VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

„Briefe ohne Unterschrift“ Wie eine BBC-Sendung die DDR herausforderte

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 16,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 21,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19948-7

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Termine

  • Service

  • Biblio

Eine sensationelle, wahre Geschichte - Als Briefeschreiben noch gefährlich war

Sie schreiben Briefe und gehen ein hohes Risiko ein. Adressat: BBC London. 1949 startet die britische Rundfunksendung „Briefe ohne Unterschrift“. Anonyme Zuschriften von DDR-Bürgern werden darin verlesen, immer am Freitagabend, über 25 Jahre lang. Susanne Schädlich entdeckte diese einzigartigen Zeitdokumente und erzählt nun von den britischen Journalisten, die so lange der DDR die Stirn boten. Vor allem aber setzt sie den mutigen Absendern ein Denkmal, die der gnadenlosen Nachverfolgung durch die Stasi zum Opfer fielen – unter ihnen ein Junge aus Greifswald …

»Das Buch von Susanne Schädlich liest sich gut und ist spannend.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Daniela Münkel (11.07.2017)

Susanne Schädlich (Autorin)

Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. 2009 veröffentlichte sie den Bestseller »Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich«. 2011 erschien ihr jüngstes Buch »Westwärts, so weit es nur geht«.

»Das Buch von Susanne Schädlich liest sich gut und ist spannend.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Daniela Münkel (11.07.2017)

»Es liest sich wie ein Krimi.«

Hessischer Rundfunk, hr2 "Kulturfrühstück", Hans Sarkowicz (20.04.2017)

»Vergessene Geschichten des Unrechts, die Schädlich hier wieder lebendig werden lässt.«

dpa, Sibylle Peine (20.06.2017)

»Recherchen in der Vergangenheit sind Susanne Schädlichs Spezialität. (...) Das Buch 'Briefe ohne Unterschrift' enthält beklemmende Zeugnisse.«

Berliner Zeitung (08.06.2017)

»Auf das vielschichtige Material reagiert Susanne literarisch, mit einer Collage von Zitaten und imaginierten Szenen, von Fakten und Fiktion.«

Deutschlandfunk Kultur "Lesart", Jochen Stöckmann (14.06.2017)

mehr anzeigen

16.11.2017 | 18:30 Uhr | Geisa

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Gedenkstätte Point Alpha
Platz der Deutschen Einheit 1
Haus auf der Grenze
36419 Geisa

Originaltitel: ..

eBook (epub), 10 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-641-19948-7

€ 16,99 [D] | CHF 21,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 20.03.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ein unbekanntes deutsches Kapitel

Von: Petra Breunig Datum: 04.06.2017

diebedra.de/

Mein Fazit: "Susanne Schädlich greift mit "Briefe ohne Unterschrift" ein Kapitel der deutschen Geschichte auf, das für viele unbekannt sein dürfte. Sie tut das wie eine Detektivin in einem Kriminalroman, sucht Zeitzeugen auf, liest sich durch das BBC-Archiv in London und schreibt ihre Erkenntnisse detailliert nieder."

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein vergessenes Stück Geschichte

Von: JoLou Datum: 08.09.2017

jolina-noelle.blogspot.com/

Ich bin früh genug geboren um die DDR noch miterlebt zu haben und gehöre wohl zu der Generation, die Probleme hat auch nach vielen Jahren die Mauer aus dem Kopf zu bekommen, da ein vereintes Deutschland in meiner Kindheit und Jugend absolut utopisch war. Man lernte die Präambel im Grundgesetz und es gab "wir" und "die".

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum die BBC in den 70er Jahren die Sendung "Briefe ohne Unterschrift" einstellte, denn auch in den Köpfen der DDR bildete sich das "wir" und "die".

Die Sendung "Briefe ohne Unterschrift" der BBC war in Deutsch und es wurden anonyme Briefe, die es in den Westen geschafft hatten, von Bürgern der DDR vorgelesen und besprochen.
Am Anfang war die Hoffnung groß, dass der Westen etwas gegen die Teilung unternehmen würde.
1974 wurde die Sendung eingestellt, da es immer weniger Briefe gab.
Ob dies nun daran lag, dass mehr abgefangen wurde, oder ob sich die Bürger der DDR in ihrem Staat eingefunden hatten, kann keiner beantworten.

1974 kam ich in die Schule, 2 deutsche Staaten waren normal.
Mein Besuch in Klasse 12 in Ostberlin versetzte mir einen Kulturschock und ich hatte Angst, nicht zu Unrecht, wie man heute weiß.

Die Autorin hat sich auf die Suche nach den Briefen ohne Unterschrift gemacht und gefunden, sie hat auch einen Briefschreiber gefunden, dessen Brief abgefangen wurde und der durch Schriftproben ein Jahr vor seinem Abitur verhaftet wurde und im Gefängnis saß, nur weil er einen Brief geschrieben hat. Seine Geschichte wird ebenfalls erzählt.

Das Buch ist spannend, sorgt für Kopfschütteln was die Geheimdienste der DDR für Aktionen fuhren mit Spitzeln und Spitzeln die die Spitzel beobachteten, ein Staat voller Verfolgungswahn und man lernt die Macher der Sendung ein wenig kennen, so gut das nach so vielen Jahren möglich ist, in denen diese Sendung total vergessen wurde.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin