Leserstimme zu
AMANI - Heldin des Morgenrots

Toller Abschluss

Von: JK
19.05.2019

Nachdem die Köpfe der Rebellion vom Sultan gefangen genommen wurden, ist es an Amani die Handvoll verbliebener Kämpfer anzuführen und irgendwie ihre Gefährten zu befreien. Doch bei einem Erkundungsstreifzug mit ihrem Freund Jin durch die Hauptstadt Izman müssen sie mit Entsetzen feststellen, dass die Gefangenen bereits fortgeschafft wurden. Die restlichen Rebellen können ihnen jedoch zurzeit nicht in die Wüste folgen, da die Stadt von einer ausländischen Armee belagert wird und es dem Sultan gelungen ist, eine undurchdringliche, magische Feuerglocke über Izman zu legen. Dazu nutzt er die Lebensenergie der Dschinns, die er unter seinem Palast gefangen hält. Solange er Zugriff auf diese Macht hat, bleibt er auf seinem Thron unantastbar. Nachdem die Rebellen über einen Monat in der Stadt festsitzen, beschließen sie, im Palast nach Hinweisen zu suchen, wie sie die Feuerglocke durchdringen können. Mit einer waghalsigen Aktion brechen sie durch das Dach in die Gemächer des Sultans ein, können dort jedoch keine hilfreichen Aufzeichnungen entdecken. Spontan entschließt sich Amani dazu, Leyla, die Tochter des Sultans und Erfinderin, die hinter der Feuerglocke und anderer teuflischer Maschinen steckt, zu entführen, in der Hoffnung, dass sie ihnen verrät, wie sie die Stadt verlassen können. Doch Leyla weigert sich, irgendetwas zu verraten und der Sultan droht damit, jeden Tag ein Mädchen aus der Stadt hinrichten zu lassen, wenn seine Tochter nicht zurückgegeben wird. Jeder Versuch, die Mädchen vor ihrer Hinrichtung zu retten, scheitert. Doch Leyla auszuhändigen, würde dem Sultan seine wertvollste Waffe zurückgeben. Jetzt kann ihnen nur noch Sam mit seiner Fähigkeit durch Wände gehen zu können helfen. Doch der Dieb ist verschwunden, seit er bei einem Angriff auf den Palast eine Kugel abbekommen hat und schwer verletzt wurde. In Heldin des Morgenrots schließt sich für Amani der Kreis ihrer Reise, die in Rebellin des Sandes begonnen hat und führt sie zurück zu ihren Anfängen. Im Laufe der Handlung gewinnt sie viele Selbsterkenntnisse und wird sich darüber im Klaren, wo sie herkommt und was sie wirklich will. Sie muss nun die Verantwortung für die Rebellion übernehmen und ihr wird klar, welche Opfer zu bringen man bereit sein muss, wenn man sich in einer solchen Position befindet. Alwyn Hamilton ist ein sehr gutes und emotionales Ende für ihre Trilogie gelungen, die alle Handlungsstränge und Mythen aus den bisherigen Bänden aufgreift und abschließt.