Leserstimme zu
Lass uns an Wunder glauben

Die Magie zwischen Hund und Mensch

Von: aebbies.buechertruhe
22.06.2020

Jasper leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit. Seine Mutter Kate ist Tierärztin und allein für ihn verantwortlich. Sie erfüllt ihm jeden Wunsch - nur den nach einem eigenen Hund nicht. Doch als sie sich im Tierheim um Whistler kümmert, der gerade herrenlose auf der Straße eingefangen wurde, kommt Jasper dazu und es entspinnt sich zwischen den beiden eine magische Verbindung... Nick Trout läßt mit seinem Roman "Lass uns an Wunder glauben" das Leserherz höher schlagen. Einfühlsam beschreibt er diese sonderbare Magie, die wohl jeder Hundehalter kennt, der eng mit seinem treuen Vierbeiner zusammenlebt. Diese Verständigung ohne Worte, die man wohl nur versteht, wenn man sie selbst erlebt hat. Hier erlebt der 12jährige Jasper sie mit Whistler. Ihre Beziehung zueinander, die vom ersten Augenblick an sehr tief ist, ist so herrlich beschrieben, daß man einfach gerührt ist. Es ist sehr schön zu verfolgen, wie Whistler dem kranken Jasper den Mut gibt, mit seiner Krankheit zu leben. Kate, die zunächst unnahbar und einfach überbesorgt erscheint, wird hier von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Die Kapitel werden immer im Wechsel aus der Sicht von Jasper oder Kate geschrieben. Hierbei erfährt man die einzelnen Sichtweisen, die oft sehr unterschiedlich sind. Man lernt beide Seiten zu verstehen. Das Buch ist so vielfältig.... Mal einfach zu Tränen rührend, dann wieder einfach eine schöne unterhaltsame Geschichte. Auf jeden Fall macht sie eines: Mut, niemals aufzugeben.