Leserstimme zu
Ein ganz normaler Mörder

Ein ganz normaler Mörder

Von: Karins Bücherwelt karmaribook
27.11.2018

Eine Tote, eine Vermisste und eine Verbindung zu einem alten Fall? Die Welt von Tammo ist aus den Fugen geraten. An jenem Tag, als sein Leben sich veränderte. Schafft er es, nach einer langen Auszeit aus seinem Beruf neu durch zu starten? Die Fälle erfolgreich zu lösen? Denn Tammo Berg verfügt über eine Fähigkeit, indem er die Gesichter der Menschen lesen kann. Er wird gebraucht. Die Autorin streut die Gedankengänge von Tammo gekonnt in den Plot hinein, während die Geschichte weiter läuft. Ein Schreibstil, der mich überzeugt. Temporeich durch geballte Spannung der Erzählweise. Die kurzen Kapitel laden zusätzlich zum weiter lesen wollen ein. Ich komme schnell voran, weil die Autorin es schafft, mich von der ersten Seite an zu begeistern. Erzählt wird aus der Sicht von dem letzten Opfer, Katinka, und von Tammo. Sein Charakter spricht mich gleich an. Er ist ein Typ mit Charisma, mit Fehlern und Schwächen, aber auch einfühlsam. Er beeindruckt mich anhand seiner Fähigkeit, seiner guten Beobachtungsgabe, einen Menschen beurteilen zu können, indem er nur sein Gegenüber anschaut und an ihrem Blick,Gestik, ihn durchdringen zu können. Der Fokus liegt hier klar auf Tommo Berg und dem entführen Opfer. Mehr braucht es auch nicht, um zu begeistern. Die weiteren Charaktere fügen, sich gut verständlich in den Plot ein. Obwohl es unblutig zugeht, besticht dieses Buch mit einer Perfektion. Für mich ein echter Pageturner. Hier hat es nicht nur den Titel Krimi verdient, Thriller würde ebenfalls passen. 5/5 Fazit: Begeistert von Anfang an. Überzeugt mit einem außergewöhnlichen Protagonisten. Hamburg-Krimi mit starkem Plot!