Leserstimme zu
Star Wars™ Thrawn - Verrat

„Gelungener Abschluss der Trilogie.“

Von: losgelesen
16.05.2020

Mit „Thrawn – Verrat“ hat Timothy Zahn den Abschluss seiner zweiten Trilogie um den Großadmiral des Imperiums im Verlag blanvalet vorgelegt. Und insgesamt betrachtet ist der 464 Seiten dicke Science Fiction Roman durchaus gelungen, auch wenn er nicht an den Auftakt der Reihe mit „Thrawn“ heranreicht, so ist er immerhin deutlich besser als der zweite Teil „Thrawn – Allianzen“. Der Bau des Todesstern schreitet voran, aber Direktor Krennic hat Probleme, die er nicht zu lösen vermag. Thrawn sieht zwar keine Vorteile in dieser gewaltigen Kampfstation, da seine Macht und sein Einfluss innerhalb des Imperiums aber zu schwinden drohen, lässt er sich darauf ein, Krennics Problem an seiner Stelle zu lösen. Der Fokus des Romans liegt nicht auf der Weltraumschlachten, sondern einerseits auf der Lösung des Falls und andererseits auf den damit verbundenen Intrigen und Ränkespielen innerhalb des Imperiums. Aber wer wäre dabei nicht besser aufgehoben als der Großadmiral mit seiner taktischen und strategischen Fähigkeiten. Das Buch ist insgesamt flott geschrieben und macht Spaß zu lesen, obwohl keine richtige Spannung aufkommt, denn die aufgebaute Bedrohung durch den Feind überzeugt nicht so wirklich. Aber das tut dem Vergnügen keinen wirklichen Abbruch, da die allgegenwärtigen Intrigen um ein Vielfaches interessanter sind. Auch das Aufeinandertreffen mit verschiedenen bekannten Star Wars Personen wie dem Imperator, Gouverneur Tarkin und halt Direktor Krennic sind durchaus gelungen und fördert das Lesevergnügen. Auch wenn die gesamte zweite Trilogie insgesamt betrachtet noch immer im Schatten der alten ersten Trilogie von Timothy Zahn steht, ist sie durchaus empfehlenswert.