Leserstimme zu
Nachtherz

gut und spannend wie die Vorbände

Von: Sabine aus Ö
23.02.2016

Mehr als ein Jahr war vergangen, seit ich Band 22 gelesen hatte, und daher freute ich mich sehr, als ich über die Verlagsgruppe Randomhouse Band 23 anfordern durfte. Es hat ein wenig gedauert, bis ich wieder in der Geschichte war und die Erinnerung wieder da war, wer mit wem zusammen ist, und was im letzten Band passiert war. Aber danach bin ich gleich wieder in die Handlung eingetaucht, auch aufgrund des wie immer spannenden und flüssigen Schreibstils. Für die, die die Serie nicht kennen und noch lesen möchten - Achtung, ab hier gibt es Spoiler zu den Vorbänden! Wer die Serie lesen möchte, muss unbedingt mit Band 1 beginnen, da es pro zwei Bänden zwar jeweils bestimmte Hauptpersonen gibt, nebenbei jedoch auch immer die Handlung weitergeführt wird. Hier geht es um Wrath und Beth. Wrath – nun vollständig erblindet - ist voll mit den verhassten Regierungsgeschäften eingespannt und die beiden finden kaum mehr Zeit füreinander und leben mehr nebeneinander als miteinander. Obwohl beide damit unglücklich, schaffen sie es doch nicht, darüber zu reden und das Problem wieder aus der Welt zu schaffen. Gleichzeitig laufen nebenbei Handlungsstränge um Sola und Assail, Trez und iAm, sowie Xhor und seine Kumpane sowie Layla weiter. Es geht hier also nicht nur alleine um Wrath und Beth, was die Spannung zwar schon gesteigert hat, aber mir hat gefehlt, von den anderen Brüdern zu lesen, die immer nur nebenbei erwähnt werden. Trotzdem hat es auch dieser Band wieder geschafft, mich zu fesseln und in die Handlung zu ziehen, und ich habe das Gefühl, dass sich diese Serie immer mehr zu einer richtigen Saga entwickelt, in die immer mehr Personen eingespannt werden - es geht hier nicht mehr nur um die Black Dagger, sie sind zwar der Kern, aber rundherum tauchen immer mehr Personen auf, die die Handlung mit beeinflussen, und bei denen es genauso spannend ist zu beobachten, wie sie sich als Charakter in die Geschichte einfügen und entwickeln. Von mir gibt es jedenfalls wieder eine Leseempfehlung.