Christa Wolf

Christa Wolf (1929 - 2011). Grund- und Oberschule in Landsberg. 1945 Umsiedlung nach Mecklenburg. 1949 Abitur in Bad Frankenhausen (Kyffhäuser), Beitritt zur SED. 1949-1953 Studium der Germanistik in Jena und Leipzig, Diplomarbeit bei Hans Mayer. Von 1953-1959 in Berlin wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Schriftstellerverband, Lektorin, Redakteurin der Zeitschrift "neue deutsche literatur", Cheflektorin des Verlags Neues Leben. 1959-1962 Lektorin des Mitteldeutschen Verlags in Halle. Danach freie Schriftstellerin. Christa Wolf zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart; ihr umfangreiches erzählerisches Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

"Christa Wolfs Romane, Erzählungen, Essays gehören zu den bedeutendsten und schönsten Werken der gegenwärtigen Weltliteratur."

Lew Kopelew

Zuletzt erschienen

Zitate

"Grelle Töne sind Christa Wolfs Sache nie gewesen; nicht als Autorin, nicht als Zeitgenossin hat sie je zur Lautstärke geneigt und doch nie Zweifel an ihrer Haltung gelassen."

Heinrich Böll

Auszeichnungen

1961
Kunstpreis der Stadt Halle
1963
Heinrich-Mann-Preis
1964
Nationalpreis 3.Klasse der DDR
1972
Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig (abgelehnt)
1972
Theodor-Fontane-Preis für Kunst und Literatur
1977
Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen
1980
Georg-Büchner-Preis
1983
Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz
1983
Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg
1985
Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur
1986
Aufnahme in die Freie Akademie der Künste Hamburg
1987
Weinpreis für Literatur
1987
Geschwister-Scholl-Preis
1987
Nationalpreis Erster Klasse
1990
Premio Mondello für die italienische Ausgabe von „Sommerstück“
1990
Ehrendoktorwürde der Universität Hildesheim und der Freien Universität Brüssel
1991
Honorary Member der American Academy and Institute of Arts and Letters
1993
Scholar des Getty Center for History of Art and the Humanities in Santa Monica, Kalifornien
1994
Rahel Varnhagen v. Ense Medaille der Stadt Berlin
1994
Aufnahme in die Akademie der Künste Berlin/Brandenburg
1999
Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis der Stadt Alzey
1999
Samuel-Bohumil-Linde-Preis der Stadt Göttingen
1999
Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund
2002
Deutscher Bücherpreis für das Gesamtwerk