Leserstimmen zu
Obwohl es dir das Herz zerreißt

Jenny Downham

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Inhalt: Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt. Es wird ein Sommer werden, der alles verändert

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Allgemeine Infos: Das Buch ,,Obwohl es dir das Herz zerreisst'' von Jenny Downham. Das Buch ist vorher schon unter dem Titel „Die Ungehörigkeit des Glücks“ bei C. Bertelsmann erschienen . Diese Neuauflage ist am 3.4.2017 im Cbt-Verlag erschienen, und hat 480 Seiten. Der Preis für das Taschenbuch beträgt in Deutschland 14,99 Euro. Klappentext: Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf … und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt. Es wird ein Sommer werden, der alles verändert. Zum Cover: Ich finde das Cover einfach super schön ! Die Farben gefallen mir sehr gut, und die Haare an der Seite finde ich auch echt cool. Außerdem mag ich die Anordnung der Schrift sehr gerne. Zum Inhalt: Die Idee der Autorin finde ich sehr gut, und auch toll umgesetzt. Die Charaktere sind alle sehr liebenswert, aber doch nicht perfekt. Das Thema Demenz finde ich sehr wichtig, und es wird in diesem Buch sehr schön und vorsichtig behandelt, zeigt aber doch alle schlimmen Seiten dieser Krankheit, was dem Leser, finde ich, die Geschichte sehr nah bringt. Eigentlich ist mein einziger richtiger Kritikpunkt, das leider anfangs noch keine richtige Spannung aufkam, sondern erst später, weshalb ich auch nicht die volle Anzahl an Sternen vergeben kann. Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen. Besonders gut fand ich, wie manche Dinge beschrieben wurden. Außerdem lässt sich alles relativ schnell lesen. Mein Fazit: Es ist eine sehr schöne, traurige Geschichte über wichtige Themen, die mir sehr gut gefallen hat, und definitiv zum Nachdenken anregt ! Wertung: 4/5 Sterne

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Gutes Buch

Von: Stella

26.05.2017

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da mich der Inhalt schon sehr neugierig gemacht hat. Im Grunde ist ja eine Familiengeschichte. Katie als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen und sie gut verstehen. Sie wollte ihrer Mutter immer alles recht machen und war immer das brave Mädchen mit den guten Noten. Dennoch ist ihr "eigenes Leben" dabei auf der Strecke geblieben und als dann ihre verschollenne Großmutter auftauschte bringt sie Katie natürlich ersteinmal durcheinander, aber regt sie auch zum Nachdenken an. Was mir besonders gut and ihr gefallen hat, war wie sie mit ihrer Selbstfindung umgegangen ist, vor allem in dem Bereich LGBT, denn ich habe bisher 8(leider!) noch nicht viele Bücher gelesen, die mit dem Thema authentisch und realistisch umgehen und sich nicht immer auf Klischees berufen. Mary als Großmutter hat mir auch super gefallen. Nachdem ihr Mann gestorben war kommt die an Demenz erkrankte Frau zu ihrer Tochter, zu der sie jahrelang keinen Kontakt gehabt hat. Im ersten Augenblick bringt sie vieles durcheinander, aber sie will eigentlich nur die vergangen Jahre wieder gut machen. Mir gefällt wie sich die Beziehung zu Katie in dem Buch langsam aufbaut, denn auch wenn sie es vielleicht selber nicht weiß, gibt Mary ihr ganz viel Mut. Mir gefällt außerdem gut, wie mit der Krankheit, Demenz, in dem Buch umgegangen wird. Interessant war außerdem, dass es immer wieder Rückblenden in Marys Leben vor der Krankheit als junges Mädchen/Frau gab, denn so lernte man sie etwas besser kennen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr, denn es war mein erstes Buch von ihr, würde aber jederzeit wieder etwas von ihr lesen wollen.

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Inhalt: Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf … und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt. Es wird ein Sommer werden, der alles verändert. Meine Meinung: Von der Autorin habe ich bereits vor einigen Jahren „Bevor ich sterbe“ gelesen, was mir damals echt gut gefallen hat, weshalb ich sehr gespannt auf „Obwohl es dir das Herz zerreißt“ war. Das Cover des Buches finde ich nicht wahnsinnig schön, konnte mich aber trotzdem ansprechen. Der Klappentext hat eine schöne drei Generationen Geschichte versprochen, worauf ich mich sehr gefreut habe, da ich sowas zuvor noch nicht gelesen habe. Zudem wird das Thema Demenz angesprochen, was mich persönlich sehr interessiert und auch super umgesetzt wurde. Leider fiel mir der Einstieg in die Geschichte nicht besonders leicht, was vor allem an dem Schreibstil liegt, mit dem ich leider überhaupt nicht warm werden konnte. Ich musste beim Lesen sehr konzentriert sein, um alles verstehen zu können und konnte mich deshalb beim Lesen nicht richtig entspannen. Zudem passiert in dem Buch eigentlich nicht besonders viel und wurde daher unnötig in die Länge gezogen, wodurch es beim Lesen dann auch ab und an ziemlich langweilig wurde. Zwar wollte ich immer wissen, was in der Vergangenheit zwischen Mary und ihrer Tochter vorgefallen ist, aber Spannung wurde nicht wirklich aufgebaut. Die Kapitel sind zum Teil aus der Sicht von Katie und aus Marys Sicht geschrieben. Jedoch wusste man am Anfang des Kapitels nie, aus welcher Sicht jetzt erzählt wurde, was ich als ziemlich anstrengend empfunden habe. Außerdem gibt es zwischendurch immer wieder Kapitel, in denen man mehr über die Vergangenheit von Mary erfährt. Die Charaktere fande ich ganz gut ausgearbeitet, vor allem Mary fande ich sehr sympathisch. Das Verhalten der Mutter von Katie konnte ich dagegen nicht immer nachvollziehen. Trotz allem fande ich die Charaktere teilweise etwas flach, konnte mich aber besonders in Katie gut hineinversetzen. Katie versucht im Laufe des Buches Geschichten von Mary in einem Buch aufzuschreiben, damit diese sich besser erinnern kann. Jedoch hätte man das meiner Meinung nach noch viel besser ausarbeiten können, denn diese Idee hatte meiner Meinung nach sehr viel Potenzial. Alles in einem ist es eine schöne Geschichte, die viele wichtige Themen gut anspricht, besonders eben die Krankheit Demenz. Für mich bringt die Geschichte eine gute Message mit sich, war aber an sich ziemlich langweilig. Bewertung: Eine Geschichte, die tolle Themen anspricht, dabei aber keine Spannung aufkommt. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne.

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Autor: Jenny Downhams Verlag: C. Bertelsmann Verlag Genre: Belletristik - Gegenwartsliteratur Seitenzahl: 180 Seiten (Gebundene Ausgabe) Inhalt Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück … Meine Meinung 3 Frauen, 3 Generationen und alle unter einem Dach. Katie ist 17 Jahre alt und die Protagonistin im Buch. Ihre komplette Freizeit besteht eigentlich nur aus Lernen. Zusätzlich kümmert sie sich um ihren jüngeren Bruder Chris und ihrer Großmutter, von der sie bis vor kurzem nicht mal wusste das sie existiert. Katie dachte immer ihre Familie bestehe nur aus ihrer Mutter, Chris und ihr und vielleicht, genau genommen, noch aus ihrem Vater. Der hat sich aber eine neue Familie besorgt, also fällt er für Katie, aus dem Konzept Familie raus. Katie befindet sich mit ihren 17 Jahren einem schwierigen Alter. Sie versucht sich selber zu finden, wer sie eigentlich ist und was sie will. Auch auf ihre Sexualität liegt in der Geschichte ein Fokus. Für sie ist das Leben zu Hause und auch in der Schule nicht leicht. Sie hat keine Freunde, wird in der Schule gemieden und zu Hause verbringt sie die meiste Zeit nur mit Prüfungsbögen und Hausaufgaben. Ihre Großmutter Mary leidet an Demenz und braucht Unterstützung im Alltag. Bis vor kurzem hat sich ihr Ehemann Jack um all die kleinen Hürden im Alltag gekümmert. Doch Jack erlitt einen plötzlichen Schlaganfall. So kommt es, dass Mary von einer Sozialarbeiterin, zu ihrer Tochter Caroline und ihren Enkelkindern vermittelt wird. Das Verhältnis zwischen Mary und Caroline ist schwer zerrüttet. Mary scheint sich aber nicht daran erinnern zu können, warum das so ist. Caroline umso mehr. Für sie war Mary nie eine Mutter, daher fällt es ihr schwer jetzt die einzige Person zu sein, die sich um Mary kümmern kann. Probleme sind also vorprogrammiert. Nicht nur allein deswegen, weil Mary immer wieder größere Wissenslücken hat, sondern sie sorgt durch ihre Demenz für viel Ärger und Trubel. Der Erzählstil von Jenny Downham hat mir sehr gefallen. Die Autorin gibt uns immer wieder Einblicke in Marys Vergangenheit. So hat man sich ein Bild machen können, wie Mary vor ihre Krankheit war, was sie für ein Leben hatte und was sie für eine Person war. Das war besonders schön, weil man nicht mehr nur die „alte, kranke Frau“ vor Augen hatte. Gestört hat mich Katies Mutter. Die Vergangenheit von Caroline ist ein Tabuthema für ihre Kinder. Sie schweigt über ihre Kinder- und Jugendzeit und das macht das Zusammenleben der vieren nicht leicht. Sie hat nicht einen Schritt in Richtung Versöhnung auf Mary gemacht, war stur und hat sich nur an der Vergangenheit festgehalten. Ich konnte nicht verstehen warum man nicht nach all den Jahren, Frieden mit einander finden konnte um die eigene Mutter jetzt Tatkräftig zu unterstützen.Warum Caroline nicht versucht die Vergangenheit, auch wenn es schwer fällt, hinter sich zu lassen. Das Buch umfasst einige wichtige Themen. Leider bin ich mir nicht sicher ob die Autorin mit den Themen, Alzheimer, Homosexualität, Erwachsen werden und das Weggeben müssen des eigenen Kindes, vielleicht ein wenig zu viel in ihrem Buch behandelt hat und dadurch nicht immer genauer auf die einzelnen Problematiken eingehen konnte. Fazit Ein Roman mit viel Tiefgang und einer Geschichte die einem auch noch nach Beenden des Buches im Gedächtnis bleibt. Für mich war die Geschichte absolut lesenswert und ich empfehle das Buch für Jung und Alt. Es hat sich 4 Sternen verdient, Abzug nur deshalb weil sich manche Kapitel zogen und nur mühsam dahin plätscherten. ✰✰✰✰

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Oh von Jenny Downhams Buch „Bevor ich sterbe“ war ich mehrmals sehr begeistert gewesen. Ich habe das Buch einige Male gelesen und hab am Ende immer wieder heulen müssen. Ich mochte ihren jugendlichen, saloppen Schreibstil, der voller Emotionen meine Begeisterung fand. Genau diesen Stil fand ich in „Die Ungehörigkeit des Glücks“ wieder, Ich mag einfach den Erzählstil von Jenny Downham. Das Buch erschien bereits im Februar 2016 und irgendwie hab ich den Erscheinungstermin verschlafen.😀 Ich bin erst vor Kurzem auf diesen Roman aufmerksam geworden. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Ich habe mir eine geheimnisvolle Mehrgenerationengeschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht. „Die Ungehörigkeit des Glücks“ war schön und bedrückend zugleich. Katie, unsere Protagonistin kann einem in manchen Momenten richtig Leid tun. Für eine 17-Jährige muss sie unglaublich viel stemmen und ertragen. Sie opfert ihre gesamte Freizeit für die Schule und betreut nebenbei ihren jüngeren Bruder und ihre Großmutter, von deren Existenz sie bisher keine Ahnung hatte. Diese, Mary, ist einfach nur zuckersüß. Sie ist so lieb, erzählt tolle Geschichte und hat eine wunderbare Art das Leben zu meistern. Durch ihre fortschreitende Demenzerkrankung sorgt sie jedoch öfter für Ärger. Hinzu kommt, dass zwischen ihr und ihrer Tochter, Katies Mutter, seit Jahren Funkstille herrscht. Drama ist also vorprogrammiert. Der Jugendroman ist eine Geschichte über 3 Frauen, 3 unterschiedliche Leben und was sie miteinander verbindet. Und er bietet so viel mehr, als man beim Lesen des Klappentextes annehmen wird. Plötzlich geht es um so viel mehr, als banale Teeniedramen. Emotional war ich schon sehr mitgenommen. Einerseits weil ich an meine Oma denken musste, die ebenfalls dement ist. Mary ist so liebenswürdig und kann einem dann wieder richtig leid tun. Ein Leben, an das man sich kaum erinnern kann oder nur in Ansätzen ist schrecklich… Andererseits weil mich Katies Mutter sehr, sehr oft aufgeregt hat. Sie ist so unglaublich stur und bestimmend… Manchmal musste ich das Buch weglegen und kurz durchschnaufen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Die Autorin versteht es also durchaus den Leser auf eine Achterbahn der Gefühle mitzunehmen. Zum Ende hin war ich ein klein wenig enttäuscht, da ich doch mit etwas ganz anderem gerechnet habe. Daher ziehe ich einen Punkt in der Bewertung ab. Bin aber letztendlich sehr froh das Buch gelesen zu haben und möchte es an alle empfehlen, die Jugendromane mit Tiefgang mögen.:) Fazit Ein schöner, tiefgreifender Roman, der nur Jung und Alt gefallen wird und nur wenig Längen aufweist.:) Ein Roman von Jenny Downham lohnt sich doch immer, würde ich mal sagen. „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein Buch über die Liebe, Familie, die Vergangenheit, Freiheit und Selbstfindung.

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Ich finde es ja toll wenn ältere Menschen etwas zu erzählen haben. Vor allem wenn sie von früher erzählen. So war das ja auch mit Mary. Sie hatte viel von früher zu erzählen. Aber was ich einfach toll finde, ist auch das Demenzkranke meistens glücklich sind und sie nicht viel erschüttern kann. Diese Buch zeigt auch, das wenn man jemandem zuhört und er so toll erzählt dann ist man meist auch einfach glücklich und freut sich mit der Person. Ich kann das Buch empfehlen , wenn man etwas leichtes zum lesen braucht und sich einfach mit der Thematik befassen möchte.

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