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Terézia Mora

Terézia Mora
© Antje Berghäuser
Terézia Mora gilt als eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Ihr literarisches Debüt, der Erzählungsband „Seltsame Materie“, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. »Auf dem Seil« ist der Abschluss der Darius-Kopp-Trilogie über das Leben des IT-Spezialisten Darius Kopp. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzern aus dem Ungarischen; u.a. hat sie die Werke von Péter Esterházy übertragen.


Georg-Büchner-Preis⠀•⠀Deutscher Buchpreis⠀•⠀Preis der Leipziger Buchmesse⠀•⠀Ingeborg-Bachmann-Preis⠀•⠀Open-Mike-Literaturpreis⠀•⠀Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis⠀•⠀Bremer Literaturpreis⠀•⠀Mara-Cassens-Preis⠀•⠀Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin⠀•⠀Preis der LiteraTour Nord⠀•⠀Roswitha-Preis⠀•⠀Franz-Nabl-Preis⠀•⠀Erich-Fried-Preis⠀•⠀Preis der Literaturhäuser

Terézia Mora bei Luchterhand und btb

Auf dem Seil

Ist das Leben ein ewiger Balanceakt? Darius Kopp drohte an seinem Unglück zu zerbrechen. Drei Jahre sind vergangen, seit seine Frau Flora, seine große Liebe, gestorben ist. Der IT-Experte ist mit Floras Asche durch Europa gereist und schließlich auf Sizilien gelandet. Dort taucht eines Tages unverhofft seine 17-jährige Nichte auf. Das Mädchen ist allein unterwegs und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Lorelei braucht Darius‘ Hilfe – und er die ihre. Mit ihr geht er zurück nach Berlin. Und lernt, sein Glück daran zu messen, was man durch eigenen Willen verändern kann - und was nicht.

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Die Liebe unter Aliens

Ein Ausflug ans Meer soll ein junges Paar zusammenführen. Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Ein japanischer Professor verliebt sich in eine Göttin. In »Die Liebe unter Aliens« erzählt Terézia Mora von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen. Von Frauen und Männern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen können. Mit präziser Nüchternheit spürt Terézia Mora in jeder der zehn Geschichten Empfindungen nach, für die es keinen Auslass zu geben scheint, und erforscht die bisweilen tragikomische Sehnsucht nach Freundschaft, Liebe und Glück.

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Das Ungeheuer

»Solche Geschichten gibt‘s, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Ein ganz alltägliches Schicksal vielleicht, doch wen es trifft, der kann daran zerbrechen. So geht es Darius Kopp, dem IT-Experten, der erst seine Stelle verliert, dann die große Liebe seines Lebens. Denn Flora, seine Frau, hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem geheimen Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Geringste mitbekommen hatte.

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Nicht sterben

Wenige Monate nachdem Terézia Mora im Herbst 2013 für ihren Roman »Das Ungeheuer« mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, hielt sie ihre Frankfurter Poetik-Vorlesungen. Schritt für Schritt erzählte sie, wie sie ihren unvergleichlichen literarischen Kosmos geschaffen hat, erst Erzählungen, dann ihre vielfach ausgezeichneten Romane. Diese Vorlesungen waren ein Ereignis. Wer mehr über Terézia Mora, ihr Werk, über das Schreiben und über die Literatur im Allgemeinen erfahren möchte, kann die in Frankfurt gehaltenen Vorträge jetzt nachlesen.

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Alle Tage

Ein junger Mann kann nicht mehr in seine osteuropäische Heimat zurückkehren – dort wird Krieg geführt. Er lebt am gesellschaftlichen Rand einer großen deutschen Stadt und ist ein Genie im Erlernen von Sprachen, obwohl er ein nur geringes Interesse daran hat, überhaupt zu sprechen. Höllenfahrt und Passionsgeschichte: Terézia Mora hat einen großen Roman (einen Großstadtroman) geschrieben, der seine Helden in tiefe Abgründe stößt und dennoch nicht böse endet …

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Der einzige Mann auf dem Kontinent

Er ist Anfang 40, verheiratet und einziger Vertreter einer US-amerikanischen Firma für drahtlose Netzwerke in den Ländern Mittel- und Osteuropas: In einer Zeit globaler Wirtschaftskatastrophen macht sich Darius Kopp daran, sein Lebensidyll zu verteidigen. Seine Firma hat sich zwar in ein Phantom verwandelt (seine Chefs sitzen ohnehin in London und in Kalifornien), und auch seine Ehe mit seiner großen Liebe steht vor dem Aus. Dennoch möchte er lange daran glauben, dass alles gut gehen wird und er in der besten aller möglichen Welten lebt. Vor allem aber, dass es ihm geglückt ist, sich vom schönen Leben ein großes Stück zu sichern …

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Begründung der Jury zur Verleihung des Preises

»In ihren Romanen und Erzählungen widmet sich Terézia Mora Außenseitern und Heimatlosen, prekären Existenzen und Menschen auf der Suche und trifft damit schmerzlich den Nerv unserer Zeit. Schonungslos nimmt sie die Verlorenheit von Großstadtnomaden in den Blick und lotet die Abgründe innerer und äußerer Fremdheit aus. Dies geschieht suggestiv und kraftvoll, bildintensiv und spannungsgeladen - mit ironischen Akzenten, irisierenden Anspielungen und analytischer Schärfe. Für ihre eminente Gegenwärtigkeit und lebendige Sprachkunst, die Alltagsidiom und Poesie, Drastik und Zartheit vereint, verleiht die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Georg-Büchner-Preis 2018 an Terézia Mora.«