Leserstimmen zu
Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten

Bettina Belitz

Mein Date mit den Sternen (Serie) (2)

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>>Morgen würde ich wieder zu ihm kommen, mit diesen Beweisen, und sie ihm zeigen – und er würde verstehen, dass es Wichtigeres gab, als einem Mädchen hinterherzuweinen. Denn wir hatten einen Auftrag. Und wir kamen nich von dieser Welt.<< Meinung Mein zweites Date mit den Sternen… Ich bin wieder innerlich einfach glücklich, dass ich die Reihe kenne und den zweiten Band lesen durfte. Ich habe das Buch zwar als Rezensionsexemplar erhalten – vielen Dank an das Bloggerportal von Random House – aber für ein Geschenk durfte es schon ein zweites Mal kurz bei mir einziehen. Es ist nämlich ein Buch, was ich selbst meinen Kindern und Enkelkindern eines Tages zum Lesen geben möchte (wenn ich denn irgendwann welche habe). Der zweite Band setzt an der Stelle an, wo der erste geendet hat. Joss und ihr bester Freund Maks kehren aus England zurück, aber Maks kann sich an nichts erinnern. Das erschwert ihren Auftrag, die Auserwählten zu finden, denn sie möchte Maks natürlich als besten Freund zurückhaben. Hinzukommen die anwachsenden Gefühle, besorgte Lehrer und Eltern, die Strafarbeit und ihre eigenen Veränderungen… Joss‘ Leben ist verrückt, aber es macht unheimlich Spaß, ihre Geschichte zu verfolgen, denn es wird nicht langweilig. Joss ist mir in diesem Band positiv aufgefallen. Sie hat sich verändert, ist mutiger und ehrgeiziger geworden. Sie brachte mich sowohl zum Schmunzeln als auch zum Bangen, denn sie muss so viel alleine durchstehen. Ich bewundere dieses junge Mädchen, wie sie sich durchbeißt. Maks ist, trotz seines Beschützerinstinktes für Joss, etwas nerviger in diesem Band oder er hatte eben einfach nur Pech mit den Bösen. Ich wollte ihn zwischendurch immer mal wieder schütteln. Doch auch die anderen Nebenfiguren stachen mir dieses Mal sehr ins Auge. Entweder sie weckten mein Interesse oder ich fand sie einfach niedlich, wie z. B. Joss‘ Schwester Sam. Schnell habe ich wieder in diesem Band festgestellt, wie toll ich die Figuren finde. Zu Beginn nimmt die Geschichte an Fahrt auf, dann gab es einen Moment, wo ich geflucht habe und etwas ausgebremst wurde, aber dann setzte sich die Geschichte mit einem wirklich tollen letzten Drittel durch und genau dann, als es endete, wollte ich nicht, dass es endet. Schlimm, oder? Es ist immer noch vieles offen, ein Ende ist nicht in Sicht. Umso schlimmer ist es, dass es ungewiss ist, wie die Reihe fortgesetzt werden soll. Ich wünsche es mir wirklich und hoffe, dass Bettina Belitz eine Lösung finden wird. Nicht nur die Idee mit den Sternen und Planeten überzeugt, was ich sehr bewundernswert finde, sondern auch die vielen Themen und Fragen, die die Autorin mit einbaut. Wie gehe ich mit meinem Gegenüber um? Wie akzeptiere ich mich selbst? Wie kann ich helfen? Mit solchen Fragen wird Joss konfrontiert. Auch Liebe, Freundschaft und Familie spielen wieder eine große Rolle. Ich habe diese Reihe liebgewonnen und gerade für jüngeres Publikum ist es eine tolle Lektüre. Aber auch für Erwachsene ist das Buch eine schöne Abwechslung: es ist locker und fluffig, perfekt für Zwischendurch, einfach auch zum Abschalten. Und wer weiß, eines Tages haben wir bestimmt auch ein Date mit den Sternen. Heute schon in den Sternenhimmel geschaut? Fazit Die Suche nach den Auserwählten im Sternenhimmel geht weiter. Jugendlich, witzig und fantasievoll! Eine schöne, unterhaltsame Fortsetzung!

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Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Bettina Belitz hat mich bereits mit ihrem Auftakt der "Sterne" überzeugen können, so dass mehr als klar war, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde. Optisch ist Band 2 im selben Stil gestaltet wie sein Vorgänger, nur dass dieser hier durch kräftigere Farben hervorsticht. Auch die einzelnen Elemente auf dem Cover sind dem des ersten Teils recht ähnlich. Die Gestaltung ist einfach zu Verlieben. Da ich gar nicht wissen wollte, worum es hier geht, habe ich mir den Klappentext nicht näher angesehen, sondern direkt mit der Geschichte begonnen. Einstieg: Anders als im ersten Band beginnt die Autorin mit einem kurzen Prolog, der den Leser weit in die Ferne entführt. Wer da genau spricht, und wo das ganze stattfindet, ist hier nicht ersichtlich. Aber das machte gerade den Reiz aus. Auf diesen ersten Seiten wird kurz über den kosmischen Auftrag gesprochen, den die Auserwählten zu erfüllen haben. Dieser Einstieg gefiel mir wirklich gut, denn so bekam ich gleich eine Ahnung, was mich hier eventuell erwarten würde. Charaktere: Die Autorin bleibt hier ihrer Erzählart treu und der Leser taucht erneut in die Perspektive von Protagonistin Joss ein. Joss ist mir gerade in den letzten Kapiteln des ersten Bandes sehr ans Herz gewachsen, so dass ich mich sehr über die Rückkehr zu ihr und zu all den anderen einzigartigen Figuren freute. Die 14-Jährige muss in diesem Band einige Hürden überwinden und sich nebenbei mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers herumschlagen. So muss sie sich gegen Liebeskummer und Eifersucht wehren, darf aber den kosmischen Auftrag nicht außer Acht lassen. Und das ist mitunter gar nicht so einfach - das sieht selbt Joss ein. Durch all die Komponenten wird Joss in diesem Buch um einiges reifer und sieht der Mission mit einer größeren Entschlossenheit entgegen. Mir gefiel die Entwicklung von ihr wirklich sehr, so dass es mir eine große Freude war, sie auch hier zu begleiten. Maks - ein weiterer Auserwählte - weiß in diesem Band gar nicht wie ihm geschieht. Manchmal kam er mir da wie ein kleines trotziges Kind vor. Je weiter ich jedoch las, umso verständlicher wurde mir sein Verhalten. Auch neue, sowie alte Figuren tauchen in diesem Buch auf, von denen ich mir erhoffe, dass diese im weiteren Verlauf der Bücher eine größere Rolle einnehmen. Selbst den schwarzen Männern gibt Bettina Belitz mehr Raum, was mir sehr gut gefiel. So bekam ich allmählich ein Gefühl, welche Rolle sie einnehmen und vor allem, welche Gefahr womöglich von ihnen ausgehen könnte. Handlung: Band zwei ist um einiges ruhiger als es noch sein Vorgänger war. Aber das gefiel mir gerade gut, denn trotz der Ruhe, habe ich mich zu keinem Moment gelangweilt gefühlt. In den knapp 300 Seiten werden von Bettina Belitz nicht nur Themen wie erste Liebe, Liebeskummer, Eifersucht, sondern auch Akzeptanz und Freundschaft angesprochen. Gerade letztere sind wichtige Werte, umso erfreuter war ich, dass die Autorin diese in ihrer Geschichte einfließen ließ. Wie ein roter Faden taucht auch hier der ominöse kosmische Auftrag hin und wieder auf der Bildfläche auf. Gerne hätte ich mir hier schon etwas mehr über diese Mission gewünscht, allerdings ließ mich Bettina Belitz noch etwas zappeln. Auch wenn das Buch überwiegend ruhig verläuft, so wird das Spannungslevel auf den letzten 50 Seiten enorm angezogen. Der Auftrag wird immer präsenter und eine düstere Atmosphäre macht sich langsam breit. Diese Wendung traf genau meinen Geschmack. Schreibstil: Der Schreibstil von Bettina Belitz ist angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich sehr zügig voran kam und schneller als gedacht am Ende des Buches angelangt war. Teils fand ich ihre Erzählart wirklich sehr poetisch, was mich stellenweise noch tiefer in die Welt von Joss und Maks eintauchen ließ. Neben Werten wie Akzeptanz und Zusammenhalt, erfährt der Leser auch ein klein wenig mehr über das Auserwähltendasein. Was den Auftrag selbst anbetrifft, hielt sich die Autorin noch etwas bedeckt. Hiermit schafft sie aber gleich eine gewisse Grundspannung für die nächsten Bände. Mein Urteil "Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Dieser zweite Band ist zwar überwiegend ruhig, dennoch zu keinem Moment langweilig oder langatmig. Sehr gut gelungen empfand ich, wie sich im Hintergrund der Geschichte etwas Dunkles anbahnt. Gerade das letzte Drittel bildet hier eine gute Basis für die Folgebände. Gerne hätte ich mir etwas mehr über den kosmischen Auftrag gewünscht, hoffentlich folgt da bald mehr. Ich vergebe 4 von 5 Welten.

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„Mein Date mit den Sternen – Rotes Leuchten“ ist eine Reihenfortsetzung, auf die ich mich schon tierisch gefreut habe, denn erstens LIEBE ich Bettina Belitz Geschichten und muss ALLES von ihr haben und zweitens hatte mich der Vorgänger auch schon prächtig unterhalten. Es war also klar, dass ich unbedingt wissen musste, wie es mit der liebenswert-nerdigen Joss und ihrer Sternen-Mission weitergeht! Also habe ich mich mit ihr zusammen ins Abenteuer gestürzt … Wie ihr als aufmerksame Leser schon wisst, verehre ich Bettinas Schreibstil und würde von ihr auch einen Einkaufszettel lesen. Wie gewohnt fliegen wir förmlich durch die Geschichte, so „süffig“ und locker-flockig ist sie geschrieben. Ich konnte beim Lesen die Welt ausblenden und vollkommen mit Joss gemeinsam abtauchen, was will ich mehr? Joss‘ Liebeskummer wegen Maks wird ausführlich thematisiert und sehr authentisch und vor allem witzig rüber gebracht. Auch die Veränderungen, die mit ihr aufgrund ihrer „Sternen-Herkunft“ vorgehen, waren sehr unterhaltsam, ich sage nur „Haare färben“. xD Ihre Entwicklung steht neben dem Liebeskummer ebenfalls im Vordergrund und ich war stets nah bei ihr und konnte ihre Gefühle aus meiner eigenen Jugendzeit so gut nachvollziehen. Buchcover Mein Date mit den Sternen 2 – Rotes Leuchten von Bettina BelitzLeider zog sich ihre Mission, Maks seine Erinnerungen zurückzugeben, etwas in die Länge und die übergeordnete Handlung mit den Männern in Schwarz trat auf der Stelle. Sie bleiben stets eine nebulös-mysteriöse Bedrohung am Rande (gewollt, wie ich vermute). Dennoch habe ich weiter gehofft, dass wir noch etwas mehr zu den Planeten und der Suche nach den Auserwählten erfahren. Aber erst zum Ende hin gab es ein paar Andeutungen, was uns in den Folgebänden wohl noch erwarten wird. Bewundernswert fand ich übrigens, dass Bettina hier einem gelähmten Schüler im Rollstuhl eine große Rolle gegeben hat, dem Joss zu Anfang sehr unsicher gegenübersteht. Wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind, kennen wir das Gefühl auch, oder? Wir wollen gern so tun, als ob „alles normal wäre“ und haben doch Berührungsängste mit behinderten Menschen. Es braucht meist einige Zeit, um sich daran zu gewöhnen und auch Joss tut das irgendwann. Das fand ich ein wichtiges Thema und erfrischend ehrlich und ohne Scheu umgesetzt. Das Ende kommt mit einem Showdown aus, der nicht viel Action bietet und doch einige spannende (aber unspektakuläre) Hintergründe enthüllt. Das hat mich leider nicht ganz zufrieden gestellt, da ich mir das alles schon denken konnte und irgendwie auf eine überraschende Wendung gehofft hatte, die dann nicht kam. Die nächsten geplanten Schritte klingen aber richtig verheißungsvoll und ich habe jetzt schon richtig Lust auf Band 3, der hoffentlich in irgendeiner Weise noch das Licht der Welt erblickt. Hat der Verlag doch leider durchblicken lassen, die Reihe wahrscheinlich einzustellen … *heul* Fazit: „Mein Date mit den Sternen – Rotes Leuchten“ ist eine würdige Fortsetzung, die mir beim Lesen viel Spaß bereitet hat. Auch hier punktet Bettina Belitz wieder mit ihrem authentischen und detaillierten Schreibstil. Ich war direkt an Joss‘ Seite und habe mit ihr alle Höhen und Tiefen durchlebt! Ein wenig mehr Action und Aufklärung zur Sternen-Mission wären allerdings schön gewesen, denn diese kommt leider kaum voran. Ich hoffe weiterhin auf die Folgebände, denn ein paar Andeutungen über die Zukunft machen mich verdammt neugierig auf Band 3 …

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Meine Meinung Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, hatte ich doch das Ende des ersten Bandes noch im Gedächtnis. Joss bleibt dieses Mal aber auch gar nichts erspart! Nach dem desaströsen Ende ihrer Englandreise, wird sie in der Schule dazu verdonnert, ihre Pausen mit Julius zu verbringen. Dieser ist ein ernsthafter Junge im Rollstuhl, welcher unter einer schweren Krankheit leidet. Maks verbringt währenddessen die Pausen in der Schulkantine, wo er hilft, dass Essen an die Schüler zu verteilen. Aber es kommt noch dicker! Maks Mutter hat einen Verehrer, der zu den schwarzen Männern gehört. Dieser hat sich so gut getarnt, dass nur Joss merkt, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Und auch Maks verhällt sich irgendwie merkwürdig. Er glaubt, er müsse seine Kräfte mit sportlichen Aktivitäten ausgleichen. Allerdings hat er seine Erinnerungen daran verloren, wer er wirklich ist. Hier erhält Joss von unerwartete Seite Hilfe. Ausgerechnet Sally kommt im Rahmen eines Schüleraustauschprogramms zu ihr nach Hause. Könnte es noch schlimmer kommen? Joss kämpft an allen Seiten gleichzeitig. Wird sie es schaffen weitere Auserwählte zu finden und die schwarzen Männer zu überlisten? Mir hatte der erste Teil bereits sehr gut gefallen. Hier hat sich die Geschichte stellenweise etwas in die Länge gezogen. Allzu schlimm fand ich das nun nicht, da ich zum einen wissen wollte, wie es weiter geht. Zum anderen hatte ich Joss und Maks bereits im ersten Band sehr lieb gewonnen. Dieses Mal habe ich sehr mit Joss gelitten. Sie musste grösstenteils alles alleine schaffen. Trotz allem hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben, sondern tapfer weiter gemacht. Was sich am Ende für alle gelohnt hat. Auch wenn die Geschichte ein paar Schwächen hatte, so hat mir auch der zweite Teil gut gefallen. Ich bin gespannt, wie es mit Joss und ihren Auserwählten weiter geht.

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Inhalt: Endlich zurück aus England und möglichst weit weg von Sally, in die Maks über beide Ohren verliebt ist. Doch Joss steht schon wieder vor den nächsten Herausforderungen um ihren kosmischen Auftrag zu erfüllen. Sally taucht als Austauschstudentin bei ihrer Schwester auf, die Männer in Schwarz kommen Maks gefährlich nah und Joss muss unbedingt weitere Auserwählte finden. Meine Meinung: Als ich auf der Rückseite gelesen habe, dass es sich hierbei um eine Mädchenreihe handelt, musste ich schmunzeln, denn dieser Meinung bin ich ganz und gar nicht. Wobei die Mehrzahl der Leser mit Sicherheit weiblich sein wird, bin ich trotzdem davon überzeugt, dass es auch einige männliche Leser geben wird. Es lohnt sich diese Reihe zu lesen, auch wenn ich finde, dass der zweite Teil nicht ganz so stark ist, wie der erste. Beim Vorgänger fühlte sich die Geschichte irgendwie anders an. Man hatte beim Lesen mehr das Gefühl von Zusammenhalt und Gemeinschaft, was Joss und Maks betrifft. Im zweiten Teil hingegen, trägt Joss die Geschichte alleine, zumindest den größten Teil davon. Ich hatte wohl etwas anderes erwartet und dadurch kommt die Geschichte nicht so richtig in Fahrt. Positiv überrascht hat mich ein Charakter, der neu in Joss Leben tritt und dieses auch stark beeinflusst, obwohl ihr das am Anfang nicht bewusst ist. Maks ist in diesem Teil zwar anwesend, aber die meiste Zeit steht er Joss eh nur im Weg und Sally schwebt durch die Geschichte und ist zumindest manchmal eine Hilfe für Joss. Ich hoffe, dass der nächste Teil der Reihe wieder etwas spannender wird und auch der Gemeinschaft von Joss, Max und Sally wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt, denn nur gemeinsam kommen sie ans Ziel. Mein Fazit: Dieser Teil ist zwar nicht ganz so stark wie der Vorgänger, aber dennoch lesenswert!

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Rezension zu Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten von Bettina Belitz Der erste Band hatte mir ja total gut gefallen, doch dieses Buch hat mich nun leider ein wenig enttäuscht. Mir war das viel zu viel hin und her, denn erst erinnert sich Maks nicht an seine Herkunft und dann wieder schon und dieses ständige Hin und Her gab es auch bei anderen Dingen und das hat mich ziemlich gestört. Außerdem hat sich die Geschichte auch nicht wirklich weiterentwickelt, nichts ist so richtig vorangekommen, was sicherlich auch an dem ständigen Hin und Her gelegen ist. Joss ist ein ziemlich starkes Mädchen, denn sie hat ihre ganzen Unverträglichkeiten überstanden und selbst jetzt, in den verrücktesten Momenten schafft sie es irgendwie, einen kühlen Kopf zu bewahren und versucht alle Situationen zu meistern. Dieses Mal hat sie es nicht nur mit Liebeskummer zu tun, sondern auch mit ganz anderen Dingen, die auch sie immer wieder an ihre Grenzen bringen. Zum Ende hin hat sich etwas angedeutet, womit ich ehrlich gesagt schon länger gerechnet habe und ich bin gespannt, wie sich das ganze auflösen wird. 4 Sterne für diesen leider schwachen zweiten Band.

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Inhalt: Nach ihrer Rückkehr aus England bleibt Joss keine Zeit um durchzuatmen und die Ereignisse zu verdauen. Im Gegenteil hier scheinen sich förmlich die Ereignisse zu überschlagen und ein dramatisches Ausmaß anzunehmen. Nicht nur, dass ihr Wegbegleiter sich an keine Details ihres kosmischen Auftrages und seine Identität erinnern kann, muss sich Joss auch noch mit einer neuen Austauschschülerin herumschlagen. Sally ist zurück, ausgerechnet das Mädchen in das sich Maks unsterblich verliebt hat. Mit im Gepäck die schwarzen Männer, die Maks gefährlich nahe kommen und von den weiteren Auserwählten fehlt noch jede Spur! Wird sie ihren kosmischen Auftrag retten können oder versinkt die Mission im puren Chaos?! Meine Meinung: Bettina Belitz hat es geschafft mit ihrem ersten Band dieser Reihe mich auf eine kosmische, spannende und gefährliche Mission zu entführen und daher freute ich mich tierische auf den zweiten Band. Natürlich waren meine Erwartungen hoch, doch konnte die Autorin diese auch erfüllen? Hier muss ich gestehen, dass ich etwas zweigeteilt bin. Zum einen kam Spannung auf, auch wenn es eher schleichend war, und die Geschichte nahm ungeahnte Wendungen an. Doch um ehrlich zu sein, empfand ich es eher teilweise wie ein Karussell, dass sich stetig im Kreis dreht und ab und an neue Mitreisende aufsteigen lässt. Die Spannung bezog sich für mich eher auf die Findung der weiteren Auserwählten und auf die Grundlagen der Ereignisse aus England, die einige „Schäden“ mitgebracht hat. Zu denen gehören der erinnerungslose Maks und Sally, die ordentlich Chaos in Joss leben gebracht hat. Aber da endete es auch… Erst gegen Ende hin kamen neue Details und interessante Aspekte zum Vorschein, auf denen man in der Handlung schon hätte aufbauen können, denn der Zeitpunkt für die „Enthüllungen“ finde ich schlecht gewählt, da sie dort nur angerissen werden und keinen Tiefgang erfahren. Natürlich könnte sich die Autorin diese für den dritten Band damit aufheben, aber dafür fehlen sie hier um den dritten Band auch schmackhaft zu machen. Erstaunlich gut wiederum gefiel mir die Entwicklung von Joss. Sie war in diesem Band sehr selbstbewusst, energisch und kampflustig. Auch wenn sie viel mit Drama meistert und ab und an in ihren Liebeskummer verfällt, so hat sie mit ihrem Ziel vor Augen immer etwas, dass sie am Ende aus dem Loch herausholt und aufleben lässt. Ich mag sie sehr und ich denke, dass sie für noch weitere Überraschungen definitiv zu haben sein wird. Schade ist es definitiv, dass hier das Augenmerk eher auf die Dramatik des Lebens als Teenie gelegt wird und die eigentlichen Grundlagen der Handlung eher so beiläufig mitlaufen. Da hab ich mir etwas mehr erhofft. Dennoch muss ich gestehen, dass ich gewiss zum dritten Band greifen werde, denn die Idee mit den Planeten und deren Ausgang finde ich interessant und muss einfach erfahren, wie es mit Joss,Maks, Sally und den anderen Auserwählten weitergehen wird und ob sie den schwarzen Männern ein Schnippchen schlagen werden. ( Hier abzubrechen bringe ich nämlich nicht übers Herz, denn dafür macht mich die Grundidee zu neugierig!) Der Schreibstil ist wieder super flüssig, jung und sehr spritzig. Er lässt ein schnelles vorankommen zu und fesselt den Leser trotz einiger Längen in die Geschichte. Fazit: Obwohl mich dieser Band der „Mein Date mit den Sternen“-Reihe nicht so packen konnte, empfand ich ihn doch als kleiner Zwischenstopp vor dem hoffentlich großen Knall sehr angenehm. Zwar drehten wir uns hier etwas im Kreis und verloren das Ziel aus den Augen, doch mit der letzten Hälfte riss die Autorin das Ruder nochmals rum und weckte mein Interesse mich doch noch in Band drei stürzen zu wollen.

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Der Einstieg in diesen zweiten Band fällt einem leicht, da eine kurze Zusammenfassung, verflochten in die Story, den Leser noch mal sanft aber ohne langwierig zu werden an die Geschehnisse erinnert. Es wird weiterhin aus der Sicht von Joss, in der Ich-Perspektive, erzählt. So kann man sich auch weiterhin gut in die Protagonistin hineinversetzen. Leider zog es sich leider auch hier wieder, bis so wirklich was passiert. Es tauchen neue Charaktere auf und Joss hat alle Hände voll damit zu tun, Maks daran zu erinnern, wer er wirklich ist. Die Leseprobe zu Band 2, am Ende des ersten Buches hat mich jedoch ordentlich irritiert und fand ich schlecht gewählt. Denn diese Szene findet man erst ca. in der Mitte des zweiten Bandes. Somit hat man doch den Leser schon selbst ordentlich gespoilert. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit auf diese Szene gewartet, da ich die Hoffnung hatte, dass diese ein wenig mehr Spannung ins Buch bringt. Leider wurde es jedoch erst gegen Ende des Buches etwas aufregender. Vorher plätschert die Handlung leider nur so vor sich dahin. Gelungen fand ich die Wandlung, die Joss durchmacht. Sie wird zusehends selbstewusster, was mir gut gefallen hat. Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und gut zu lesen. Die Schriftgröße ist dem empfohlenen Lesealter angemessen auch etwas größer, so dass man auch diesen Band recht schnell lesen kann. Die optische Gestaltung dieser Reihe gefällt mit ganz besonders gut. Ich mag die zusätzlichen Highlights im inneren des Buches, ie Grafiken zu Beginn der Kapitel. Auch das Cover ist für mich stimmig und passt zur Zielgruppe. Inhaltlich könnte es für mich etwas rascher voran schreiten, aber vielleicht liegt dies auch an meinem fortgschrittenen Alter ;) Das Thema Astrologie/Astronomie und der mythische und mystische Touch gefällt mir weiterhin gut. Leider habe ich diesen Band schwächer als Band 1 empfunden und vergebe daher nur 3 Pfoten. Ich habe die Hoffnung, dass es im nächsten Band wieder etwas rasanter zugeht.

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