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Work-Life-Bullshit Warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15860-7

Erschienen: 20.04.2015
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Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Endlich ein positives Buch über Arbeit! Thomas Vašek fordert zum Umdenken auf: Arbeit ist ein Teil unseres Lebens und keine lästige, schnell zu überbrückende Notwendigkeit auf dem Weg in den heiß ersehnten Feierabend. Sie bindet in die Gesellschaft ein, stiftet Sinn und gibt Struktur. Arbeitszeit ist Lebenszeit. Die Work-Life-Balance dagegen ist ein Selbstbetrug, da suggeriert wird, das wahre Leben beginne erst nach Feierabend. Mit philosophischer Finesse plädiert Thomas Vašek dafür, dass wir nicht für mehr Freizeit, sondern für gute Arbeit auf die Barrikaden gehen.

Thomas Vašek (Autor)

Thomas Vašek, geboren 1968 in Wien, ist Chefredakteur des neuen philosophischen Magazins Hohe Luft und Buchautor. Zuletzt erschien sein Buch „Denkstücke: Lockerungsübungen für den philosophischen Verstand“ im Suhrkamp Verlag (2012). Thomas Vasek lebt in München.

Originaltitel: Work-Life-Bullshit
Originalverlag: Riemann Verlag, München 2013

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-15860-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.04.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Arbeit macht nicht krank

Von: binesbuecher aus mainz Datum: 02.10.2013

Thomas Vasek ist Philosoph und Chefredakteur des Maganzins "Hohe Luft". Seine These ist, dass die Arbeit an sich nicht zum Burn - Out führt.
Oh, dachte ich, da liest man doch ständig ganz andere Dinge.

Das Buch mit dem Untertitel "Warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt" beginnt mit den geschichtlichen Hintergründen der Arbeit. Zunächst gab es durchaus Arbeit für sich selbst, z.B. bei Bauern, etc. Diese Menschen sahen einen Sinn in ihrer Arbeit. Sie waren zwar körperlich aus- und teilweise überlastet, aber nicht psychisch. Man lebte nicht in der strikten Trennung zwischen Beruf und Freizeit, die Übergänge waren fließend.

Dann kam die Zeit des Taylorismus, die Industrialisierung hielt Einzug und so ganz langsam änderte sich die Einstellung der Gesellschaft dahingehend, dass die Arbeit Pflicht ist und lästig, die Freizeit dagegen schön.
Warum aber, wenn dies stimmen würde, gibt es Menschen, die in den Burn - Out kommen und das bei wenigen Wochenstunden Arbeit und andere arbeiten viel mehr und fühlen sich wohl? Es kann doch nicht an der Arbeitsmenge liegen.

Der Autor plädiert dafür, dass man eine Arbeit machen soll, die einem Spaß macht. Klar das geht nicht immer. Aber ist Arbeitslosigkeit ein lebenswerterer Zustand? Freizeit hat man dann doch genug. Besser ist es sicher für die meisten Menschen nicht.
Und genau da liegt der Ansatz von Vásek, es liegt nicht an der Menge der Arbeit sondern an der Zufriedenheit mit der Arbeit und an der Einstellung zur Arbeit, ob man in einen Burn - Out kommt oder nicht. Also ist auch die Work - Life - Balance nicht das Problem.

Arbeit kann Spaß machen und das sollte sie auch. Dies ist das Plädoyer des Autors.
Ich finde das Buch sehr interessant und lesenswert. So ein ganz anderer Weg als gewohnt und ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Für mich habe ich viele Denkanstösse rausgezogen und kann es nur empfehlen.

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