Leserstimme zu
Weißt du, warum ich tot bin?

Bedrückend

Von: Mrs:Scarbooks aus bad fallingbostel
02.11.2018

Die Geschichte der beiden Freundinnen, die sich so lange kennen, aber unterschiedlicher nicht sein könnten. Und obwohl sie sich immer so nahe waren, ahnt Fairlie nicht, wie es ihrer Freundin Jenna wirklich ging, was diese er-und durchleben musste. Alles fing so schön an, als Jenna Ark kennen und lieben lernte. Der perfekte Mann, der sie in ein perfektes Leben führt...leider nicht. Wie schnell fast perfekt dann ein ganz persönlicher Psychotrip wird, in dem es unter anderem um häusliche Gewalt, Depressionen, viel Eifersucht, Unsicherheiten, Gewissensfragen und Ahnungslosigkeit geht, wird in diesem Buch wirklich gut beschrieben. Die Story switcht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was aber recht einfach und gut zu lesen ist. Die Autorin schreibt ziemlich detailliert und man findet sich schnell in die Charaktere hinein. Der Anfang liest sich wirklich wie eine Lovestory, was ja nun nicht wirklich mein Ding ist, nimmt aber im Verlauf recht schnell andere Züge an und man wird schon ziemlich gepackt. Sicher ist das nun kein Horror, kein Extreme (wobei, ja doch...irgendwie ja schon, nur anders)... aber eine Geschichte, wie sie ähnlich im wahren Leben schon zig mal vorgekommen ist und noch immer vorkommt. Für mich persönlich immer besonders "spannend". Und auch eben bedrückend. Überrascht hat mich dann aber doch, als sich herausstellte, was genau eigentlich Jenna und Fairie verband all die Zeit. Da muss ich ehrlich sagen, dass das vielleicht nicht unbedingt nötig gewesen wäre und es hat allem vorher ein kleines bisschen was weg genommen. Ein bisschen too much, zumindest für diese Geschichte. Was das Ende angeht, ich persönlich hätte ja an Ark nichts mehr heil gelassen...aber lest selbst. Das Hauptthema gefällt mir wirklich gut, aber das drumherum in der Gegenwart war mir ein bisschen zu "strange" und zuviel teilweise. Empfehlen würde ich es dennoch, schaut es euch einfach mal an.