Leserstimmen zu
Was so in mir steckt

Barry Jonsberg

(11)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)

Was so in mir steckt

Von: Freunde fürs Leben

20.01.2020

Wie gesteht man der ersten Schwärmerei die Liebe, wenn man mit Schüchternheit und Panikattacken zu kämpfen hat? Autor Barry Jonsberg begleitet in "Was so in mir steckt" zusammen mit uns den 13-Jährigen Rob, dessen Avancen bei Destry nicht so richtig punkten wollen. Humorvoll und emotional zeichnet der Autor hier ein Bild vom Erwachsenwerden und von der Reise zu sich selbst. 

Lesen Sie weiter

Schon das Blubbern von Glück von Barry Jonsberg fand ich klasse und so war ich gespannt auf Was so in mir steckt. Cover und Titel finde ich durchaus passend, doch leider sind beides keine Eyecatcher und dabei hätte das Buch so viel Aufmerksamkeit verdient. Rob ist 13 Jahr alt und das erste Mal verliebt. Also was nun, Destry einfach ansprechen geht nicht. Rob leidet an Panikattacken und außerdem ist er extrem schüchtern. Also muss ein Plan her. Dabei hilft ihm sein bester Freund Andrew und sein Großvater. Die Geschichte startet unheimlich humorvoll, schon auf den ersten 50 Seiten habe ich herzhaft gelacht und hatte einmal sogar Tränen in den Augen und dies, obwohl ich eigentlich schlechte Laune hatte. Doch wenn man dieses Buch liest, kann man einfach nur grinsen und gute Laune bekommen. Es hat so eine unheimlich positive Stimmung. Wer die Bücher von Barry Jonsberg kennt, weiß er hat eine Schwäche für eher ungewöhnliche Charaktere. Sie gleichen nicht der Breitenmaße, sondern sind besonders. Rob hat einen engen Bezug zu seinem Großvater, verbringt jede Menge Zeit im Senioren Zentrum. Und der alte Herr ist speziell, er flucht ohne Unterlass (was im Buch aber nicht direkt ausgeschrieben wird), schließt Wetten darauf ab, wer als Nächstes stirbt und nimmt auch so kein Blatt vor den Mund. Rob, der oft den Mund nicht auf bekommt, weil ihm die richtigen Worte fehlen, ist da ganz anders. Doch entwickelt er sich innerhalb der Geschichte weiter und wächst über sich hinaus. So geht es in Was so in mir steckt, nicht um einen Lovestory, sondern um Selbstfindung. Darüber, über den eigenen Schatten zu springen und mutig zu sein, zu sich selbst zu stehen und für das einzustellen, was einem wichtig ist. Geschickt werden auch Themen wie Klimawandel, Fleischkonsum und Krieg in die Geschichte mit eingebracht. Und wie toll Hunde sind, auch wenn diese einem wütenden Wischmop gleichen ;) Beim Lesen mag man denken, dass manches nicht so realistisch ist, doch lasst euch davon die Lesefreude nicht nehmen, am Ende ergibt alles Sinn. Auch wenn ich das Buch über fast immer ein Grinsen im Gesicht hatte und sehr stolz auf Rob war. So hat mich das Ende bewegt und vielleicht habe ich auch ein bisschen feuchte Augen bekommen. Manche mögen meinen, das Ende sei nicht nötig gewesen, doch ich fand es einen perfekten Abgang für dieses großartige Buch. Fazit: Eine Empfehlung von Herzen. Selten hat ein Buch meine Laune beim und nach dem Lesen so positiv beeinflusst. Ich habe Tränen gelacht und später dann auch welche aus Betroffenheit verloren. Viele wichtige Themen werden untergebracht und dabei genau richtig dosiert. Das Buch hat eine tolle Botschaft. Und die Entwicklung von Rob war klasse und fast schon ansteckend, wie er über sich hinaus wächst. Für mich ein Herzensbuch.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Destry Camberwick ist für Rob die Projektionsfläche aller Sehnsüchte, allen Glücks an der Schule. Immer wenn Rob an ihr vorbeigeht, verschlägt es ihm die Sprache. Tagein, tagaus muss er an Destry denken. Zufällige Begegnungen, lassen den Mund offenstehen, richten das Nackenhaar auf und erzeugen kalte Schweißausbrüche. Die Indizien liegen klar auf der Hand: Rob ist verliebt. Die Panikattacken, die Rob in den ungünstigsten Momenten überkommen, machen es ihm nicht einfacher. Wie soll er Destry seine Gefühle gestehen. Ja, wie soll sie überhaupt erfahren, dass es ihn gibt, wenn er nicht mal in der Lage ist, ein einziges Wort mit ihr zu wechseln? Robs bester Freund Andrew und sein grießgrämiger Opa stehen dem Jungen sofort mit Rat und Tat zur Seite. Rob muss etwas tun, was Destrys Aufmerksamkeit auf ihn zieht. Zum Beispiel am Schulsport teilnehmen und sich dort hervortun, eine Passion zu haben, kann nicht schaden, auch ein Hund könnte helfen, um ganz beiläufig mit Destry, die selbst ein solches Haustier besitzt, ins Gespräch zu kommen. Letztlich fällt sogar der Vorschlag am Schultalentwettbewerb teilzunehmen und dort eine Begabung zu zeigen, von der bislang noch keiner etwas wusste. Rob ist von all diesen Ideen nicht begeistert. Im Sport ist er eine absolute Niete, er kommt sympathisch unambitioniert daher. Doch was tut man nicht alles für die Liebe? Im Detail: Mit Rob erschafft Barry Jonsberg einen Protagonisten, der – ähnlich wie Candice in „Das Blubbern von Glück“ - ziemlich unambitioniert, zugleich aber erstaunlich altersklug und liebenswert daherkommt. Gleich zu Beginn der Geschichte interviewt Rob zu „Studienzwecken“ seine Eltern zum Thema Verliebtsein. Er stellt Fragen wie: „Mum, weiten sich deine Pupillen, wenn du Dad anschaust? Strömt dein Blut in deine Epidermis und spürst du ein Flattern in der Magengrube?“. Klar, dass nach vielen Jahren Ehe die Antwort des befragten Elternteils eher ernüchternd ausfällt. Doch Rob lässt sich nicht unterkriegen. Die Ermittlungen in Sachen Liebe zeigen ihm nur viel deutlicher, dass das, was er für Destry Camberwick empfindet, mehr ist als eine harmlose Schwärmerei. Doch was tut man, wenn man sich seiner Gefühle zwar sicher ist, aber beim Anblick der Angebeteten in Schweiß ausbricht und keinen einzelnen Satz hervorbekommt? Rob sucht Hilfe bei seinem geliebten Großvater. Einem sehr griesgrämigen, ständig fluchenden alten Mann, der im Altersheim Wetten abschließt, wer wohl als nächstes ins Gras beißen wird. Rob weiß genau von den Schwächen seines Opas. Er weiß, dass andere Menschen sich erst einmal an diese raue Schale gewöhnen müssen. Gemeinsam mit Andrew, Robs bestem Freund, ist Opa jedoch gewillt, der großen Liebe seines Enkels ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Nicht immer sind Opas und Andrews Ratschläge jedoch praxistauglich. Rob ist kein großer Sportler und genießt es auch nicht im Rampenlicht zu stehen. Dennoch ist der Junge gewillt Opfer für Destry zu bringen. Während die Lage recht aussichtslos erscheint, stellt er sich der Herausforderung. Rob meldet sich auf die Stelle des Torwarts, die in der Schulmannschaft neu besetzt werden soll. Er wird von einem Tag auf den anderen Vegetarier, kettet sich vor dem Supermarkt ans Geländer, um gegen schlechte Tierhaltung zu protestieren, geht mit der Promenadenmischung von einem der im Altersheim lebenden alten Männer spazieren, er schreibt Gedichte und versucht sich als Theaterschauspieler. Nur hat das alles einen großen Haken: Rob ist absolut talentfrei, unsportlich und auch nicht gerade ein absoluter Glückspilz. Mit großem Geschick beschreibt der Autor das klägliche Scheitern seiner Hauptfigur. Nicht spöttisch, nicht herablassend, aber mit augenzwinkerndem Humor. Rob ist jemand, der sich nicht unterkriegen lässt, der alles gibt, was er kann, nur um seinem Ziel, Destry Camberwicks Aufmerksamkeit zu wecken, ein wenig näher zu kommen. Fazit: The Things We Do For Love ... Was tut man nicht alles für die Liebe. Barry Jonsberg ist es gelungen mit ,„Was so in mir steckt“, erneut eine Geschichte mit enorm viel Spannung, Herz und Humor zu schreiben. Die Überforderung und die gegenseitigen Beziehungen ihrer Figuren zueinander sind wieder fulminant niedergeschrieben; so viel Wortwitz und abgründiger Humor. Wer Herzenswärme und ein besonderes Gespür für die Komik und Tragik des Alltäglichen sucht, wird bei Barry Jonsberg immer fündig. Eine absolute Empfehlung. Buchzitate: „Schhhh“, machte er. „Ich denke nach und das ist schon im günstigsten Fall eine delikate Angelegenheit. Wenn du mich unterbrichst, verliere ich den Faden und spiele stattdessen Videospiele.“

Lesen Sie weiter

Rob Fitzgerald ist verliebt. In Destry Camberwick, das wohl schönste Mädchen der Welt. Doch Rob hat ein Problem: Alleine der Gedanke im Mittelpunkt zu stehen, führt bei ihm zu ernsthaften Panikattacken und dem Wunsch im Erdboden zu versinken. Wie soll er es so schaffen, Destrys Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen? Die Lage scheint aussichtslos, doch plötzlich erhält er eine mysteriöse SMS, die ihn zu aufeinander folgenden Herausforderungen auffordert. Ziel der Herausforderungen ist nicht an erster Stelle Destry zu beeindrucken, sondern Rob zu helfen zu sich selbst zu stehen und mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Zunächst denkt Rob natürlich gar nicht daran überhaupt mitzumachen, aber schließlich fasst er sich doch ein Herz und nimmt die erste Herausforderung an.Diese und auch die folgenden Herausforderungen scheinen ihn wirklich zu verändern. Er beginnt sich selbst mehr zuzutrauen und sogar Destry scheint ihn endlich zu bemerken. Doch Rob lernt auch, dass es gar nicht so wichtig ist, ob Destry ihn jetzt mag oder nicht. Viel wichtiger ist, dass er zu sich selber steht und auf sein Können vertraut. Besonders gut an der Geschichte hat mir gefallen, dass Rob nicht der typische Heldencharakter ist, aber auch nicht der eingefahrene Loser. Er ist zu Beginn wahnsinnig schüchtern und wagt es nicht mal, seinen Eltern so wirklich zu wiedersprechen. Im Laufe der Geschichte mit all den Herausforderungen, denen er sich stellt, lernt er dann jedoch zu sich selber zu stehen und seine Meinungen zu vertreten. Diese Entwicklung ist wirklich wundervoll zu beobachten, da sie meiner Meinung nach sehr gut darstellt, dass jeder sich positiv verwandeln und selbstbewusster werden kann. Viele Jugendliche haben das Problem, dass sie extrem schüchtern sind und sich nicht trauen aus sich herauszukommen. Rob zeigt, dass es möglich ist, diese Schüchternheit zu überwinden und dass man dafür lediglich seine eigene Komfortzone verlassen muss. Neben Rob existieren noch weitere sehr interessante Charaktere, die dem Buch Leben und Farbe einhauchen. Zum Beispiel Robs bester Freund Andrew, der immer für ihn da ist, aber auch kein Problem damit hat, Rob mal eiskalt seine Meinung um die Ohren zu hauen. Und dann ist da noch Robs Großvater. Ein grantiger, fluchender, meist ziemlich unhöflicher alter Mann, der Rob aber dennoch ins Herz geschlossen hat. Gerade die Unterhaltungen zwischen den beiden, die immer wieder zwischen gegenseitigem Aufziehen und ernsteren Gesprächsthemen schwanken, machen die Beziehung zwischen den beiden sehr unterhaltsam und interessant. Insgesamt ist die Geschichte sehr leicht, farbenfroh und interessant geschrieben, wodurch es wirklich Spaß macht sie zu verschlingen. Ann-Kathrin Opiolka, 18 Jahre

Lesen Sie weiter

Dies war mein erstes Buch von Barry Jonsberg und es wird bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Das Buch war schon auf den ersten Seiten so humorvoll, dass es mich von Beginn an gepackt hat und ich es ziemlich flott gelesen hatte. Rob ist ein sehr sympathischer Protagonist, der mir aber teilweise viel älter als 13 vorkam. So richtig angetan hat es mir in der Geschichte aber Robs Großvater. Die beiden verbringen ziemlich viel Zeit miteinander und haben ein sehr enges Verhältnis. Das hat mir richtig gut gefallen. Pop, wie Rob seinen Großvater nennt, redet wie ihm der Schnabel gewachsen ist, was immer wieder zu witzigen Gesprächen und Szenen führt. Wer bei dieser Geschichte eine süße Liebesgeschichte erwartet, könnte ein bisschen enttäuscht werden, denn in diesem Buch geht es vielmehr darum, wie Rob zu sich selbst findet, lernt, über seinen Schatten zu springen und zu sich selbst zu stehen. Es war ganz wunderbar mitzuverfolgen, wie er über sich selbst hinauswächst. Dies ist dem Autor hier ganz toll gelungen, auch wichtige Themen wie Klima- und Tierschutz fließen wie selbstverständlich in die Geschichte ein und so dem Leser näher gebracht, ohne den bösen Zeigefinger hochzuhalten. Das Ende hat mich dann auch noch einmal ziemlich überrascht. Ich kannte lediglich die Kurzbeschreibung und hatte ansonsten keine Informationen zu dem Buch, deshalb hatte ich damit überhaupt nicht gerechnet. Was das genau ist, werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Lesen Sie weiter

VORSICHT, DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER! Was so in mir steckt hat mich wahnsinnig überrascht. Wer nicht gezielt auf der Suche nach queerer Literatur ist, wird bei diesem Buch vorher keinen Hinweis darauf finden, dass Rob trans ist und in einem Mädchenkörper geboren wurde. Rob ist einfach ein Junge, der zwar unsicher ist und mit vielen, für andere selbstverständlichen, Dingen Schwierigkeiten hat, aber sehr begabt, unglaublich witzig und vor allem liebenswert ist und sich zum ersten Mal verliebt hat. Wir lernen ihn kennen, während er beginnt, die Liebe zu erforschen: bei seinen Eltern, seinem Großvater, und sonst auch bei jedem, den er trifft. Während er nebenbei versucht, die zauberhafte Destry auf sich aufmerksam zu machen, wird er der Umwelt zuliebe zum Vegetarier, versucht sich als Sportler, Schriftsteller und Schauspieler und bekommt die Nachwirkungen eines Krieges zu spüren. Bei jedem Schritt, den er geht, wächst er über sich hinaus, um am Ende eine Ahnung davon zu haben, was es heißt sich selbst zu lieben. Diese Geschichte ist eine der lustigsten und liebenswertesten, die ich seit Langem gelesen habe und hat mich gerade deshalb häufig an mein Lesegefühl bei Love, Simon (aka »Nur drei Worte«) erinnert. Der Protagonist ist supercharmant, naiv-liebenswert, verliert nie seinen Mut und hat dabei einen unschlagbar ironischen Humor. Dieser Humor zieht sich durch die gesamte Geschichte und sorgt für Leichtigkeit vor einem eigentlich ernsten Hintergrund. Ob es um den WWM aka »wildgewordener Wischmop« aka der kleine Hund Trixie geht oder die Superhelden-Lehrerin, die zufällig immer im richtigen Moment auftaucht, wo man sie nicht erwarten würde, mit Robs Beschreibungen werden die Worte zu Bildern, die sich in der Erinnerung festsetzen. Dass man beim Lesen ständig vor sich hinkichert, sorgt dafür, dass man die Lesestimmung nicht so schnell vergisst und fast schon enttäuscht ist, wenn man am Ende angekommen ist. Dass Rob trans ist, erfährt der Leser erst ganz am Schluss und plötzlich machen alle kleinen Hinweise Sinn. Diese Vorgehensweise sorgt gerade bei nicht betroffenen Menschen dafür, dass sie Rob als Jungen kennenlernen und am Ende gar nicht anders können, als ihn bedingungslos als diesen Jungen zu akzeptieren. Am Ende wird dem Thema auch die nötige Sensibilität und Aufmerksamkeit geschenkt, um dem Leser ein Verständnis dafür zu vermitteln, was es für junge Menschen bedeutet, trans zu sein. Dass nicht unbedingt jeder in der Umgebung sofort eine Akzeptanz dafür entwickelt und es ebenso ein harter Kampf sein kann, von seiner Familie als der Mensch wahrgenommen zu werden, den man selbst in sich sieht. Barry Jonsberg löst das mit viel Fingerspitzengefühl und überrascht den Leser am Ende in doppelter Hinsicht: mit der Offenlegung Robs Geburtsgeschlechts und der Auflösung der Geschichte selbst. Fazit: Was so in mir steckt ist eine Geschichte, die sehr viel mehr zu bieten hat, als es auf den ersten Blick scheint. Sie ist unglaublich witzig und liebenswert, sodass sie sich mindestens so sehr in mein Herz geschlichen hat wie Love, Simon (aka »Nur drei Worte«), wenn nicht sogar noch mehr. Rob muss man einfach lieben und begleitet ihn nur zu gern bei seinem Versuch, das Ziel seiner ersten Verliebtheit auf sich aufmerksam zu machen, aber viel wichtiger noch, auf dem Weg sich selbst lieben zu lernen. Das Ende überrascht den unwissenden Leser nicht nur mit der Offenbarung von Robs Geburtsgeschlecht, sondern auch mit der Auflösung der kompletten Rahmenhandlung, wodurch das Buch lange nachhallt. Mit viel Fingerspitzengefühl beschreibt Barry Jonsberg, was es für junge Menschen heißt, trans zu sein und lässt dabei auch die Schwierigkeiten nicht außer Acht, die die direkte Umgebung manchmal damit hat. Darüber hinaus ist es mit Abstand eine der witzigsten und liebenswertesten Geschichten, die ich bisher lesen durfte und ich kann es nur jedem ans Herz legen, egal ob queer-Leser oder nicht!

Lesen Sie weiter

"Was so in mir steckt" war mein erstes Buch vom Autor Barry Jonsberg. Und es war ultra lustig, aber auch sehr wichtig. Man sollte es auf jeden Fall lesen. Zuersteinmal möchte ich andeuten, dass das Cover sehr gelungen ist und für mich auch ziemlich ansprechend wirkt. Auf dem Cover sieht man eine blaue Wand, an denen Bilderrahmen mit Fotos hängen und Rob Fitzgerald anscheinend auf einer Couch liegt (dass man allerdings nicht sieht) und seine Füße in den Chucks an die Wand lehnt. Der Schreibstil von Barry Jonsberg hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich liebe seinen Humor und dass er auch die anderen Charaktere im Buch an seinem Humor teilhaben lässt. Die Charaktere wie Rob, Destry, sein Großvater Pop und sein bester Freund Andrew waren mir alle von Anfang an total symphatisch. Vorallem aber konnte ich mich in die Rolle von Rob Fitzgerald sehr gut hineinversetzen und konnte ebenfalls seine Ängste und Panikattacken oft gut nachvollziehen. Die Handlung der gesamten Geschichte war einfach nur zauberhaft. Sie war so schön, manchmal traurig, aber auch verdammt wichtig, da sehr viele Themen in dem Buch behandelt werden. Im kompletten Buch geht es eigentlich nur um Rob, der sich in die neue Mitschülerin Destry Camberwick verliebt und sich seinen Ängsten stellen möchte. Denn als er eine mysteriöse anonyme SMS bekommt, mit Aufgaben die er erfüllen muss, wird er Stück für Stück immer mehr von seinen Ängsten und Panikattacken erlöst. Die letzte Aufgabe fand ich selbst am allerschönsten, denn sie lautete, dass Rob einfach er selbst sein soll, so wie er ist. Er soll sich akzeptieren, so wie er ist. Und das tat er dann sogar. Immerhin trägt Rob ein riesiges Geheimnis mit sich herum, das auch im Buch bis zum bitteren Ende ein Geheimnis für die Leser bleibt. Als das Geheimnis am Ende des Buches herauskam, war ich ein wenig überrascht, da ich mit so etwas gar nicht gerechnet hätte. Es war ein großartiges Ende, womit man einfach nicht rechnet, sich aber dennoch total freut, dass es so gekommen ist und Rob Fitzgerald zu sich selbst gefunden hat. Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Es gibt so viele lustige Momente, aber auch manchmal traurige und ernste Szenen. Dennoch hat die Geschichte eine lockere und spannende Art an sich, dass es niemals langweilig wird. Ich habe Rob Fitzgerald sehr ins Herz geschlossen :) Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Verlag für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplares!

Lesen Sie weiter

Die Bücher von Barry Jonsberg mag ich unheimlich gerne. Für mich stand daher auch sofort fest, dass ich seinen neuen Jugendroman lesen möchte. Cover und Klappentext überzeugten mich auf Anhieb. Hier war ich mir wirklich sehr sicher, dass mich Barry Jonsberg auch mit seinem neuen Werk hellauf begeistern wird. Der 13-jährige Rob Fitzgerald ist sich sicher: Er ist bis über beide Ohren verliebt. Die Zeichen dafür sind ganz eindeutig. Tja, und nun? Seine Angebetete einfach so ansprechen und ihre seine Gefühle gestehen, kann Rob definitiv nicht. Dafür ist er viel zu schüchtern und ganz bestimmt würde er in dem Moment eine seiner fiesen Panikattacken bekommen. Rob fragt seinen Großvater um Rat, dieser ist schließlich alt (in Robs Augen uralt) und hat schon viele Erfahrungen im Leben gesammelt. Er wird ganz bestimmt wissen, wie man mit so einer Situation umzugehen hat. Irgendwie sind Großvaters Tipps nur nicht so der Brüller. Und die von Robs bestem Freund Andrew helfen auch nicht so wirklich weiter. Als Rob plötzlich sehr merkwürdige, anonyme Textnachrichten auf seinem Handy erhält, wird aus der Mission „Destry auf sich aufmerksam machen und für sich gewinnen“ mehr werden. Rob stellt sich den Aufgaben des geheimnisvollen SMS-Schreibers und wird dabei über sich hinauswachsen und endlich der sein, der er ist. Okay, puh. Zu diesem Buch eine Rezension ohne Spoiler zu schreiben ist irgendwie gar nicht so leicht. Da ich aber auf gar keinen Fall spoilern möchte, versuche ich nun mal, euch auch so deutlich zu machen, wie außergewöhnlich und wundervoll dieses Buch ist. Was ich euch nur raten kann: Lest bloß die Danksagung, die es hinten im Buch gibt, erst zum Schluss! Ihr würdet euch sonst total die Spannung und den Überraschungsmoment am Ende nehmen. Was bin ich froh, dass ich nicht zuerst nach hinten geblättert habe. Ich bin so jemand, der sich immer die Danksagungen in Büchern durchliest und dies meist ganz zu Beginn tut. Warum ich es ausgerechnet hier nicht getan habe? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Zum Glück habe ich es gerade hier einmal anders gemacht, worüber ich wirklich sehr erleichtert bin. Es kann allerdings auch gut sein, dass so manch anderer viel eher auf die Auflösung kommen wird als ich. Ich hatte die ganze Zeit überhaupt keine Vermutung und war am Ende wirklich sprachlos, als ich das Buch zuklappte. Beim Stöbern habe ich eben entdeckt, dass einige das Ende in ihren Rezensionen verraten, was ich persönlich nicht so gut finde. Überrascht hat mich auch, dass es sogar einen Wikipedia-Eintrag zu dem Buch gibt, in dem alles Wichtige der Handlung erzählt wird. Also, ich würde euch wirklich sehr ans Herz legen, den Wikipedia-Text zu meiden, wenn ihr noch vorhabt, das Buch zu lesen. Wenn ihr Überraschungsmomente am Ende genauso gerne mögt wie ich, dann holt euch einfach das Buch ohne groß was darüber zu lesen und legt los mit dem Schmökern! Ich kann euch versprechen, ihr werdet es nicht bereuen. Mein Lieblingsbuch von dem australischen Autor Barry Jonsberg war bisher „Das Blubbern von Glück“ gewesen. Das Buch ist so toll! Wer es noch nicht gelesen hat, sollte das in meinen Augen unbedingt noch ändern. Anhand meiner Formulierung ahnt ihr aber nun sicher schon, was jetzt kommen wird, oder? Jepp, genau: Mit „Was so in mir steckt“ konnte mich Barry Jonsberg noch mal eine ganze Ecke mehr begeistern. Ich liebe dieses Buch, es ist so witzig und herzerwärmend und wunderschön. Ich war hier immerzu am Schmunzeln und Grinsen und hatte ständig ein wohlig warmes Gefühl im Bauch, weil ich die Charaktere so wunderbar und die Geschichte so süß und großartig fand. Dank des locker-leichten, humorvollen und jugendlichen Schreibstils, den sehr kurzen Kapiteln und der mitreißenden Handlung bin ich hier nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch so richtig weggesuchtet. Langeweile kam für mich hier an keiner Stelle auf. Genial fand ich ja die Textnachrichten, die sich Rob und sein bester Freund Andrew regelmäßig schreiben. Hihi, die sind echt klasse, sag ich euch, und super lustig. :D Erfahren tun wir alles aus der Sicht des 13-jährigen Rob in der Ich-Perspektive. Mit Rob ist dem Autor ein ganz besonderer Protagonist gelungen, bei dem man gar nicht anders kann als ihn zu lieben. Wie er uns seine Geschichte erzählt ist einfach nur zauberhaft. Dank der einfühlsamen Erzählweise gelingt es einem als Leser spielend leicht sich in Rob hineinzufühlen und sein Denken und Handeln jederzeit nachvollziehen. Mir zumindest ist das problemlos gelungen. Mich konnte Rob mit seiner schüchternen, humorvollen, super sympathischen und einzigartigen Art vom ersten Moment an verzaubern. Auch von den Nebenfiguren bin ich hellauf begeistert. Robs bester Freund Andrew ist mega witzig und auch das liebenswerte Mädchen Destry, in welches sich Rob verlieben wird, mochte ich total gerne. Mein Charakterhighlight, neben Rob, war aber der Großvater. Hach, was habe ich mich über ihn amüsiert. Pop, wie er von Rob meist genannt wird, ist einmalig. Er sagt stets das, was er denkt, er flucht wie der Teufel und hat so eine herrlich grummelige, zugleich aber auch sehr herzliche Art. Ich fand Robs Großvater einsame Spitze. Total schön fand ich, was für eine besondere und innige Beziehung Rob und sein Großvater haben. Mich haben die Gespräche der beiden und ihre gemeinsamen Momente richtig bewegt. Noch mehr aber musste ich an den Stellen lachen. „Was so in mir steckt“ enthält die perfekte Kombi aus urkomischen, schrägen, gefühlvollen, traurigen und ernsten Momenten. Ich kann irgendwie gar nicht sagen, welche Szenen mir nun am besten gefallen haben. Ich habe es beim Lesen so geliebt, dass ich ständig breit schmunzeln und öfters auch mal laut loslachen musste. Die Szenen, die mich sehr nachdenklich gestimmt, berührt und überrascht haben, fand ich aber auch fantastisch. Das Buch macht einfach mega gute Laune, es behandelt viele wichtige Themen und es enthält eine so tolle Botschaft! Für mich ist „Was so in mir steckt“ ein absolutes Highlight, bei welchem ich nur sagen kann: Unbedingt lesen, es lohnt sich! Fazit: Ein großartiges Buch, welches man einfach nicht mehr aus der Hand legen mag und das einen sprachlos zurücklässt. Mir hat „Was so in mir steckt“ herrliche Lesestunden beschert. Ich war hier ohne Ende am Schmunzeln, Grinsen und Lachen (der Humor ist erstklassig!), ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mitgefühlt und wurde am Ende extremst überrascht. Ich kann euch Robs Geschichte wirklich nur ans Herz legen. Sie ist so lustig und warmherzig und enthält eine so wichtige und wundervolle Message. „Was so in mir steckt“ ist definitiv nicht nur ein Buch für Jugendliche – auch für Erwachsene ist es absolut lesenswert. Ich bin total begeistert und vergebe volle 5 von 5 Sternen!

Lesen Sie weiter