Leserstimme zu
10 Dinge, die jeder von Buddha lernen kann

Von Buddhas eigenem Weg lernen ...

Von: Gesa Blank
09.12.2016

Es ist ein Irrglaube, dass Buddha, dessen richtiger Name Siddhartha Gautama lautet, etwa ein Missionar oder ein Gelehrter war, nein, Buddha hat, angespornt durch sein eigenes Leid, einen Weg gesucht, der ihn zu einem glücklicheren und zufriedeneren Menschen macht. Allein dieser Weg und die daraus erfolgten Lösungswege sind es, die Buddha weitergegeben hat, mehr aber auch nicht. Er hat sich nicht für den großen Meister gehalten, das machen nur wir aus ihm. Er lässt uns lediglich an seinem Weg teilhaben, durch den wir das Glücklichsein erlernen können und es bestenfalls auch werden. Ist es also möglich, glücklich zu sein, trotz des Leids was wir oder auch andere uns zufügen? Ja, das ist es und wenn wir uns das Buch von Thomas Hohensee in aller Ruhe zu Gemüte führen, dann werden wir erkennen, dass wir die Dinge, die wir tun und denken im Grunde nur anders bewerten müssen. Um sich auf den Weg in ein glückliches Leben zu machen, gibt es keinen Leitfaden und keine goldene Regel, jeder durchläuft seine ureigenste Entwicklung und drückt ihr damit seinen persönlichen Stempel auf. Das, was wir aus Buddhas eigenem Weg lernen können, bildet lediglich nur den Rahmen, in dem wir uns bewegen, eine Anleitung, die wir individuell verändern und auf uns abstimmen können. Der Autor Thomas Hohensee schafft es, die neuen Wege, die Buddha einst aufgrund seines Leids gegangen ist, näher zu bringen und das mit einfacher, klarer Sprache, ohne Schnörkel und Fachbegriffe. Anschaulich beschreibt er, woran das Glücklichsein scheitert und wie es gelingen kann, glücklich zu werden. Es ist die Gier nach immer mehr, wovon auch immer. Reicht es nicht, dass wir uns den einen oder anderen Wunsch erfüllen können, muss es immer mehr und mehr sein? Denn eins ist sicher, mit dem Wort Müssen führen wir uns schon das nächste Leid wieder zu und damit ist der Weg des langen Leidens vorprogrammiert. Denken, Fühlen und Handeln gehören unweigerlich zusammen. Erinnern wir uns an das Schöne, warum nicht von dem zehren, was wir erlebt haben. Warum soll es immer noch etwas besseres, größeres oder verrückteres sein? Lernen wir zu akzeptieren, mit dem glücklich zu sein, was wir haben und lassen wir all den Perfektionismus hinter uns. Lernen wir, die Unvollkommenheit anzunehmen, denn gerade das macht uns aus. Lernen wir, negatives Denken aus unserem Leben zu verbannen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, aber wenn wir stetig an der Sache dran bleiben, so wie auch Buddha sich Stück für Stück von seinem Leid befreit hat, dann sind wir schon ein großes Stück weiter und wie heißt es so schön - der Weg ist das Ziel. Dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden, der sich mit seinem Leben aktiv beschäftigen will. Einfach einmal nachdenken, ob Stress vielleicht nicht auch durch negative Grundeinstellungen bedingt ist und unser Verhalten nicht Grund des Übels ist. Mit Sicherheit sind die eine oder andere Überlegung, die in diesem Buch angestellt wird, bekannt. Warum aber nicht immer mal wieder auch das, was wir schon kennen, es aber vergessen haben zu praktizieren, einfach mal wieder zu Tage befördern, denn letztendlich geht es nur um uns und das es uns gut geht.