Leserstimme zu
Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

[Buchmeinung] "Die Auslese #2. Nichts vergessen und nie vergeben" von Joelle Charbonneau

Von: Lalapeja
04.06.2016

Inhalt (Klappentext von der Verlagsseite) Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas. Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr ... Meinung Der zweite Teil beginnt deutlich ruhiger und nicht ganz so rasant wie noch der erste. Wir lernen viele neue Charaktere kennen und erleben mit Cia wie sie sich in das Unileben eingewöhnt. Doch wer denkt, dass die Auslese nur im ersten Band statt fand, hat weit gefehlt. Bevor die Studenten einem Studiengang zugeordnet werden (ja, richtig, sie dürfen sich diesen nicht selbst aussuchen), müssen sie einen Test absolvieren. Wer versagt, wird abgezogen. Cia findet schnell heraus, was es bedeutet abgezogen zu werden und lebt von nun an in ständiger Angst... Auch dann ist der Ausleseprozess noch nicht beendet. Nachdem man einen Studiengang erhalten hat, gibt es Einweihungen, die nicht alle Studenten überleben. Die Auslese, die hinter der hauptsächlich Dr. Barnes steckt, ist ein tiefgreifender Vorgang durch sämtliche Schichten und alltäglichen Situationen. Die Studenten stehen ständig unter Beobachtung und werden immerzu getestet. Cias Erinnerungen kommen langsam zurück und der Wunsch endlich die Auslese zu beenden wird immer größer... Joelle Charbonneau hat eine echt coole Dystopie hier erschaffen. Die Welt wurde durch die Sieben Stadien des Krieges zerstört und nun sucht das Land die Besten der Besten für die Regierung, damit keine Kriege mehr entstehen und das Land blühen und gedeihen kann. Aber die Methoden, die dabei zum Einsatz kommen, sind mehr als fragwürdig. Ich liebe diese Reihe jetzt schon heiß und innig! Cia ist ein starker Charakter mit ihren 17 Jahren (16 im ersten Teil). Sie ist schlau und mutig, hilfsbereit und hat das Herz am rechten Fleck. Manchmal fragt man sich, ob sie auch Fehler hat, sie wird schon als sehr perfekt dargestellt. Ebenso ihre Heimatkolonie Five Lakes. Aber lieber sehe ich über sowas hinweg, als über einen richtig nervigen Protagonisten... Die Autorin versteht es gekonnt Spannung aufzubauen. Immer wenn ich dachte, dass ich mich nun entspannen kann, hat sie wieder einen Twist ausgepackt und mich überrascht und schockiert gleichermaßen. Ich bin mehr als gespannt auf das Finale! Fazit Eine richtige starke Reihe! Der zweite Teil ist eine gute, solide Fortsetzung, der nur ein klein wenig Längen im Mittelteil aufzuweisen hat, aber zum Ende hin wieder super spannend wird!