Leserstimme zu
Das Buch ohne Bilder

Leider enttäuschend ...

Von: wortgeflumselkritzelkram
16.11.2016

"Das Buch ohne BIlder" von B.J. Novak ist 2016 im Blanvalet Verlag erschienen. Ein Buch ohne Bilder? Ja - das hat mich interessiert. Und ich habe viel erwartet. Und ich wurde enttäuscht. Da kommt ein dünnes Buch mit gerade einmal 52 Seiten, auf denen teilweise sogar nur ein oder zwei Worte stehen. Ansonsten einzelne Sätze, sehr groß gedruckt. Es heißt, dass man dieses Buch nicht liest. Nein - alles, was in diesem Buch steht, muss laut vorgelesen werden. Egal, was da steht. Ob jetzt Blork oder Bluurf - es muss gelesen werden. Oder man singt ein absurdes Lied, das davon handelt, dass man einen Floh zum Frühstückt verspeist. Abstruse oder peinliche Geräusche? Auch das - bitte vorlesen! Ich habe es laut vorgelesen. Auch meinen Kindern, die allerdings für die angegebene Zielgruppe von 3 bis 6 Jahren eindeutig zu alt sind. Und ja - ein- oder zweimal musste ich grinsen. Aber: ich fand es albern. Und ich behaupte, dass es spätestens beim dritten Mal vorlesen langweilig wird. Und ja - Kinder lieben Wiederholungen. Aber lieben Kinder nicht auch das greifbare und sichtbare? Und das fehlt in diesem Buch. Durch das gelesene entstehen, in meinen Augen, auch keine Vorstellungen bei den Kindern. Vielleicht bin ich zu alt für dieses Buch. Vielleicht auch nicht. Für mich ist es ein gewollter Versuch - auf Teufel komm raus - lustig zu sein. Und das geht, meiner Meinung nach, leider komplett daneben.