Leserstimme zu
Die Weisheit des Feuers

Warum ich "Die Weisheit des Feuers" so mag

Von: Jaspers Buchblog
21.04.2019

ERAGON – Die Weisheit des Feuers, das im englischen Original den wohlklingenden Titel „Brisingr“ trägt, wird häufig als schwächster Band der weltweit gefeierten Alagaësia-Saga bezeichnet. Das ist einerseits kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Christopher Paolini den dritten Band der eigentlich als Trilogie geplanten Serie in zwei Bände aufgeteilt hat und somit das echte Finale erst im nächsten Band stattfindet. Außerdem hat er die Reihe dabei natürlich in eine Tetralogie verwandelt – und auch das nur Vorläufig wie man heute hört. Doch ich finde das Buch besticht gerade dadurch: der Höhepunkt ist erreicht und wie um den Moment zu genießen, trifft Eragon seine Feinde und Freunde, während er unaufhörlich nach dem Weg sucht, über den Galbatorix zu besiegen ist. Christopher Paolini ist hier auf seinem Höhepunkt angelangt, sowohl was seinen Schreibstil anbelangt als auch den Plot. Meine Lieblingsszenen in der ganzen Reihe sind sowieso die, die den Streit um Hrotgars Erbe betreffen. Man lernt in diesem Band die Zwerge besser kennen, dringt in ihre Sitten und Gebräuche hinein und merkt auch wie Eragon diese Erfahrungen auf seinem Weg zu einem erfahrenen Drachenreiter helfen. Rundum: ich finde es schwer, aus den vier Bänden einen Lieblingsteil herauszusuchen. Ist es der epische vierte Band, das große Finale? Ist es Band 1, wo alles noch frisch und unentwickelt ist, „original“ sozusagen? Ich kann es nicht sagen. Doch wo ich mir sicher bin: Die Weisheit des Feuers kann es mit allen anderen ERAGON Teilen aufnehmen!