Leserstimme zu
Die Intelligenz der Bienen

3 Sterne als normaler Leser -5 Sterne als Fachleser, je nach Interesse …

Von: Bücherfüllhorn
12.08.2016

Randolf Menzel, sein Lebenswerk ist die Erforschung der Biene. Bewundernswert, diese Ausdauer, diese Hartnäckigkeit. Das Buch hat einen hohen inhaltlichen Anspruch und ist in viele Kapitel häppchenweise gegliedert. Es wird der Lebenszyklus einer Biene aufgezeigt und erstaunlich viel an detailliertem und erforschtem Wissen. Dies lässt sich auf keinen Fall schnell „runter lesen“, wenn man verstehen will, was dort geschrieben steht. Deswegen empfand ich die persönlichen Erlebnisse von Randolf Menzel, die zwischendurch erwähnt werden, sehr auflockernd und auch interessant. Ein sehr profundes wissenschaftliches Buch. Für mich war es schon erstaunlich, welche Forschungen betrieben werden und welche Ergebnisse aus einer kleinen Biene entwachsen können. Ein Buch, das ich eigentlich nicht in Worte fassen kann. So viele Kleinigkeiten, so viel Mühe bei den Experimenten und bei der Erforschung, so viel aufzuschreiben, so viel zu denken, soviel „Herzblut“. Ein Buch, mit einem hohen Anteil an Fachwissen, das Imker, Züchter und Fachpublikum unbedingt lesen sollten. An den „normalen“ Leser werden trotz der Auflockerungen zwischendurch in Form von privaten Erlebnissen, besondere Anforderungen gestellt. Das Buch war für mich sehr interessant, so habe ich die Welt der Bienen noch nie gesehen und ich war auch überrascht, wie und mit welchem Aufwand, mit welcher Geduld und Hartnäckigkeit Forschungen betrieben werden. Dennoch hat der Fachterminus für Längen und wenig Spannung gesorgt. Man muss schon sehr an Bienen interessiert sein, um diesen zu mögen; aber wenn das ist, wird man wohl nichts Vergleichbares finden. Eine ausführliche Meinung dazu findet ihr in meinem Bücherfüllhorn. Alles in allem: Als Fachbuch bekommt dieses Buch von mir uneingeschränkt fünf Sterne. Für normale Leser wie mich, mit einen durchschnittlichen Interesse an der Biene, ist dieses Buch zu tief gehend beschrieben, zu wissenschaftlich und ohne Spannung geschrieben. Ich verlor schnell die Konzentration, es war total interessant, aber eher langatmig. Von daher würde ich persönlich drei Sterne vergeben.