Das atemberaubende Finale der spektakulären Fantasy-Trilogie!

Der Sultan vor Miraji steht kurz vor dem Sieg. Die Rebellen sind in alle Winde zerstreut, der Prinz ist in Gefangenschaft und Amani bleiben nur wenige Verbündete im Kampf gegen den unerbittlichen Tyrannen. Nur mit ihrem Revolver und ihren Demdji-Kräften bewaffnet muss sie einen Weg durch die Wüste in die sagenumwobene Stadt Eremot finden, die nicht einmal auf der Landkarte existiert. Als immer mehr Gefährten ihr Leben verlieren, verzweifelt Amani fast: Führt sie die Rebellen unaufhaltsam ins Verderben? Wird es ihr gelingen, den Prinzen zu befreien?

Alwyn Hamilton

AMANI – Heldin des Morgenrots

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Der dritte Band der AMANI-Trilogie: Kapitel 1

Ich erwachte aus einem Albtraum, als jemand meinen Namen rief.
Automatisch griff ich nach meiner Pistole, doch dann erkannte ich Saras Gesicht über mir. Ich war so erschöpft, dass es immer wieder vor meinen Augen verschwamm.
Ich nahm den Finger vom Abzug. Kein Feind, nur Sara, Hausherrin im Versteckten Haus. Sie hatte eine kleine Lampe dabei, die nur ihr Gesicht beleuchtete, sodass es für einen Moment aussah, als sei sie ein in der Dunkelheit schwebender, körperloser Kopf. So wie die Köpfe in meinem Traum, der jetzt mit meinem Erwachen verblasste.
Ich hatte von Imin geträumt, die mit Ahmeds Gesicht freiwillig zum Richtblock gegangen war.
Von meiner Cousine Shira, die ihren Trotz hinausschrie, als man sie vor dem Block zum Niederknien zwang.
Von Ayet mit dem irren Blick, der man die Seele aus dem Leib gefoltert hatte und die jetzt auf den Tod wartete.
Von der kleinen Ranaa, einem Demdji, die die Sonne in ihren Händen gehalten hatte und in einem Gefecht, in das sie nicht hätte verwickelt werden dürfen, durch einen Querschläger ums Leben kam.
Von Bahi, der durch die Hand meines Bruders vor meinen Augen verbrannte.
Von meiner Mutter, die damals in Dustwalk erhängt wurde, weil sie ihren Ehemann erschoss, der nicht mein Vater war.
Alles Menschen, die ich sterben sah. Menschen, die ich sterben ließ. Ihre Anklage stand ihnen ins Gesicht geschrieben.
Aber Sara war nicht aus meinem Traum. Sara lebte noch. Wie andere auch.
Als der Sultan das Rebellenlager überfiel, wurden viele Rebellen gefangen genommen. Aber nur eine einzige wurde hingerichtet.
Imin. Unsere Demdji-Gestaltwandlerin.
Ahmed lebte noch, weil Imin sein Gesicht angenommen, so den Sultan und ganz Izman getäuscht hatte und an seiner Stelle gestorben war. Und weil Delila mit ihnen in Gefangenschaft war und es ihr gelang, Ahmed so lange für aller Augen unsichtbar erscheinen zu lassen, dass Imin zum Richtblock geführt werden konnte.
Deshalb war Ahmed noch am Leben. Genau wie Shazad, unsere „Generalin“, obwohl sie es hasste, wenn wir sie so nannten. Sie war unentbehrlich im Kampf gegen den Sultan. Ebenso wie Rahim, ein Sohn des Sultans, der einen tiefen Groll gegen unseren erlauchten Herrscher hegte, da der Sultan den Tod seiner Mutter zu verantworten hatte. Rahim war der Garant dafür, dass wir vielleicht bald eine ganze Armee aus den Bergen unser eigen nennen konnten. Soldaten, die dem Sultan nie treu gewesen, dafür aber Rahim ergeben waren.
Und jetzt war es an mir, sie und all die anderen gefangenen Rebellen zu retten. Also, an mir und einer Handvoll anderer, die sich der Gefangennahme entziehen konnten. Jin, unser widerstrebender Prinz, unsere für gewöhnlich anstrengende Demdji Hala mit der goldfarbenen Haut, unsere Zwillinge Izz und Maz, beides Gestaltwandler, und unser nur an manchen Tagen zuverlässiger fremder Dieb Sam. Nicht gerade eine Armee, aber wir waren die, die übrig geblieben waren.
Ich war in irgendeiner Ecke des Versteckten Hauses auf einem Stuhl eingeschlafen. Das Versteckte Haus war unsere letzte Zuflucht in Izman. Hierher hatten sich alle, die von der Rebellion noch übrig waren, zurückgezogen. Ein schwacher Lichtschein von draußen huschte über Saras Gesicht, hell genug, um zu erkennen, wie besorgt sie war. Ihr Haar war nach einem unruhigen Schlaf zerzaust und der dunkelrote Morgenmantel, den sie über ihren Nachtkleidern trug, hing an ihr, als hätte sie ihn in aller Eile übergeworfen.
Der Tag musste bereits angebrochen sein, doch meine Glieder waren noch schwer vor Erschöpfung, als hätte ich nur wenige Stunden geschlafen. Aber wahrscheinlich könnte ich ein Jahr lang schlafen und diese Müdigkeit steckte mir immer noch in den Knochen. Es war die Erschöpfung aus Schmerz und Trauer. In meinem Bauch pochte es noch von der Anstrengung, die mich der Einsatz meiner Kräfte vor wenigen Stunden gekostet hatte, und eine Sekunde lang kippte die Welt gefährlich auf die Seite, als könnte ich das Gleichgewicht verlieren.
„Was ist los?“, krächzte ich, als ich meinen schmerzenden Körper reckte. Erst tags zuvor hatte meine Tante mir die Metallplättchen herausgeschnitten, und mir tat noch alles weh. „Ist schon Morgen?“
„Nein, es ist noch mitten in der Nacht. Ich bin aufgewacht, weil das Baby unruhig war.“ Als meine Augen sich langsam an das Dämmerlicht gewöhnten, sah ich, dass sie ein schlafendes Kind im linken Arm hielt. Es war der kleine Fadi, der neugeborene Sohn meiner Cousine Shira und ein Demdji. Er war jetzt in Saras Obhut, da Shira enthauptet worden war. Ich erinnerte mich an Shiras anklagenden Blick in meinem Albtraum, weil ihr Sohn allein meinetwegen ohne seine Mutter aufwachsen musste. „Und als ich aufstand, war da ...“ Sara stockte. „Am besten schaust du es dir selbst an.“
Das klang nicht gut. Ich presste die Handflächen auf meine müden Augen. Was hatte in den letzten paar Stunden denn noch alles schiefgehen können? Hinter meinen Augenlidern sah ich noch einmal Imins Kopf auf diese Plattform fallen. Ich ließ die Hände sinken. Es war besser, sich der Wirklichkeit zu stellen als den Albträumen. Langsam stand ich auf. „Gut. Geh du voraus.“
Mit dem kleinen blauhaarigen Demdji im Arm führte Sara mich die dunkle Wendeltreppe zum Dach hinauf, das dem Versteckten Haus seinen Namen gegeben hatte. Der Garten auf dem Flachdach war auf allen vier Seiten von dicht bewachsenen Rankgittern umgeben, die das Haus vor neugierigen Blicken schützten und Sara und all den Frauen unter ihrer Obhut Schutz gewährten.
Noch bevor wir ganz oben angelangt waren, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Es war fast Mitternacht, doch draußen herrschte ein gedämpftes Licht, ähnlich dem Rot einer verhangenen Morgendämmerung. Das ergab keinen Sinn um diese Uhrzeit, nicht einmal im Sommer.
Sara war vor mir auf dem Dach und trat rasch zur Seite, damit ich einen freien Blick hatte. Und ich sah, was sie angedeutet hatte.
Über der Stadt wölbte sich eine Feuerkuppel.
Flackernde Flammen hingen über mir und umgaben uns von allen Seiten, wie eine riesige über die Stadt gestülpte Halbkugel. Dahinter konnte ich gerade eben die Sterne erkennen, doch es war, als schaute ich durch eine Glasscheibe mit unregelmäßiger Struktur. Sie waren unscharf gezeichnet und verschwammen. Im Westen bog sich das Feuer zur Stadtmauer hinunter und im Norden fiel es zum Meer hin ab. Unvermittelt tauchte in meiner Erinnerung das Bild meiner Mutter auf. Sie stand in unserer Küche, als ich noch klein war, und fing einen Käfer, der über den Tisch kroch, indem sie ihm ein Glas überstülpte. Neugierig hatte ich beobachtet, wie das Insekt hektisch und verwirrt an der Innenseite des Glases hinaufgekrabbelt war. Es saß in der Falle. Als ich jetzt hinaufstarrte zu der Feuerkuppel über uns, konnte ich es dem kleinen Käfer aus Dustwalk nachfühlen.
Sara blickte grimmig durch die schimmernden Flammen hinauf zu den Sternen. „Zauberei“, stellte sie fest.
„Nein.“ Früher hätte ich das vielleicht auch geglaubt, doch jetzt erkannte ich dieses flackernde, zu helle, nicht ganz und gar natürliche Feuer wieder. Es war dasselbe, das ich in den Kellergewölben unter dem Palast gesehen hatte, als Fereshteh starb. Dasselbe gestohlene Feuer, das vor meinen Augen die Abdale erstrahlen ließ, die immer noch in den Straßen unter uns patrouillierten und dafür sorgten, dass die Ausgangssperre eingehalten wurde. „Sondern der Trick einer Erfinderin.“ Eine neue Schöpfung Leylas, der Tochter des Sultans, dazu erdacht, uns am Verlassen der Stadt zu hindern. Noch nie dagewesen und zugleich kam sie mir seltsam bekannt vor.
Und siehe, eine gewaltige Feuerwand umschloss den Berg, sodass sie bis in alle Ewigkeit darin gefangen war.
Diese Stelle aus den Heiligen Büchern kam mir im vollen Wortlaut in den Sinn. Dustwalk hatte mir in den ersten sechzehn Jahren meines Lebens die heiligen Schriften eingehämmert. Wie jeder andere kannte ich die Geschichte von Ashras Wand und wusste um die gewaltige Flammenbarriere, die die Weltenzerstörerin am Ende des Ersten Krieges einschloss.
Unsterbliche umbringen und sich bei den Heiligen Büchern bedienen. Der Sultan spielte wirklich Gott.
Nur dass uns dies hier nicht vor einem großen Übel bewahren sollte und weit davon entfernt war, etwas Heiliges zu sein.
Das große Übel selbst hielt uns gefangen.

Ich weckte nicht das ganze Haus auf, nur Jin. Bis ich ihn in einem der vielen Zimmer des Hauses endlich entdeckte, dauerte es allerdings länger, als mir lieb war. Er war, vollständig angezogen, auf einem ungemachten Bett eingeschlafen, einen Arm über dem Gesicht, um das Licht auszublenden. Ich musste ihn nicht einmal wachrütteln. Meine Fingerspitzen hatten kaum seine Schulter berührt, als er mit einem Ruck die Augen öffnete. Seine Hand schloss sich schmerzhaft um mein Handgelenk. Gerade noch rechtzeitig erkannte er mich, sonst hätte er es mir gebrochen.
Er fluchte auf Xichain, ließ mich rasch los und setzte sich auf. Durch seine Erschöpfung hindurch kämpfte er sich wach.
„Du hast mich erschreckt, Bandit.“
„Du wirst mir doch nicht erzählen wollen, dass du zum ersten Mal mitten in der Nacht von einem Mädchen geweckt wurdest.“ Meine Lockerheit war gespielt. Mit der Hand strich ich eine lange dunkle Haarsträhne aus dem Gesicht, damit ich ihn richtig ansehen konnte. Er hätte einen Haarschnitt vertragen können, aber es war lange her, seit wir Zeit für solche Nichtigkeiten gehabt hatten. Nicht mehr, seit wir aus dem Lager in der Wüste vertrieben worden waren.
Er ergriff wieder meine Hand, behutsamer dieses Mal, und für eine Sekunde war da ein Anflug dieses alten Lächelns, eines, das leichter zu lösende Schwierigkeiten bedeutete als die, vor denen wir im Moment standen. Dann erst schien er meine Worte richtig zu begreifen. „Es ist mitten in der Nacht?“, fragte er und schaute zu dem Licht, das durchs Fenster schien. Und der kurze Moment, in dem wir das wirkliche Leben ausgeblendet hatten, war dahin.
Ungeduldig warteten wir auf das Morgengrauen, während ich ihm zeigte, was Sara mir gezeigt hatte. Nach und nach erwachte das Haus unter uns und ich sah, wie sich auf allen Gesichtern dasselbe beklemmende Gefühl widerspiegelte, als einer nach dem anderen die Flammenkuppel sah. Und alle schauten mich an und warteten auf Antworten, die ich nicht hatte.
Wie wurde das gemacht? Können wir hindurch? Ist es da, um uns hier festzuhalten?
Als der erste Funke der Morgendämmerung endlich durch den Feuervorhang drang und das Ende der Ausgangssperre anzeigte, machten Jin und ich uns auf den Weg. Die Straßen füllten sich bereits mit Menschen, Männer und Frauen, die, den Blick auf den Flammenhimmel über uns gerichtet, aus ihren Häusern stolperten. Und alle hatten dieselben Fragen auf den Lippen, die die Rebellen mir gestellt hatten. Jin und ich schlängelten uns zwischen ihnen hindurch, so schnell es, ohne Aufsehen zu erregen, ging, den Blick fest auf den Kompass in Jins Hand gerichtet. Der Kompass, der mit dem von Ahmed verzwillingt war. Ahmed hatte seinen Kompass bei sich gehabt, als er in Gefangenschaft geriet.
„Er hat ihn immer noch.“ Wir eilten durch die engen Straßen der Stadt und ich sagte den Satz laut vor mich hin, um sicher zu sein, dass es stimmte. Je näher wir dem Palast kamen, desto kurzatmiger wurde ich. Hier waren die Gefangenen gestern, vor Imins Hinrichtung, festgehalten worden. Sie mussten immer noch da sein. Oder sonst irgendwo in der Stadt. Doch als wir uns den breiten, wohlhabenderen Straßen um den Palast herum näherten, schlug die Nadel nicht in seine Richtung aus, sondern zeigte weiter nach Süden.
Wir liefen am Palast vorbei und mein Herz krampfte sich mit jedem Schritt mehr zusammen, den wir uns von dem Ort entfernten, an dem unsere Rebellen tags zuvor gefangen gesetzt wurden,. Doch solange wir noch in der Stadt waren, klammerte ich mich an das letzte Fünkchen Hoffnung. Solange auch nur der Hauch einer Chance bestand, dass die Nadel in Jins Kompass sich drehte, bevor wir die Wand erreichten.
Sie tat es nicht.
Der Himmel hinter der Feuerwand hatte sich von Rosa zu Gold verfärbt, als wir vor dem Südtor der Stadt anlangten. Es war das Zaman-Tor, benannt nach dem ersten Sultan von Miraji, ein Vorfahre des Mannes, der uns hier eine Falle gestellt hatte. Er war auch Jins Vorfahre.
Und gleich hinter dem Tor erhob sich die Feuerwand.
Aus der Nähe betrachtet wirkte sie noch sehr viel imposanter als in der Nacht. Da hatten wir sie nur hoch über uns gesehen. Sie schien unheilverkündend zu knistern und zu knacken. Ab und zu sprühte sie Funken, als hungerte sie nach Zerstörung. Als wollte sie jeden verschlingen, der es wagte, durch sie hindurch zu gehen.
Und der Kompass in Jins Hand zeigte direkt darauf.
Die Gefangenen befanden sich außerhalb der Stadt. Der Sultan hatte sie aus der Stadt bringen lassen und um uns herum eine Mauer errichtet. Wir steckten hier drinnen fest, während sie draußen irgendwohin verschleppt und für den Rest ihres Lebens ohne Gerichtsverhandlung eingesperrt wurden. Das verstand unser Sultan wohl unter Gnade.
Von da, wo wir standen, spürten wir die Hitze, die von der Wand ausging. Doch Jin hob einen Stein auf. Er warf ihn ein paarmal in die Luft und fing ihn wieder auf. Dabei wirkte er jung, wie ein Kind, das einen Streich ausheckt. Und dann schleuderte er den Stein gegen die Wand. Er prallte nicht daran ab, wie an einer richtigen Wand, und flog auch nicht hindurch, wie durch gewöhnliches Feuer. Er verglühte. In Sekundenschnelle wurde der Stein zu Asche.
Wir würden noch rascher verglühen, falls wir versuchten hindurchzugehen.
Mein erster Gedanke war, dass der Sultan uns davon abzuhalten versuchte, zu den Gefangenen zu gelangen. Dass er mich am Verlassen der Stadt zu hindern versuchte, damit er mich wieder zu fassen bekam und zum Palast zurück schleifen konnte. Doch Jin sprach meinen nächsten Gedanken aus, bevor ich es tun konnte.
„Es ergibt keinen Sinn.“ Er fuhr sich mit der Hand durchs Haar und schob dabei seine Sheema zurück. Ich blickte mich rasch um, ob jemand in der Nähe war, der uns womöglich erkannte. „Nicht, wenn er Ahmed für tot hält. Das alles ... es kann nicht unseretwegen sein.“
Er hatte nicht unrecht. „Für wen hat er es dann gemacht?“
Noch vor Sonnenuntergang erhielten wir die Antwort darauf. Beklommen warteten wir auf Nachrichten aus dem Palast. Auf eine Erklärung des Sultans, weshalb er sein Volk mit Feuer krönte.
Die Zwillinge Izz und Maz kreisten als Lärchen über dem Palast und kamen abwechselnd zum Versteckten Haus geflogen, um uns über das Kommen und Gehen zu informieren. Doch viel Interessantes gab es nicht zu berichten.
Bis kurz vor Sonnenuntergang, als Izz und Maz zusammen zurückkamen, zwei sandfarbene Vögel, die hektisch im Zickzack über den Himmel flogen, bevor sie auf dem Dach landeten und wieder zu Jungs wurden.
Izz sprach als Erster, noch ganz außer Atem. „Feindliche Truppen. Von Westen.“
„Banner in Blau und Gold“, ergänzte Maz keuchend. Seine Brust hob uns senkte sich.
Mein Herz geriet ins Stocken. Die Galla. Die Galla marschierten auf die Stadt zu. Die nur zu vertrauten Besatzer der Wüste kamen, um unser Land ein für alle Mal an sich zu reißen.
Deshalb war die Wand da. Nicht, um uns einzusperren, sondern, um sie auszusperren.
Die Stadt war geschützt. Doch wir saßen in der Falle.

Das sind eure Meinungen zu »AMANI«

Der erste Band

AMANI – Rebellin des Sandes

Die 16-jährige Scharfschützin Amani will nichts mehr, als Dustwalk, einem Kaff mitten in der Wüste, den Rücken zu kehren. Bei einem Schießwettbewerb, der Amani die Freiheit bringen soll, kreuzt Jin ihren Weg: ein faszinierender Fremder, der von den Schergen des Sultans verfolgt wird. Jin soll zu den Rebellen gehören, die den abtrünnigen Prinzen Ahmed unterstützen. Amani und Jin werden Reisegefährten wider Willen und kämpfen bald ums Überleben – gegen magische Djinn, gegen die Soldaten des Sultans und eine mysteriöse, tödliche Waffe. Unversehens steckt Amani mitten in einer Rebellion, die das Schicksal ihres Landes entscheiden könnte und ihre Gefühle für Jin offenbart …

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Der zweite Band

AMANI – Verräterin des Throns

Seit fast einem Jahr kämpft Amani für den Rebellenprinzen, als sie aufs Schlimmste verraten und an den Sultan ausgeliefert wird – ihren Todfeind. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt und getrennt von ihrer großen Liebe heißt es für das Wüstenmädchen überleben um jeden Preis. Denn der Sultanspalast ist eine wahre Schlangengrube, in dem Intrigen und mysteriöse Todesfälle an der Tagesordnung sind. Amani riskiert ihr Leben, indem sie als Spionin den Rebellen Botschaften zukommen lässt. Doch je mehr Zeit sie in Gesellschaft des berüchtigten Sultans verbringt, desto öfter kommen Amani Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?

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Alwyn Hamilton, fotografiert von Hazel Gardner
© Hazel Gardner

Die Autorin: Alwyn Hamilton

Alwyn Hamilton wurde in Toronto geboren, doch ihre Familie pendelte zwischen Kanada, Frankreich und Italien hin und her, bis sie sich schließlich in Frankreich niederließ. Sie studierte Kunstgeschichte in Cambridge, wo sie 2009 ihren Abschluss machte. Heute wohnt sie in London und arbeitet dort für das Auktionshaus Christie’s. Ihr Debüt Rebellin des Sandes ist ein National Indie- und New York Times-Bestseller und gewann 2016 den Good Reads Debut Choice Award.