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Ivy und Abe

Ungekürzte Lesung mit Gabriele Blum

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€ 9,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-3975-4

NEU
Erschienen: 18.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub), Hörbuch MP3-CD

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Zwei Menschen – eine Liebesgeschichte – eine Million Möglichkeiten

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Gabriele Blum trägt uns mit ihrer warmen Stimme durch die Jahrzehnte und Begegnungen.

Elizabeth Enfield (Autorin)

Elizabeth Enfield ist sowohl Schriftstellerin als auch freie Journalistin und schreibt für verschiedene englische Zeitungen und Zeitschriften. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Brighton und unterrichtet kreatives Schreiben und Journalismus an verschiedenen Universitäten. Mit ihrem Roman „Ivy & Abe“ erscheint sie erstmals auf Deutsch.


Gabriele Blum (Sprecherin)

Gabriele Blum, 1954 geboren, absolvierte ihre Schauspiel- und Regieausbildung am Mozarteum Salzburg. Sie ist Mitbegründerin der Bremer Shakespeare Company sowie des Theater aus Bremen/TAB. Als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin hat sie an zahlreichen Theaterinszenierungen mitgewirkt. Neben ihrer Arbeit am Theater ist sie auch als Hörbuchsprecherin, TV-Coach und Dozentin für Schauspiel tätig.

Aus dem Englischen von Babette Schröder
Originaltitel: Ivy and Abe (Michael Joseph)
Originalverlag: Diana HC

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 627 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3975-4

€ 9,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen: 18.09.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Gute Idee, mangelnde Umsetzung

Von: geschichtenträumerin Datum: 09.12.2017

geschichtentraeumerinnen.blogspot.de/?m=1

Kürzlich habe ich den Roman von Elizabeth Enfield aus dem Diana-Verlag gelesen: „Ivy & Abe“, die etwas andere Liebesgeschichte, ist am 18.09.2017 erschienen.


Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?


Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mich riesig darüber gefreut habe, dieses Rezensionsexemplar bestätigt bekommen zu haben, da mich die Idee des Romans von Anfang an sehr angesprochen hat. Leider sind mir während des Lesens jedoch einige Kritikpunkte an der Umsetzung aufgefallen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir als Leserin zunächst sehr schwer und ich würde behaupten, dass ich bis zum Ende nicht richtig in die Handlung eintauchen konnte. Zum einen liegt dies daran, dass der Schreibstil oftmals eher einer Nacherzählung gleicht: Der Leser kann die Handlung nicht selbst miterleben, sondern sie wird lediglich erzählt, sodass es alles in allem teilweise einem Bericht und keinem Roman ähnelte. Oftmals wird dies durch die Selbstreflexion Ivys hervorgerufen. Mich hat der Schreibstil im Lesefluss leider gebremst, da durch den Charakter der Nacherzählung gar keine Spannung aufkommen konnte.

Wie bereits erwähnt, habe ich mich sehr auf die Idee des Romans gefreut. Allerdings ist zu bemängeln, dass der Klappentext meiner Meinung nach den Roman in keinster Weise so darstellt, wie er wirklich ist. Betrachtet man als Leser den Klappentext, so erwartet man eine zusammenhängende Liebesgeschichte von zwei Menschen, die sich immer wieder finden und dann aus den Augen verlieren. In Wahrheit findet der Leser hier aber viele verschiedene Kurzgeschichten wieder, welche abgeschlossen sind und keine Auswirkungen aufeinander haben. Die Kurzgeschichten repräsentieren somit immer, wie es hätte sein können, wenn Ivy und Ave sich zu einem bestimmten Zeitpunkt begegnet wären. Dadurch, dass die Gesamtgeschichte so in viele, nicht zusammenhängende Teile gespalten wird, verliert der Roman schnell an Reiz. Noch dazu ist dem Leser zu Beginn des Buchs nicht klar, dass es sich um abgeschlossene Kurzgeschichten handelt, bei denen die Protagonisten zwar gleich sind, dies aber nichts mit den vorherigen Geschichten zu tun hat. So habe ich mich beispielsweise 100 Seiten lang extrem gewundert, warum die Hauptpersonen in ihrem späteren Leben eine angeblich vorherige Beziehung vergessen hätten. Aus meiner Sicht sollte dem Leser direkt klar sein, dass es sich um verschiedene Geschichten handelt, was sich der Leser hier aber selbst erschließen muss. Sonst kommt es dazu, dass man – so wie ich – mit falschen Erwartungen an diesen Roman herantritt.

Zudem ist es so, dass sich alle Versionen von Ivys und Abes Leben stark ähneln. Dies ist natürlich verständlich, aber nach einer Weile verschwindet die Spannung, schon wieder zu lesen, wie sich Ivy und Abe zufällig treffen, sich daraus eventuell eine Beziehung entwickelt und ihre Wege sich – wie der Klappentext bereits treffend formuliert – wieder trennen. Mir hätte es deutlich besser gefallen, wenn die Kurzgeschichten sich stärker voneinander differenzieren ließen, d.h. wenn die Charakterzüge der Protagonisten sich auch durch die verschiedenen Verläufe ihres Lebens geändert hätten. Dies wäre psychologisch sehr viel realistischer gewesen, war aber bei Ivy und Abe in den Geschichten nicht der Fall. Auf diese Art und Weise ziehen sich die Seiten jedoch extrem aufgrund der enormen Ähnlichkeit der Kurzgeschichten.

Des Weiteren ist es so, dass die Kurzgeschichten untereinander Zeitsprünge aufweisen. Eine erzählt z.B. die Begegnung von Ivy und Abe, als sie 10 Jahre alt sind, die andere mit 70 Jahren. Ein weiterer Kritikpunkt ist daher aus meiner Sicht, dass sich der Erzählstil nicht dem Alter der Protagonisten anpasst. Obgleich die Hauptpersonen 70 oder 10 Jahre alt sind, in der Sprache ist dies nicht merkbar.

Aber auch die einzelnen Kurzgeschichten weisen jeweils weitere Zeitsprünge auf. Man kann sagen, dass die Geschichten definitiv nicht in der chronologischen Reihenfolge wiedergegeben werden. Zusammen mit Ivys gedanklicher Selbstreflexion wird der Lesefluss und vor allem Zeitüberblick erheblich gestört.

Um das kritische Bild etwas zu revidieren: Die Idee der Autorin, zu zeigen, wie das eigene Leben hätte verlaufen können, wenn man sich an mancher Stelle anders entschieden hätte, regt wunderbar zum Nachdenken an und ist in gewisser Weise sehr philosophisch angehaucht. Trotz meiner Kritikpunkte war es interessant zu sehen, wie sich unterschiedliche Gegebenheiten unterschiedlich auf Ivy und Abe ausgewirkt haben. Das Buch gibt insofern eine wichtige Botschaft für das eigene Leben mit: Manchmal kommt der Richtige zum falschen Zeitpunkt oder der Falsche zum richtigen Zeitpunkt.

Zusammengefasst konnte mich die Idee von „Ivy & Abe“ mit vielen kleinen Lebensweisheiten überzeugen. Durch die Umsetzung, welche leider Raum für viel Kritik meinerseits ließ, habe ich den Roman jedoch nur bedingt genossen.

Vielen Dank an den Diana Verlag und die Verlagsgruppe Random House bzw. die Betreiber des Bloggerportals für dieses Rezensionsexemplar! ♥

Leider nicht das, was ich erwartet habe

Von: SariElabooks Datum: 19.11.2017

sarielabooks.blogspot.de/?m=1

An erster Stelle möchte ich mich beim Diana Verlag / Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken.

Als ich diesen Klappentext las in Verbindung mit diesem für mich sehr schönen Cover, war es für mich klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ich freute mich auf eine Liebesgeschichte, mit dem Hintergrund „was-wäre-wenn“! Was wäre passiert, wenn Ivy und Abe in ihrem Leben in verschiedenen Zeiten getroffen hätten?
Allerdings war meine Erwartung bzw. meine Wahrnehmung in Bezug auf den Klappentext falsch. Denn die Autorin arbeitet in diesem Buch mit Kurzgeschichten, 11 an der Zahl hat sie für ihre Leser geschrieben. Damit musste ich mich dann erstmals anfreunden und ob mir das gelungen ist?

Als Leser lernen wir die Hauptcharaktere Ivy und Gabe kennen, die sich in verschiedenen Stadien ihres Lebens kennen und vielleicht lieben lernen. Alle diese Geschichten sind aus der Sicht von Ivy geschrieben. Auch gibt die Autorin vor jeder neuen Geschichte an, in welchem Jahr und an welchem Ort sich Ivy nun befinden. Ausgeschmückt ist dies mit einem kurzen Zitat. Die Beiden treffen sich in dem Alter 70 in der ersten Story und werden von Geschichte zu Geschichte jünger bevor sie sich zu guter Schluss mit knapp über 80 Jahren nochmal treffen. Was in den Geschichten alles passiert, dies sollte ihr aber besser selbst lesen.

Wie bereits oben erwähnt, bin ich mir mit der Meinung, ob mir das Buch gefällt sehr unschlüssig. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und gut zu lesen. Allerdings war ich z. B am Ende der ersten Geschichte etwas verwirrt, weil ich bis dato noch nicht mit Kurzgeschichten gerechnet habe. Und auch beim weiterlesen musste ich mich manchmal sammeln, damit ich wieder wusste, in welchem Alter Ivy & Abe nun sind. Deshalb habe ich ab Geschichte Zwei immer ein paar Tage pausiert und dann erst die nächste Geschichte gelesen.

Dadurch, dass die einzelnen Storys nicht allzu lang sind, kam bei mir jetzt auch nicht dieses „Mitfieber – Gefühl“ rüber. Obwohl die Autorin mit ihren gewählten Wörtern und den Geschichten an sich es schon geschafft hat, Gefühle zu transportieren. Aber diese sind nicht komplett bei mir angekommen. Denn eigentlich möchte die Autorin mit Ivy & Abe dem Leser mitteilen, dass die Liebe vom Schicksal vorprogrammiert ist und man sich eigentlich nicht dagegen wehren kann – auch wenn man es möchte. Da wäre es meiner Meinung nach bzw. für meinen Geschmack besser gewesen eine zusammenhängende Geschichte zu schreiben. Denn die Idee hinter Ivy & Abe war gut gewesen. Anhand des Klappentextes musste ich an „Zwei auf Umwegen“ von Taylor Jenkins Reid denken und dieses Buch mochte ich sehr.

Positiv hervorzuheben sind die Charaktere. Ivy & Abe waren mir in jeder Geschichte sympathisch. Auch wenn die Beiden nicht immer so viel von ihren Gefühlen preisgeben. Aber dies ist ja im wahren Leben auch so. Manche Menschen tragen ihr Herz auf der Zunge und teilen bei jeder Gelegenheit mit, wie sehr sie den Anderen lieben und manche Menschen sind halt etwas zurückhaltender mit dem preisgeben ihrer Gefühle.

Fazit:
An sich steckt hinter Ivy & Abe eine sehr gute Idee. Frau Enfield beschäftigt sich mit der Frage „Was-wäre-wenn“! Allerdings hat mir die Umsetzung bzw. die Teilung in Kurzgeschichten nicht zugesagt. Aber ich denke, dass Leser, die sehr gerne Kurzgeschichten lesen mit diesem Buch einen wahren Schatz in den Händen halten. Denn der Schreibstil der Autorin passt dazu.
Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen. Weiter empfehlen werde ich Ivy & Abe, allerdings an eine etwas reifere Zielgruppe (wurde ja bereits von anderen Rezensenten mehrfach erwähnt).

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 29.09.2017

Buchhandlung: Thalia.at

Eine wundervolle Geschichte, die rückwärts erzählt wird. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich als Leser daran. Ivy und Abe sind füreinander bestimmt, schaffen es aber über Jahre hinweg nicht, zusammen zu kommen. Umso spannender war es dann die Lebensgeschichte von den beiden zu erfahren. Ich fand diesen Roman sehr berührend, warmherzig, einfach hinreißend. Tolles Cover.

Von: Rüdiger Rabenow aus Berlin Datum: 16.06.2017

Buchhandlung: Lust am Lesen

Ein wunderbares Buch, das den Leser in seinen Bann schlägt und ihn zwischen verzweifelter Hoffnung und niedergeschlagener Hoffnungslosigkeit schwanken lässt – das „Königskinder-syndrom“ . Womit haben sie es verdient durch so viel Zeit schreitend sich zu begegnen, zu lieben, zu begehren und zu verlieren, gerade dann, wenn sie sich am nächsten sind und alles gut werden könnte, zu scheitern. Das gesamte Spektrum menschlicher Beziehungsmuster und -fehler zwischen zwei Buchdeckeln: wunderschön traurig.

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