Leserstimmen zu
Liebe, Schnee und andere Desaster

Nicola Doherty

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Inhalt: Juno macht einen Skiurlaub in den Alpen, mit ihrer Mutter und ihrem neuen Stiefvater und ihren zwei kleinen Stiefbrüdern. Jedoch tut sie das nicht ganz freiwillig. Lieber würde sie einfach Zuhause bleiben und für ihre Abschlussprüfungen lernen und sich vor jeglichen Gefahren der Welt schützen, als sich beim Ski fahren den Hals zu brechen. Doch ihrer Mutter zuliebe lässt sie sich auf die neue Situation ein. Und als sie eine neue Freundin gewinnt und sich ihre Fähigkeiten auf der Piste immer weiter verbessern, findet sie den Urlaub doch gar nicht so schlecht. Besonders als der gutaussehende Junge namens Boy auftaucht... Meine Meinung: Eine typische Liebesgeschichte aus dem Leben zweier Teenager... Der Schreibstil ist leicht, locker und gut zu lesen. man kann schmunzeln und ab und zu kribbelt es auch. Allerdings fehlt der Geschichte das, was sie von anderen Geschichten abhebt. Man kann leider gar nicht so viel über sie sagen. Dennoch würde ich sie für gemütliche Stunden am Kamin empfehlen. Fazit: Ich vergebe 💓💓💓,5/💓💓💓💓💓 für eine Geschichte die gut unterhält, aber nicht unbedingt etwas besonderes ist.

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Die Charaktere: Juno: Juno ist, ganz im Gegensatz zu ihren Altersgenossen, eher übervorsichtig und geht Risiken ziemlich ungern ein, wenn sich diese irgendwie vermeiden lassen. Insgesamt ist ihr Leben von so einigen Ängsten bestimmt. Jedoch denkt sie nicht nur an ihre Probleme, nein, auch die Umwelt und die gesamte Zukunft liegt ihr sehr am Herzen. Allerdings lernt sie mit der Zeit, dass es gar nicht so schlecht ist, sich seinen Ängsten zu stellen und eigene Erfahrungen zu machen. Dadurch lernt sie auch für sich selbst einzustehen und aus ihrer Komfortzone heraus zu kommen. Boy: Er erscheint zunächst etwas grummelig und etwas anders als die "typischen" Jungs. Ganz im Gegenteil zu Juno ist er absolut abenteuerlustig und erlebt gerne Neues. Sein Leben versucht er so gut wie möglich selbständig auf die Reihe zu bekommen, nimmt daher auch eher ungern Hilfe von Außerhalb an., dazu zählt er übrigens auch seine Familie. Schreibstil: Erzählt wurde die Geschichte aus Junos Sicht in der Ich Perspektive. Der Schreibstil wurde an sich eher leicht und locker gehalten, so dass man den Satzstrukturen leicht folgen kann. Daher gab es keine großen Besonderheiten oder gar Auffälligkeiten, welche man explizit herausstellen müsste. Jedoch konnte man dadurch sozusagen durch die Seiten fliegen und hatte das Buch in kürzester Zeit beendet. Meine Meinung: "Liebe, Schnee & andere Desaster" war ein wirklich süßes Jugendbuch für Zwischendurch. Eine schöne Liebesgeschichte, geprägt von den Erfahrungen des Erwachsenwerdens.  Besonders gut hat es mir gefallen, dass Juno und Boy zunächst so unterschiedlich sind, dass man sich die Beiden zuerst gar nicht zusammen vorstellen konnte! Jedoch haben beide im Laufe der Geschichte ihre Erfahrungen gesammelt und sich somit in einigen Punkten gewandelt, wodurch sie sich einander immer mehr angenähert haben.  Allerdings ist das auch schon wieder fast alles was man aus der Geschichte schließen kann. Denn wirklichen Tiefgang sucht man hier vergeblich. Natürlich ist dies bei einem Jugendbuch dieser Klasse nachvollziehbar, aber dennoch hätte ich mir in diesem Fall ein wenig mehr erwartet. An sich gibt es sonst auch keine weiteren Kritikpunkte, aber auch keine besonders löblichen Stellen. Es war eben durchschnittlich und in keinem der beiden Extremen besonders auffällig. Kurz gesagt war die Geschichte süß und kurzweilig, konnte durch fehlende besondere Merkmale jedoch nicht vollends punkten.

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Das Cover ist toll. Ich liebe ja die Winterzeit und da passt das natürlich genau dazu. Sogar sieht man im Hintergrund die Berge, die in der Geschichte und zum Skifahren so wichtig sind. Juno ist ein Kontrollfreak und möchte auf jedes Risiko vorbereitet sein. Aber noch lieber möchte sie gar kein Risiko eingehen müssen. Aus diesem Grund ist es für sie auch nicht gerade schön, als sie in den Skiurlaub fahren muss. Dort muss sie sich plötzlich einigen ihrer Ängste stellen. Juno fand ich zu Beginn bereits richtig unterhaltsam. Mit ihrer Notfallausrüstung rüstet sie sich nämlich schon einer Zombieinvasion und sonstigen Katastrophen. Nur auf den Skiurlaub mit ihrer Familie war sie nicht vorbereitet. Dort merkt man sofort, dass sie beim Skiunterricht an ihre Grenzen kommt. Was ich allerdings richtig toll fand ist, dass sie über alles hinauswachsen möchte. Manchmal braucht sie zwar einen kleinen Schubs, aber sie stellt sich den Aufgaben. Da sie in dem Resort auch Freundschaften mit den Angestellten schließt und dadurch wieder neue Herausforderungen entstehen, ist ihre Entwicklung auf jeder Seite zu lesen. Boy, Junos Skilehrer, ist daran natürlich auch etwas beteiligt. Von ihm erfährt man nicht sonderlich viel. Anfangs kam er etwas arrogant rüber, sodass Juno auch nicht begeistert war. Meiner Meinung nach hätte man den Flirt zwischen den beiden nicht unbedingt gebraucht. Klar, es hat großen Spaß gemacht, auch diese Seite von Juno kennenzulernen, aber eine reine Freundschaft wäre genauso gut gewesen. Was ich besonders mochte war, dass Juno von dem kontrollierenden Mädchen zu einer lockeren Person wurde, die sich dann nicht mehr vor jedem Risiko scheute. Sprachlich konnte mich das Buch klar überzeugen. Die etwas größere Schrift hat das Buch super lesbar gemacht, dass ich sehr schnell in der Geschichte voran gekommen bin. Manche Szene gegen Ende fand ich allerdings ein wenig zu dramatisiert und hätte von mir aus auch gerne etwas harmonischer geschildert werden können. Fazit: Ein tolles Winterbuch für Zwischendurch.

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Vielen dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Grundinformationen: Autor/in: Nicola Doherty Übersetzer/in: Marion Riedl Preis: Taschenbuch: 9,99 EUR Seiten: 300 Seiten Verlag: cbt Verlag ISBN: 978-3-570-31185-1 Erschienen: 9.10.2017 Genre: Jugendroman, ab 14 Jahren(laut Verlag) Sonstiges: Einzelband Darum gehts: Für Juno ist das Leben ein einziges Risiko: Klimawandel, frei laufende Füchse, Zombies – das nächste Desaster wartet quasi um die Ecke. Als Juno von ihrer frisch zusammengewürfelten Patchwork-Familie zu einem Skiurlaub in den Alpen verdonnert wird, schätzt sie ihre Überlebenschancen gleich null ein. Das ändert sich erst recht nicht, als sie Boy trifft, den jungen Skilehrer: ruppig, waghalsig, abenteuerlustig. Überhaupt nicht ihr Typ. Oder etwa doch? Sich zu verlieben, merkt Juno bald, ist das größte Risiko von allen … Meine Meinung: Ganz ehrlich? Mir hat das Buch so mittelmäßig gefallen. Aber erstmal zum Cover. Ich finde das mit den Farben und dieser roten Schrift und dem roten Rahmen echt schön, aber mich stören die Personen so ein bisschen auf dem Cover. Irgendwie finde ich hätte man sie weglassen können. Klar in der Geschichte geht es um Juno und Boy, aber irgendwie stört mich das am Cover. Der Inhalt hat mich am Anfang sehr angesprochen. Ich fand die Geschichte um Juno herrrum interessant, dass ihr Leben für sie ein Hochsicherheitsrisiko ist und dann trifft sie auf Boy, der überhaupt nicht ihr Typ und dazu noch waghalsig ist. Ich habe mich richtig auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden Gefreut, doch leider wurde ich bei der Umsetzung der Geschichte etwas enttäuscht wobei der Hauptgrund war, dass mir die Liebesgeschichte zu kurz kam. In der ersten Hälfte ist zwar relativ spannendes und interessantes Zeug passiert und ich habe das Buch auch in einem durchgelesen, aber in der ersten Hälfte des Buches wurde Boy glaube ich zweimal erwähnt und so eine richtige Liebesgeschichte gab es meiner Meinung nicht wirklich. Irgendwie hatte ich mir da viel mehr kitsch vorgestellt. Aber trotzdem spielt sich eine Liebesgeschichte in der letzten Hälfte, wenn auch eine kleine, zwischen den beiden ab und der Prolog ist so, dass man da definitiv noch einen zweiten Band zu schreiben kann. Aber so weit ich nachgeschaut habe, ist kein zweiter Band in Planung. Allerdings wurde diese ein bisschen fehlende (wie gesagt meiner Meinung nach) Liebesgeschichte durch den Schreibstil wett gemacht. Dieser ist flüssig und verständlich und man wurde gefesselt und wollte wissen, wie es weiter geht. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Juno war ein sehr schöner Charakter und ich finde die Ansicht, die man ganz am Anfang von ihr bekommen hat, wurde sehr gut im Buch rübergebracht. Und auch Boy, dessen richtigen Namen man auch noch erfährt (aber ich will ja nicht spoilern^^) war auch schon ausgearbeitet. Er war so ein typischer Charakter,der unabhängig von anderen sein möchte und es hasst, wenn er von jemandem oder etwas abhängig ist.

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Liebe, Schnee und andere Desaster ♡ Nicola Doherty Für Juno ist das Leben ein einziges Risiko: Klimawandel, freilaufende Füchse, Zombies – das nächste Desaster wartet quasi um die Ecke. Als Juno von ihrer frisch zusammengewürfelten Patchwork-Familie zu einem Skiurlaub in den Alpen verdonnert wird, schätzt sie ihre Überlebenschancen gleich null ein. Das ändert sich erst recht nicht, als sie Boy trifft, den jungen Skilehrer: ruppig, waghalsig, abenteuerlustig. Überhaupt nicht ihr Typ. Oder etwa doch? Sich zu verlieben, merkt Juno bald, ist das größte Risiko von allen … "Seine Ängste zu überwinden, ist nicht ein magischer Moment, der alles für immer verändert. Es ist etwas, was man immer und immer wieder tun muss, das ganze Leben lang." Ein wirklich süßes Buch, dass mir durch die winterliche und verschneite Atmosphäre ein wenig Winterstimmung bringen konnte. Eigentlich bietet dieses Jugendbuch ganz viel Potential: Die eigentlich pubertierende Juno, die sich das erste Mal verliebt, das erste Mal über sich hinauswachsen muss und damit ihre Ängste besiegt. Die mit ihrer neuen Patchwork-Familie dauerhaft in der Urlaubssituation konfrontiert ist und eben durch diese Situation auch von ihren Freunden getrennt ist. Mit Juno konnte ich leider nicht allzu viel anfangen. Sie ist zwar sehr strebsam und vernünftig, aber als Charakter einfach ziemlich langweilig. Und Boy fand ich einfach unglaublich unsympathisch, so dass ich absolut nicht nachvollziehen konnte, was sie an ihm findet. Zudem hat es mir ein bisschen an Handlung gefehlt, es blieb alles eher oberflächlich und fad und erst am Ende kam nochmal ein wenig Schwung in die Handlung. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Geschichte wirklich niedlich ist und man sie, gerade wenn man wie ich hier in der Stadt auf Schnee-Entzug ist, um der Winterstimmung lesen kann, aber sie einen nicht umhaut. 3 von 5 ♡

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Auf diese Liebesgeschichte habe ich mich riesig gefreut und gehofft, dass sie mir etwas Besonderes bieten kann. Obwohl die Geschichte letztendlich nichts wirklich außergewöhnliches war muss ich trotzdem sagen, dass der Humor und die Freundschaften der Charaktere mir sehr gut gefallen haben. Juno war mir als Protagonistin sofort sympathisch und wirkte durch den ein oder anderen Gedankengang absolut menschlich. Das hat sie für mich noch greifbarer gemacht und durch ihre Familiensituation - den neuen Stiefvater Ed und seine zwei Söhne - und ihr Verhalten in den gegebenen Umständen hat man sie gleich noch lieber gewonnen. Gerade was diese Situation angeht merkt man, dass sie sich wirklich entwickelt und letztendlich besser mit sich und ihren Mitmenschen umgehen kann. In ihrem Skiurlaub lernt sie dann Boy - einen der Skilehrer - kennen, der dort aushilft, um sich etwas dazu zu verdienen. Ich muss sagen, dass man bei ihm schnell merkt, dass er sich von seinen Freunden abhebt und nicht so oberflächlich und einfach gestrickt ist. Tatsächlich wurde ich ganz zu Beginn nicht mit ihm warm, doch mit der Zeit lernt man, ihn zu verstehen und dann war er ziemlich überzeugend. Am Ende hat auch er sich entwickelt und ist über seinen eigenen Schatten gesprungen, was ich toll finde, da der Weg dorthin nicht immer leicht war. Tara ist eine meiner absoluten Lieblingscharaktere! Sie ist immer positiv gestimmt und man hat als Leser das Gefühl, dass sie genau weiß, was zu tun ist. Sie ist ebenfalls eine der Aushilfskräfte im Chalet und somit in dem Skigebiet, in dem Juno Urlaub macht. Später kommen auch Sophie und Jemima hinzu, die mir ebenfalls unheimlich sympathisch wurden und die man - trotz weniger Buchseiten - schnell ins Herz schließt. Tabitha und Millie konnte ich beide nicht ausstehen, was absolut für die anderen Charaktere spricht, da man durch sie eine Abwehrhaltung gegen diese einnimmt. Die Story war überzeugend, auch wenn ich mir dort noch etwas mehr Erlebnisse gewünscht hätte. Insgesamt war alles sehr auf Boys Probleme und die Bewältigung dieser ausgelegt, wobei ich mir noch etwas mehr bezüglich ihm und Juno gewünscht hätte, weil es dann doch etwas schnell ging. Dennoch finde ich die Geschichte überzeugend und da hier wirklich einige wichtige Punkte des Lebens aufgegriffen werden, wirkt sie umso realer. Fazit: Wie nicht anders zu erwarten hat mich die Geschichte - wie die meisten Liebesgeschichten, die man nebenbei weglesen kann - überzeugen können. Ich finde es toll, dass hier so viele lebensnahe Probleme angesprochen werden, die die Charaktere dann gemeinsam bewältigen oder sich ernsthaft damit auseinandersetzen. Auch der Humor und die Persönlichkeiten der Charaktere machen sie noch menschlicher und wirken auf den Leser viel überzeugender. Mir hat auch das Setting unheimlich gut gefallen und obwohl ich selbst so gar nichts mit Ski zu tun habe, habe ich während des Lesens glatt selbst Lust bekommen, in das Skigebiet zu fahren und dort Urlaub zu machen. Das lag vor allem an den Aushilfskräften Boy und Tara, die auf mich lebensfroh und humorvoll wirkten. Doch auch die Protagonistin Juno konnte durch ihre Eigenarten überzeugen und das Ende war für mich noch einmal ein kleiner Pluspunkt. Deshalb bekommt die Geschichte von mir 4 Federn und ich empfehle sie allen, die eine romantische, aber auch lebensnahe Weihnachtsgeschichte suchen.

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Kurzbeschreibung: Für Juno ist das Leben ein einziges Risiko: Klimawandel, frei laufende Füchse, Zombies – das nächste Desaster wartet quasi um die Ecke. Als Juno von ihrer frisch zusammengewürfelten Patchwork-Familie zu einem Skiurlaub in den Alpen verdonnert wird, schätzt sie ihre Überlebenschancen gleich null ein. Das ändert sich erst recht nicht, als sie Boy trifft, den jungen Skilehrer: ruppig, waghalsig, abenteuerlustig. Überhaupt nicht ihr Typ. Oder etwa doch? Sich zu verlieben, merkt Juno bald, ist das größte Risiko von allen … Cover: Das Cover ist perfekt für einen winterlichen Roman. Es ist romantisch und ruft mit dem verschneiten Bergen ein tolles Winter Feeling hervor. Lieblingszitat: "Seine Ängste zu überwinden, ist nicht ein magischer Moment, der alles für immer verändert. Es ist etwas, was man immer und immer wieder tun muss, das ganze Leben lang." (Seite 279/80) Meine Meinung: Von diesem Buch hatte ich, wegen des wunderschönen Covers und des Titels, eine winterliche Romanze erwartet. Die Geschichte um Juno und Boy hat sich dann aber nicht ganz wie erhofft entwickelt. Vom Schreibstil war ich allerdings sehr angetan. Nicola Doherty schreibt flüssig und leicht mit einem kurzen und unkomplizierten Satzbau. Die Kapitel waren sehr angenehm kurz, auch wenn deswegen nicht sehr viel Handlung in die Kapitel gepasst hat. Die wenige Handlung dreht sich um die siebzehnjährige Juno. Ihr Leben in England dreht sich um die bevorstehenden Abiturprüfungen und die Dinge, die ihr Angst machen. Und davon gibt es eine Menge. Besonders im Skiurlaub, in den Juno mit ihrer Mutter und ihrem neuen Stiefvater und dessen Zwillingssöhne fahren muss. Und das passt ihr so gar nicht. Anfangs verhält sie sich oft sehr unreif, eher wie eine vierzehnjährige. Doch im Laufe der Geschichte wird so oft mit ihren Ängsten konfrontiert und wächst dadurch über sich selbst hinaus. Der Plot dreht sich sogar größtenteils ums Erwachsenwerden und darum Ängste zu überwinden, was ich nicht erwartet hätte. Die Liebesgeschichte rückt dafür sehr in den Hintergrund. In den wenigen und kurzen Szenen, in die Boy involviert ist, bekommt man nicht wirklich viel über ihn mit. Ich würde ihn eher als Nebencharakter einstufen. Meine Lieblingscharaktere waren sowieso weder Juno noch Boy, sondern die Zwillingsbrüder Henry und Josh, die mit mich mit ihrer frechen goldigen Art absolut verzaubert haben. Die Liebe kam in "LIEBE, Schnee & andere Desaster" wirklich zu kurz. Doch ein Versprechen konnte das Buch wenigstens halten und zwar die winterliche Atmosphäre. Der Schnee, das Skifahren, die Berge und die Chalets haben in mir ein tolles Wintergefühl hervorgerufen. Und ich hatte teilweise sogar richtig Lust einen Skiurlaub zu machen und das, obwohl ich ein totaler Schneephobiker bin. Fazit: Das Cover und der Titel des Buches suggerieren eine winterliche Liebesgeschichte. Durch das Skifahren, den Schnee und die Chalets ist es auf jeden Fall winterlich, aber die Liebesgeschichte rutsch etwas in den Hintergrund. Der Plot dreht sich tatsächlich mehr darum, dass die Protagonistin ihre Ängste überwindet. Meine Erwartungen wurde daher nicht ganz erfüllt. Für zwischendurch ist die Geschichte trotzdem nett. Von mir gibt es drei Sterne.

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"Geht klar. Solange du mich dabei auch siehst." Klappentext: Paris, kurz vor Weihnachten. New Yorkerin Serena Fuentes wollte Paris eigentlich mit ihrer Schwester Lara erkunden, als diese sie schamlos versetzt. Kurzentschlossen quartiert sich Serena bei dem wildfremden Jean-Luc ein, der sich vor allem für seine Kamera zu interessieren scheint. Doch das ändert sich, als Serena und Jean-Luc eine verrückte, abenteuerlustige Tour durch die romantische Stadt der Welt machen. Erster Satz: So muss es sich anfühlen, wenn man tot ist! Meinung: Ich habe letzten Sommer Paris mit meinem Mann besucht und dieses Buch war voller "Schatz schau mal, da waren wir auch!", "Schatz, weißt du noch, als wir..." und "Schatz, guck mal, die sind gerade da... und da... so wie wir auch!". Paris kurz vor Weihnachten muss wunderschön sein. Schaut euch nur dieses Cover an – Wunderschön! Jedoch hat die Reise für Serena einen eher traurigen Hintergrund. Sie möchte die Hochzeitsreise ihrer Eltern nachempfinden. Aber es geht alles schief, was nur schief gehen kann. Ich habe mit Serena ganz schön mitgelitten. Es geht aber nicht nur um diese Hochzeitsreise, es geht auch darum, den Tod eines Menschen zu bewältigen und um die Liebe. Ja, Paris ist nun mal die Stadt der Liebe und Serena ist zwar eine taffe New Yorkerin, aber von der Liebe hat sie so gar keine Ahnung. Das ist sozusagen auch das Einzige, was sie mit Jean-Luc verbindet, denn der eigenbrötlerische Franzose lernt noch so einiges durch diese turbulente Stadtbesichtigung dazu. Die beiden zusammen sind einfach nur total niedlich und bedienen gleich unzählige Klischees. Absoluter Schmunzelfaktor garantiert! Wer nach diesem Buch nicht immer noch den Wunsch besitzt, Paris einmal zu besuchen, dem kann nicht mehr geholfen werden. Meinen großen Dank gilt der Verlagsgruppe Randomhouse, die mir dieses Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Fazit: Wunderschön leichter Winterroman in der Stadt der Liebe, perfekt für laue Winterabende auf der Couch.

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