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Die Berlinreise

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-630-87430-2

Erschienen: 26.05.2014
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Das neue Reisetagebuch des jungen Hanns-Josef Ortheil.

Anfang der sechziger Jahre hat Hanns-Josef Ortheil zusammen mit seinem Vater eine Reise in das geteilte Nachkriegsberlin unternommen. Es ist eine Reise zurück an die Orte, an denen sein Vater und seine Mutter als junges Paar während des Zweiten Weltkriegs gelebt haben. Geduldig und fasziniert hört er zu, was der Vater ihm von dem Leben damals erzählt. Instinktiv begreift er, welche Bedeutung Berlin für das Leben seiner kleinen Familie hatte und für ihn immer noch hat. Tag für Tag notierend und schreibend, sucht der gerade einmal zwölfjährige Junge sehnsüchtig nach einer Verbindung zu dieser Welt.

Im Sommer 1964 reist der damals zwölfjährige Hanns-Josef Ortheil mit seinem Vater nach Berlin. Wenige Jahre nach dem Mauerbau und ein Jahr nach Kennedys Berlin-Besuch führt der Berlin-Aufenthalt Vater und Sohn die Gegenwart des Kalten Kriegs vor Augen und wird gleichzeitig zu einer Zeitreise in die Vergangenheit des Zweiten Weltkriegs. Im Oktober 1939 waren die Eltern frisch verheiratet aus einem kleinen Westerwald-Ort in die damalige Reichshauptstadt gezogen, wo der Vater bei der Deutschen Reichsbahn als Vermessungsassessor tätig wurde und wo sie bei Luftangriffen ihr erstes Kind verloren. Tag für Tag erkunden Vater und Sohn die Spuren dieser Zeit, besuchen die frühere Familienwohnung, treffen Bekannte und Freunde und lesen die Haushaltsbücher, die die Mutter in den Kriegsjahren geführt hat. Über seine Eindrücke schreibt der Zwölfjährige ein in seiner Art unvergleichliches Reisetagebuch, in dem er auf dramatische Weise vom Nachempfinden der Vergangenheit am eigenen jungen Körper erzählt.


Nach »Die Moselreise« legt Hanns-Josef Ortheil mit der »Berlinreise« das zweite Reisetagebuch seiner frühen Kinderjahre vor, in denen er mit seinem Vater wochenlang allein unterwegs war, um sehen, schreiben und für alle Zeit sprechen zu lernen.

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

„Ein durch und durch verblüffendes Buch.“

DER SPIEGEL (07.06.2014)

Hanns-Josef Ortheil (Autor)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

„Ein durch und durch verblüffendes Buch.“

DER SPIEGEL (07.06.2014)

""Die Berlinreise" ist eine wunderbare Lektüre - unterhaltsam, nachdenklich, lebendig und vor allem voller Herz."

Focus Online (26.06.2014)

"Durch den Abstand von fünfzig Jahren gewinnt dieser Bericht exemplarischen Charakter. Nicht etwa als Quelle zu einer Schriftstellerbiographie, sonders als Zeitkapsel aus den Sechzigerjahren."

Richard Kämmerlings / Die Welt (28.06.2014)

"Hanns-Josef Ortheils Jugendtagebuch "Die Berlinreise" aus dem Jahre 1964 liest sich streckenweise wie ein Märchen."

Thomas Feitknecht / NZZ am Sonntag (29.06.2014)

„Hanns-Josef Ortheil hat die ganz seltene Gabe, uns in traurige Gefilde von Kindheitserinnerungen zu locken und gleichwohl von einem tiefen Geborgensein zu erzählen.“

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur (10.06.2014)

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28.06.2017 | 20:00 Uhr | Fellbach

Lesung zum Thema "Mein Italien"

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Mehr Infos

Stadtbücherei Fellbach
Berliner Platz 5
70734 Fellbach

Tel. 0711/58 51-297

05.07.2017 | 20:00 Uhr | Potsdam

"Wie ich arbeite": Vortrag, Diashow & Werkstattgespräch

im Rahmen von LIT:potsdam

Eintritt: 12 €
Der Ticketverkauf startet im Juni 2017

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Mehr Infos

Villa Quandt
Große Weinmeisterstraße 47
14469 Potsdam

Weitere Informationen:
Büro für Kultur und Konzept
14482 Potsdam

Tel. 0331-2017 88 98, info@sabinehaack.de

07.07.2017 | 19:00 Uhr | Potsdam

Lesung und Festveranstaltung
zusammen mit Denis Scheck (ARD)
im Rahmen von LIT:potsdam

Tickets ab 15 €
Der Ticketverkauf startet im Juni 2017

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Villa Jacobs
Bertiniweg 2
14469 Potsdam

info@villa-jacobs.de

Weitere Informationen:
Büro für Kultur und Konzept
14482 Potsdam

Tel. 0331-2017 88 98, info@sabinehaack.de

08.07.2017 | 13:00 Uhr | Potsdam

Lunch-Lesung

im Rahmen von LIT:potsdam

Der Ticketverkauf startet Ende April/ Anfang Mai 2017

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Palais Lichtenau
Kurfürstenstraße 40
14469 Potsdam

Weitere Informationen:
Büro für Kultur und Konzept
14482 Potsdam

Tel. 0331-2017 88 98, info@sabinehaack.de

01.10.2017 | Wissen

Lesung im Rahmen der Westerwälder Literaturtage

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Kulturwerk
Walzwerkstraße 22
57537 Wissen

07.10.2017 | 17:00 Uhr | Hohwacht

Lesung

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12.11.2017 | 17:00 Uhr | Stuttgart-Riedenburg

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Augustinum Stuttgart-Sillenbuch, Stiftstheater
Florentiner Str. 20
70619 Stuttgart-Riedenburg

Weitere Informationen:
Mozart Gesellschaft Stuttgart e.V.
70182 Stuttgart

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch, Pappband, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-630-87430-2

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 26.05.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die Berlinreise

Von: Marius Datum: 11.03.2016

buch-haltung.com

Nach der Moselreise veröffentlicht der Schriftsteller und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus hier das zweite Buch aus seiner Kindheit. Nachdem er im Alter von 11 Jahren mit seinem Vater die Moselregion bereiste und in der Folge eine Collage aus Erlebnisbericht, Postkarten und Beschreibungen für seine Eltern anfertigte, tat er dies auch ein Jahr später in Berlin. Analog zur Moselreise collagiert der 12-jährige Hanns-Josef in der Berlinreise auch wieder Eindrücke, die er im Jahr 1964 aus der geteilten Stadt Berlin mitnahm. Über mehrere Tage hinweg durchstreift der Bub zusammen mit seinem Vater die Stadt, bereist Orte aus der Vergangenheit des Vaters und seiner Mutter und unternimmt auch einen Ausflug in den Ostsektor der Stadt.

Langsam fühlt sich Hanns-Josef in die Geschichte der Stadt und die Geschichte seiner Eltern ein. Einfühlsam von seinem Vater betreut erkundet er das Leben seiner Eltern während des zweiten Weltkriegs und erfährt traurige Geschichten seiner Familie, die sein Weltbild gehörig durcheinander wirbeln.

Der Text ist chronologisch in die Tage des Aufenthalts aufgeteilt, eingeleitet werden die Kapitel stets mit Bildern oder Postkarten aus jenen Tagen, die Ortheil während seiner Reise sammelte. Neben den Nacherzählungen seiner Erlebnisse, die er im Nachhinein der Reise arrangierte, wird der Text von Postkarten an seine Mutter unterbrochen, die aufgrund einer Erkrankung in Köln bleiben musste. Zum ist der Text mit kurzen Einschüben und Betrachtungen des jungen Ortheils angereichert, in denen er seine kindliche Sicht auf bestimmte Dinge schildert, z. B. den Unterschied beim Frühstücken oder Bummeln in Köln und Berlin.

Auch in der Berlinreise lässt sich wieder der hellsichtige junge Beobachter Ortheil erkennen, dessen Talent zum Schreiben und Beobachten auf jeder Seite zu Tage tritt. Gewählt und stilsicher verfasst der 12-Jährige seine Beobachtungen und Collagen und ruft damit Erinnerungen an ein Berlin vergangener Tage wach, in dem die Mauer verlief, die Ausläufer des Wirtschaftswunders zu spüren waren und die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland Bonn hieß.

Der kindliche naive Ton verliert sich hier ein wenig, man merkt die Reifung des Kindes im Vergleich zur Moselreise. Das Volumen dieses Buchs ist mit 288 Seiten schon gewichtiger als Ortheils erster Reisebericht, schafft es aber, genauso anzurühren und den Leser in die vergangene Welt der Kindheit abtauchen zu lassen. Ein literarisches Dokument und der Erlebnisbericht aus einer vergangenen Epoche, der mich in seinen Bann zog und sicher nicht mein letzter Kontakt mit Hanns-Josef Ortheil bleiben wird.

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