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Die Königin der Flammen Rabenschatten (3)

Rabenschatten (3)

Ungekürzte Lesung mit Detlef Bierstedt

Kundenrezensionen (4)

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€ 24,99 [D]* inkl. MwSt.
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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8371-3560-2

Erschienen: 29.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die letzte, alles entscheidende Schlacht
Der Abschluss der Rabenschatten-Trilogie

Nach Königin Lyrnas Rückkehr liegt ihr das Volk zu Füßen. Auf den Schultern von Vaelin al Sorna dagegen lastet der Siegesruhm schwer. Derweil formiert sich eine neue Bedrohung: Der grausame „Verbündete“ will die Macht an sich reißen. Menschliches Leben kümmert ihn wenig. Um ihn aufzuhalten, müssen Königin Lyrna, Vaelin und ihre Mitstreiter zu ihrem bislang größten Feldzug aufbrechen, von dem es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt.

Grandios gelesen von Detlef Bierstedt.

(4 mp3-CDs, Laufzeit: 32h 37)

RABENSCHATTEN

Rabenschatten

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Anthony Ryan (Autor)

Anthony Ryan lebt als Autor von Fantasy- und Science-Fiction-Romanen und Sachbüchern in London. Früher hat er in unterschiedlichen Funktionen für die britische Regierung gearbeitet, inzwischen widmet er sich aber ganz dem Schreiben.


Detlef Bierstedt (Sprecher)

Detlef Bierstedt, geboren 1952, ist ein bekannter Hörbuch- und Synchronsprecher und leiht u.a. George Clooney seine Stimme. Für Random House Audio hat er bereits die ersten beiden Teile der Rabenschatten-Trilogie von Anthony Ryan eingelesen.

Aus dem Englischen von Sara Riffel, Birgit Maria Pfaffinger
Originaltitel: Queen of fire (Orbit)
Originalverlag: Klett-Cotta-Verlag (J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH)

Hörbuch MP3-CD, 4 CDs, Laufzeit: ca. 1957 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3560-2

€ 24,99 [D]* | € 28,10 [A]* | CHF 35,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 29.08.2016

  • Leserstimmen

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Die Königin der Längen

Von: Nico Datum: 27.11.2016

nico-wallmann.blogspot.de/

Die Rabenschatten Trilogie von Anthony Ryan ist die erste High-Fantasy-Reihe, die ich auch mal beendet habe. Der erste Band Das Lied des Blutes konnte mich völlig in seinen Bann ziehen, der Schreibstil war flüssig zu lesen, die Charaktere und die Welt wunderbar beschrieben, dass man in einem Bruchteil einer Sekunde in einer detailreichen Welt versunken war. Der zweite Band Der Herr der Turmes, konnte mich dann leider nicht mehr so sehr fesseln, aber dennoch hielt ich es durch und überstand die einigen Längen in dieser Fortsetzung.
Die Königin der Flammen, hingegen, führte leider diese eine Schwäche des zweiten Bandes weiter: die Längen! Es kam mir vor, als würde ich auf dem Spannungsbogen einer Achterbahnfahrt beiwohnen, mal war es spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, dann endete diese Spannung mit einem Cliffhanger und das darauffolgende Kapitel schien kein Ende zu nehmen, was mir leider die Spannung und den Spaß am Lesen nahmen. Was mich ebenso gestört hat, waren die unzähligen, detaillierten Beschreibungen von Schlachten. So viel Blut wie in diesem Buch geflossen ist, habe ich selbst bei Stephen King nicht erlebt. Es ist ein Wunder, dass die Seiten des Buches nicht schon von dem vielen Blut verklebt waren. Auch die Monologe, Dialoge und manche Szenen konnten mich leider nicht überzeugen. Daher finde ich, dass man Die Königin der Flammen ruhig um gute 300 Seiten hätte kürzen können - das wäre dem Spannungsbogen jedenfalls zu Gute gekommen.

Ebenso schade finde ich, dass es bei den fast 900 Seiten keine wirkliche Charakterentwicklung gab. Oder ist mir diese in den spannungslosen Kapiteln abhanden gekommen? Was mich jedenfalls bei der Stange halten konnte, war die Neugier darauf, dass endlich die dunkle Gabe, die Magie, ihr Potenzial entfalten könne. Denn gefühlt jedes Mal wird über diese dunkle Gabe gesprochen, aber wirklich zum Einsatz kam sie nie. Auch fand ich es wirklich schade, dass Vaelin, der eigentliche Hauptcharakter in dieser Reihe sich nicht wie eine Protagonist angefühlt hat. Auch die restlichen Charaktere fühlten sich in diesem Band für mich recht fremd an. Zu niemanden konnte ich sagen, dass ich mit ihm, oder ihr mitgefiebert habe, auch wenn ich Königin Lyrnas Kapitel doch mit mehr Interesse verfolgt habe, als die der anderen.

Im großen und Ganzen dreht es sich in diesem Band um Königin Lyrna. Sie ist schön, intelligent und klug, und als Herrscherin eiskalt. Sie schafft es ihr Volk für einen Krieg zu begeistern, doch wenn es zur Schlacht kommt, schwächelt die Handlung sehr. Auch wenn Anthony Ryan ein Talent für die Sprache hat, so konnten mich die bald ähnelnden Schlachten und Kriege nicht mehr in ihren Bann ziehen. Ich war regelrecht gelangweilt von diesen Szenen und bin dann auf das Hörbuch, welches von Detlef Bierstedt gelesen wurde, umgestiegen. In der Hoffnung, dass ich so die Geschichte auf einer anderen Ebene in einem anderen Medium genießen könnte. Der Sprecher machte einen guten Job, er gab den Charakteren eine eigene Stimmfarbe, und brachte mich in dieser komplexen und teils überladen wirkenden Geschichte ein Stück weiter, aber leider wurde mir die Art seines Vortragens der Geschichte etwas zu monoton, so dass ich dann mit den Gedanken nicht ganz bei der Geschichte bleiben konnte. Ich finde es auch wirklich schade, dass das Buch mich mit meinen Gedanken hat so abschweifen lassen. Denn ich glaube, hätte man das Manuskript an manchen Stellen gekürzt, hätte das der Spannung mehr zugetan und ich wäre nicht in meiner Gedankenwelt versunken. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, wie ich Die Königin der Flammen als Finale bewerten soll. Anthony Ryan hat ein Talent fürs Schreiben, das stelle ich hier nicht Frage. Aber die Umsetzung, in der der Autor eine komplexe Geschichte gesponnen hat, hatte mich nicht ganz mitreißen können.
Wirklich schade.

Viel Gemetzel ohne echten Zauber

Von: Hirilvorgul Datum: 15.11.2016

www.buechertreff.de

Was sich schon im zweiten Teil angedeutet hat, setzt sich in diesem Abschlussband fort. Die Handlung treibt von einer Schlacht zur nächsten, Eroberungen und Hinrichtungen reihen sich aneinander. Irgendwann hatte ich komplett den Überblick verloren, wer mit wem gegen wen kämpft, wo sich die Schlacht gerade zuträgt und wer da jetzt gerade wo welche Sklaven befreit. Vielleicht wäre in diesem Fall das Buch die bessere Wahl gewesen, weil man dann ein paar Seiten zurückblättern kann, wenn man gerade mal wieder nicht durchblickt. So habe ich mir das Gemetzel von Detlef Bierstedt vortragen und es mehr oder weniger an mir vorbeirauschen lassen. Hellhörig und aufmerksam wurde ich immer dann, wenn das Wolfsvolk ins Spiel kam oder der Name des Verbündeten fiel. Das waren die Momente, die mich interessiert haben. Und der einzige Grund für’s Durchhalten war eben, dass ich wissen wollte, wie sich die Geschichte um den Verbündeten auflöst und wer am Ende triumphieren wird.
Es hätte der Geschichte nicht geschadet, wenn Teil 2 und 3 um je die Hälfte gekürzt worden wären. Aber dann hätte das ja keine Trilogie gegeben… Ich finde es einfach schade, dass von der Magie des ersten Teils mit den verschiedenen Orden und ihren Sitten, Gebräuchen und Fähigkeiten so wenig übrig geblieben ist und die Geschichte in Blut und Gewalt versinken muss. Und vor lauter „Querhören“ (sprich: nicht so genau hinhören, wenn mal wieder geschlachtet wird) hätte ich beinahe das Ende verpasst. Das hätte gern ein paar Minuten länger sein dürfen – schließlich haben wir lange genug darauf gewartet, zu erfahren, was es mit dem Verbündeten auf sich hat und wie alle Handlungsfäden zusammenführen.
Das Ende an sich finde ich gut, aber hier hätte der Autor gern wenigstens halb so viel Hingabe hineinlegen können, wie in das Gemetzel auf ungezählten Seiten zuvor. Schade – ein gut erzählter Schluss hätte meine Meinung zur Trilogie und vor allem zu diesem Abschlussband noch ändern können. Aber so reicht es leider nur für 3 Sterne. Teil 1 war herausragend, aber leider kann er nicht allein stehen. So muss der Leser sich noch durch zwei weitere Bücher lesen oder hören, die an die Magie von „Das Lied des Blutes“ nicht mehr heranreichen.
Detlef Bierstedt trifft dabei übrigens am wenigsten Schuld. Hatte ich in Band 2 ein paar Probleme, die verschiedenen gealterten Männer anhand seiner Stimme auseinander zu halten, gelang mir das in diesem Teil wieder problemlos.
Fazit:
Auch hier gilt das Motto „Weniger wäre deutlich mehr gewesen“. Der Zauber aus Teil 1 fällt blutigem Gemetzel zum Opfer – genauso wie die ein oder andere liebgewonnene Figur.

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