Leserstimme zu
Smoke

Super Idee, schlechte Umsetzung

Von: Claudia
11.11.2018

Wie wäre es wenn bei jedem deiner unangebrachte Gedanke, bei jeder deiner Sünden du einen dunklen Rauch ausstossen würdest? In einem Eliteinternat in der Nähe von London, werden immer wieder Schüler vom dunklen Rauch gebrandmarkt, wenn sie den Regeln der Schule nicht genügen, darunter auch Thomas und Charlie. Bei einem Schulausflug nach London, finden die beiden Jungs per Zufall heraus, dass der dunkle Russ anscheinend nicht für jeden ein Problem darstellt. Ganz in Gegenteil, der Russ befleckt sie nicht. Was hat das für eine Auswirkung auf die sozialen und politischen Umbrüche die zur dieser Zeit stattfinden? Auf der Suche nach Antworten begeben sie sich die zwei in ein riskantes Abenteuer und rufen dabei mächtige Intrigen und Feinde auf den Plan. Meine Meinung: Die Idee der Geschichte ist echt genial. Der Schreibstil von Dan Vyleta echt super, er schrieb so schön detailliert. Es war so schön geschrieben, dass man wirklich das Gefühl hatte, man stände selber in London und schmecke den widerlichen Geschmack des Russes auf der Zunge. Die Charaktere mochte ich eigentlich sehr, Thomas und Charlie waren wir sofort sympathisch, auch die Freundschaft zwischen den beiden fand ich so schön zu sehen. Man genoss es richtig, mit den zwei Jungs durch London zu streifen und den Intrigen auf die Spur zu gehen. Nun könnte man meinen, dass ich dem Buch 5 Sterne gebe, da ich so begeistert davon rede, doch ich gebe dem Buch nur 3 Sterne. Obwohl ich den Schreibstil so toll fand und die Charaktere mir ans Herz gewachsen sind, konnte mich dieses Buch nicht so packen wie ich es mir erwünscht habe. Es tut mir so leid, denn ich fand die Idee so toll. Eine Welt in der bei jeder Sünde, bei jedem bösen Gedanke Rauch aufsteigt, echt tolle Idee. Doch bei der Reise durch London, kommt einfach keine Spannung auf und daher war das einzige einigermassen spannende die Liebesgeschichte, doch die hat mich tierisch genervt. Ich entschuldige mich schon mal bei allen die Liebesgeschichten lieben, doch ich würd gern einmal eine Geschichte lesen, bei der nicht immer so eine unnötige, verwirrende Dreiecksgeschichte vorkommt. Die Welt droht zu Ende zu gehen und das einzige Problem ist, er liebt wenn und wer kriegt das Mädchen, echt nervend und unangebracht, finde ich. Was ich auch nicht so toll fand, war das Ende. Man bleibt einfach mit vielen Fragen stehen und fragt sich bei der einten oder anderen Sache was das soll. Mein letzter Gedanke bei diesem Buch war: „Ähm, ja, okay und was nun?“ Mein Fazit: Eine tolle Idee, tolle Charaktere doch die Umsetzung ist nicht wirklich gelungen. Wer will kann es lesen, doch man muss nicht. Die Geschichte ist ganz okay, mehr aber auch nicht.