Leserstimme zu
Das Glück findet dich dann, wenn du es nicht suchst

Am Weg zum Glück

Von: Doris D
13.10.2018

Das Buch „Das Glück findet dich dann, wenn du es nicht suchst“ spricht mich nicht nur durch den interessanten Titel, sondern auch durch das stimmige Layout, das mich durch den blühenden Baum und den meditierenden Buddha automatisch ruhig macht, sofort an. Die buddhistischen Weisheitsgeschichten des tibetischen Lamas Khenpo Sodargye entführen mich in die buddhistischen Lehren, bringen sie mir näher und lassen mich etwas tiefer eintauchen, gleichzeitig erklären sie mir aber auch meinen Alltag. Die wirklich kurzen, leicht lesbaren und verständlichen Geschichten beginnen meist mit einer Erklärung über die Hindernisse in unserem täglichen Leben. Egal ob es um das Leiden, unser Glück oder die Vergebung geht, alle Themen kommen dran und werden kurz theoretisch abgehandelt, bevor eine Parabel, ein Gleichnis, eine kurze Geschichte uns das Thema auf anschauliche und sehr bildhafte Weise näher bringt. Ich liebe diese kurzen Episoden, die mir vor Augen führen, was es heißt, sich wirklich in Geduld zu üben, dass alles vergänglich ist, zu seinen Fehlern zu stehen und noch so vieles mehr. In den Geschichten geht es um Alltägliches, es geht darum, wie wir die Perspektive wechseln können, um auch das Scheitern positiv zu sehen und wie wir unser Glück finden können … so viele Erklärungen zu allem, was uns täglich beschäftigt, was wir immer wieder hinterfragen und worauf wir teilweise noch keine Antworten haben. Diese Erklärungen helfen mir weiter, vieles aus anderen Blickwinkeln zu sehen und motivieren mich dazu, mich mit gewissen Fragestellungen meinerseits intensiver auseinanderzusetzen. Ich würde sagen: ein Buch, das für jeden geeignet ist – egal ob Buddhist oder Christ oder Moslem oder …– das Buch behandelt die emotionalen Hürden, die wir täglich meistern müssen und gibt uns die Möglichkeit, sie anders zu betrachten.