Leserstimme zu
Hope - Sprung ins Glück

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Ganz nette Pferdegeschichte mit Herz

Von: Chellush
07.02.2016

eonie ist professionelle Eiskunstlaeuferin und besucht ein Sportinternat mit dem Schwerpunkt Eiskunstlauf. Als sie nach einer Grippe wieder das Training fuer einen anstehenden Wettkampf wieder auf dem Eis steht und von ihrer Trainerin dazu angestiftet wird die schwierigste Figur, den doppelten Axel zu springen, merkt Leonie im Sprung, dass ihr schwindelig wird, sie verliert die Kontrolle und stuerzt mit dem KNIE auf das Eis, welches sofort gebrochen ist und somit das Ende ihrer Eiskunstlaeuferkarriere bedeutet. Fuer Leonie beginnt ein ganz neues Leben und sie merkt, dass ihre vermeitlichen Freundinnen aus dem Internat sie nur so lange mochten, wie sie Eiskunstlaeuferin war und sie jetzt meiden, dass sie nicht mehr dazu gehoert. In der oeffentlichen Schule merkt Leonie schnell wer mit ihr befreundet sein will und mit wem SIE befreundet sein will. Schnell freundet sie sich mit einem pferdenaerrischen Maedchen aus ihrer Klasse an und sie entdecken beide eine neue Welt fuer sich. Denn Leonie merkt schnell, dass die einfuehlsame Stute Hope ihr selbst sehr aehnlich ist und die beiden entwickeln schnell eine ganz besondere Beziehung zueinander. Die Handlung ist sehr schnell erzaehlt und auch sehr niedlich, und recht einfach. Leonie ist ein recht typischer Charakter fuer ihr Alter, die durchaus in ein leichtes Tief faellt, nachdem ihr bisheriges Leben in sich zusammen bricht. Carola Wimmers Schreibstil ist sehr leicht, fluessig und bildhaft. Nur leider sind die Charaktere oftmals recht klischeebeladen, die Geschichte hat die "ehrgeizige Mutter die versucht durch die Tochter ihre Traeume zu leben und zudem uebertrieben attraktiv ist", "die boese und strenge Trainerin", "die naive beste Freundin die ihr Zimmer voller Pferdeposter hat" und "die ueberhebliche Schnepfe die den Ton angibt und alle anderen sabotiert die besser sind als sie". Dies fuehrt dazu, dass die Handlung recht vorraussehbar ist, aber dennoch ist sie recht niedlich und hat Herz. Man darf hier nur nicht zu viel erwarten. Marie Bierstedt verleiht der Handlung Leben und Herz, sie hat eine angenehme Stimme, die ich aber oft ein wenig zu stark fand. Dennoch war es eine recht angenehme Geschichte, die gegen Ende auch ordentlich an Spannung zugelegt hat.