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Der Einsiedler Kriminalroman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27083-1

NEU
Erschienen:  12.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Am Strand von Fuerteventura wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Niemand scheint das Kind zu vermissen, und so versucht die Polizei, den Fall unter den Teppich zu kehren, um die anstehende Feriensaison nicht zu gefährden. Als der Taxifahrer Erhard Jorgenson, knapp 70 Jahre alt und ein Einzelgänger par excellence, davon Wind bekommt, macht er sich mit unerschütterlicher Hartnäckigkeit auf die Suche nach der Wahrheit. Aber kann ein alter Mann, der aus der Zeit gefallen scheint, ein Mordkomplott aufklären, das weit über die Küste Fuerteventuras hinausreicht?

Thomas Rydahl (Autor)

Thomas Rydahl, 1974 in Aarhus geboren, lebt mit seiner Familie in Kopenhagen. Er studierte Philosophie und Psychologie und ist ausgebildeter Feuerwehrmann. Nach seinem Abschluss an der Dänischen Schriftstellerakademie veröffentlichte er 1999 eine erste Kurzgeschichtensammlung. Seit 2001 arbeitet er in der Kommunikationsbranche, wo er Storytelling als Strategie vermittelt. »Der Einsiedler« ist sein erster Roman.

Aus dem Dänischen von Günther Frauenlob, Maike Dörries
Originaltitel: Eremitten
Originalverlag: Bindslev

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 608 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-27083-1

€ 23,00 [D] | € 23,70 [A] | CHF 32,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Encore

NEU
Erschienen:  12.03.2018

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Ein etwas anderer Kriminalroman

Von: Butterblümchen Datum: 18.04.2018

Für mich ein eher ungewöhnlicher Kriminalroman. Mit tollen Beschreibungen der kanarischen Insel Fuerteventura.
Der Ermitano (Der Einsiedler) lebt zurückgezogen auf der Insel als Taxifahrer und Klavierstimmer bis etwas schreckliches passiert und sein Leben komplett verändert. Er ermittelt auf eigener Faust und bekommt dadurch einige Probleme.
Ich bin bei diesem Buch wirklich zwiegespalten, auf einer Art war es sehr spannend, aber teilweise hat es sich für mich auch mit zuviel Einzelheiten beschäftigt, die für mich eher zur Nebensache gehörten. Z. B. die Probleme der Taxifahrer auf der Insel. Das Buch wäre auch gut mit 200 Seiten weniger ausgekommen meiner Meinung nach.
Aber für Freunde eines etwas "anderen" Krimis auf jeden Fall zu empfehlen und auf keinen Fall schlecht. Aber ich hatte mir von dem Klappentext ehrlich gesagt etwas mehr Spannung gewünscht! Aber alles in allem ein gutes Buch!

Aufregend, spannend und sehr berührend

Von: Arietta- Ariettas Bücherwelt  aus Traben-Trarbach Datum: 04.04.2018

Meine Meinung zum Autor und Buch


Mit seinem Roman „ Der Einsiedler“ ist Thomas Rydahl ein beeindruckendes Debüt gelungen. Der Krimi ist intelligent, brillant, tiefgründig und sehr berührend, ein Buch voller Emotionen. Der Schreibstil ist kraftvoll, flüssig, mitreißend und sehr Bildhaft. Man hat das Gefühl mit all den Protagonisten über die Insel Fuerteventura zu begleiten. Die Insel ist so toll beschrieben, mit all ihrem Charme und Reizen, den großen Sanddünen, den Passat Winden und dem Calima, das rauschen der Wellen, die unendliche Weite des Atlantiks, man riecht und schmeckt die salzhaltige Luft und spürt die Kraft der Sonne. Auch die Inselbevölkerung ist hervorragend heraus gearbeitet. Seine Figuren und ihre einzelnen Charaktere sind sehr facettenreich beschrieben.Man fühlt sich beim Lesen auf die Insel Katapultiert und begleitet den alterten 70 Jährigen Taxifahrer Erhard Jorgensen, eine Däne der es vor vielen Jahren auf die Insel verschlagen hat. Ja, besonders hat es mir von Anfang an dieser Taxifahrer Erhard angetan, ein vielleicht etwas eigenbrötlerischer Mensch, der mit seine Ziegen Laurel und Hardy ziemlich zurückgezogen auf der Insel lebt. Eramitano, so nennen ihn die Einheimischen. Er ist ein sehr gradliniger Mensch, der sich für Gerechtigkeit und Wahrheit einsetzt, angetan haben es ihm der behinderte Az und seine Mutter, um die er sich kümmert. Aus diesem Alltagstrott, wird er eines Tages heraus gerissen, als man am Strand ein abgestelltes Auto mit der Leiche eines kleinem Jungen im Pappkarton findet. Im lässt der Fall keine Ruhe, die Polizei zeigt kein großes Interesse, aber Erhard möchte das die Wahrheit ans Licht kommt, wie kam das Auto dorthin und wo ist die Mutter geblieben. Bei seiner Suche nach der Wahrheit tuen sich viele Abgründe auf, Kuroption und Machtspiele, vieles im Interesse des Insel Tourismus. Da ist dieser undurchsichtige, unsympathische und reicher Emanuel Palabras ein mächtiger Mann der überall seine Finger im Spiel hat, sein Sohn Raul ein verwöhntes Bürschchen und ein Freund von Erhard, der plötzlich von der Bildfläche verschwindet. Da ist die gekaufte Frau, die ihre Schuld an dem toten Jungen gestehen soll, wer hat sie bezahlt, und warum stirbt sie Plötzlich auf mysteriöse Weise. Auch Raul Freundin Beatrize, findet Erhard halb Tod in Rauls Wohnung. Eine Abenteuerliche und gefährliche Spurensuche beginnt, weit hinaus über Fuerteventura, auf der ich Erhard begleiten durfte. Ob er am Ende mit heiler Haut aus diesem Sumpf heraus kommt, die Mutter findet und den Fall aufklärt, verrate ich nicht. Das soll jeder Leser für sich selbst heraus finden und auf die Folter spannen lassen...

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