-leben.blogspot.de

Ich muss gestehen, dass ich nach dem Lesen des Buches die Altersangabe "ab 13 Jahren" ganz schön knackig finde. Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die Thematik doch nicht ganz leicht und einige Dinge, wie Drogen oder Waffen, nehmen doch einen großen Raum in diesem Buch ein. Ich denke, das Buch ist für Leser ab 15 Jahren gut geeignet.

Von der Sprache her ist es aber ein klassisches Jugendbuch: Es ist leicht geschrieben, enthält viele Dialoge und auch sehr viel Schimpfwörter. Hier hätte es für meinen Geschmack wieder ein bisschen weniger sein dürfen, aber das Problem habe ich häufig bei Jugendbüchern.

Die Geschichte an sich ist interessant: Ein Mathegenie muss sich im echten Leben beweisen - greift er da auf seine Spieltheorie zurück oder nicht? Jamie ist ein sehr sympathischer Protagonist, der zwar wenig von sich hält, dafür aber seine Familie, besonders seine kleine Schwester, umso mehr liebt. Das Buch ist aus seiner Sicht geschrieben, man weiß also immer, was er denkt und fühlt. Das macht ihn menschlich und ich denke, dass sich einige Jugendliche mit ihm identifizieren können.

Leider konnte mich das Buch am Anfang nicht wirklich packen. Es ist in drei Teile gegliedert und auf den ersten 100 Seiten passiert nicht wirklich viel. Wir lernen nur ausführlich die Familie und Freunde des Protagonisten kennen. Etwas geärgert hat mich auch, dass der Klappentext schon ziemlich viel vorwegnimmt.

Der zweite Teil des Buches hat mich dann doch mehr überzeugt: Es geht Schlag auf Schlag und endlich passiert auch etwas. Der Leser wird gut mitgenommen, es bleibt genug Raum zum Miträtseln, auch wenn einige falsche Fährten etwas plump gelegt wurden.

Das Ende war dann allerdings wieder nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Zwar klärt sich alles auf und ist in sich logisch, aber es kommt sehr plötzlich und weil alles dann sehr schnell geht, lässt es mich nicht gerade befriedigt zurück.

Ich denke, dass ich für das Buch doch schon etwas zu alt bin und dass sich Jugendliche mehr dafür begeistern können. Da mir der Protagonist und der Plot an sich aber gut gefallen haben, gibt es von mir 3 Sterne!

Spannender Jugendthriller, der auch für Erwachsene geeignet ist.

Von: Amy J. Brown Datum : 22.10.2017

https://bibliomanie.jimdo.com

Das Buch war ein Rezensionsexemplar aus dem cbt-Verlag.

Jamie ist 16 Jahre alt und ein Mathe-Genie. Verblüffend logisch und ehrlich ist sein Blick auf seine eigene Familie – und darauf, dass da etwas schief läuft. Zum Beispiel bei Summerlee, seiner rebellischen älteren Schwester. Als die an ihrem 18. Geburtstag mehrere Millionen im Lotto gewinnt, sagt sie sich endgültig von der Familie los – und provoziert eine Kettenreaktion von Unheil. Jamies kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper verlangt zwei Millionen. Ausschließlich mit Jamie will er darüber verhandeln. Warum? Wieso weiß der Täter so viel über Jamie? Und weshalb fühlt sich das Ganze wie ein einziges Duell an, bei dem Jamies Kombinationsgabe auf eine tödliche Probe gestellt wird?

Barry Jonsberg ist einer der renommiertesten australischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte Englisch und Psychologie und arbeitete als Lehrer, bevor er freiberuflicher Schriftsteller wurde. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Children´s Peace Literature Award für "Das Blubbern von Glück", und sind in den USA, in England, Frankreich, Polen, Deutschland, China, Ungarn und Brasilien erschienen. Barry Jonsberg lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei Hunden in Darwin, Australien.

Ich habe die broschierte Ausgabe mit 320 Seiten gelesen, die kostet 14,99€, die Kindle-Edition ist für 11,99€ erhältlich. Veröffentlicht wurde das Buch am 25.09.2017 im cbt-Verlag.

Ich habe bisher noch nichts von Barry Jonsberg gelesen, geschweige denn gehört, bisher war er mir gänzlich unbekannt. Ich bin jedoch sehr froh, dass sich das mit durch sein aktuellstes Werk geändert hat. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn dieser hat mir einen originellen Protagonisten versprochen und ich wurde hier nicht enttäuscht.

Jamie ist tatsächlich ein blitzgescheiter Bursche und erkennt nicht nur mathematische Zusammenhänge, auch seine Familie kommt ihm sonderbar vor - zu Recht, wie ich schnell gemerkt habe. Jamie ist sehr besorgt um seine kleine Schwester Phoebe, was mir sehr gut gefallen und mir sehr imponiert hat. Statt der Eltern, die durch Summerlees Rebellionen resigniert haben, kümmert er sich um die Kleine, wann immer es nötig ist. So kommt es auch, dass Jamie mit Phoebe im Supermarkt unterwegs ist. Als er einen Moment unaufmerksam ist, wird sie entführt, natürlich hat dies zur Folge, dass er starke Schuldgefühle hat. Soweit kann ich alles nachvollziehen.

Was ich allerdings schwer nachvollziehen konnte ist, dass er in der Situation so gefasst war, obwohl er sich doch so schuldig vorkommt und meint, er hätte als großer Bruder versagt. Das ist natürlich seinem ruhigen, analytischen Charakter zuzuschreiben, aber trotzdem passt das irgendwie nicht in die Situation, zumal er ja emotional involviert ist. Ich kann verstehen, dass Barry Jonsberg wollte, dass hier seine analytischen Fähigkeiten zum Vorschein kommen, aber für mich hat es leider nicht richtig gepasst, ich hätte mir gewünscht, dass er zumindest in dieser Situation emotionaler reagiert hätte, dann wäre er für mich glaubwürdiger gewesen. Aber das ist hier wirklich Meckern auf hohem Niveau. Was ich an der Stelle als gut gelöst empfunden habe war die Tatsache, dass die Familie sich durch die Vorkommnisse noch einmal zusammen rauft und wieder zueinander findet.

Der Schreibstil ist ansonsten flüssig zu lesen, an den richtigen Stellen sehr spannend, aber auch teilweise lustig, der Humor des Autors hat mir sehr gut gefallen und ich habe des Öfteren Schmunzeln müssen. Obwohl die Geschichte eigentlich ein Thriller ist, haben die lustigen Stellen immer gepasst.

Was ich auch sehr toll fand, ist, dass selbst für mich als Thrillerkind der Spannungsbogen immer gepasst hat, es wurde nie langweilig, überflüssige Stellen hat es meiner Meinung nach auch nicht gegeben. Es ist mir deswegen nicht schwer gefallen, das Buch fast in einem Rutsch durchzulesen. Es gab sogar einige Plottwists, mit denen ich nicht gerechnet hätte und auch das Ende gefällt mir sehr gut.

Wer vor jugendlichen Protagonisten nicht zurückschreckt und einen spannenden Thriller lesen möchte, ist mit diesem Buch sicherlich sehr gut beraten.

toller Jugendthriller - lesenswert!

Von: Secretbookchamber Datum : 21.10.2017

secretbookchamber.wordpress.com

Rezension:

Besonders gut haben mir vor allem die Charaktere gefallen. Ich fand Jamie sehr interessant und besonders seine Gedankengänge zur Spieltheorie fand ich ziemlich cool und faszinierend. Mit dem Aspekt, dass er so Mathe begeistert war, hatte ich zum Glück keine Probleme, was wohl daran liegt, dass auch ich Mathe mag. Jedoch spielt Logik bei ihm eine große Rolle. Zwar hatte ich denn Eindruck als hätte ich von ihm insgesamt als Person nicht so viel mitgekriegt, was wohl daran liegt, dass das Buch lediglich den ungefähren Zeitraum vom Verschwinden der Schwester erzählt. Und man ihn nicht in so vielen Momenten vom „normalen“ Alltag erlebt (okay das klingt jetzt gar nicht verständlich, naja vielleicht versteht das ja doch jemand).

Jedoch fand ich es total süß, wie sehr er sich um seine Schwester kümmert und sich mit ihr Gutenachtgeschichten ausdenkt.
Die Schwester Phoebe fand ich etwas schwierig. Einerseits ist sie natürlich richtig süß aber erst 8 Jahre alt. Meiner Meinung nach hat das Alter ein wenig gewechselt. In manchen Szenen konnte man ihr ihr Alter gut abkaufen, jedoch hatte ich auch teilweise das Gefühl als wäre sie um 4 bis 6 Jahre gealtert und Jamie spräche plötzlich mit einer 13 Jährigen.

Insgesamt finde ich, ist es besonders bei jüngeren Charakteren sehr schwer mit der Sprache das Alter realistisch wirken zu lassen. Auch die anderen Charaktere lernt man im Laufe des Buches gut kennen. Alle handeln und verhalten sich sehr realistisch und von einigen Personen bekam man noch einmal ein ganz anderes Bild.
Insgesamt kommen an drei oder mehr Stellen kleine Rückblicke vor, was mir auch sehr gut gefallen hat. Zum einen hat es denn Kontrast nochmal verstärkt aber auch ein wenig mehr über die Familie und die Personen erzählt.

Der Schreibstil hat mir auch sonst sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr flüssig und leicht. Ich glaube ich habe es an drei Tagen durchgelesen und habe mich an keiner Stelle gelangweilt. Allerdings gibt es bis auf das Ende auch keine drastische Steigung des Spannungsbogens, was mir ein wenig gefehlt hat. Trotzdem fand ich es sehr cool mitzuraten und selber zu überlegen, wer für den Vermisstenfall verantwortlich ist. Und ich kann nur so viel verraten- man ahnt es nicht!
Aber auch die Tiefe bei den Buch wird nicht ausgelassen. Zum einen wird wunderbar die Geschwisterliebe dargestellt, die meiner Meinung nach in Geschichten oft zu kurz kommt. Aber auch wie sehr so ein schreckliches Verbrechen Familien zerstören kann. Die Beschreibung, wie sehr es die Eltern und auch alle weiteren Betroffenen zermürbt, hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Insgesamt ein tolles Buch, dass neben einer Mathematik-bessennen Hauptfigur auch viele andere tolle Aspekte zu bieten hat. Würde ich durchaus weiter empfehlen!

Absolut gelungen

Von: Melanie E. Datum : 21.10.2017

melbuecherwurm.blogspot.de/

"Das Blubbern von Glück" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, daher war ich sehr gespannt auf ein weiteres Werk des Autors, da mich auch "Flieg, so hoch du kannst" sehr begeisterte. Auch in "Das ist kein Spiel" bedient sich Barry Jonsberg eines Protagonisten, der wirklich außergewöhnlich ist und dadurch das Lesen zu etwas ganz Besonderen machen konnte. Die Genre ist zwar anders als in den Romanen zuvor, aber dies schürte lediglich meine Neugier, ob es dem Autor gelingen wird, mich auch in diesem Genre zu überzeugen. Nachdem ich "Das ist kein Spiel" nun beendet habe, hoffe ich, dass ich meine Begeisterung nun in Worte fassen kann, um aufzuzeigen, was für einen Schatz ich gelesen habe.
Dieser Thriller beinhaltet so vieles, was sich erst nach und nach offenbart, um in einem großen Showdown am Ende komplett zu überzeugen. Ich wusste nie, wohin der Autor mich führen wird und genoss die vielen kleinen und großen Überraschungen. Es ist letztendlich tatsächlich kein Spiel, denn die Entführung Phoebes lässt Jamie dazu verleiten die Spielregeln zu ändern. Obwohl die Polizei eingeschaltet ist und auch das Lösegeld vorhanden, geht Jamie eigene Wege. Er ist ein außergewöhnlicher Protagonist, der durch seine Intelligenz letztendlich glänzen kann. Er ist es, der seiner Schwester Summerlee einen riesigen Batzen Geld verschafft hat, denn durch Logik und Ausschließen diverser Lottozahlen gewinnt diese im Lotto und löst sich danach komplett von ihrer Familie. Die Familie selbst hat einiges an Problemen und manches war für mich definitiv nicht nachvollziehbar. Mitunter empfand ich Jamies Eltern als sehr lieblos und uninteressiert am Leben ihrer Kinder. Wäre Summerlee mein Kind hätte ich sie vielleicht auch ziehen lassen, wäre aber vor Sorge um Leib und Seele verrückt geworden, zumal viele Drogen ins Spiel kommen und Summerlee auf dem Weg war, sich selbst zu vernichten.
Jamie ist mir von Beginn an sympathisch gewesen, anstatt einen Teil des Geldes für sich zu fordern, findet er sich mit den gegebenen Umständen ab und gerät erst so richtig in Fahrt, als seine kleine Schwester aus dem Supermarkt verschwindet. Die Schuldgefühle sind so hoch, dass er den Spieß umdreht und sich nicht an die Spielregeln des Entführers / der Entführerin halten kann oder vielleicht auch nicht will, da er sich herausgefordert fühlt. Im wahren Leben wäre es sicherlich nicht so einfach gewesen alle an der Nase herumzuführen und sich selbstständig auf die Suche zu begeben. Mir hat sehr gefallen, dass Jamie ausbricht und eigene Wege und Lösungen sucht. Dies zeigt für mich eine gewisse Stärke und Unabhängigkeit auf, die vielleicht auch damit zu tun haben, dass seine Eltern lediglich präsent sind, aber ihr eigenes Leben führen. Familienleben stelle ich mir ehrlich gesagt anders vor. Vielleicht ist es auch einfach nur Überforderung? Es ist wie es ist und letztendlich ist es Jamies Mut und Intelligenz zu verdanken, dass zum Ende hin alles positiv verläuft.
Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Kinder - und Jugendthriller, der optimal zur angegebenen Zielgruppe passt. Schreibstil, Schriftgröße und Story sind angemessen. Das Cover wurde meiner Meinung nach sehr gut gewählt und auch wenn es nicht um ein Würfelspiel geht, ist es dennoch ansprechend. Es wirkt geheimnisvoll und hätte mich im Buchladen sicherlich dazu aufgefordert es zumindest in die Hand zu nehmen, näher zu betrachten und mich dem Klappentext zu widmen.

Spannender Jugendthriller

Von: morgenschnecke Datum : 19.10.2017

https://morgenschnecke.de/

Der 16-jährige Jamie ist ein Mathe-Genie. Er ist aber auch ein ganz normaler Teenager, wohnhaft in einer Kleinstadt irgendwo in den USA, zusammen mit seinen Eltern und seinen zwei Schwestern.
Die ältere, 18jährige Summerlee ist die wilde Rebellin. Als sie mehrere Millionen im Lotto gewinnt, bricht sie endgültig mit ihrer Familie.
Jamies jüngere Schwester, die achtjährige Phoebe, das Nesthäkchen der Familie, hat ein ganz besonders liebevolles und enges Verhältnis zu ihrem Bruder.
Als Phoebe eines Tages entführt wird und der Kidnapper zwar Summerlees Vermögen fordert, aber ausschließlich mit Jamie verhandeln will, findet die Familie noch ein mal zusammen.
Diese schwierige Aufgabe des Verhandelns mit dem Entführer muss Jamie jedoch ganz alleine meistern, wobei ihm all seine Kombinationsgabe abverlangt wird um den Gegner in einem ungleichen Spiel zu schlagen.


„Das ist kein Spiel“ heißt im Original „Game Theory“ - Spieltheorie.
Die Spieltheorie ist eine mathematische Theorie, mit deren Hilfe man einen Konflikt lösen möchte, indem man die Entscheidungen der anderen Spieler in seine eigenen einbezieht.
Jeder versucht möglichst klug zu handeln, wissend, dass sein Gegner ebenfalls mitspielt.

Jamie ist sehr von dieser Theorie beeinflusst, und versucht den nächsten Zug seines Gegners vorherzusehen. Diesen Aspekt des Buches fand ich sehr interessant. Auch wenn das alles sehr theoretisch klingt, die Stimme Jamies ist die eines Teenagers, der uns von seinem Elternhaus und seinen Problemen erzählt.
Ein Buch für Jugendliche und für Erwachsene zugleich, ein spannender Thriller, bei dem man mit dem sympathischen Protagonisten mitfiebern und rätseln kann.

Ein Buch, dass viel Fantasie beim Klappentext lässt

Von: Romina Datum : 14.10.2017

https://rominas-buecherwelt.blogspot.ch/2017/03/willkommen-auf-meiner-bucherseite.html?m=1

Autor: Barry Jonsberg



318 Seiten



Thriller



cbt Verlag



Taschenbuch



Jamie's Schwester, Summerlee, gewinnt dank ihm 7,5 Million Euro im Lotto. Sie lässt es sich gut gehen und lässt ihre Familie fast nichts mehr von sich hören. In der Zeitung und im Internet findet man alles über sie. Jamie geht mit seiner kleineren Schwester einkaufen, doch plötzlich ist sie unauffindbar. Sie wurde entführt. Der Entführer fordert 2 Million Euro.



Mir hat das Buch gut gefallen, doch war ziemlich schnell klar, wer Phoebe entführt hat. Der Autor versuchte einem in die Irre zu führen, was dem ein oder anderen gelungen ist, bei leider nicht. Eine leichte Geschichte mit überraschendem Inhalt. Der Klappentext lässt einem ziemlich die Fantasie offen, wobei ich es bei meiner Zusammenfassung ziemlich direkt mache. Die Charaktere kamen mir sympatisch vor, besonders Jamie.



Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, deshalb bin ich sehr gut voran gekommen und habe in einer Stunde über sechzig Seiten lesen können. Angemerkt bin ich nicht die Schnellste im Lesen. Die Kapitel hatten eine gute Länge, was das ganze Buch noch schneller lesen lies.



Fazit: Ein gutes Buch das einem viel Fantasie lässt, darum 4/5 Sternen :)

Spannender Jugendthriller, nicht nur was für Mathegenies

Von: Erlesene Seiten Datum : 11.10.2017

erlesene-seiten.de/

Für Jugendliche ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Die Geschichte packt einen von der ersten Seite an und man rauscht – wie es sich für einen guten Thriller gehört – durch das gesamte Buch, weil einen die Spannung nicht mehr loslässt. Dazu trägt nicht zuletzt der Schreibstil des Autors bei. Flüssig, jugendlich, von Anfang bis Ende gleichbleibend fesselnd und stilsicher.

Die Schwächen liegen für mich in der Konzeption der Figuren, die allesamt zu sehr Stereotype sind. Da haben wir die rebellische große Schwester, die an der Grenze zum Erwachsensein und von ihrer Unabhängigkeit überfordert im Sumpf von Alkohol und Drogen versinkt. Sie lässt bei ihrem Absturz wirklich kein Klischee aus. Die Eltern sind in allen Situationen überfordert, hilflos und doch eher untätig. Zum Glück gibt es da den sympathischen Außenseiter, der eigentlich ein mathematisches Genie ist, auf den sich alle verlassen und der die Familie zusammenhält. Natürlich ist nur er mit seinem scharfen, logischen Verstand in der Lage, die kleine Schwester zu retten.

Am meisten betroffen macht mich die Geschichte der kleinen Phoebe, die durch die Entführung und die lange Zeit mit ihrem Kidnapper frühzeitig der Unschuld ihrer Kindheit beraubt wird. Ihr Schicksal ist hart und lässt den Leser nachdenklich zurück. Und auf diesen Effekt am Ende kommt es doch an. Wie häufig lesen wir Bücher, legen sie weg und denken nicht mehr darüber nach? „Das ist kein Spiel“ von Barry Jonsberg wirkt auf jeden Fall nach und ist deshalb lesenswert.

Es ist nicht der aufregendste Thriller, den ich gelesen habe, aber nach all den Krimiserien, die im Fernsehen auf uns einprasseln, ist es schwierig geworden, einen mit dramatischen Handlungen noch vom Lesesessel zu reißen.

Ein spannender Thriller für Jugendliche

Von: Curin Datum : 05.10.2017

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Die Familie des 16-jährigen Jamie droht zu zerbrechen. Seine ältere Schwester Summerlee ist nach einem Lottogewinn von zu Hause ausgezogen und hat den Kontakt fast abgebrochen. Doch richtig schlimm wird es erst, als seine kleine Schwester Phoebe im Supermarkt entführt wird und der Kidnapper über das Lösegeld und die Übergabe nur mit Jamie verhandeln möchte. Als Kenner der Spieltheorie und Matheprofi versucht er, den Entführer zu durchschauen und zu überraschen, was alles andere alles leicht ist... .
Barry Jonsberg hat hier einen spannenden Jugendthriller geschrieben, der mich gut unterhalten hat, aber leider auch einige Schwächen aufweist. Anfangs war meine Neugierde durch den Prolog geweckt und ich wollte unbedingt wissen, wie Jamie an diesen Punkt gekommen ist. Doch als die Kapitel anfingen, wird erst mal sehr lange und ausführlich nur etwas über die Familie und über die Eskapaden von Summerlee erzählt. Einerseits hat das den Vorteil, dass man zunächst viel über die einzelnen Geschwister und ihr Verhältnis untereinander erfährt, aber auch den Nachteil, dass die Handlung so sehr lange braucht, bis Phoebe überhaupt entführt wird und das Buch spannend wird.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Jamies, ein sympatischer und ungewöhnlich verantwortungsbewusster 16-Jähriger, der als Mathegenie gerne über Formeln nachsinnt, aber sich am liebsten mit der Spieltheorie beschäftigt. Mir hat gefallen, wie er mit Phoebe diese Theorie immer wieder spielerisch umsetzt und somit auch für die Leser leicht erklärt, worum es dabei eigentlich geht. Auch sieht man an seinem Verhalten, dass er nicht der typische Mathenerd ist, der sich nur für Zahlen interessiert, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut hat und diese auch pflegt.
Barry Jonsberg hat hier Figuren entworfen, die nicht nur gängigen Klischees entsprechen. Dennoch konnte ich mir an keinem Punkt im Buch vorstellen, dass eine von den Personen wirklich existieren könnte und die Handlung genauso in der Realität ablaufen würde.
Was mir gut gefallen hat, ist die Spieltheorie, die hier im Thriller anschaulich erklärt und für Jamie in seiner schwierigen Situation zum Rettungsanker wird. Er versucht wirklich logisch zu ermitteln, was der Täter von ihm weiß und von ihm erwartet, um ihn dann mit genau dem Gegenteil zu überraschen. Seine Überlegungen sind gut nachvollziehbar und es ist spannend, mitzuerleben, was sich Jamie alles einfallen lässt.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und gut zu lesen. Der Autor schafft es, nachdem er etwas langatmig die Familie und deren Probleme vorgestellt hat, ein hohes Maß an Spannung zu erzeugen und bis zur letzen Seite aufrecht zu erhalten. Für mich war auch die ganze Zeit über nicht vorhersehbar, wer letztendlich der Entführer ist. Von der Auflösung war ich jedoch etwas enttäuscht und konnte nicht nachvollziehen, wieso der Täter nur mit Jamie reden wollte.
Insgesamt hat mir ,,Das ist kein Spiel" gefallen und auch gut unterhalten. Bis auf einige kleinere Schwächen, bekommt man hier einen Thriller, der für Jugendliche gut lesbar und vor allem auch nicht zu heftig ist. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

verblüffend logisch

Von: lese.paradies Datum : 30.09.2017

www.leseparadies.wordpress.com

Inhalt:
Der 16-jährige Jaimie Delaware ist ein Mathe Genie. Besonders mit der sogenannten Spieltheorie ist er vertraut.
Als seine ältere Schwester Summerlee im Lotte über sieben Millionen Euro gewinnt, verwandelt sich Jaimies Familienleben in einen Albtraum. Seine kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper möchte ausschließlich mit Jamie sprechen. Auf einmal wird Jamies Verstand auf eine gefährliche Probe gestellt.
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Meinung:
Ich muss sagen, der Einstieg in die Geschichte gelingt schnell und leicht. Nachdem der Prolog mich sehr neugierig auf den Verlauf der Geschichte gemacht hat, habe ich mich gefreut, dass die weiteren Kapitel nie langweilig wurden. Der Schreibstil ist schlicht gehalten und sehr jugendlich. Meiner Meinung nach passt Jonsbergs Schreibstil ziemlich gut zu Jaimies Charakter und zu dem Buch generell. Allerdings hätte ich mir ein paar mehr Ausschmückungen hier und da gewünscht. Den Protagonisten Jaime habe ich von Anfang an gemocht, fand ihn sympthatisch, konnte gut mit ihm mitfühlen und seine Entscheidungen nachvollziehen. Was der Autor besonders zu Anfang der Handlung außergewöhnlich realistisch geschildert hat, ist das Zusammenleben und verschiedenen Verhältnisse in der Familie Delaware. Außerdem hat das Buch eine toll gewählte Spannungskurve, sodass es immer Hochs, Tiefs und Wendepunkte gibt.
Ein wenig schade fand ich, dass der Klappentext leider schon die grobe Handlung der ganzen ersten Hälfte des Buches verrät. Allerdings muss ich zugeben, dass ich selbst nicht genau weiß, wie man es hätte besser machen können.
Um wieder zu den positiven Aspekten zu kommen, möchte ich erwähnen, dass mir der Handlungsverlauf und besonders das Ense sehr zugesagt hat, da ich ein solches Ende nicht erwartet hatte und beim Lesen wirklich verblüfft von der Logik des Ganzen war. Auch noch Stunden nach Beenden des Buches habe ich noch viel über die Charaktere, insbesondere über Pheobe, nachgedacht. Insgesamt merkt man während des Lesens auch sehr deutlich, dass der Autor unter anderem auch Psychologie studiert hat, was sich sehe positiv auf seinen Roman ausgewirkt hat.
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Fazit:
„Das ist kein Spiel“ überzeugt mit einer atemberaubenden Spannungskurve, interessanten Charakteren und verblüffender Logik. Ich kann es an jeden Bücherliebhaber, der Jugendthriller der etwas anders Art mag, nur empfehlen.

Ein spannender Jugendthriller, der auch Erwachsenen sehr zu empfehlen ist

Von: CorniHolmes Datum : 30.09.2017

buecherweltcorniholmes.blogspot.de/

Ich hatte von Barry Jonsberg bereits zwei Bücher gelesen und da mir diese recht gut gefallen hatten, war ich auf sein neues Buch schon sehr gespannt gewesen. Bei diesem handelt es sich um einen Jugendthriller, ein Genre, welches ich unheimlich gerne lese. Das Cover hatte es mir sofort angetan; die Kombination aus Rot und Blau finde ich hier wirklich sehr gelungen. Auch der Klappentext konnte meine Neugier auf Anhieb wecken. Ganz gespannt habe ich also mit dem Lesen begonnen.


Der 16-jährige Jamie ist ein wahres Mathe-Genie und liebt es, Spieltheorien aufzustellen. Doch nicht nur in der Mathematik kennt er sich aus, er sieht auch, dass mit seiner Familie etwas nicht stimmt. Vor allem bei seiner älteren Schwester Summerlee läuft ganz eindeutig etwas verkehrt. Schon seit Jahren rebelliert sie gegen ihre Eltern, ist aufmüpfig und schwänzt die Schule. Mit der Zeit sind noch wilde Partys, Drogen und Alkohol dazugekommen. Die Eltern haben den Kampf gegen ihre älteste Tochter längst aufgegeben. Nun, da sie mittlerweile auch volljährig ist, ist sie sowieso für ihr Handeln selbst verantwortlich. An ihrem 18. Geburtstag beschließt Summerlee Lotto zu spielen und knackt tatsächlich den Jackpot. 7,5 Millionen Dollar reicher ist nun. Mit ihrem Gewinn kauft sie sich eine große protzige Villa in einem Nobelviertel und sagt sich endgültig von ihrer Familie los. Natürlich bekommt auch die Presse Wind davon, dass Summerlee nun Multimillionärin ist und die Medien beginnen sich um sie zu reißen. Als dann plötzlich Jamies kleine Schwester Phoebe im Supermarkt verschwindet, glaubt Jamie sofort an eine Entführung. Und er liegt richtig. Der Kidnapper meldet sich bei Jamie und verlangt zwei Millionen Dollar Lösegeld. Seltsam ist, dass der Entführer ausschließlich mit Jamie verhandeln möchte. Auch wird sehr schnell deutlich, dass er erstaunlich viel über Jamie und seine Familie weiß. Nur gute Recherche oder steckt hinter dem Entführer ein naher Bekannter? Ist es vielleicht sogar jemand aus der Familie? Jamie ist bereit, alles zu tun, um seine geliebte Schwester zu retten. Seine gute Kombinationsgabe ist ihm dabei eine große Hilfe. Ob es ihm gelingen wird, Phoebes Entführer durch sein logisches Denken und Kombinieren auf die Schliche zu kommen?


Mir hat das neue Buch von Barry Jonsberg im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Zu meinen Lieblingsjugendthrillern zählt dieser hier zwar nicht, aber weiterempfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall.


Wir erfahren hier alles aus der Sicht des 16-jährigen Jamie. Dieser war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Schon im ersten Kapitel wird deutlich, wie sehr er seine kleine achtjährige Schwester liebt. Er kümmert sich ganz rührend um sie, erzählt ihr abends Geschichten und holt sie oft von der Schule ab.

Da ihr inniges Verhältnis gerade am Anfang des Buches so hervor gehoben wird, war mir Jamies Verzweiflung, als Phoebe entführt wird, etwas zu gering. Klar, er macht sie schon furchtbare Sorgen um seine kleine Schwester und macht sich zudem auch große Vorwürfe, da sie während des gemeinsamen Einkaufens im Supermarkt gekidnappt wurde und er nun denkt, er habe nicht gut genug auf sie aufgepasst.

Mir kam Jamie aber trotzdem die ganze Zeit etwas zu ruhig vor. Es kann gut sein, dass dies so vom Autor gewollt war, denn schließlich ist Jamies Stärke das logische Denken und Kombinieren. Dieses Talent ist ihm beim Aufspüren von Phoebes Entführer eine große Hilfe. Panik und Verzweiflung hätten ihm in dieser Situation nicht groß weitergeholfen.


Obwohl dieser Punkt also sehr wahrscheinlich vom Autor beabsichtigt war, hat mich Jamies taktisches Vorgehen dennoch etwas gestört. Ein wenig mehr verzweifelte Gedanken um seine kleine Schwester hätte ich schon besser und vor allem auch realistischer gefunden.


Das Buch hat mir aber trotz kleiner Schwächen wirklich sehr gut gefallen. Es ist spannend und humorvoll zugleich. Besonders der beste (und einzige) Freund von Jamie, Gutless, hat bei mir für so einige Schmunzler gesorgt. Er ist ein totaler Computernerd, verbringt Stunden vorm PC und spielt Ballerspiele.

Ein bisschen klischeehaft ist die Beziehung und der Status von Jamie und Gutless ja schon: Beide zählen nicht zu beliebtesten Schülern, haben außer sich keine Freunde und Mädchen ist bei ihnen gar kein Thema. Das ist mir ja erst recht spät aufgefallen, dass Jamie an eine Beziehung zu einem Mädchen so gar nicht denkt, was für einen Teenager ja schon etwas ungewöhnlich ist.


Ich fand diesen Punkt aber gerade gut. Das Buch fokussiert sich wirklich nur auf Jamie und seine Familie. In erster Linie natürlich auf Phoebes Entführung, aber dies auch erst ab dem zweiten Teil des Buches. Dies ist insgesamt in drei Teile gegliedert und im ersten geht es hauptsächlich um Summerlee und ihren Lottogewinn.

Summerlee war mir ja überhaupt nicht sympathisch. Da habe ich mich ja wirklich gefragt, was bei ihr nur falsch gelaufen ist. Schule schwänzen, Drogen, Alkohol, wilde Partys und dann ihr rebellisches Verhalten. Was bin ich froh, dass ich nicht so eine Schwester habe, durch Summerlee ist das Familienklima in Jamies Familie wirklich alles andere als schön.


Den ersten Teil des Buches habe ich als etwas langweilig empfunden. Richtig spannend wird es erst, nachdem Phoebe gekidnappt wurde. Ab da ist der Spannungsbogen wirklich richtig gut und bis zum Ende war auch unklar, wer nun der Entführer ist. In Frage kommen so einige und mir hat es sehr viel Spaß gemacht, zusammen mit Jamie Theorien aufzustellen und trotz allem logischen Denkens bis zum Schluss im Dunklen zu tappen.


Ich habe das Buch recht zügig durchgelesen, was zum einen an der temporeichen Handlung lag, die aber erst ab dem zweiten Teil wirklich packend wird, zum anderen lag es auch an dem sehr flüssigen und humorvollen Schreibstil, der sich sehr angenehm lesen lässt.


Fazit: „Das ist kein Spiel“ ist ein guter Jugendthriller, der nicht nur sehr viele spannende Szenen zu bieten hat, sondern der auch zeigt, wie wichtig die Familie ist. Die Charaktere wurden alle gut von dem Autor ausgearbeitet und besonders der Protagonist Jamie war mir sehr sympathisch. Ein paar kleine Schwächen sind vorhanden, dennoch kann ich das Buch sehr empfehlen. Auch für Erwachsene ist dieser Jugendthriller durchaus eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

Vielen Dank, liebes Bloggerportal, dass ihr mir dieses schöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt habt!