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Der vielfach preisgekrönte ZEIT-Kolumnist und hochgelobte Romanautor Harald Martenstein bringt endlich ein Buch über seine erste Liebe heraus: das Kino. Als Kritiker und Kulturreporter, aber auch als Humorist schreibt Martenstein seit seinen Anfängen immer wieder über Filme, Festivals und das Filmbusiness, über die großen Stars und ihre kleinen Missgeschicke. Seine tägliche Kolumne während der Berlinale genießt bei Lesern und Radiohörern Kultstatus.

Martensteins Texte über Filme haben auch für Leser, die nur hin und wieder ins Kino gehen, einen hohen Unterhaltungswert. Wie in seinen Kolumnen ist er auch als Kritiker und Beobachter einer eitlen Branche immer überraschend – mal absurd, satirisch oder brüllend komisch, dann wieder genau reflektierend. Immer sind dabei die Zuneigung und der Respekt spürbar, die er für seine Lieblingskunst empfindet. So lustig ist das Kino selten gefeiert worden.

»Beste Unterhaltung mit vielen Prisen situativer Komik und Ironie, deshalb unbedingt lesenswert.«

Buchkultur (28. Januar 2017)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 208 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-570-10278-7
Erschienen am  23. Januar 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Bald fertig

Von: Andreas aus Fritzlar

21.06.2017

Hallo, ich habe letztens ein wenig mit meiner Frau zusammen ein wenig aufgeräumt und fanden das Buch bei uns zuhause. Hat meine Frau vor gut einem Monat gekauft und vergessen :) Ich bin zwar nur gut bei 2/3 des Buches angekommen, aber ich muss sagen ich bin positiv überrascht. Ich bin jetzt auch kein großer Bücherwurm eher begeisteter Kinogänger und auch kannte ich Harald Martenstein vorher nicht, aber ich muss sagen es gefällt mir. Freue mich schon wie es weiter geht. Liebe Grüße

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Im Kino mit Harald Martenstein – Eine Rezension

Von: Kapri-ziös

30.04.2017

Immer, wenn ich mir eine Ausgabe der Zeitung „Die Zeit“ kaufe, lese ich zuerst das Zeit Magazin wegen der Kolumne von Harald Martenstein. Dabei wurde ich bisher nie enttäuscht, ich musste immer schmunzeln und sehr oft hatte ich nach der Lektüre auch etwas zum Nachdenken. Harald Martenstein ist eben ein sehr zuverlässiger Unterhalter. Mittlerweile würde ich sogar so weit gehen und sagen, er ist einer meiner Vorbilder. Ich würde auch gern so schreiben können wie er. Aus diesem Grund habe ich auch seine neuste Textsammlung „Im Kino“ gelesen. Eigentlich wollte ich mir nur Dinge, die er gut macht, für mich klauen und angepasst umsetzen. Aber dann kam es anders. Harald Martenstein Harald Martenstein sagt über sich und seine Arbeit: „Es gibt kaum eine journalistische oder literarische Gattung, die ich […] nicht ausprobiert habe, zum Teil freiwillig, zum Teil auf Wunsch meiner Vorgesetzten und Arbeitgeber. Lokalglossen, Kolumnen, Reportagen, Leitartikel, Romane, Essays, Kritiken, Werbetexte, Rede, Comictexte, Radiofeatures, Ghostwriting, ein Drehbuch, das zu Recht nicht genommen wurde, schlechte Gedichte und den ganzen anderen Kleinkram, das habe ich alles auf dem Kerbholz.“ (Aus: „Im Kino“ von Harald Martenstein, Seite 9) Gefühlt war Martenstein schon überall: Stuttgarter Zeitung, bei einer Abendzeitung in München, Tagesspiegel, Die Zeit, mit einer Videokolumne bei watchberlin.de, am Deutschen Theater in Berlin mit eigenem Veranstaltungsformat, bei radioeins und in der ARD bei Dieter Nuhr. Sogar in der Henri-Nannen-Schule unterrichtet er regelmäßig. Vielleicht verstehst du jetzt meine Begeisterung für ihn als Journalisten? Im Kino Das Buch „Im Kino“ ist eine Sammlung über Texte von der Berlinale und Filmkritiken. Die ältesten Artikel stammen aus dem Jahr 1999 und die jüngsten von 2015. Manchmal war ich zu jung für seine Artikel. Ich kenne mich bei Filmen vor etwa 2007 einfach nicht gut aus und daher habe ich beim ersten Drittel des Buchs Probleme gehabt, denn Kolumnen leben davon, dass man den beschriebenen Gegenstand kennt und feine Anspielungen versteht. Erst ab dem zweiten Drittel von „Im Kino“ kam ich mit Harald Martensteins Ausführungen richtig mit. Aber ist ja nicht seine Schuld, dass ich so jung bin, denn im späteren Verlauf des Buchs habe ich viel gelacht. Den Stil kann ich nur schwer in Worte fassen: Manchmal schreibt Harald Martenstein bissig, aber zugleich ist er dabei nicht verbittert, sondern alles geschieht sehr leicht. Beim Lesen hatte ich ein starkes Gefühl der Nähe, denn der Autor schreibt sehr viel über seine privaten Erlebnisse und Gedanken. Da sind Blogs und Zeitungen sich also sehr ähnlich. Die Inhalte seiner Texte variieren. Manchmal wird über einen bestimmten Film geschrieben, dann wieder über ein Thema, dass mehrere Filme betrifft oder auch über Berlin und Kritik an sich. In einer der ersten Texte von „Im Kino“ schreibt Harald Martenstein darüber, wie Kritiken sein sollen: „Kritiken sollten ebenfalls unterhaltsam und ehrlich sein, sie müssen eine Meinung riskieren und damit das Risiko des Irrtums. Kritiken sollten sich nicht lesen wie ein Lexikonartikel, sie dürfen ihre Subjektivität ruhig offen ausstellen.“ (Aus: „Im Kino“ von Harald Martenstein, Seite 11) Lustigerweise war für mich der wichtigste Text von allen aus diesem Buch „Warum das Ganze?“. Darin stellt sich Harald Martenstein selbst vor und erzählt über das Schreiben. Der Rest des Buches war gute Unterhaltung, hat mich aber nicht so sehr beschäftigt wie das Zitat über die Beschaffenheit von Kritiken. 3 Filme, die ich dank Harald Martenstein unbedingt sehen will Der Vorleser Happy-Go-Lucky Genius Fazit „Im Kino“ ist ein tolles Buch für Harald-Martenstein-Fangirls wie mich und Filmbegeisterte.

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Vita

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne »Martenstein« im ZEITmagazin und Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 bekam er den Curt-Goetz-Ring verliehen. Sein im selben Jahr erschienener zweiter Roman "Gefühlte Nähe" erhielt höchstes Kritikerlob. Bei C. Bertelsmann liegen von ihm des Weiteren die Kolumnen-Bände vor: "Männer sind wie Pfirsiche" (2007), "Der Titel ist die halbe Miete" (2008), "Ansichten eines Hausschweins" (2011) und als überarbeitete und erweiterte Neuausgabe der Longseller "Wachsen Ananas auf Bäumen?" (2012) und "Die neuen Leiden des alten M." (2014). Zuletzt erschien von ihm: "Nettsein ist auch keine Lösung" (2016).

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20. Sep 2020

Harald Martenstein zu Gast in Kiel

19:30 Uhr | Kiel | Lesungen & Events

Zitate

»Martensteins kundige wie eigenwillige Betrachtungen lesen sich wie lange geistreiche Aphorismen, die lustvoll die Augen öffnen für das, was auf der Leinwand zu sehen ist, und ungleich mehr für das, was das Leben sonst noch so ausmacht.«

Zeitungsgruppe Mittelhessen (03. März 2017)

»So lustig ist das Kino selten gefeiert worden.«

Münsterländische Tageszeitung (19. Januar 2017)