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James Abbott im Interview zu seinem Buch "Höllenkönig"

Wussten Sie, dass James Abbott ein Whisky-Kenner ist?

Eine kurze Biografie:
Obwohl ich einen Abschluss in Umweltwissenschaften habe und geplant hatte, im Regenwald zu verschwinden, bin ich irgendwie doch zu einem Leben mit Büchern gekommen und liebe es. Nachdem ich in Buchhandlungen gejobbt habe, habe ich einige Jahre für einen großen Verlag für Science Fiction und Fantasy als Redakteur gearbeitet, bevor ich hier und da noch etwas gemacht habe, zum Beispiel für Games Workshop zu schreiben. Mein Hauptberuf ist jetzt im Marketing. Neben zahlreichen Fantasy-Büchern, die bei Pan Macmillian veröffentlicht wurden, habe ich auch einige Kurzgeschichten und eine Science-Fiction- Geschichte für BBC Radio 4 geschrieben. Außerdem betreibe ich eine beliebte Whisky-Webseite, durch die ich ein paar Artikel für das Whisky Magazine und ähnliche Zeitschriften geschrieben habe.

Warum sind Sie Schriftsteller geworden?
Weil ich die Bücher schreiben wollte, die ich selbst lesen möchte – ich konnte sie im Handel nirgendwo finden, also habe ich es selbst probiert.

Wo finden Sie die Inspiration für Ihre Romane?
Im Großen und Ganzen lasse ich mich vom echten Leben inspirieren.

An was für einer Geschichte arbeiten Sie im Moment?
Oh, ich sage nie gerne, woran ich gerade arbeite. Das kann sich von jetzt auf gleich ändern! Aber es ist wieder eine Fantasy-Geschichte.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren? Und warum?
China Miéville – weil ich durch ihn das Potential von Fantasy-Geschichten erkannt habe. Don DeLillo – weil er einer der großen modernen Stilisten ist. Krimiautor Henning Mankell – wegen seiner großartigen (wenn auch mürrischen) Charaktere.

Welche Bücher haben Sie in letzter Zeit gelesen?
Ich habe im vergangenen Jahr eine Menge von Anthony Trollope gelesen – ich habe ihn erst spät entdeckt, aber genieße ihn deswegen umso mehr. Ich muss zugeben, seit ich Vater geworden bin, komme ich kaum noch zum Lesen! Ich schnappe mir einfach hier und da ein Buch: ein Sachbuch über Irland, eins über Biodynamik und etwas von Émile Zola. Eine sehr bunte Mischung.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Es ist nicht unbedingt eine Philosophie, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das Leben zu kurz ist, um nicht die Dinge zu verfolgen, die man erreichen will. Wenn du einen Traum hast, oder ein Karriereziel, dann versuch es einfach. Halte dich nicht zu sehr mit dem auf, was andere denken könnten.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gerade schreiben?
Mein 9 Monate alter (zu dem Zeitpunkt, wo ich das hier schreibe) Sohn hält mich ganz schön auf Trab, aber ich verbringe auch gern Zeit im Garten (weil ich dann weg vom PC bin) und mich mit „echten Dingen” wie Pflanzen oder Gemüse beschäftigen kann. Außerdem betreibe ich eine Whisky-Webseite, malt-review.com, und schreibe für Magazine über Whisky.

Wie würden Sie Ihren aktuellen Roman Höllenkönig in einem Satz beschreiben?
Es ist eine Geschichte über einen Gefängnisausbruch in einer Fantasy-Welt – Der Graf von Monte Cristo, wenn David Gemmel ihn geschrieben hätte.

Was war die Inspiration für Ihren Roman?
Es war nicht unbedingt eine Inspiration, sondern mehr der Wunsch, einen klassischeren Fantasy-Stil ausprobieren zu wollen – und etwas zu schreiben, das mehr Action und Spaß enthält als meine vorherigen Werke.

Wer ist Ihr Lieblingscharakter in dem Roman und warum?
Ich glaube das ist der Hauptcharakter Xavir – er ist ein Denker, hin und her gerissen, aber mit einem klaren Sinn dafür, was richtig und was falsch ist. Er muss mit den Sünden seiner Vergangenheit zurechtkommen und hat einige persönliche Veränderungen zu verarbeiten – von denen ich hoffe, dass sie anders sind als erwartet und dass die Leser sich freuen, bei der Entwicklung dabei zu sein.

Welche Szene war am schwersten zu schreiben?
Das Ende – aus vielen Gründen, die ich aber alle nicht verraten kann! Normalerweise finde ich das Ende einfach zu schreiben, doch hier wollte ich gleichzeitig etwas beenden, aber auch noch etwas offen lassen.

Welche Sorte von Lesern wird Ihrer Meinung nach das Buch mögen?
Leser, die traditionelle, heldenhafte Fantasy mögen – und vielleicht sogar Fans von historischer Fantasy.

Gibt es andere Bücher, mit denen Sie Ihren Roman vergleichen können?
Ich bin vielleicht nicht der Beste im Beantworten solcher Fragen, aber ich finde die Werke von David Gemmel sind ein guter Vergleich. Es ist heroische Fantasy in genau so einem Stil.

Was möchten Sie Ihren deutschen Lesern noch zu Höllenkönig mit auf den Weg geben?
Ich hoffe, dass den Lesern Höllenkönig gefallen wird. Es ist ein klassisches Heldenepos mit einem modernen Dreh. In ihrem Kern ist es eine Geschichte über Rache – und über Wiedergutmachung. Es handelt von starken männlichen und weiblichen Hauptcharakteren, viel Action und Kämpfen ebenso wie Intrigen. Es gibt Passagen mit historischen Elementen und auch welche mit Magie, also hoffe ich, dass mein Buch einer breiten Masse von Fantasy-Lesern zusagen wird.

James Abbott

Höllenkönig

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