Leserstimmen zu
Und wenn es kein Morgen gibt

Jennifer L. Armentrout

(36)
(21)
(2)
(3)
(0)
€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Jennifer Armentrout schafft es wie immer mich zu begeistern und deshalb bekommt das Buch volle 10/10 Punkten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor dem lesen dachte, dass das Buch quasi ein zweiter Teil zu dem im letzten Jahr erschienenen Titel "Morgen lieb ich dich für immer" ist. Ist es nicht. Zumindest nicht wirklich, denn keiner der Charaktere aus dem "ersten Band" tauchen auf. Also wer das wie ich aufgrund der gleichen Aufmachung des Covers und des Titels gehofft hat, den muss ich enttäuschen, jedoch hat mir "Du wenn es kein Morgen gibt" sogar besser gefallen als sein Vorgänger. Mit Lena kam ich leider am Anfang nicht ganz warm werde da sie zu Beginn der Geschichte sehr "fern" wirkt, aber das hat sich schnell geändert. Im ersten Kapitel wird es direkt richtig spannend und auch wenn ich eigentlich nur mal kurz reinlesen wollte, hat mich das dann dazu gezwungen das ganze Buch an einem Stück zu lesen. Wie bereits erwähnt macht der Anfang direkt Lust auf mehr. Der Anfang ist im Jetzt geschrieben und man bekommt nur einen kleinen Fetzen hingeworfen, bevor ins Gestern gewechselt wird. Das hat mir persönlich ziemlich gut gefallen, da man wusste was ungefähr los ist, aber nicht warum und wie es dazu kam, was man dann aber im Anschluss nach und nach rausfindet. Der Schreibstil war wie immer genau auf den Punkt richtig, das muss man der Autorin wirklich lassen, sie kann unfassbar gut schreiben. Auch die Charaktere und da wirklich alle, auch die unwichtigeren Neben Charaktere wirken sehr real und machen eigentlich alle im Verlauf das Buches eine Wandlung durch oder zeigen neue Charakterzüge. Sebastian war aber definitiv mein Lieblingscharakter. Er war mir von der ersten Sekunde an sympathisch und ich konnte seine Gedankengänge am meisten und besten nachvollziehen. Die Handlung spitzt sich von Anfang an langsam zu und hat dann etwa in der Mitte des Buches den Höhepunkt, der mich wirklich überrascht hat. Ich dachte nicht, dass das passieren würde. Danach ist die Spannung aber nicht weg, sondern dann geht es erst richtig los. Es passieren einige nervenaufreibende, spannende Sachen und alles verstrickt sich immer mehr miteinander. Die Geschichte hat mich sehr zum nachdenken gebracht, da sie sich mit nicht unbedingt fröhlichen Themen, wie Trauer, Schuld etc. beschäftigt. Die Ansichten der Charaktere und wie sie alle unterschiedlich mit der Situation umgehen hat mich wirklich überlegen lassen, wie ich wohl selbst reagieren und mit solchen Problemen umgehen würde. Das Buch ging mir sehr nah und ich habe auch noch einige Tage danach oft daran denken müssen. Aber es passieren natürlich auch viele schöne Dinge und es wendet sich letztendlich alles zum guten. Ich kann das Buch wirklich guten Herzens weiterempfehlen, da es alles hat was ein gutes Buch braucht und eine wunderschöne Geschichte erzählt

Lesen Sie weiter

Richtig gutes packendes Buch

Von: Helene aus Würzburg

08.03.2019

Das Buch ist von Anfang an spannend sodass es eigentlich unmöglich ist nicht am nächsten Abend weiter zulesen. Die Handlung hat mich teilweise zu Tränen gerührt, ich habe mit Lena ( Hauptperson) sehr mitgelitten... Ich kann das Buch für alle die ein spannendes, fesselndes Liebesdrama lieben nur empfehlen.. Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.

Lesen Sie weiter

Titel: Und wenn es kein Morgen gibt Autor: Jennifer L. Armentrout Verlag: cbt Sprache: Deutsch Seiten: 416 Seiten ∞ Taschenbuch Preis: D ∞ 13,00€ A ∞ 13,40€ Genre: Romantisch ∞ Liebe ∞ Jugendbuch Reihe: * Die Zeit für die Liebe ist jetzt ... Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian … ©Amazon Klappentext Info Der Einstieg in dieses Buch fiel mir eigentlich ziemlich leicht. Lese-Fluss-Technisch gesehen. Der Schreibstil ist gewohnt - einfach und flüssig. Jedoch merkte ich schnell das mir hier eine gewisse "tiefe" fehlt. Oder einfach das "besondere etwas"... Die Charakteren waren für mich, so glaube, ich das größte "Problem". Ich bin einfach mit keinem richtig warm geworden, und dieses Gefühl "ICH MUSS UNBEDINGT WISSEN WIE ES ENDET/WEITER GEHT" hat sich bei mir einfach nicht eingestellt. Ich hab es immer wieder mal weg gelegt und dann wieder begonnen. Und dann einfach auch immer mal wieder weiter gelesen. Dadurch das die Story auch nicht kompliziert ist, konnte man gut immer mal wieder darin lesen. Oft gab es auch stellen, wo mich der Schreibstil etwas "verwirrte" - es waren mir zu viele, zu kurze "abgehackte" Sätze. So kam ich immer wieder ein bisschen aus meinen Lese-Fluss. Die Geschichte an sich war für mich ein wirklich schöner Gedanke. Die Umsetzung mit einigen Klischees behaftet, genau so wie die Charakteren an sich. Klar gab es Szenen die unglaublich süß waren, und mir auch ein bisschen das Herz erwärmten, aber eben so richtig warm wurde ich mit diesem Buch nicht. Ich glaub das lag aber einfach daran, weil ich mit den Protagonisten nicht so richtig klar kam. Es kann vielleicht auch einfach daran liegen das ich mir etwas mehr erwartet habe, etwas originales, etwas spannendes, und absolut liebevolles. Einfach ein klein wenig "mehr". Es ist ein gutes Buch das man sicherlich super lesen kann, durch die Leichtigkeit des Erzählstils und der doch "einfachen" Geschichte kann man es auch sicherlich gut zwischendurch und/oder Unterwegs lesen. Für mich war es einfach ein Buch, zu dem ich immer mal wieder gegriffen habe und ein paar Seiten gelesen hatte. Aber es mich halt nicht wirklich fesselte oder gar "sehr mitnahm" (emotional ) Für Fans des Genres und der Autorin sicherlich etwas tolles. Und wenn man die Charakteren mag ist es sicherlich ein sehr gutes Buch. Das Cover hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich habe mich in dieses Verliebt. Irgendwie war es für mich nicht wirklich etwas neues, bzw. hat sich nicht so ganz "besonders" angefühlt. Die Charakteren waren für mich ein bisschen Farblos und auch die Story konnte mich nicht ganz überzeugen. Ein netter Zeitvertreib. Sicherlich etwas für Fans und für alle die dieses Genre lieben. Für mich gibts aber nur 3 von 5 Masken Danke an den Verlag der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat. Hier gehts zu anderen Meinungen zu diesem Buch Noch keine vorhanden. Kommentiert doch gerne mit eurem Link zu eurer Rezension. ❤︎ Xo Christl *Hierbei handelt es sich um Affiliate Links. Mehr dazu findet ihr unter Impressum.

Lesen Sie weiter

Gestaltung Vom Aussehen her finde ich, passt die Gestaltung nicht nur perfekt zum Buch, sondern auch zu dem Genre. Die beiden Personen auf dem Cover stellen für mich einfach perfekt die Beziehung zwischen Lena und Sebastian dar. Meiner Meinung nach merkt man dem Buch sofort an, das es ein Jungendbuch ist, da mit vielen Farben gearbeitet wurde und es daher besonders Jugendliche anspricht. Ich persönlich mag das Äußere des Buches sehr gerne und schaue es mir daher auch sehr gerne an. Im Inneren finde ich sehr schön, dass bei jedem neuen Kapitel Herzen abgebildet wurden und jeder der mich auch nur ein bisschen kennt weiß, dass ich überall Herzchen hinmale und daher bin ich von diesem kleinen Detail absolut begeistert! Meine Meinung Der Schreibstil den Jennifer L, Armentrout uns auch in diesem Buch wieder präsentiert ist großartig! Ich hatte überhaupt keine Probleme in die Handlung rein zu kommen und konnte mich daher von Anfang an super in Lena hinein versetzen. Die Geschichte hat mir von Anfang an gefallen und ich habe so mitgefühlt, dass mir öfters Tränen in den Augen standen, oder ich einfach nur total geschockt von den Ereignissen auf meinem Bett saß. Sie blieb so gut wie immer spannend und war voller Emotionen, sodass ich einfach weiter lesen musste. Doch leider zog es sich am Ende ganz schön, da Lena die ganzen Geschehnisse nicht verarbeiten konnte und sich daher zurückgezogen hat, keinen mehr an sich heran gelassen hat und die Geschichte sich daher eine Zeit lang wie Kaugummi gezogen hat. Zu meiner Erleichterung ging es aber nicht allzu lange so und ich konnte das Ende wieder genießen. Lena, die Protagonistin, hatte zu hundert Prozent den gleichen Charakter wie ich und daher war es oft gruselig für mich, dass sie sich genau so gefühlt hat, wie ich es in meinem Leben gerade tue. Aber eben auch genau diese Tatsache hat das Buch für mich umso besser und persönlicher gemacht und daher kann ich sagen, dass sie eine der besten Hauptpersonen ist, die ich bisher in Büchern hatte. Leider  kam sie dann wie schon erwähnt am Ende nicht mit dem Geschehenen zurecht und traf Entscheidungen, bei denen ich sie am liebsten durchgeschüttelt hätte. Sebastian hat mir auch von Anfang an gefallen. Ich mochte es, wie er sich um Lena gekümmert hat und wenn er da war, war die Laune in dem Buch gleich viel besser. Also auch hier kann man sagen, dass ein toller Buchcharakter geschaffen wurde! Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, wobei man bei vielen Dingen, die in dem Buch passieren, wirklich starke Nerven braucht, denn sonst wird man zu einem nervlichen Wrack. Das Ende der Geschichte war für mich einfach perfekt und genau so eine Geschichte habe ich gerade gebraucht und kann es daher auch nur jedem weiterempfehlen, der mal wieder der realen Welt entfliehen möchte. Zitat "Weil für mich ein Happy End eben nur in meinen Büchern existierte." (S. 22) Bewertung 4 von 5 ⭐

Lesen Sie weiter

Es geht um Lena, die schon lange in ihren besten Freund verliebt ist, wovon aber niemand weiß. Als ihr dann etwas schreckliches zustößt, muss sie mehr denn je kämpfen - doch ist ihre Liebe stark genug? Dieses Buch hat mir genauso gut gefallen wie Band eins der Reihe, wenn nicht sogar ein klitzekleines bisschen besser! Lena war eine tolle Protagonistin, mit der ich sehr nah ihr Schicksal durchlebt habe. Es war eine sehr berührende Geschichte, und Lena war eine so starke und bewundernswerte Persönlichkeit. Die Autorin hat ein sehr schwieriges Thema als Aufhänger gewählt, aber weil davon nirgends etwas steht, werde ich es hier nicht erwähnen und nicht spoilern. Also keine Sorge: Das Buch hält mehr bereit, als der Klappentext verspricht!

Lesen Sie weiter

Die 17-jährige Lena ist unsterblich in den Nachbarsjungen Sebastian verliebt – und das schon seit vielen Jahren. Sebastian ahnt davon nichts und Lena will das eigentlich auch lieber so lassen. Dann allerdings verändert das Schicksal alles. Gerade als Lena mutig ist und Sebastian ihre Liebe gesteht, passiert ein schwerer Unfall. Alle Freunde von Lena, die im Wagen sitzen, sind tot. Nur Lena überlebt. Und das schlimmste daran: Lena hätte diesen Unfall verhindern können. Jetzt ist es wohl endlich aus zwischen ihr und Sebastian. Dieser Jugendroman hat irgendwie ein Problem mit seinem Aufbau. Ein gutes Drittel ist alles in der Geschichte wunderbar und man fragt sich Kapitel über Kapitel, warum man die Geschichte eigentlich liest. Es passiert schlichtweg nichts Interessantes oder gar etwas von irgendeinem Belang. Die Freunde leben ihr Leben, gehen auf Partys, bilden Pärchen, gehen zur Schule. Eben das, was stinknormale Teenager tun. Erst als ein Großteil des Buches schon vorüber ist, passiert der Unfall. Und selbst dann ist alles nicht ganz überzeugend. Lena verfällt in Trauer, aber sie wirkt dabei wenig authentisch. Mich ganz persönlich hat da nichts berührt, auch nicht der rührselige Sebastian, der natürlich alles daran legt, Lena aus ihrer Trauer zu reißen. Sie soll wieder am normalen Leben teilnehmen, dafür setzt sich Sebastian ein. War nicht so ganz meins und konnte mich nicht erreichen, obwohl ich sonst derartige Bücher sehr gerne lese.

Lesen Sie weiter

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da mir Lena auf Anhieb sympathisch war wegen ihrer Liebe zu Büchern und Rhysand aus "Das Reich der sieben Höfe". Zunächst befinden wir uns in einer typischen Teeniegeschichte, in der es um alltägliche Probleme und Sorgen geht. Lena und Sebastian wohnen seit Jahren nebeneinander und sind die besten Freunde. Für Lena hat sich allerdings über die Jahre hinweg mehr entwickelt als nur Freundschaft, sodass sie sich Sorgen macht, wie es nach ihrem letzten Highschooljahr sein wird, wenn sie im Anschluss auf ein weiter entferntes College geht. Auch wenn in dieser Geschichte unsere Protagonistin bereits verliebt ist und man den Weg dorthin nicht mitverfolgen kann, mochte ich das Ganze drum herum jedoch sehr, da ich die Beziehung zwischen Lena und Sebastian als sehr angenehm empfunden habe und Lena's Gefühle gut nachvollziehen konnte. Nach ungefähr einem Drittel des Buches ändert sich der Schwerpunkt des Buches komplett durch ein tragisches Ereignis mit dem ich bis dahin nicht gerechnet habe und deswegen auch nicht näher darauf eingehen möchte, da es meiner Meinung nach das Leseerlebnis beeinflussen würde wenn man es schon vorher weiß. Ab diesem Punkt kommt nicht nur eine Veränderung in die Geschichte, sondern auch Lena und ihr Umfeld verändern sich. Man kann regelrecht mit Lena mitfühlen und an einigen Stellen hatte ich einfach nur Gänsehaut und Tränen in den Augen. Mehr als einmal habe ich mich selbst gefragt, wie ich wohl an Lena's Stelle reagiert bzw. gehandelt hätte. Man fühlt ihren Schmerz, ihre Schuldgefühle und möchte sie eigentlich nur in den Arm nehmen und ihr helfen das alles zu bewältigen. In dieser Phase lässt Lena niemanden von ihren Freunden an sich heran und weist alle von sich. Dass es für sie ebenso schwer ist wie für Lena, mit dieser Situation umzugehen, kommt ihr zunächst nicht in den Sinn, weshalb sie erst einmal hilflos auf Abstand gehen. Der Einzige, der das Ganze anders angeht und ihr zur Seite steht ist Sebastian. Durch ihre jahrelange Freundschaft weiß er ganz genau wie er mit Lena reden und umgehen kann, sodass er sie durch diese schwierige Zeit begleitet und unterstützt wo er nur kann, obwohl es auch für ihn nicht leicht ist. Am Anfang des Buches war Sebastian zwar schon sympathisch, aber irgendwie noch recht unscheinbar, aber spätestens ab hier war er einfach nur Gold wert. Das Buch ist in der gesamten Geschichte aus der Sicht von Lena geschrieben, sodass man kaum etwas zu den Nebencharakteren erfährt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man noch ein wenig mehr auf diese eingegangen wäre oder man evtl. sogar die Perspektive in manchen Kapiteln geändert hätte, um diese ein bisschen näher kennen zu lernen, denn so waren sie leider zum Teil nur Randfiguren, obwohl sie spätestens nach dem Ereignis eine größere Rolle hätten haben können. Fazit: In "Und wenn es kein Morgen gibt" finden wir eine bewegende Geschichte, in der die anfangs beschriebene Liebesgeschichte eher eine Nebenrolle spielt, aber dennoch Gänsehaut und Tränen garantiert sind und zum Nachdenken anregt.

Lesen Sie weiter

Schon in ihrem Roman “Morgen lieb ich dich für immer“ (cbt) hat die US-amerikanische Autorin Jennifer L. Armentrout eine Geschichte geschrieben, die von einer grausamen Vergangenheit geprägt ist. Mit ihrem neuen Roman “Und wenn es kein Morgen gibt“ (cbt) erzählt sie erneut eine tragische Geschichte von Teenagern, deren Leben durch einen Unfall für immer verändert wird: Highschoolschülerin Lena lebt gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Haus in der Innenstadt von Clearbrook. Seit ihr Vater die Familie verlassen und ihre ältere Schwester Lori zum Studieren weggezogen ist, zählt Lena die Tage bis zu ihrem Schulabschluss. Sie selbst würde die Stadt am Liebsten sofort verlassen. Doch ihr Herz hängt an ihrem Nachbarn Sebastian, in den sie seit Jahren heimlich verliebt ist. Sebastian behandelt Lena jedoch nur wie eine Schwester, was ihr im Laufe der Zeit immer wieder sauer aufstößt. Während er in den Sommerferien mit seinen Eltern verreist ist, versucht Lena ihre Gefühle in den Griff zu bekommen. Doch kaum kehrt Sebastian wieder heim, kochen ihre Gefühle erneut hoch. Als es eines Tages zu einem unverhofften Kuss zwischen ihnen kommt, gerät ihre Freundschaft aus den Fugen. Sebastian scheint ihre Gefühle wirklich nicht zu erwidern und es kommt während einer Party zu einem Streit zwischen ihnen. Verletzt verlässt Lena die Party mit ihrer besten Freundin Megan, dessen Cousin Chris sowie den gemeinsamen Freunden Philipp und Cody. Kurz darauf kommt es zu einem Unfall, den Lena als einzige überlebt. Sie erwacht schwerverletzt im Krankenhaus und kann sich nur bruchteilhaft an die Geschehnisse erinnern. Während ihre Verletzungen verheilen, weicht Sebastian nicht von ihrer Seite. Auch als sie nach Hause entlassen wird und die Erinnerungen an die schreckliche Nacht zurückkehren, ist Sebastian bei ihr. Jede Nacht verbringt er bei ihr und fährt sie später zur Schule, wo er sie von den Blicken der Mitschüler abschirmt. Alle scheinen Lena zu bemitleiden, wobei sie selbst um ihre Freunde trauern. Lena fühlt sich schuldig an dem Unfall und versucht, sich selbst zu bestrafen, indem sie Sebastian sowie ihre Freundinnen Abby und Dary von sich stößt. Erst durch die Hilfe eines Psychiaters lernt sie, ihre Schuld abzulegen und einen Neuanfang zu wagen. Doch ihre Beziehung zu Sebastian scheint bereits für immer zerstört zu sein. Armentrout fängt das Leben von Lena mit alle seinen Höhen und Tiefen ein. Sie ist ein normaler Teenager, der sich stundenlang in der unerwiderten Liebe zu ihrem Nachbarn verlieren kann. Sie ist stets darum bemüht, hart für ein Stipendium zu kämpfen. Als das Schicksal gnadenlos zuschlägt und ihr vier ihrer Freunde nimmt, gibt sie sich die Schuld daran. Fortan kämpft sie gegen jeden glücklichen Moment in ihrem Leben an, um sich selbst zu bestrafen. Den langen Prozess der Trauerbewältigung und der Heilung beschreibt die Autorin mit authentischen Bildern, die nichts beschönigen, sondern den leidvollen Prozess in den Fokus rücken. Die Geschichte ist tragisch und berührend und zeigt, wie das Leben binnen eines kurzen Moments für immer verändert werden kann. Armentrout will die Leser ihres Romans nicht belehren, aber sensibilisieren. Der sorglose Umgang mit Alkohol und die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten werden ebenso thematisiert, wie die erste schmerzhafte Liebe und die innere Zerrissenheit von Kindern, die bei geschiedenen Eltern aufwachsen. Trotz der Dramatik der Geschichte ist das Buch stets hoffnungsvoll und mit viel Herz geschrieben und besinnt sich auf die glücklichen Momente im Leben, die selbst nach einem schicksalshaften Einschlag notwendig und wünschenswert sind. “Und wenn es kein Morgen gibt“ ist ein sehr gut durchdachtes und geschriebenes Drama, das nicht nur die Zielgruppe mit seiner authentischen Geschichte in den Bann zieht.

Lesen Sie weiter