Mein Jahr mit dem Tod

Wie ich den großen Unbekannten besser kennenlernte

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Hardcover
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»Ich will dem Tod auf die Schliche kommen. Warum beherrscht er uns so?« (Heike Fink)

Am Grab eines Freundes ist es da: Das Entsetzen darüber, dass auch das eigene Leben endlich ist! Was ist das, der Tod, dem niemand entgeht? Wird das Unvermeidliche erträglicher, wenn man ihm in die Augen sieht?
Heike Fink probiert es. Ein Jahr lang sucht sie die Nähe von Menschen, die einen besonderen Umgang mit dem Tod pflegen. Sie spricht mit einem Bestatter, einem Friedhofsgärtner, der Leiterin eines Hospizes und einem Physiker mit Nahtoderfahrung. Ein Tatortreiniger erzählt ihr von seinen Erfahrungen und eine todkranke Sängerin, deren Stimme nur noch jüdische Lieder singen mag. Geschichten voller Witz und Poesie, manchmal traurig, manchmal sentimental, immer ehrlich und sehr berührend.

  • Geschichten vom Tod – voller Leben

  • Unterwegs mit Handwerkern, Archivaren und Gestaltern des Todes

  • Eine Entdeckungsreise auf der Spur der eigenen Endlichkeit

  • Unverkrampft und heiter, poetisch und unterhaltsam

»Eine interessante, gewinnbringende Lektüre «


Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-579-07310-1
Erschienen am  29. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Begegnungen mit Gevatter Tod

Von: mareike_liest

28.01.2019

Ein wirklich tolles Buch, das sich auf interessante und leichte Art und Weise mit einem Thema auseinandersetzt, bei dem die Menschheit an ihre Grenzen stösst. Niemand weiss, was beim Sterben oder nach dem Tod passiert und die meisten haben sogar regelrecht Angst davor. Heike Fink versucht dieses Thema auf verschiedene Art und Weise anzugehen. Beispielsweise im Hospiz, im Gespräch mit Menschen die Nahtoderfahrung erlebt haben, bei Beerdigungen im eigenen Familien- und Bekanntenkreis. Dieses Buch ist nichts für nebenher und manchmal muss man es aus der Hand legen, um sich ein Pause zu gönnen. Aber am Schluss ist es eine Bereicherung für alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen wollen.

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Eine absolute Empfehlung für jeden, der mit dem Thema zu tun hat oder sich dafür interessiert.

Von: Daniela Vödisch

13.12.2018

Mich interessiert das große Thema Tod und Sterben sehr, und so las ich den Erfahrungsbericht von Heike Fink bereits das erste Mal im Frühling 2018 kurz nach dem Erscheinen als Ebook. Für mich war die Lektüre also ein Re-Read. Trotzdem hat es nichts von seier Art und Weise mich zu berühren eingebüßt. Alleine den Mut aufzubringen, von sterbenden Menschen zu erzählen, hat mich sehr beeindruckt. Die Art und Weise, wie Heike Fink die einzelnen Geschichten zu erzählen ist sehr ehrlich, sie beschönigt nichts. Aber trotzdem lesen sich die Geschichten leicht, auch wenn sie sehr berührend geschrieben sind. Eine wirklich großartige Kombination. Der Titel ist deshalb gewählt, weil je ein Kapitel für ein Monat des Jahres steht. Dabei begleitet sie nicht nur sterbende Menschen, sondern auch Menschen, die in jeglicher Art mit dem Sterben zu tun haben. So kommen auch ein Tatortreiniger, jemand, der eine Nahtoderfahrung gemacht hat, ein Märchen-Forscher, eine Krankenschwester, ein Choreograph und eine Musiklehrerin zur Sprache. Diese außergewöhnliche Mischung hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen mit dem Buch beschäftigen, denn das Thema geht uns alle an. Letztendlich können wir nicht davon laufen, irgendwann betrifft es uns alle. Sich davor damit auseinander zu setzen und vielleicht sogar einen Sinn darin zu erkennen, kann sehr tröstlich sein. Fazit: Eine absolute Empfehlung für jeden, der mit dem Thema zu tun hat oder sich dafür interessiert.

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Vita

Heike Fink, geboren 1968, wuchs in Schwaben zwischen Weinbergen und Kochtöpfen auf. Sie studierte Literaturwissenschaft und Soziologie und arbeitete als Journalistin und Testesserin. Seit 2000 schreibt sie Drehbücher und macht Dokumentarfilme. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

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Pressestimmen

»[...]Sätze [...], die einen bei der Lektüre dieses Buches immer wieder inne halten und nachdenken lassen.«

Rheinische Post,Marion Meyer (14. April 2019)