Leserstimme zu
Die 100 - Tag 21

Das harte Leben im Paradies

Von: MargreteRosen
26.04.2016

Nahtlos schließt Tag 21 an den ersten Band an. Sofort war ich wieder im Geschehen. Die Jugendlichen auf der Erde erleben Schlag auf Schlag neue Gefahren. Einige überleben nicht. Ich mag die Jugendlichen nicht Straftäter nennen, denn viele sind aus gesellschaftlichen Zwängern heraus kriminalisiert worden. Clarke liebt mal Wells mal Bellamy. Bellamy ist hin und her gerissen zwischen seiner Liebe zu Clarke und der Suche nach Oktavia. Wird er sie finden. Wells liebt Clarke, doch liebt er sie tief genug? Was ist mit Sasha? Der Reigen beginnt. Welche Paare bilden sich am Ende? Die im Weltraum Gebliebenen kommen an ihre Grenzen. Glass unternimmt alles um mit Luke zusammen zu sein. Doch auch ihre Liebe wird bedroht. Können sie auf der Weltraumstation überleben? Und die Erwachsenen zeigen sich auch von ihren unangenehmen Seiten. Das Paradies zeigt Risse. Gibt es Erdenbewohner? Wie stehen sie zu den Jugendlichen? Tag 21 - ein Schlüsseltag. Wird sich die Prognose bewahrheiten? In rasantem Tempo beschreibt Kass Mogan die einzelnen Schicksale. Ihre Verbindungen untereinander werden immer mehr aufgezeigt bis zum Schluß nur noch Verwunderung und Aha-Effekte übrig blieben. Das Ende dieses Buches ist der Anfang vieler neuer Geschichten, die erzählt werden möchten. So viele Stränge, die verfolgt werden möchten. So viele Fragen, auf die ich als Leserin gerne eine Antwort hätte und dadurch zu einem Fan der Serie geworden bin. Das Buch habe ich an einem Tag ausgelesen und bereue, dass ich den dritten Band noch nicht besitze. Und nein, die TV-Serie werde ich mir nicht anschauen (ich habe gar kein Fernsehen ;-) Fazit: Der zweite Band ist um einiges besser als der erste, da dieser erst die Weichen legen mußte. ABER er ist nur so gut, wenn das erste Buch auch vorher gelesen wurde. Daher gibt es nur 4 von 5 Punkten. Beide Bände habe ich als Ebook gelesen. Ein etwas anderes Erleben. Vermißt habe ich das Gefühl ein reales Buch in Händen zu halten. Doch dies milderte die Spannung der Geschichte keineswegs.