Leserstimmen zu
Don't LOVE me

Lena Kiefer

Die Don't Love Me-Reihe (1)

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Von Lena Kiefer habe ich bisher noch nichts gelesen, obwohl ich den Auftaktband der Ophelia Scale-Reihe im Regal stehen habe. Durch die vielen positiven Meinungen, war ich nun gespannt darauf, ein Buch von ihr zu lesen. Die New Adult-Geschichte zeichnet sich dadurch aus, dass sie mal nicht in Amerika und an einem College spielt, sondern in den schottischen Highlands. Die Autorin konnte mich schon von diesen Beschreibungen gefangen nehmen. Zuerst lernt man Kenzie etwas kennen, die mit ihren Vater und ihren Geschwister zusammenlebt. Als Familie mussten sie schon einen Schicksalsschlag hinnehmen. Deshalb fällt es Kenzie anfangs schwer, ihre Familie zu verlassen. Dennoch ist das Praktikum in Schottland für sie eine Chance für ihre weitere Zukunft. Kenzie ist hilfsbereit, kreativ, immer für ihre Familie da und gibt sich sehr tough. Lyall kehrt für den Sommer nach Schottland zurück, um vor allem seiner Familie gerecht zu werden und seinen Ruf wieder herzustellen. Seine Aufenthalt ist zudem an einige Bedingungen geknüpft, um seine Zukunft in der Familie zu sichern. Am bestern wäre es natürlich sich dabei nicht zu verlieben. Lyall ist trotz seines dunklen Geheimnisses ein starker Charakter. Trotz reicher Familie ist er ein bodenständiger Typ und nicht abgehoben. Er möchte etwas in seiner Familie verändern und muss sich durch viele Voruteile kämpfen. Als Kenzie und Lyall aufeiander treffen, spürt man sofort die Funken sprühen. Fortan treffen sie sich immer wieder, schon allein durch das Praktikum im Hotel. Aber auch private Begegnungen bleiben nicht aus. Kenzie lernt dabei auch eine andere Seite von Lyall kennen, anders als die Gerüchte über ihn aussagen. Dennoch werden ihre Gefühle und Zuneigung von Lyall's Vergangenheit überschattet. Kenzie und Lyall haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Sie harmonieren toll zusammen, sodass sich das Knistern zwischen ihnen durch die ganzen Geschichte zieht. Ich habe immer wieder mit den beiden mitgefiebert. Und man verliebt sich ein Stück weit mit in Lyall. Aber auch die anderen Charakter konnte die Autorin gut beschreiben. Sie fügen sich gut mit in die Handlungen ein und wachsen einen zudem ans Herz, besonders Finlay und Edina. Der Schreibstil der Autorin war für mich leicht zu lesen. Die Geschichte bekam dadurch einen guten Lesefluss. Die Dialoge waren detailreich und stimmig gestaltet. Aber auch die Gegenden waren anschaulich beschrieben. Es wirkte alles stimmungsvoll und atmosphärisch. Dadurch, dass die Geschichte aus beiden Perspektiven geschrieben ist, wirkte diese nochmals authentischer. Man konnte sich in beide Charaktere sehr gut hineinversetzen. Auch konnte mich die Autorin auf emotionaler Ebene mit ihren Worten erreichen. Manchmal wurde mir nur etwas zu viel Drama um das Geheimnis von Lyall gemacht. Man hat lange gewartet, bis man mehr darüber erfährt. Dennoch hat es die Spannung erhöht, da man immer wieder mitgerätselt hat, was nun wirklich passiert ist. Es geht zudem nicht nur um die Vergangenheit von Lyall, sondern auch viel um die Familie von ihm. Da es bei ihnen viele Bedingungen und auch einige Geheimnisse sowie Intrigen gibt, ist das Familienleben rund um die Luxushotels und das Fortbestehen eines guten Rufes kein leichtes und somit bewegend beschrieben. Die Geschichte ist zwar typisch New Adult und vieles auch nicht neu, aber dennoch konnte sie mich insgesamt fesseln. Ich wollte immer wissen, wie es zwischen den beiden weitergeht. Zudem gab es einige Sachen, die unerwartet waren und somit spannend erzählt wurden. Die Handlungen hatten Tiefgang und wurden auf Augenhöhe erzählt. Man konnte sich sehr gut in die Situationen hineinversetzen. Zum Schluss wurde es auch noch mal aufregend. Erst schwierig und dann Freude bis man wieder sprachlos zurückgelassen wurde. Ich bin total gespannt auf die Fortsetzung. Ich möchte am liebsten sofort wissen, wie es weitergeht. Ich vermisse jetzt schon die schottischen Highlands sowie Kenzie und Lyall. Fazit: Die Autorin hat eine tiefgreifende und gefühlvolle Geschichte geschaffen, die mich mitreißen konnte. Dramatik, Emotionen, Leidenschaft, Intrigen, Geheimnisse...gepaart mit wundervollen Charaktere machen die Geschichte aus. Sie sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Zudem ist die Kulisse, wo die Handlung spielt, atemberaubend schön beschrieben. Man wird regelrecht verzaubert von den Charakteren und den schottischen Highlands. Aber zum Ende hin wird man sprachlos zurückgelassen, sodass man spannungsvoll auf die Fortsetzung wartet. Bewertung: 5 / 5 Vielen Dank an den cbj-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Nachdem die Ophelia Scale Reihe noch auf meiner Wunschliste verharrt, konnte ich auf Lena Kiefers New Adult Roman nicht noch warten und musste ihn sofort haben! Und was soll ich sagen? Ich bereue nichts! Ich wusste ja schon von Rezensionen zu ihrer Dystopie, dass ihr Schreibstil super sein soll. Und das ist er! Mehr als das! Die Autorin schafft es locker, flüssig und fesselnd zugleich zu schreiben. Langweile/Langatmigkeit war in diesem Buch wirklich ein Fremdwort. Das Tempo der Erzählung war in allem super. Der Leser wurde wunderbar in die Geschichte eingeführt, die Charaktere waren allesamt nahbar, authentisch und sympathisch (zumindest die, die es sein sollten). Der Spannungsbogen war wahnsinnig gut, das Setting wunderschön. Was ich auch sehr geliebt habe, war der Stellenwert von Familie und Freundschaft. Außerdem fand ich alles in allem super konstruiert, ohne dabei zu übertreiben oder es too much werden zu lassen. Außerdem kenne ich keine zweite Autorin, die die Liebesszenen so dezent und trotzdem dabei soooo verdammt heiß schreiben kann! Dafür wirklich: WOW! Es handelt sich hier vielleicht vom groben Thema her vielleicht nicht um etwas total neuartiges, aber ich fand, die Geschichte glänzte trotzdem durch eine gewisse Einzigartigkeit. Vor allem Kenzie fand ich großartig! Ich bin jedenfalls restlos begeistert und brauche dringend Band 2, denn der Cliffhänger ist echt mies. Zwar war das Ende für mich relativ hervorsehbar, tat dem Ganzen aber keinen Abbruch. Krass war es so oder so! Es wurden viele kleine Details unglaublich gut umgesetzt, das Charakterbuilding war unglaublich, das Knistern zwischen Lyall und Kenzie geradezu durch die Buchseiten spürbar. Ich kann nur schwärmen, nur loben, nur staunen. Ich hoffe, dass die Reihe ihr Niveau beibehält. Für mich war es ein unglaublich gutes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann! Habe absolut nichts auszusetzen. Ich freue mich auf mehr!

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Meine Meinung In „Don't LOVE me (Die Don't Love Me-Reihe 1)“ geht es um, die Geschichte von Kenzie und Lyall. Kenzie muss für ein Prakitum in die schottischen Highlands und lernt dort Lyall kennen, der den Sommer bei seiner Familie ist. Was hat das Schicksal mit beiden vor und was verbringt Lyall hinter seiner Fassade ?? Kenzie hat den Traum Interior Design an der University of the Arts in London zu studieren dazu besucht sie ein Praktikum, das sie in Vorweisen kann. Das Schicksal führt sie in die Highlands und zu Lyall. Lyall ist ein reicher Erbe und auf den ersten Blick wirkt er arrogant und nicht direkt sympathisch. Dennoch scheint etwas hinter seiner Fassade zu sein was mich neugierig gemacht hat und ich ihn besser kennen lernen wollte. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Lyall und Kenzie erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren aus Lyall Familie sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit. Seine Schwester war mir am sympathischsten während mancher Mitglieder aus seiner Familie sich meistens für etwas besser halten. Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Lyall ind Kenzie gezogen. Sie braucht dringend ein Praktikum, um in London University of the Arts studieren zu können, als Referenz. Zuerst wird ihr eigentlicher Platz ihr weggenommen und dann bekommt sie, die Chance in den Highlands, dort wo in der Nähe auch ihre Mutter herkommt ein Praktikum zu machen. Dort begegnet sie zum ersten Mal Lyall, der dessen Familie dort ein Hotel hat und der Auftrag im Zuge ihres Praktikums sie auch in das Hotel führt. Dort soll ein Neubau des Hotels neu ausgestattet werden und Lyall soll das Projekt mit betreuen. Kenzie hört immer wieder von einem Vorfall, der mit einem Mädchen und Lyall zu tun hat. Was steckt hinter diesem Geheimnis und warum will ihr keiner die Wahrheit sagen ? Was passiert, wenn sie ebenfalls Gefühle für Lyall entwickelt und diese verhängnisvoll enden werden? Ich habe mich kaum aus der Geschichte abwenden können und fiebre jetzt schon dem 2 Band entgegen. Das Cover finde ich interessant gestaltet durch diese gelbe Farbe und den Schriftzug. In Ophelia Sncale kennt man ja zum Beispiel, die Buchcover mit Models. Fazit Don't LOVE me (Die Don't Love Me-Reihe 1) ist für mich ein aufregender New Adult Auftakt , den ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe mich in Lyall und die schöne Kulisse verliebt.

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Ich muss gestehen das ich vorher sehr wenig im New- Adult Genre gelesen habe und für mich als Hausfrau zum ersten Mal an dieses Genre gewagt habe. Die Autorin zeigt hier eine Geschichte von Lena Kiefer jedoch hatte besondere Elemente, die mich auf eine besondere Art mitgenommen haben. Die Charaktere hatten eine besondere Ausstrahlung angefangen bei Kenzie, die keine weibliche Figur ist, die hilflos wirkt, sondern sehr erfahren dadurch das sie sich nach dem Tod ihrer Mutter um ihre Schwestern gekümmert hat, als älteste Tochter. Lyall ist hier nicht der typische Böse junge oder wie viele junge Mädchen sagen würden Bad Boy. Sondern in ihn steckt so viel mehr. Er kommt aus einer Reichen Familie und hat trotz vieler Vorteile nicht immer nur Positives erlebt. Der Schreibstil hat mir hier sehr gut gefallen, weil die Autorin es schafft, dass ich kaum realisiere wie schnell die Seiten in ihrer Geschichte verfliegen. Ich liebe die tolle Kulisse der Highlands und kann es kaum abwarten wieder in einer Geschichte dorthin zu reisen. Die Highlands sind als Buchkulisse sehr schön und haben einfach eingeladen im Buch zu bleiben. Fazit : Don´t love war für mich ein fesselnder Auftakt, der eindeutig nach mehr schreit. Ich fiebere schon dem 2 und 3 Band entgegen.

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•𝓘𝓷𝓱𝓪𝓵𝓽• ER hat ein dunkles Geheimnis. SIE ist tabu für ihn. Haben sie eine Zukunft? KENZIE ist nicht gerade begeistert davon, in den schottischen Highlands ihr Design-Praktikum zu absolvieren. Doch als sie bei ihrem ersten Auftrag dem jungen Erben der Luxushotelkette begegnet, ändert sich alles. Der attraktive Lyall fasziniert sie von der ersten Minute an. Doch welches Geheimnis verbirgt er hinter seinem abweisenden Verhalten? LYALL bleibt ein Sommer, um sich am Stammsitz seiner altehrwürdigen Familie zu bewähren. Gelingt ihm das nicht, ist seine Zukunft in Gefahr. Als er der Designstudentin Kenzie begegnet, gerät sein Plan ins Wanken. Denn ihrer Anziehungskraft kann er einfach nicht widerstehen. Doch keiner weiß besser als er, wie verhängnisvoll eine Beziehung zu ihm für sie enden könnte. •𝓜𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓜𝓮𝓲𝓷𝓾𝓷𝓰 • Don‘t love me ist das erste Buch von Lena Kiefer was ich gelesen habe. Innerhalb der ersten Seiten hat mich das Buch schon in seinen Bann gezogen, durch Lenas tollen schreibstil konnte sie die Charaktere und die Umgebung super darstellen sodass ich ohne Probleme in die Geschichte eintauchen konnte. Die Protagonisten Kenzie und Lyall haben sich sofort in mein Herz geschlichen. Kenzie ist ein super sympathischer Charakter, eine starke Personen mit einem weichen Kern was dazu führt das ich mich sofort mit ihr identifizieren konnte. Lyall hat von Anfang an zwei Seiten, eine die er vorgibt zu sein und die Seite die er niemanden zeigen will. Er hat ein gutes Herz und hat mir oft einfach nur leid getan und ich wollte ihn einfach nur trösten. Die nebencharakter waren auch super und ich hoffe das sie ihre eigenen Geschichte bekommen. Band eins endet mit einem fiesen chliffhanger und macht das warten auf Band zwei echt schwer. •𝓕𝓪𝔃𝓲𝓽• Das Buch ist humorvoll, liebevoll, tiefgründig und Herzergreifend weshalb das Buch 5/5 Blütenblätter 🌸 bekommt.

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Heinrich Hugendubel GmbH & Co. KG

Von: Ellen Schröter aus München

28.10.2020

Habe gerade die Lena Kiefer an einem einzigen Nachmittag verschlungen. Was für eine geniale Geschichte. Ich bin ja eigentlich gar nicht so die Zielgruppe für die NewAdult Liebesromane, und oft lese ich den Anfang und das Ende und gut ists. Aber hier! Keine Chance! Ich dachte ja ich kenne alle möglichen Konstellationen, nette Heldin hier, gebrochener BadBoy da....aber Frau Kiefer schafft es echt noch mal frischen Wind reinzubringen! Dazu die wunderbar authentische liebenswerte Kenzie mit ihrer tollen Familie, und Lyall, der so gar nicht das ist, was ich am Anfang geglaubt hatte und diese fiese intrigante Familie! Wie Dallas oder Denver Clan nur wesentlich schöner verpackt. Ich kann es nur gar nicht glauben, dass ich jetzt nicht sofort weiterlesen darf! Bis Dezember warten? OMG! Lena Kiefer kann einfach so hammertoll schreiben, einfach nur WOW und 2x 5 Sterne!

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>>Story & Schreibstil<< Nach Ophelia Scale habe ich Lena Kiefer für mich als Autorin entdeckt und war unglaublich begeistert von ihrem Stil und ihren Ideen. Dadurch habe ich mich auch wahnsinnig auf Don’t love me gefreut, auch wenn ich sonst lieber zu Büchern aus anderen Genre greife. So hat mich auch der Grundaufbau der Charaktere hier gleich wieder angesprochen, wenn ich sie auch teilweise noch ein wenig oberflächlich gestaltet fand. Dazu muss man allerdings sagen, dass es sich hierbei um einen Auftakt handelt und somit ja höchstwahrscheinlich noch vieles kommen wird. Dafür wird schnell klar, dass das Buch perfekt für zwischendurch ist, man fliegt nur so über die Seiten und die Geschichte entfaltet sich immer mehr, wenn einige Aspekte auch ein wenig vorhersehbar sind. Aber wie sagt man so schön – das Rad kann schließlich auch nicht neu erfunden werden. In der Hinsicht hätte ich mir allerdings noch ein wenig mehr gewünscht, irgendwas, was die Story einzigartiger wirken lässt. Ganz cool fand ich hier die Tätigkeit, der Kenzie und Lyall nachgehen. Innendesign und Architektur ist mir persönlich jetzt in diesem Zusammenhang noch nicht so häufig vorgekommen, zumindest nicht in Verbindung mit einer Leidenschaft zu dem Beruf. >>Ein Highlight?<< Tja, die Frage aller Fragen. Aber da muss ich euch leider enttäuschen. Ich bin einfach nicht geeignet dafür, in dieser Hinsicht ein Statement abzugeben, dafür lese ich zu wenig in dem Bereich. Allerdings ist es schon so, dass meine Erwartungen ziemlich hoch waren. Ich wurde zwar nicht wirklich enttäuscht, aber Don’t love me gehört auch nicht zu meinen neuen Herzensbüchern. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, aber mehr auch nicht – was überhaupt nicht schlimm ist und auch vollkommen ausreicht. Ich fand das Zusammenspiel der Charaktere ganz cool, allerdings auch gerade das große dunkle Geheimnis…naja, ein wenig eigen. Wahrscheinlich, weil es auch eine schwere Thematik ist, vielleicht aber auch einfach, weil es im ersten Band noch nicht komplett aufgelöst wurde. Mit ihren vorherigen Büchern hat mich die Autorin mit ihrem Worldbuilding begeistert, das ist hier natürlich nicht so leicht. Dennoch freue ich mich schon auf die Fortsetzungen und werde diese auf jeden Fall auch lesen. FAZIT Mit Don’t love me hat Lena Kiefer einen coolen Auftakt gestartet, der perfekt für zwischendurch ist und sich wunderbar wegliest. Für mich persönlich war da aber auch noch Platz nach oben – vielleicht hänge ich aber auch noch zu sehr an ihren anderen Büchern. Nichtsdestotrotz: Perfekt für zwischendurch und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird!

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Ich liebe den Schreibstil der Autorin und besonders die Atmosphäre die sie rund um Kilmore erschafft. Außerdem fand ich es sehr gut, das es sowohl Kapitel aus Kennzies, wie auch aus Lyalls Sicht gab, da man sich so gut in beide hineinversetzen konnte. Ich mochte auch die Jane Austen Vergleiche, denn sie haben auf jeden fall ziemlich gut gepasst, die beiden sind wirklich wie Elizabeth und Mr. Darcy. Die Chemie zwischen ihnen stimmt, aber sie machen es sich gegenseitig definitiv nicht immer leicht. Kennzie hat einen starken Charakter, vor allem weil sie früh lernen musste Verantwortung zu tragen und sich durchzusetzen. Ich habe sie dafür bewundert was sie alles für ihre Familie tut, wie sie ihren Traum verfolgt und wie sie (fast) unvoreingenommen sich ein eigenes Bild von Lyall macht, obwohl vieles gegen ihn spricht. Lyall hingegen ist ein sehr interessanter Charakter, den man nicht so leicht durchschauen kann. Er trägt ein Geheimnis mit sich herum und wird von allen in der Stadt regelrecht feindselig behandelt, was einen noch neugieriger auf ihn macht. Hinter seiner arroganten und gleichgültigen Maske, steckt eindeutig ein liebenswerter Kerl der zwar Fehler gemacht hat, aber auch sehr verletzt ist und mit dem ich richtig mitgelitten habe. Das Buch zeigt bestens was Gerüchte und Halbwahrheiten anrichten können. Es ist nicht so das man die Stadtbewohner nicht verstehen kann, aber sie urteilen ohne die Wahrheit zu kennen. Das Ende war dann auch nochmal richtig fies und das nicht nur wegen dem Cliffhanger, sondern auch wegen Kennzies Reaktion auf sein Geheimnis. Ja Lyall hat Fehler gemacht und es ist etwas furchtbares passiert, aber ich hätte gehofft dass sie anders reagiert. Alles in allem war es dennoch ein sehr gelungener Auftakt, der mitreisend war und vor allem sehr authentische Protagonisten hatte.

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