Leserstimmen zu
Obwohl es dir das Herz zerreißt

Jenny Downham

(8)
(7)
(2)
(1)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

In Die Ungehörigkeit des Glücks wird vor allem das Thema Alzheimer und wie Angehörige mit dieser schwierigen Situation umgehen behandelt. Die Autorin ist das Thema sehr einfühlsam angegangen. Sie beschreibt viele kleine Situationen, die die Krankheit beeinflusst. Leider verliert sie sich aber oft in den Details und der Roman zieht sich in die Länge. Das ist auch schon mein größter Kritikpunkt. Es ist einfach langweilig erzählt. Es wird zwar versucht durch gezielt verstreute Geheimnisse Spannung aufzubauen, aber irgendwie kam bei mir nie Spannung auf. Tag ein Tag aus immer nur das Gleiche. Die Charaktere hätten jedoch ziemlich viel Potenzial und waren interessant gezeichnet, jedoch passten sie nicht in diese Geschichte. Durch einige Rückblenden in das Leben der Großmutter hat das Buch etwas an Tiefe bekommen. Jedoch war das ganze Aufarbeiten der Familienprobleme total langatmig. Es wird abwechselnd zwischen Mary's und Katie's Sicht gewechselt. Es dreht sich immer ums gleich. Katie's Probleme in der Schule und Mary's Problemen mit ihrem Gedächtnis. Das Buch gibt zwar einen guten Anstoß in Richtung Umgang mit solchen Menschen, jedoch bleibt sonst nicht viel hängen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, nur schafft es die Autorin nicht, die Spannungselemente wirklich spannend rüber zu bringen. Fazit Interessante Charaktere, aber ziemlich langweilig erzählt. Es wird gut beschrieben, wie sich der Alltag verändert, wenn man mit einer Person zusammenlebt, die Alzheimer hat. Jedoch verliert sich die Autorin in zu detaillierten Beschreibungen, die die Geschichte einfach nur langatmig erscheinen lassen.

Lesen Sie weiter

https://sunnywonderbookland.blogspot.de/2017/09/rezension-zu-die-ungehorigkeit-des.html Autorin: Jenny Downham Verlag: C. Bertelsmann Verlag Seitenanzahl: 480 Preis: 11, 99 Euro erschienen am 22. Februar 2017 Inhalt Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück … Meine Meinung Nachdem ich de Klappentext von dem Buch gelesen habe, war ich begeistert. Es klingt nach einer tollen Geschichte, die so ganz anderes ist als alle, die ich bereits gelesen habe. Aber leider wurde ich gründlich enttäuscht. Katie macht eine schwere Zeit durch: erst küsst sie ihre beste Freundin Esme, die danach nichts mehr mit ihr zu tun haben will und dann müssen sie auch noch ihre Oma bei sich wohnen lassen, wobei ihre Mutter und ihre Oma ein sehr schlechtes Verhältnis zueinander haben. Einzig und allein Katie freundet sich mit ihrer Oma Mary an und lernt mit ihr umzugehen. Die Geschichte an sich ist zwar spannend, aber viel zu lang. Teilweise sitzt man einfach da und überfliegt einige Sätze in der Hoffnung, dass endlich mal was passiert und auch der Wechsel der Erzähler zwischen Katie und Mary und den verschiedenen Zeitebenen ist manchmal schwer zu nachzuvollziehen. Manchmal ist man sich am Anfang eines Kapitels gar nicht sicher, worum es jetzt überhaupt geht. Die Charaktere konnten mich auch überhaupt nicht überzeugen. Katie ist eine farblose Erscheinung, die keinen Mut hat und von der man auch kaum irgendwelche Eigenschaften erfährt. Obwohl sie die Hauptperson bleibt von ihr kein bleibender Eindruck. Auch ihre Versiertheit, was ihre sexuelle Orientierung angeht ist sehr farblos und nicht wirklich verständlich. Es macht eher den Eindruck, als würde sie keinem von beiden Geschlechter sonderlich zugetan und wirkt in der Handlung einfach erzwungen. Ihre Mutter ist auch ein Charakter, der einfach nur unsympathisch ist und die ganze Zeit nur genervt hat. Sie kann nicht anderes als meckern und macht das den ganzen Tag lang. Einzig allein Mary schafft es manchmal ein bisschen Schwung in die Geschichte zu bringen und die Kapitel, die ihre Vergangenheit behandelt sind mehr als interessant. An der Stelle schafft die Autorin es auch ihren geistigen und vergesslichen Zustand perfekt darzustellen, sodass man sich in sie hineinversetzen kann. Fazit Eine wunderbare Idee, die leider nicht gut umgesetzt wurde. Die Handlung zieht sich stellenweise extrem hin, bevor endlich mal etwas spannendes passiert. Die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen, da sie sehr farblos sind. Insgesamt 2 von 5 Sternen.

Lesen Sie weiter

Katie ist siebzehn Jahre alt und lebt mit ihrem Bruder und ihrer Mutter zusammen. Eines Tages taucht plötzlich Mary auf die Oma von Katie. Ihre Mutter hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihr. Doch nun ist Marys Freund bei einem Unfall gestorben und da sie Demenz hat, kann man sie nicht mehr alleine lassen. Doch was ist vorgefallen, da der Kontakt abgebrochen wurde? Ein Familiengeheimnis brennt darauf gelüftet zu werden. Ein Roman der die Geschichte von drei Generationen erzählt. Traurig, anrühren und sehr spannend

Lesen Sie weiter

Inhalt: Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt. Es wird ein Sommer werden, der alles verändert

Lesen Sie weiter

Allgemeine Infos: Das Buch ,,Obwohl es dir das Herz zerreisst'' von Jenny Downham. Das Buch ist vorher schon unter dem Titel „Die Ungehörigkeit des Glücks“ bei C. Bertelsmann erschienen . Diese Neuauflage ist am 3.4.2017 im Cbt-Verlag erschienen, und hat 480 Seiten. Der Preis für das Taschenbuch beträgt in Deutschland 14,99 Euro. Klappentext: Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf … und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt. Es wird ein Sommer werden, der alles verändert. Zum Cover: Ich finde das Cover einfach super schön ! Die Farben gefallen mir sehr gut, und die Haare an der Seite finde ich auch echt cool. Außerdem mag ich die Anordnung der Schrift sehr gerne. Zum Inhalt: Die Idee der Autorin finde ich sehr gut, und auch toll umgesetzt. Die Charaktere sind alle sehr liebenswert, aber doch nicht perfekt. Das Thema Demenz finde ich sehr wichtig, und es wird in diesem Buch sehr schön und vorsichtig behandelt, zeigt aber doch alle schlimmen Seiten dieser Krankheit, was dem Leser, finde ich, die Geschichte sehr nah bringt. Eigentlich ist mein einziger richtiger Kritikpunkt, das leider anfangs noch keine richtige Spannung aufkam, sondern erst später, weshalb ich auch nicht die volle Anzahl an Sternen vergeben kann. Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen. Besonders gut fand ich, wie manche Dinge beschrieben wurden. Außerdem lässt sich alles relativ schnell lesen. Mein Fazit: Es ist eine sehr schöne, traurige Geschichte über wichtige Themen, die mir sehr gut gefallen hat, und definitiv zum Nachdenken anregt ! Wertung: 4/5 Sterne

Lesen Sie weiter

Gutes Buch

Von: Stella

26.05.2017

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da mich der Inhalt schon sehr neugierig gemacht hat. Im Grunde ist ja eine Familiengeschichte. Katie als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen und sie gut verstehen. Sie wollte ihrer Mutter immer alles recht machen und war immer das brave Mädchen mit den guten Noten. Dennoch ist ihr "eigenes Leben" dabei auf der Strecke geblieben und als dann ihre verschollenne Großmutter auftauschte bringt sie Katie natürlich ersteinmal durcheinander, aber regt sie auch zum Nachdenken an. Was mir besonders gut and ihr gefallen hat, war wie sie mit ihrer Selbstfindung umgegangen ist, vor allem in dem Bereich LGBT, denn ich habe bisher 8(leider!) noch nicht viele Bücher gelesen, die mit dem Thema authentisch und realistisch umgehen und sich nicht immer auf Klischees berufen. Mary als Großmutter hat mir auch super gefallen. Nachdem ihr Mann gestorben war kommt die an Demenz erkrankte Frau zu ihrer Tochter, zu der sie jahrelang keinen Kontakt gehabt hat. Im ersten Augenblick bringt sie vieles durcheinander, aber sie will eigentlich nur die vergangen Jahre wieder gut machen. Mir gefällt wie sich die Beziehung zu Katie in dem Buch langsam aufbaut, denn auch wenn sie es vielleicht selber nicht weiß, gibt Mary ihr ganz viel Mut. Mir gefällt außerdem gut, wie mit der Krankheit, Demenz, in dem Buch umgegangen wird. Interessant war außerdem, dass es immer wieder Rückblenden in Marys Leben vor der Krankheit als junges Mädchen/Frau gab, denn so lernte man sie etwas besser kennen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr, denn es war mein erstes Buch von ihr, würde aber jederzeit wieder etwas von ihr lesen wollen.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf … und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt. Es wird ein Sommer werden, der alles verändert. Meine Meinung: Von der Autorin habe ich bereits vor einigen Jahren „Bevor ich sterbe“ gelesen, was mir damals echt gut gefallen hat, weshalb ich sehr gespannt auf „Obwohl es dir das Herz zerreißt“ war. Das Cover des Buches finde ich nicht wahnsinnig schön, konnte mich aber trotzdem ansprechen. Der Klappentext hat eine schöne drei Generationen Geschichte versprochen, worauf ich mich sehr gefreut habe, da ich sowas zuvor noch nicht gelesen habe. Zudem wird das Thema Demenz angesprochen, was mich persönlich sehr interessiert und auch super umgesetzt wurde. Leider fiel mir der Einstieg in die Geschichte nicht besonders leicht, was vor allem an dem Schreibstil liegt, mit dem ich leider überhaupt nicht warm werden konnte. Ich musste beim Lesen sehr konzentriert sein, um alles verstehen zu können und konnte mich deshalb beim Lesen nicht richtig entspannen. Zudem passiert in dem Buch eigentlich nicht besonders viel und wurde daher unnötig in die Länge gezogen, wodurch es beim Lesen dann auch ab und an ziemlich langweilig wurde. Zwar wollte ich immer wissen, was in der Vergangenheit zwischen Mary und ihrer Tochter vorgefallen ist, aber Spannung wurde nicht wirklich aufgebaut. Die Kapitel sind zum Teil aus der Sicht von Katie und aus Marys Sicht geschrieben. Jedoch wusste man am Anfang des Kapitels nie, aus welcher Sicht jetzt erzählt wurde, was ich als ziemlich anstrengend empfunden habe. Außerdem gibt es zwischendurch immer wieder Kapitel, in denen man mehr über die Vergangenheit von Mary erfährt. Die Charaktere fande ich ganz gut ausgearbeitet, vor allem Mary fande ich sehr sympathisch. Das Verhalten der Mutter von Katie konnte ich dagegen nicht immer nachvollziehen. Trotz allem fande ich die Charaktere teilweise etwas flach, konnte mich aber besonders in Katie gut hineinversetzen. Katie versucht im Laufe des Buches Geschichten von Mary in einem Buch aufzuschreiben, damit diese sich besser erinnern kann. Jedoch hätte man das meiner Meinung nach noch viel besser ausarbeiten können, denn diese Idee hatte meiner Meinung nach sehr viel Potenzial. Alles in einem ist es eine schöne Geschichte, die viele wichtige Themen gut anspricht, besonders eben die Krankheit Demenz. Für mich bringt die Geschichte eine gute Message mit sich, war aber an sich ziemlich langweilig. Bewertung: Eine Geschichte, die tolle Themen anspricht, dabei aber keine Spannung aufkommt. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne.

Lesen Sie weiter

Caroline wird ins Krankenhaus gerufen um ihre Mutter nach dem Tod dessen Lebensgefährten abzuholen, eigentlich möchte sie nicht das Mary bei ihr wohnt da Sie nie wirklich eine Mutter für sie war aber da sie nicht mehr alleine leben kann, muss sie zu ihnen ziehen. Die beiden hatten jahrelang keinen Kontakt. Caroline wurde von Marys Schwester Pat großgezogen. Katie & Chris Carolines Kinder sind ganz begeistert von ihrer Großmutter von der sie allerdings bisher noch nie etwas gehört haben. Katie, kümmert sich vom ersten Tag an rührend um ihre Großmutter & baut nach & nach eine Beziehung zu ihr auf. Mary leidet an Demenz, ihre klaren Momente werden immer weniger , da beginnt Katie alles in ein Buch zu schreiben um alles Erfahrung zu bringen was möglich ist. Mary erzählt Katie immer wieder von ihrem wilden Leben und ihrer jungen Schwangerschaft , so kommt es das Katie die ganze schöne & unschöne Wahrheit zwischen Mary & Caroline ans Licht bringt. Es gab immer wieder Rückblicke aus Marys & Carolines Leben ,man hat die beiden Frauen nach und nach immer besser kennengelernt & konnte mit dessen Hintergründen ihr Handel immer besser verstehen.Der Verlauf und auch die Entwicklung der Charaktere zueinander sind sehr schön beschrieben . Am Ende entsteht definitiv eine andere Beziehungen, als am Anfang. Eine sehr berührende, emotionale und nachdenkliche Geschichte. Es gabt immer wieder einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere & besonders die Stellen an denen sich Mary einfach nicht mehr erinnern konnte haben mein Herz berührt. >> Mary konnte nichts anderes tun als zu lächeln, während sich versuchte,die Panik zu unterdrücken. Sie wollte sagen : Ich vergesse so vieles. Bitte hilf mir. Ich glaube , es bricht mir das Herz. << Seite 83.

Lesen Sie weiter